Uvamin® retard Hartkapseln

许可持有人: Mepha Pharma AG · 许可编号: 35941

这是官方患者信息(说明书)。它不能替代咨询或处方:如对使用、剂量或副作用有疑问,请咨询您的医生或药剂师。

概览

Uvamin® retard Hartkapseln 已在瑞士获批(批准文号 35941)。 上市许可持有人:Mepha Pharma AG。

保险支付资格: 保险支付 — 由基础保险承保

简要说明

根据患者须知自动生成的摘要,未经医生审核。不含剂量信息,也不评估您的个人情况——以完整的说明书为准。

用途

Uvamin retard 硬胶囊含有具有抗菌作用的物质呋喃妥因。它们用于治疗由敏感病原体引起的急性和慢性尿路疾病,并用于预防尿路系统检查或操作期间的感染。→

禁用情况
  • 肾功能受损或尿量过少时不得使用本药。→
  • 患有多发性神经病或神经炎等神经系统疾病时不得服用。→
  • 红细胞中遗传性缺乏葡萄糖 -6-磷酸脱氢酶者禁止使用。→
  • 患有名为肺纤维化的特定肺部疾病时不得使用本药。→
  • 患有急性卟啉症(一种红色血红蛋白形成障碍)时不得使用。→
  • 已知对呋喃妥因、相关物质或色素 E 104 过敏者不得服用本药。→
注意事项
  • 本药可能影响反应能力、驾驶能力和操作机器的能力。→
  • 必须告知医生既往存在的肺部、肝脏或肾脏疾病、贫血、糖尿病或维生素 B 缺乏情况。→
  • 若出现皮肤发黄、呼吸困难或手脚麻木等特定症状,应立即停止服药并寻求医疗帮助。→
  • 同时服用某些其他药物(如痛风药、抗癫痫药或抗胃酸药)需要特别注意。→
  • 由于某些避孕药的疗效可能受到影响,需采取额外的避孕措施。→
  • 已知有糖不耐受者应在咨询医生后服用本药,因为本药含有乳糖。→
妊娠和哺乳期

妊娠前六个月及预产期前四周内不应服用本药。治疗期间不得哺乳。→

可能的副作用→
  • 头晕和头痛
  • 恶心、呕吐、腹痛和腹泻
  • 神经紊乱,表现为刺痛、疼痛或麻木感
  • 精神改变,如抑郁、意识模糊或嗜睡
  • 呼吸困难、咳嗽和胸痛
  • 过敏反应,如皮疹、瘙痒或肿胀
  • 伴有黄疸的肝炎
  • 伴有水疱形成的严重皮肤反应
储存

本药应保存在原包装中,置于 15 至 25 摄氏度的室温下,并放置在儿童接触不到的地方。→

该患者信息暂无您的语言版本——显示的是德语版本。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Uvamin® retard Hartkapseln

Mepha Pharma AG

Was ist Uvamin retard und wann wird es angewendet?

Uvamin retard Hartkapseln enthalten 100 mg Nitrofurantoin. Nitrofurantoin ist eine antibakteriell wirkende Substanz. Uvamin retard Hartkapseln werden angewendet bei akuten und chronischen Erkrankungen der Harnwege, die durch nitrofurantoinempfindliche Keime verursacht werden (z.B. Harnblasenentzündung, Nierenbeckenentzündung), als Infektionsprophylaxe bei Untersuchungen z.B. Harnblasenspiegelung, oder nach chirurgischen Eingriffen am Harnwegsystem.

Uvamin retard darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Harnwegserkrankung verschrieben.

Der Wirkstoff in Uvamin retard ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche Harnwegsinfektionen verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Präparates kann Komplikationen verursachen.

Wenden Sie es deshalb nicht von sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an. Auch bei späteren neuen Infektionen dürfen Sie Uvamin retard nicht ohne erneute ärztliche Konsultation anwenden.

Wann darf Uvamin retard nicht eingenommen werden?

