Tiapridal®

许可持有人: Neuraxpharm Switzerland AG · 许可编号: 39220

这是官方患者信息(说明书)。它不能替代咨询或处方:如对使用、剂量或副作用有疑问,请咨询您的医生或药剂师。

概览

Tiapridal® 已在瑞士获批(批准文号 39220)。 上市许可持有人:Neuraxpharm Switzerland AG。

保险支付资格: 保险支付 — 由基础保险承保

简要说明

根据患者须知自动生成的摘要,未经医生审核。不含剂量信息,也不评估您的个人情况——以完整的说明书为准。

用途

Tiapridal 是一种作用于中枢神经系统的药物。用于治疗亨廷顿舞蹈症引起的严重运动障碍,以及其他治疗无效的严重抽动。→

禁用情况
  • 对 Tiaprid 或任何辅料过敏者禁用。→
  • 催乳素依赖性肿瘤(如乳腺癌或垂体瘤)患者禁用。→
  • 肾上腺肿瘤(嗜铬细胞瘤)患者禁用。→
  • 不得与含左旋多巴的药物合用。→
  • 帕金森病患者禁用。→
  • 哺乳期禁用。→
注意事项
  • 肾功能不全、癫痫、心脏病或其他精神疾病患者需特别谨慎。→
  • 存在中风或血栓风险因素者需严密监测。→
  • 治疗期间禁止饮酒。→
  • 若出现不明原因发热、感染或恶性神经阻滞剂综合征症状,应立即停药并寻求医疗帮助。→
  • 该药物会影响反应能力,因此不得驾驶车辆或操作机器。→
  • 必须告知医生正在服用的所有其他药物,尤其是止痛药、止咳药、抗过敏药、抗癫痫药、抗抑郁药和降压药。→
妊娠和哺乳期

仅在绝对必要时方可于妊娠期使用 Tiapridal。妊娠最后三个月,新生儿可能出现震颤、肌肉僵硬或呼吸困难等症状。→

可能的副作用→
  • 失眠、不安、淡漠
  • 头晕、头痛、嗜睡、疲劳
  • 激素波动导致月经停止、溢乳或乳房增大
  • 震颤、肌肉僵硬、运动减少、唾液分泌增多
  • 体重增加、意识模糊、幻觉、抽搐
  • 低血压伴起立时头晕
  • 心律失常、静脉血栓
  • 舌头和面部肌肉不自主运动
储存

药品应保存在原包装中,温度不超过 30°C,并置于儿童无法触及处。→

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Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Tiapridal®

Neuraxpharm Switzerland AG

Was ist Tiapridal und wann wird es angewendet?

Tiapridal ist ein Arzneimittel, das auf das Zentralnervensystem einwirkt. Es kann zur Behandlung von schweren Bewegungsstörungen aufgrund von Chorea Huntington bei Erwachsenen und von schweren Tics bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angewendet werden, vorausgesetzt, letztere haben auf eine nichtmedikamentöse Behandlung nicht angesprochen. Es wird ausschliesslich auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet.

Wann darf Tiapridal nicht eingenommen werden?

Tiapridal darf nicht angewendet werden

·falls Sie auf Tiaprid oder einen der Hilfsstoffe allergisch sind,

·bei prolaktinabhängigem Tumor, wie etwa Brust- oder Hirnanhangsdrüsenkrebs,

·bei Phäochromozytom (ein Tumor der Nebenniere),

·falls Sie andere Medikamente einnehmen, die Levodopa enthalten,

·bei Parkinson-Krankheit,

·während der Stillzeit.

Wann ist bei der Einnahme von Tiapridal Vorsicht geboten?

Sie müssen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden:

·Niereninsuffizienz,

·Epilepsie,

·Herzerkrankung,

·sonstige psychische Störungen, insbesondere dann, wenn Sie älter sind,

oder wenn Sie

·Risikofaktoren für einen Schlaganfall (Hirnschlag) aufweisen,

·thromboembolische Risikofaktoren (Lungenembolie, tiefe Venenthrombose) aufweisen.

