Uriconorm® 100mg/300mg, Tabletten

许可持有人: Streuli Pharma AG · 许可编号: 39981

这是官方患者信息(说明书)。它不能替代咨询或处方:如对使用、剂量或副作用有疑问,请咨询您的医生或药剂师。

概览

Uriconorm® 100mg/300mg, Tabletten 已在瑞士获批(批准文号 39981)。 上市许可持有人:Streuli Pharma AG。

保险支付资格: 保险支付 — 由基础保险承保

简要说明

根据患者须知自动生成的摘要,未经医生审核。不含剂量信息,也不评估您的个人情况——以完整的说明书为准。

用途

Uriconorm 可降低血液和尿液中的尿酸水平。本品用于治疗痛风及其他导致血尿酸浓度升高且需治疗的疾病。→

禁用情况
  • 已知对活性成分别嘌醇过敏者禁用。→
  • 已知对 Uriconorm 中任一辅料过敏者禁用。→
注意事项
  • 严重肾病或肝病患者需特别谨慎并接受医生监测。→
  • 部分亚洲和非洲人群因特定遗传特征,发生严重皮肤反应的风险增加。→
  • 同时使用降压药或某些利尿剂可能增加过敏反应风险。→
  • 应避免与巯嘌呤或硫唑嘌呤合用,或需调整剂量。→
  • 治疗初期可能发生急性痛风发作。→
  • 本品可能引起头晕,从而影响反应能力和驾驶能力。→
妊娠和哺乳期

妊娠期或哺乳期仅在医生明确处方下方可使用 Uriconorm。→

可能的副作用→
  • 皮肤表现如发红、水疱或脱屑
  • 腹泻
  • 发热、寒战、头痛和肌肉疼痛
  • 伴水疱形成的严重皮肤改变
  • 伴关节痛的严重过敏反应
  • 脑膜和脊髓膜炎症
  • 瘙痒性红紫色皮疹
  • 恶心和呕吐
储存

本品应存放于 15 至 25 摄氏度的室温下,并置于儿童无法触及之处。→

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Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden, und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Uriconorm® 100mg/300mg, Tabletten

Streuli Pharma AG

Was ist Uriconorm und wann wird es angewendet?

Uriconorm senkt die Harnsäure in Blut und Urin. Es wird bei Gicht, d.h. bei Ablagerungen von Harnsäurekristallen in Haut, Gelenken und Niere, sowie bei anderen Krankheiten, die eine therapiebedürftige Erhöhung der Harnsäurekonzentration im Blut hervorrufen, angewendet.

Uriconorm darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Zu hohe Harnsäurekonzentrationen im Blut beruhen auf einer Stoffwechselstörung, die durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann, z.B. durch Überernährung. Es ist daher auf ein Idealgewicht und eine gemischte, abwechslungsreiche Kost zu achten. Zu meiden sind Alkohol und Innereien. Bei Nierensteinen ist auf eine grosse Trinkmenge zu achten.

Wann darf Uriconorm nicht eingenommen / angewendet werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Allopurinol oder einem Hilfsstoff von Uriconorm.

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Uriconorm Vorsicht geboten?

Bei bekannter, schwerer Nieren- und/oder Leberkrankheit ist bei der Anwendung besondere Vorsicht geboten und es bedarf einer besonderen Überwachung durch den Arzt bzw. die Ärztin, um die günstigste Dosierung zu finden.

Schwere Hautausschläge (Hypersensibilitätssyndrom, Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse) wurden beobachtet bei der Anwendung von Allopurinol. Häufig sind die Ausschläge begleitet von Entzündungen im Mund, im Rachen, an der Nase, an den Genitalien sowie von Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen). Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen gehen oft grippeartige Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen voraus. Der Ausschlag kann sich ausweiten zu grossflächiger Blasenbildung und Abschuppen der Haut.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Blutdrucksenkern (ACE-Hemmer) oder von Diuretika (insbesondere Thiazide) ist das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion erhöht, besonders, wenn zusätzlich eine Nierenfunktionsstörung vorliegt.

Es gibt ein bestimmtes Erbgut (das so genannte HLA-B*5801), bei dem das Risiko von schweren Hautreaktionen deutlich erhöht ist. Dieses Erbgut tritt bei einigen Han-chinesischen, indischen, thailändischen und afrikanischen Bevölkerungsgruppen besonders häufig auf.

Schwerwiegende Hautreaktionen können deshalb bei Menschen Han-chinesischer, indischer, thailändischer oder afrikanischer Herkunft häufiger auftreten.