Bei einer eingeschränkten Nierenfunktion, bei zu geringer oder fehlender Harnbildung, bei Nervenerkrankungen wie Erkrankungen des peripheren Nervensystems (Polyneuropathie) oder Entzündung eines peripheren oder Hirnnervs (Neuritis), bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sogenannten «Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel», bei einer speziellen Lungenerkrankung (Lungenfibrose), bei einer Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs (akute Porphyrie) oder bei einer bekannten Überempfindlichkeit (Allergie) auf Nitrofurantoin oder verwandte Substanzen oder auf den Farbstoff (E 104) darf Uvamin retard nicht eingenommen werden. Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut (z.B. Nesselfieber) und Schleimhäute oder Hautausschläge.

Uvamin retard Hartkapseln sind für Kinder unter 12 Jahren ungeeignet.

Wann ist bei der Einnahme von Uvamin retard Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Sind bei Ihnen bereits nachstehende Nebenwirkungen (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Uvamin retard haben?») bei einer früheren Behandlung mit Nitrofurantoin (Wirkstoff von Uvamin retard) aufgetreten, dann informieren Sie bei einer erneuten Verschreibung von Uvamin retard Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Insbesondere müssen Leber- und Hauterscheinungen erwähnt werden.

Sie müssen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, falls Sie an einer Erkrankung der Lunge, Leberfunktionsstörungen, Nierenfunktionsstörungen, Blutarmut, Zuckerkrankheit, motorischer Schwäche oder Vitamin-B-Mangel leiden.

Im Zusammenhang mit der Einnahme von Uvamin retard sind Fälle von Hepatitis (Leberentzündung) und Lebernekrosen, in Einzelfällen mit tödlichem Verlauf beschrieben worden. Das Einsetzen chronisch aktiver Hepatitis kann schleichend stattfinden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihre Leberwerte deshalb regelmässig überwachen. Sollte Hepatitis auftreten, muss das Arzneimittel sofort abgesetzt werden, und es werden von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin geeignete Massnahmen getroffen. Bei Auftreten von folgenden Symptomen müssen Sie die Einnahme von Uvamin retard beenden und sich sofort mit einem Arzt oder einer Ärztin in Verbindung setzen:

·Eine sich schnell entwickelnde allgemeine Schwäche oder Kraftlosigkeit, Appetitverlust,

·Gelbfärbung der Haut, der Schleimhäute sowie der Augen (Bindehaut)

·Juckreiz

·Hautausschläge

·Gelenkschmerzen

·Schmerzempfindlicher Bauch, Übelkeit und Erbrechen

·Blasser, grauer Stuhl.

Nach Einnahme von Uvamin retard kann es zu einer harmlosen Braunfärbung des Urins (dunkler Urin) kommen.

Nach Einnahme von Uvamin retard sind einzelne Fälle besonders schwerwiegender (möglicherweise lebensbedrohlicher) allergischer Reaktionen, wie das Stevens-Johnson-Syndrom, die toxische epidermale Nekrolyse oder das Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom (DRESS) beschrieben worden. Bei Auftreten von folgenden Symptomen müssen Sie die Einnahme von Uvamin retard beenden und sich sofort mit einem Arzt oder einer Ärztin in Verbindung setzen:

·grippeähnliche Symptome mit Hautausschlag und Fieber

·Reaktionen der Schleimhäute: schmerzhafte Blasen im Mund-, Rachen- und Genitalbereich

·Engegefühl in der Brust.

Nach Einnahme von Uvamin retard sind unerwünschte Wirkungen auf die Lunge (interstitielle Pneumonie, Lungenfibrose) aufgetreten, die sich zum Teil schleichend über mehrere Wochen und Monate entwickeln können. Bei Auftreten von folgenden Symptomen müssen Sie die Einnahme von Uvamin retard beenden und sich sofort mit einem Arzt oder einer Ärztin in Verbindung setzen:

·Atembeschwerden/Atemnot

·Husten (meist trockener Husten ohne Auswurf)

·Schmerzen im Brustkorb

·Fieber.

Unter Behandlung mit Uvamin retard wurde über periphere Neuropathie berichtet. Bei Auftreten von folgenden Symptomen müssen Sie die Einnahme von Uvamin retard beenden und sich sofort mit einem Arzt oder einer Ärztin in Verbindung setzen:

·Schmerzen, Brennen, Kribbeln

·Taubheitsgefühl an den Händen und Füssen

·Benommenheit und/oder Schwäche.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin muss auch informiert sein, falls Sie bestimmte Präparate gegen Infektionen z.B. mit dem Wirkstoff Nalidixinsäure, Präparate, welche die Harnsäureausscheidung steigern (Gichtmittel) mit den Wirkstoffen Sulfinpyrazon oder Probenecid, Präparate gegen Epilepsie mit dem Wirkstoff Phenytoin oder Präparate zur Hemmung der Magensaftsekretion mit dem Wirkstoff Propanthelin einnehmen.