In diesem Fall wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie entweder noch sorgfältiger überwachen oder Ihnen ein anderes Arzneimittel verschreiben.

Verzichten Sie während der Behandlung auf den Konsum alkoholischer Getränke.

Brechen Sie bei unerklärlichem Fieber oder Infektion die Einnahme des Medikaments ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. In der Tat kann das Medikament manchmal eine Abnahme der Anzahl der weissen Blutkörperchen bewirken.

Brechen Sie bei unerklärlichem Fieber, das von einem unregelmässigen Puls, Muskelsteifigkeit und Bewusstseinsstörungen begleitet wird, die Einnahme des Medikaments ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Es könnte sich um das maligne Neuroleptikasyndrom (selten) handeln, das notfallmässig behandelt werden muss.

Bei starken Kopfschmerzen und anfallsartigem Anstieg des Blutdrucks brechen Sie die Einnahme des Medikaments ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Tiapridal beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen; es wird zur Behandlung schwerer neurologischer Erkrankungen verschrieben. Dieser Effekt wird durch Alkohol verstärkt. Es empfiehlt sich daher, kein Fahrzeug zu führen und keine potenziell gefährlichen Maschinen zu bedienen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Brustkrebs in der Vorgeschichte haben (weil dieses Medikament den Spiegel eines Hormons namens «Prolaktin» erhöhen kann),

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden, insbesondere Schmerzmittel, Hustenmittel, sowie Mittel gegen Allergien, Epilepsie, Depression und Bluthochdruck,

·wenn bei Ihnen während der Behandlung mit Tiapridal, und insbesondere, wenn Sie bereits andere Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen einnehmen, Fieber und/oder eine Muskelsteife auftreten.

Darf Tiapridal während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Tiapridal darf nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden, es sei denn, der Arzt erachtet dies für unbedingt erforderlich.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind und keine wirksame Empfängnisverhütung anwenden, wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein.

Bei Anwendung von Tiapridal im letzten Drittel der Schwangerschaft können Nebenwirkungen wie Zittern, Muskelsteifigkeit, Muskelschwäche, Schläfrigkeit, Unruhe, Atembeschwerden oder Ernährungsstörungen beim Neugeborenen auftreten.

Wenn Sie schwanger werden, informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, um mit ihm bzw. ihr die weitere Behandlung zu besprechen. Sie dürfen auf keinen Fall von sich aus die Einnahme des Medikaments beenden. Wenn das Medikament plötzlich abgesetzt wird, kann dies ernste Auswirkungen haben.

Informieren Sie ausserdem sofort Ihren Frauenarzt bzw. Ihre Frauenärztin sowie Ihren Entbindungspfleger bzw. Ihre Hebamme über alle Medikamente, die Sie während der Schwangerschaft einnehmen. Dies gilt umso mehr, wenn Ihr Kind nach der Geburt eins der oben beschriebenen Anzeichen zeigt. Verzichten Sie auf das Stillen, solange Sie mit Tiapridal behandelt werden. Nehmen Sie dieses Medikament nicht ein, wenn Sie Ihr Kind stillen oder künftig stillen wollen.

Wie verwenden Sie Tiapridal?

Halten Sie sich streng an die Verordnung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.

Bei schweren Fällen von Chorea Huntington kann die Dosis zur Einleitung der Behandlung bis zu 1200 mg täglich betragen. Die Erhaltungsdosis liegt dann zwischen 300 und 600 mg täglich. Die Tablette (100 mg) ist teilbar.

Zur Behandlung von Tics, die auf eine nichtmedikamentöse Behandlung nicht ansprechen, erhalten 7- bis 12-jährige Kinder 50 mg (½ Tablette) 2- oder 3-mal täglich. Ab 12 Jahren beträgt die Dosis in diesem Fall 100 mg (1 Tablette) 3-mal täglich.

Bei Niereninsuffizienz muss die Dosierung angepasst werden.

