Aspégic Forte®

许可持有人: F. Uhlmann-Eyraud SA · 许可编号: 38133101

这是官方患者信息(说明书)。它不能替代咨询或处方:如对使用、剂量或副作用有疑问,请咨询您的医生或药剂师。

概览

Aspégic Forte® 已在瑞士获批(批准文号 38133101)。 上市许可持有人:F. Uhlmann-Eyraud SA。

保险支付资格: 不在专业药品目录上 — 通常需自费

简要说明

根据患者须知自动生成的摘要,未经医生审核。不含剂量信息,也不评估您的个人情况——以完整的说明书为准。

用途

Aspégic Forte 是一种镇痛和退热药物。它用于短期治疗轻度至中度急性疼痛,以及感冒引起的发热和疼痛。→

禁用情况
  • 如果对乙酰水杨酸、水杨酸盐或其他镇痛药过敏,则不得使用。→
  • 如果哮喘是由服用水杨酸盐引发的,则不得使用。→
  • 如果存在胃或十二指肠溃疡,或消化道出血,则不得使用。→
  • 如果存在凝血系统障碍或出血风险增加的情况,则不得使用。→
  • 如果患有严重的心脏、肾脏或肝脏疾病,则不得使用。→
  • 在妊娠期、哺乳期以及儿童和青少年中不得使用。→
注意事项
  • 老年人需特别谨慎,因为他们可能对副作用更敏感。→
  • 长期服用止痛药可能导致持续性头痛和肾功能永久受损。→
  • 对于某些既往疾病,如哮喘、鼻息肉或肝病,仅可在医生监督下使用。→
  • 该药物可能影响其他药物的作用,例如治疗糖尿病、痛风或风湿病的药物。→
  • 同时饮酒会增加出血风险。→
  • 在进行外科手术前,必须告知主治医生正在服用此药。→
妊娠和哺乳期

整个妊娠期应避免服用,除非有明确的医嘱。在妊娠最后三个月及哺乳期间不得服用该药物。→

可能的副作用→
  • 出血时间延长
  • 轻微出血和胃痛
  • 消化不良、恶心和呕吐
  • 过敏反应,如皮疹、荨麻疹或呼吸困难
  • 胃肠道黏膜溃疡和胃出血
  • 头晕、头痛和视力障碍
  • 胃或肠穿孔以及严重出血
  • 伴有发热和淋巴结肿大的严重皮肤反应
储存

该药物应存放在室温下干燥处,置于原包装内,并放在儿童无法触及的地方。→

该患者信息暂无您的语言版本——显示的是德语版本。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Aspégic Forte®

Was ist Aspégic Forte und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin.

Es lindert Schmerzen und wirkt fiebersenkend.

Aspégic Forte wird für die kurzfristige Behandlung mit einer maximalen Dauer von 3 Tagen bei leichten bis mässig starken, akuten Schmerzen (Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen); für die symptomatische Behandlung von Fieber und/oder Schmerzen bei Erkältungskrankheiten angewendet. Anwendung für Kinder und Jugendliche nur nach ärztlicher Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl (siehe «Wann ist bei der Anwendung von Aspégic Forte Vorsicht geboten?»).

Wann darf Aspégic Forte nicht angewendet werden?

Sie dürfen Aspégic Forte nicht einnehmen, wenn Sie:

·eine Überempfindlichkeit oder Allergie gegenüber Acetylsalicylsäure, Salicylaten, sonstigen nichtsteroidalen entzündungshemmenden (antirheumatischen) und/oder schmerzlindernden und fiebersenkenden Mitteln oder gegenüber einem der Hilfsstoffe aufweisen. Sichtbare Zeichen einer solchen Überempfindlichkeit sind: Asthma, Atemnot, Kreislaufstörungen, Schwellungen der Haut bzw. der Schleimhäute und Nesselfieber;

·Asthma in der Vorgeschichte haben, das durch die Einnahme von Salicylaten oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, insbesondere nichtsteroidalen Entzündungshemmern, ausgelöst wurde;

·an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür leiden;

·unter Blutungen des Verdauungstrakts leiden;

·unter einer chronischen entzündlichen Darmerkrankung (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) leiden;

·an einer Störung des Gerinnungssystems leiden;