Bei gleichzeitiger Gabe von bestimmten Antazida (Arzneimittel gegen Magenübersäuerung) wie Magnesiumoxid, Aluminiumhydroxid, Magnesiumtrisilikat wird die Nitrofurantoin-Aufnahme vermindert. Deshalb sollte Nitrofurantoin mindestens eine Stunde vor den Antazida eingenommen werden.

Nitrofurantoin inaktiviert Typhusimpfstoffe und hemmt die antibakterielle Wirkung von gewissen anderen Präparate, die in der Behandlung von Harnwegsinfekten eingesetzt werden.

Bei gleichzeitiger Gabe von Natriumbicarbonat oder Natriumlaktat oder anderen harnalkalisierenden Mitteln (Mittel, die den Urin basisch machen) ist die Wirkung von Nitrofurantoin vermindert.

Wie andere Antibiotika kann Nitrofurantoin die Darmflora beeinträchtigen, was zu einer verminderten Wirksamkeit von gewissen Kontrazeptiva führt. Zusätzliche kontrazeptive Vorsichtsmassnahmen sind anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eine Blut- oder Urinprobe abgeben müssen, da die Werte allenfalls durch Nitrofurantoin verändert werden könnten.

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Uvamin retard erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.

Darf Uvamin retard während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, dürfen Sie Uvamin retard nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin anwenden. Überlassen Sie es Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin zu entscheiden, ob Sie Uvamin retard während einer Schwangerschaft einnehmen dürfen.

In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft und während der 4 letzten Wochen vor dem errechneten Geburtstermin sollte Uvamin retard nicht eingenommen werden.

Während einer Behandlung mit Uvamin retard soll nicht gestillt werden.

Wie verwenden Sie Uvamin retard?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin bestimmt die Dosierung von Uvamin retard. Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, gelten folgende Angaben:

Erwachsene

Akute Harnwegsinfekte

1 Hartkapsel 2–3 mal täglich während 7–10 Tagen einnehmen.

Zur Langzeitbehandlung chronischer Harnwegsinfekte

1 Hartkapsel 1–2 mal täglich einnehmen.

Kinder unter 12 Jahren

Uvamin retard Hartkapseln sind für die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren ungeeignet.

Die Retardkapseln zu den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.

Eine begonnene Therapie mit Uvamin retard sollte so lange wie vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet durchgeführt werden. Weder die tägliche Dosis noch die Therapiedauer dürfen ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin geändert werden. Die Krankheitssymptome verschwinden oft bevor die Infektion vollständig ausgeheilt ist. Eine ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der Behandlung kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Uvamin retard haben?

Folgende Nebenwirkungen können unter Umständen lebensbedrohlich sein. Unterbrechen Sie sofort die Behandlung mit Uvamin retard und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie folgende Symptome beobachten (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Uvamin retard Vorsicht geboten?»):

·Überempfindlichkeitsreaktionen (schwere allergische Reaktionen), die sich möglicherweise bis hin zu einem bedrohlichen Schock (Zeichen eines Schocks sind z.B. kalter Schweiss, hechelnde Atmung, Blutdruckabfall, Pulsjagen, Schwindel und Benommenheit) entwickeln können (anaphylaktischer Schock), bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse oder das Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom (DRESS) (möglicherweise lebensbedrohend). Zeichen einer bullösen Hautreaktion sind z.B. schwere Störungen des Allgemeinbefindens, Gelenkschmerzen, Fieber, schmerzhafte Blasen im Mund, Rachen- und Genitalbereich, schwere Augenbindehautentzündung.

·Lungenreaktionen (interstitielle Pneumonitis, allergisches Lungenödem), die sich durch Kurzatmigkeit, Atembeschwerden bis hin zur Atemnot, trockener Husten, Asthma, Schmerzen im Brustkorb, und Fieber bemerkbar machen können. Diese können sich bei Langzeitbehandlung mit Nitrofurantoin selten zu einer Lungenfibrose (Vernarbung der Lungen) entwickeln.