Überdosis: Wenn Sie grosse Mengen des Medikaments eingenommen haben, konsultieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung und Sicherheit von Tiapridal bei Kindern unter 6 Jahren ist bisher nicht geprüft worden. Bei dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel daher nicht angewendet werden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Tiapridal haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Tiapridal auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Am häufigsten sind Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit, Gleichgültigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und Müdigkeit. Tiaprodal kann zudem Hormonschwankungen verursachen, die bei Absetzen des Medikaments wieder verschwinden: Ausbleiben der Menstruation, Milchausfluss, Vergrösserung des Brustvolumens und sexuelle Störungen.

Es kann auch zu Zittern, Muskelsteifigkeit, Bewegungsverminderung sowie erhöhter Speichelproduktion, Spätdyskinesie oder einem malignen neuroleptischen Syndrom kommen. Informieren Sie in solchen Fällen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, damit er bzw. sie Ihnen ein ergänzendes Medikament verschreiben kann.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

Gelegentlich wurden auch Gewichtszunahme, Verwirrtheitszustände, Halluzinationen, Krämpfe, Synkope, Halskehre sowie Krämpfe der Augen- und Kiefermuskulatur, Verstopfung, Hautausschläge, Bewegungsstörungen und, vor allem bei älteren Patienten, Sturzneigung beobachtet.

Des Weiteren kann Hypotonie (niedriger Blutdruck) auftreten, typischerweise in Form einer orthostatischen Hypotonie (Schwindel aufgrund von Blutdruckabfall beim Wechsel der Körperhaltung, z.B. beim Aufstehen). Hiervon sind vor allem ältere Patienten betroffen. Patienten höheren Alters sollten sich daher besonders vorsichtig verhalten, um Stürze zu vermeiden.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Seltener sind folgende Nebenwirkungen beobachtet worden:

·hohes Fieber mit Muskelsteifigkeit und Bewusstseinstrübung

·Herzrhythmusstörungen

·venöse Thromboembolien, d.h. Blutgerinnsel, die Blutgefässe verstopfen (z.B. Lungenembolie, begleitet von Schmerzen und Atemnot; tiefe Venenthrombose mit schmerzhafter Verhärtung der Wade)

·Hyponatriämie (zu niedriger Natriumspiegel im Blut)

·Überschuss des ADH-Hormons (SIADH)

·Rückfluss von Flüssigkeit in die Bronchien

·erhöhte Leberenzyme im Blut

·Rhabdomyolyse (Zerstörung von Skelettmuskelfasern), Sturzneigung, insbesondere bei älteren Patienten

·Atemdepression bei gleichzeitiger Einnahme von Tiaprodal und zentral dämpfenden Arzneimitteln

·Verdauungsstörungen mit Verstopfung, Darmverschluss oder Ileus.

Alle genannten Beschwerden müssen als medizinische Notfälle behandelt werden.

Unerklärliche Infektionen oder Fieber können Anzeichen einer Anomalie im Blut sein (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Tiapridal Vorsicht geboten?») und erfordern unmittelbar einen Bluttest.

Bei Anwendung von Tiapridal im letzten Drittel der Schwangerschaft sind folgende Symptome bei Neugeborenen beobachtet worden (Häufigkeit unbekannt): Zittern, Muskelsteifigkeit, Schwäche, Schläfrigkeit, Unruhe, Atembeschwerden, Ernährungsstörungen.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)

Folgende unerwünschte Wirkungen wurden sehr selten ebenfalls berichtet: unwillkürliche Bewegungen der Zunge und Gesichtsmuskulatur, Verlangsamung und Verminderung der Bewegungen, maskenhaftes Gesicht mit vermindertem Blinzelreflex, Muskelsteifigkeit und Zittern im Ruhezustand.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Dieses Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung aufbewahren. Nicht über 30°C lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Tiapridal enthalten?

Wirkstoffe

1 Tablette enthält 100 mg Tiaprid-Base (als Hydrochlorid).

Hilfsstoffe

Mannitol (E421), mikrokristalline Cellulose, Povidon K30, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Zulassungsnummer

39220 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Tiapridal? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tiapridal 100 mg (mit Bruchrille, teilbar): 20 und 50 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Neuraxpharm Switzerland AG, 6330 Cham

Diese Packungsbeilage wurde im November 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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