·an einer schweren Herzerkrankung leiden;

·gleichzeitig Methotrexat in einer Dosierung über 15 mg pro Woche einnehmen;

·gleichzeitig Acetazolamid einnehmen;

·bei der Behandlung von postoperativen Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation (oder Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine);

·an einer schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörung leiden;

·sich in einem Zustand befinden, der ein erhöhtes Risiko von Blutungen birgt (Regelblutungen, Verletzungen usw.);

·unter Mastozytose (eine seltene Erkrankung, die durch eine abnormale Ansammlung oder Vermehrung von bestimmten Zellen des Immunsystems (Mastzellen) gekennzeichnet ist) leidet; in diesem Fall kann die Einnahme von Aspégic Forte schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich Kreislaufschock mit Hautrötung, Hypotonie, Tachykardie und Erbrechen) hervorrufen;

·in der Schwangerschaft oder Stillzeit (siehe auch «Darf Aspégic Forte während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?»);

·bei Kindern und Jugendlichen;

·in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft (siehe auch «Darf Aspégic Forte während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?»).

Wann ist bei der Anwendung von Aspégic Forte Vorsicht geboten?

Aspégic Forte kann im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-/ Darmdurchbrüche) mit oder ohne Warnsymptome verursachen. Um dieses Risiko zu verringern, sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer eingenommen werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.

Ältere Patienten können empfindlicher auf Arzneimittel reagieren als jüngere Erwachsene. Es ist besonders wichtig, dass ältere Patienten eventuelle Nebenwirkungen sofort ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin melden.

Eine ständige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu Dauerkopfschmerz führen, sowie insbesondere in Kombination mit anderen Schmerzmitteln, zu einer dauerhaften Störung der Nierenfunktion mit dem Risiko eines Nierenversagens.

Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind Schmerzen in der Brust haben, da dies ein Anzeichen für eine potenziell schwerwiegende allergische Reaktion, das so genannte Kounis-Syndrom, sein kann.

In folgenden Situationen dürfen Sie Aspégic Forte nur auf ärztliche Verschreibung und unter ärztlicher Überwachung einnehmen:

·falls Sie gegenwärtig wegen einer schweren Erkrankung in ärztlicher Behandlung sind;

·falls Sie schon einmal ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür hatten;

·falls Sie an einer Herzkrankheit oder an Niereninsuffizienz leiden, oder bei starkem Flüssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen, bei Durchfall oder nach grossen Operationen; die Einnahme von Aspégic forte kann die Funktion der Nieren beeinträchtigen und zu einer Erhöhung des Blutdrucks und/oder zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen;

·falls Sie unter einer Lebererkrankung leiden;

·falls Sie an Epilepsie leiden und mit Valproinsäure behandelt werden;

·falls Sie mit HIV infiziert sind und mit Tenofovir behandelt werden;

·falls Sie aufgrund eines Schilddrüsenproblems mit Levothyroxin behandelt werden;

·falls Sie mit Nicorandil behandelt werden;

·falls Sie Windpocken haben;

·falls Sie in den letzten 6 Wochen gegen Windpocken geimpft wurden.

Verwenden Sie Aspégic Forte nur unter strenger ärztlicher Aufsicht, wenn Sie an Asthma oder an Nesselfieber leiden, an Nasenpolypen leiden, falls Sie Antikoagulanzien (Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung) einnehmen oder an Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (einer seltenen erblichen Erkrankung der roten Blutkörperchen) leiden.

Das Blutungsrisiko ist bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die mit einem Blutungsrisiko assoziiert sind, Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln (injizierbar oder oral) oder blutdrucksenkende Arzneimittel erhöht und Aspégic Forte sollte nur unter strenger ärztlicher Aufsicht verabreicht werden.

Die Einnahme von Aspégic während der Menstruation birgt ein erhöhtes Risiko für eine stärkere und längere Blutung.

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit nicht-steroidaler Antirheumatika wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen. Bei Auftreten von Hautausschlag, einschliesslich Fieber, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie, sollten Sie die Behandlung mit Aspégic Forte einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben (siehe Rubrik «Welche Nebenwirkungen kann Aspégic Forte haben?»).


Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, bevor Sie Aspégic Forte einnehmen. Aspégic Forte kann beim ungeborenen Kind auch nach nur einer Dosis schwerwiegende Schädigungen verursachen (siehe „Darf Aspégic Forte während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?“).

Infektionen

Aspégic Forte kann Anzeichen und Symptome einer Infektion wie Fieber und Schmerzen verschleiern. Es ist daher möglich, dass Aspégic Forte eine angemessene Behandlung von Infektionen verzögert, insbesondere bei bakteriellen Pneumonien und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken. Wenn die Symptome der Infektion bestehen bleiben oder sich verschlechtern, konsultieren Sie unverzüglich den Arzt oder die Ärztin.

Aspégic Forte kann die Wirkung gewisser gleichzeitig verabreichter Arzneimittel beeinflussen:

·Die Wirkung von Kortikosteroiden, Insulin und/oder Tabletten gegen Diabetes wird gesteigert. Dasselbe gilt für die Wirkung von Digoxin, krampflösenden Medikamenten (Antiepileptika), lithiumhaltigen Antidepressiva sowie Serotonin-Wiederaufnahmehemmern und deren Nebenwirkungen.

·Die Wirkung einer Reihe von Arzneimitteln gegen Gicht (Probenecid und Sulfinpyrazon) und gewisser Diuretika wird aufgehoben.

·Die Nebenwirkungen von Arzneimitteln gegen Rheuma wie auch von Methotrexat können durch die gleichzeitige Einnahme von Aspégic Forte stärker werden (siehe auch «Wann darf Aspégic Forte nicht angewendet werden?»).

·Selbst in kleinen Dosen verringert Acetylsalicylsäure die Ausscheidung von Harnsäure. Dies kann bei Patienten bzw. Patientinnen, welche bereits eine geringe Harnsäure-Ausscheidung aufweisen, einen Gichtanfall auslösen.

Suchen Sie daher ärztlichen Rat, wenn Sie bereits andere Arzneimittel einnehmen.

Bei Einnahme von Substanzen zum Magenschutz oder Säurehemmern kann die Wirkung von Acetylsalicylsäure verringert sein. Es wird daher empfohlen, die beiden Arzneimittel mit einem Abstand von 2 Stunden einzunehmen.

Aspégic Forte kann bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol das Risiko für Blutungen erhöhen.

Es liegen keine Studien zur Verkehrstüchtigkeit oder zur Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

Der Arzt oder Zahnarzt bzw. die Ärztin oder Zahnärztin ist vor einem chirurgischen Eingriff zu konsultieren oder von der Einnahme zu unterrichten.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Aspégic Forte während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Schwangerschaft

Die Einnahme von Aspégic Forte ist während der Schwangerschaft (erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel) zu vermeiden, es sei denn, Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verordnet es Ihnen ausdrücklich. Bei Einnahme in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden. Die Einnahme von nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) ab der 13. Schwangerschaftswoche kann Ihrem ungeborenen Kind Schaden zufügen. Es kann bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, die zu einer verringerten Menge an Fruchtwasser (Oligohydramnion), oder zu einer Verengung eines Blutgefässes  im Herzen (Ductus arteriosus) des ungeborenen Kindes führen können, was schwerwiegende oder sogar tödliche Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Wenn Sie Aspégic Forte ab der 13. Schwangerschaftswoche länger als 2 Tage einnehmen müssen, kann es sein, dass Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt zusätzliche Kontrollen empfiehlt. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf Aspégic Forte nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Aspégic Forte sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich erlaubt.

Wie verwenden Sie Aspégic Forte?

Übliche Dosierung oder nach Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin.

Wie alle Mittel gegen Fieber und Schmerzen sollte Aspégic Forte ohne ärztliche Verordnung nicht länger als drei Tage eingenommen werden. Schmerzmittel sollten nicht regelmässig über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden. Wenden Sie sich bei hartnäckigen Schmerzen an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Erwachsene: Jeweils 1 Beutel bis zu 3 x täglich (möglichst nach den Mahlzeiten).

Der Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen muss mindestens 4 Stunden sein.

Die Höchstdosis von drei Beuteln pro Tag darf nicht überschritten werden.