·Entzündungen der Leber, die sich in Appetitverlust, Gelbsucht (gelb werden der Haut), Juckreiz oder schmerzempfindlichem Bauch äussern. Störungen der Leberfunktion (Gelbsucht, Gallenstauung) (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Uvamin retard Vorsicht geboten?»).

Mögliche Nebenwirkungen sind:

Häufig auftretende Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten):

Schwindel, Kopfschmerzen.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Behandelten):

Nystagmus (unkontrollierbare, rhythmisch verlaufende Bewegungen eines Organs, am häufigsten des Auges), Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall. Nervenstörungen (periphere Neuropathie inklusive Sehnerventzündung) mit Symptomen wie Kribbeln in den Händen und Füssen, Schmerzen, Taubheitsgefühl an Händen und/oder Füssen.

Depression, Euphorie (intensives Glücksgefühl), Konfusion, oder andere psychotische Reaktionen, Schwäche, Schläfrigkeit und Kraftlosigkeit.

Allergische Lungeninfiltration (sog. Nitrofurantoin-Pneumonie) mit Hustenanfällen, Atembeschwerden, Schmerzen im Brustkorb.

Selten auftretende Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten):

Allergische Reaktionen wie anaphylaktischer Schock, Juckreiz, Hautausschlag, Nesselfieber (Urtikaria), Schwellung von Mund und Rachen, was Schluck- und Atembeschwerden verursacht, angioneurotisches Ödem (Gesichtsschwellung).

Schwerwiegende Hautkrankheiten wie exfoliative Dermatitis (schwerwiegende grossflächige Rötung der Haut), Erythema multiforme (eine entzündliche Erkrankung der Haut mit roten erhabenen Hautflecken), toxische epidermale Nekrolyse (lebensbedrohliche Hauterkrankung mit Ablösung der Haut), Erytema nodosum (eine entzündliche Erkrankung der Unterhaut mit Knötchen).

Autoimmunreaktionen in Verbindung mit chronischen Reaktionen der Lunge oder der Leber.

Kristallurie (vermehrtes Auftreten von Kristallen im Urinsediment), verschiedene Formen von Anämie (erniedrigte Anzahl roter Blutkörperchen), Blutbildveränderungen, Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung), Ohrspeicheldrüsenentzündungen (Parotitis), reversible Hemmung der Spermatogenese (Bildung von Spermien), vorübergehender Haarausfall.

Lebererkrankungen wie Gelbsucht, Entzündung der Leber (Todesfälle wurden gemeldet).

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden):

Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit und Appetitlosigkeit (bis zur Anorexie).

Erhöhter Hirndruck (idiopathische intrakranielle Hypertonie).

Infektionen durch Pilze oder resistente bakterielle Keime.

Entzündung der Wände der kleinen Blutgefässe, die Hautläsionen verursachen können (kutane Vaskulitis).

Leberentzündung, weil das Immunsystem die Leberzellen bekämpft (Autoimmun-Hepatitis).

Nierenfunktionsstörung durch die sogenannte interstitielle Nephritis, eine Nierenentzündung.

Systemisches inflammatorisches Response-Syndrom (SIRS): eine generalisierte inflammatorische Reaktion des Organismus.

Andere Überempfindlichkeitsreaktionen umfassen, Arzneimittelfieber, Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder das Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom (DRESS).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Bei unkontrollierter Einnahme (Überdosis) unverzüglich einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Uvamin retard führt zu einer harmlosen Braunfärbung des Urins.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung und bei Raumtemperatur (15–25°C) lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Entsorgungshinweis

Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Uvamin retard enthalten?

Wirkstoffe

1 Hartkapsel enthält 100 mg Nitrofurantoin.

Hilfsstoffe

Kapselinhalt: Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose.

Kapselhülle: Gelatine, Chinolingelb (E104), Titandioxid (E171).

Drucktinte: Schellack, schwarzes Eisenoxid (E172), Propylenglycol (E1520), Ammoniak-Lösung 28%.

Zulassungsnummer

35941 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Uvamin retard? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 30 Hartkapseln.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 7.1

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