Beim Auftreten von Hauterscheinungen setzen Sie Uriconorm ab und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Die gleichzeitige Anwendung von Mercaptopurin oder Azathioprin mit Allopurinol ist zu vermeiden. Wenn Mercaptopurin oder Azathioprin zusammen mit Uriconorm angewendet wird, muss die Dosis von Mercaptopurin bzw. Azathioprin verringert werden, weil deren Wirkung sich verlängert. Das könnte das Risiko für schwerwiegende Bluterkrankungen erhöhen. In diesem Fall wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin während der Behandlung Ihr Blutbild engmaschig kontrollieren.

Ziehen Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin zu Rate, wenn Sie unerklärliche blaue Flecken, Blutungen, Fieber oder Halsschmerzen bemerken.

Zu Beginn der Behandlung kann es zu einem akuten Gichtanfall kommen. Wenn Sie entsprechende Symptome (stark schmerzendes, gerötetes, geschwollenes und überwärmtes Gelenk) spüren, nehmen Sie bitte mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin Kontakt auf.

Wird mit der Behandlung während eines akuten Gichtanfalls begonnen, so können weitere Attacken ausgelöst werden. Bei Vorliegen akuter Gichtanfälle vor Behandlungsbeginn sollten Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Der Arzt bzw. die Ärztin entscheidet dann, wann mit der Behandlung begonnen werden kann.

Bei wenigen Patientinnen und Patienten wurde unter der Behandlung mit Uriconorm das Auftreten von Schwindel beobachtet, wodurch dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinträchtigen kann!

Uriconorm 100 mg Tabletten enthalten Lactose. Bitte nehmen Sie Uriconorm 100 mg Tabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden

Darf Uriconorm während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, darf Uriconorm nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Uriconorm?

Die übliche Dosierung beträgt 100 – 300 mg Uriconorm täglich; in schweren Fällen kann der Arzt bzw. die Ärztin die Dosis steigern bis 900 mg.

In der Regel wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Allopurinol zu Beginn niedrig dosieren (z.B. 100 mg/Tag), um das Risiko möglicher Nebenwirkungen zu verringern. Bei Bedarf wird Ihre Dosis erhöht.

Die Dosis 100 – 300 mg täglich (1 Tablette à 100 mg oder 300 mg) wird als Einzeldosis nach einer Mahlzeit mit genügend Flüssigkeit eingenommen. Bei höherer Dosierung ist die Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin zu befolgen.

Sollten Sie einmal vergessen haben, die Tagestablette einzunehmen, fahren Sie trotzdem mit der regelmässigen Einnahme fort. Die übrig gebliebene Tablette nehmen Sie dann am Schluss.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Uriconorm haben?

Es treten häufig Hauterscheinungen wie Rötung, Bläschen oder Schuppenbildung auf.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Uriconorm auftreten:

In seltenen Fällen (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

·Fieber und Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen (grippeähnliche Symptome) und allgemeines Unwohlsein.

·Schwerwiegende Veränderungen an der Haut, beispielsweise Entzündungen am Mund, im Rachen, an der Nase, an den Genitalien sowie Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen), grossflächige Blasen- und Schuppenbildung.

·Starke Hypersensitivitätsreaktionen mit Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Veränderungen des Blutbildes und der Leberwerte (dies können Anzeichen einer Multiorgan-Hypersensibilitätserkrankung sein).

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

·Durchfall (Diarrhöe)

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

·Aseptische Meningitis (Entzündung der Membrane, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben): Symptome umfassen Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber und Bewusstseinstrübung. Begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn diese Symptome auftreten.

·Lichenoider Hautausschlag (juckender rötlich-violetter Hautausschlag und/oder fadenförmige weiss-graue Linien auf Schleimhäuten).

Beim Auftreten von Hauterscheinungen setzen Sie Uriconorm ab und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Übelkeit und Erbrechen können vermieden werden, indem Uriconorm immer nach einer Mahlzeit eingenommen wird.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie das Arzneimittel sofort absetzen und Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Bei Raumtemperatur (15 - 25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Uriconorm enthalten?

Wirkstoffe

Jede Tablette enthält 100 mg oder 300 mg Allopurinol.

Hilfsstoffe

Uriconorm 100 mg enthält:

Lactose-Monohydrat, Kartoffelstärke, Gelatine, Glycerol 85%, Talkum, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, hydriertes Rizinusöl.

Uriconorm 300 mg enthält:

Kartoffelstärke, Gelatine, Glycerol 85%, Talkum, Crospovidon, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, hydriertes Rizinusöl.

Zulassungsnummer

39981 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Uriconorm? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Uriconorm 100 mg

Packungen zu 50 Tabletten (teilbar).

Uriconorm 300 mg

Packungen zu 30 und 100 Tabletten (teilbar).

Zulassungsinhaberin

Streuli Pharma AG, 8730 Uznach

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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