Ältere Menschen dürfen eine Dosis von 2 Beuteln pro Tag nicht überschreiten.

Aspégic Forte ist mischbar mit Wasser oder anderen Getränken (Schwarztee, Milch, Kräutertee, Fruchtsäften).

Zur Linderung der Symptome muss die niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen erforderlichen Zeitraum eingenommen werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie den Arzt oder die Ärztin, ohne abzuwarten, ob die Symptome (wie Fieber oder Schmerzen) bestehen bleiben oder sich verschlechtern.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung.

Die ärztlich empfohlene oder verordnete Dosierung darf nicht überschritten werden.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Aspégic Forte haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Aspégic Forte auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten)

Die Blutungszeit ist verlängert.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Kleine Blutungen und Magenschmerzen.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen sowie Asthma.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Allergische oder Überempfindlichkeitsreaktionen, wie ein Anschwellen der Haut oder der Schleimhäute, Nesselfieber, Hautrötungen und -ausschläge, Asthma, Atemnot sowie Entzündungen, Geschwüre der Magen-Darm-Schleimhaut, Magenblutungen, Hämatome, Nasen- oder Zahnfleischbluten und Leberfunktionsstörungen.

Schwindel, Kopfweh, Sehstörungen und Verwirrung, dies ist meist ein Anzeichen für eine Überdosierung.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)

Durchbrüche (Magen oder Darmdurchbruch), und schwerwiegende Blutungen, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. Akute Pankreatitis, die sich durch sehr starke Bauchschmerzen äussert.

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

Es sind auch schwerwiegende Blutungen berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.

In Einzelfällen kann Aspégic Forte auch zu schweren Funktionsstörungen des Herzens, Schmerzen im Brustkorb (Kounis-Syndrom), Bronchospasmen und Bauchschmerzen führen.

Bei Einnahme hoher Dosen Acetylsalicylsäure kann es zu Ohrensausen oder -pfeifen (Tinnitus) oder Fällen von Schwerhörigkeit kommen. In derartigen Fällen ist ein sofortiger Abbruch der Behandlung erforderlich. Es kann Blut im Sperma auftreten.

Aspégic Forte kann Anzeichen und Symptome oder die Verschlechterung einer Infektion wie Fieber und Schmerzen verschleiern (siehe Abschnitt «Wann ist bei der Anwendung von Aspégic Forte Vorsicht geboten?»).

Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt zu benachrichtigen.

Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weissen Blutkörperchen).

Falls während der Behandlung schwarzer Stuhl oder Bluterbrechen auftreten, ist die Behandlung abzubrechen und auf der Stelle der Arzt zu benachrichtigen.

Die Einnahme von Schmerzmitteln – insbesondere einer Kombination von mehreren Wirkstoffen – über einen längeren Zeitraum kann zu einer dauerhaften Schädigung der Nieren mit dem Risiko von Nierenversagen führen.

Aspégic Forte kann eine unnatürliche Verengung des Darms verursachen (zwerchfellartige Strikturen), die zu Symptomen wie Blähungen, Bauchbeschwerden oder Blut im Stuhl führen kann.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Im Falle einer versehentlichen Überdosierung muss eine spezielle Behandlung im Spital eingeleitet werden.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung sind: Gehörstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Temperaturanstieg, tiefes Atmen, begleitet von Schweissausbrüchen.

Eine Vergiftung kann bei älteren Patienten sowie insbesondere bei kleinen Kindern tödlich sein.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Das Arzneimittel bei Raumtemperatur (15-25°C), an einem trockenen Ort, in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Entsorgungshinweis

Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Geben Sie abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten an einer Abgabestelle (z.B. Apotheke, Drogerie, Arztpraxis) oder an einer Sammelstelle zurück. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Aspégic Forte enthalten?

1 Beutel enthält:

Wirkstoffe

1800 mg Lysinacetylsalicylat (entsprechend 1000 mg Acetylsalicylsäure).

Hilfsstoffe

Glycin, Ammoniumglycyrrhizinat, Laktose, Aroma (Mandarine).

Zulassungsnummer

38133 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Aspégic Forte? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 20 Beutel.

Zulassungsinhaberin

F. Uhlmann-Eyraud SA, Lenzburg

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

← 返回药品搜索