Melix®

许可持有人: Lagap SA · 许可编号: 44714

这是官方患者信息(说明书)。它不能替代咨询或处方:如对使用、剂量或副作用有疑问,请咨询您的医生或药剂师。

概览

Melix® 已在瑞士获批(批准文号 44714)。 上市许可持有人:Lagap SA。

保险支付资格: 有条件保险支付(附带Limitatio条件)

简要说明

根据患者须知自动生成的摘要,未经医生审核。不含剂量信息,也不评估您的个人情况——以完整的说明书为准。

用途

Melix 含有活性成分格列本脲,通过调节胰岛素分泌来降低血糖。它用于治疗 2 型糖尿病,适用于仍能自行产生胰岛素但产量不足,且仅靠饮食、运动和减重不足以控制病情的患者。→

禁用情况
  • 不得用于 1 型糖尿病,即胰腺不再产生胰岛素的情况。→
  • 不得用于不稳定的糖尿病,伴有严重的代谢紊乱,如意识模糊或尿中出现酮体。→
  • 不得用于肝、肾或肾上腺皮质功能严重障碍的患者。→
  • 不得用于对活性成分格列本脲或药片其他成分过敏者。→
  • 妊娠或哺乳期间不得使用。→
  • 正在使用 Tracleer 治疗肺动脉高压的患者不得使用。→
注意事项
  • 患有冠状动脉心脏病者需特别谨慎,因为存在心血管疾病风险增加的可能。→
  • 反应能力和驾驶能力可能受到影响,尤其是在治疗初期发生低血糖或饮食不规律时。→
  • 在感染或手术等应激情况下,可能需要暂时改用胰岛素治疗。→
  • 对其他磺胺类药物过敏的人也可能对 Melix 产生过敏反应。→
  • 在 G6PD 缺乏症(一种特定类型的贫血)患者中,红细胞破坏的风险可能增加。→
  • Melix 的作用可能因许多其他药物以及酒精而增强或减弱。→
妊娠和哺乳期

妊娠期间不得使用 Melix,因为不能排除对胎儿产生不良影响的可能性。由于该活性成分可进入母乳,因此哺乳期间也不得服用此药。→

可能的副作用→
  • 低血糖,症状包括出汗、颤抖、饥饿感和意识混乱
  • 体重增加
  • 治疗初期可能出现短暂的视力障碍
  • 胃肠道不适,如恶心、呕吐或腹泻
  • 过敏性皮肤反应,如皮疹或瘙痒
  • 血象改变,表现为血细胞减少
  • 肝功能紊乱,严重时可导致黄疸
  • 极罕见情况下可发生血管炎
储存

本品应存放在 15 至 25 摄氏度的室温下,并置于儿童无法触及之处。→

该患者信息暂无您的语言版本——显示的是德语版本。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Melix

Was ist MELIX und wann wird es angewendet?

Melix enthält als Wirkstoff Glibenclamid. Es wirkt blutzuckersenkend (über die Steuerung der Insulinausschüttung) und dient deshalb zur Behandlung der Zuckerkrankheit (lateinisch: Diabetes mellitus) bei Personen, die noch eine eigene, aber ungenügende Insulinbildung in ihrer Bauchspeicheldrüse haben (sogenannter Typ-2-Diabetes), und deren Blutzucker mit Diät, körperlicher Aktivität und Gewichtsreduktion allein unbefriedigend eingestellt werden kann.

Melix darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin verwendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Eine Zuckerkrankheit kann nur richtig behandelt werden, wenn Sie sich genau an den mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder Ihrer Diabetesberatungsstelle besprochenen Diätplan halten. Diät ist die wichtigste Massnahme gegen Zuckerkrankheit. Es ist falsch zu glauben, durch die Einnahme blutzuckersenkender Tabletten müssten Sie weniger auf Ihre Diät achten. Wenn Sie Übergewicht haben, ist es unerlässlich, dass Sie die Kalorienzufuhr senken und abnehmen.

Wann darf MELIX nicht eingenommen / angewendet werden?

Melix darf nicht eingenommen werden von zuckerkranken Patienten oder Patientinnen deren Bauchspeicheldrüse gar kein Insulin mehr bilden kann, was insbesondere bei Entwicklung der Zuckerkrankheit im Kindes- oder Jugendlichen-Alter zutrifft (sogenannter Typ-1-Diabetes), bei instabilem Diabetes mit häufigen, schweren Stoffwechselentgleisungen (insbesondere bei Überzuckerungen, die begleitet sind von Azetongeruch in der Atemluft, Nachweis von Ketokörpern im Urin oder Bewusstseinstrübung bis zur Bewusstlosigkeit),

mit schweren Funktionsstörungen der Leber, Nieren oder Nebennierenrinde,

mit Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Glibenclamid oder andere Bestandteile der Tablette,

während Schwangerschaft oder Stillzeit,

die mit Tracleer behandelt werden (ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Bosentan) zur Behandlung von pulmonaler Hypertonie (Lungenbluthochdruck).

Melix-Tabletten enthalten Lactose. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h. dass es im Wesentlichen "natriumfrei" ist.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, allergisch sind oder bereits andere Arzneimittel zur innerlichen oder äußerlichen Anwendung einnehmen (auch zur Selbstmedikation!).

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von MELIX Vorsicht geboten?

Die Verabreichung von Glibenclamid ist mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Morbidität assoziiert, insbesondere bei Patienten mit koronaren Herzkrankheiten.

Bis zur optimalen Einstellung (zu Behandlungsbeginn, bei Präparatewechsel), bei unregelmässiger Anwendung oder unregelmässiger Nahrungsaufnahme besteht ein erhöhtes Risiko für Unterzuckerungen. Dadurch kann dieses Arzneimittel Ihre Reaktionsfähigkeit, Ihre Fahrtüchtigkeit und Ihre Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Durch Stress-Situationen (Infektionen, Operationen) ausgelöster zu hoher Blutzucker kann eine vorübergehende Umstellung auf Insulin erfordern.

Personen welche allergisch auf andere Sulfonamide reagieren, können auch auf Melix eine allergische Reaktion entwickeln.

Bei Patienten mit G6PD-Mangel (Anämie-Form) kann das Risiko einer hämolytischen Anämie nach der Einnahme von Melix erhöht sein. Der Arzt bzw. die Ärztin wird dann eine alternative Therapie in Erwägung ziehen.

Die blutzuckersenkende Wirkung von Melix kann durch die gleichzeitige Einnahme verschiedener anderer Arzneimittel verstärkt oder vermindert werden.

Zu den Arzneimittel, welche die Melixwirkung verstärken können, gehören neben anderen Antidiabetika u.a. gewisse Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks, von Infektionskrankheiten, von Depressionen und von Fieber/Schmerzen. Zu den Arzneimitteln, welche die Melixwirkung vermindern können, gehören u.a. gewisse Hormone (z.B. orale Kontrazeptiva), Kortikosteroide, gewisse AIDS-, Asthma- oder Allergiebehandlungen, gewisse Neuroleptika und Diuretika.

Gewisse blutdrucksenkende Arzneimittel (z.B. β-Blocker) können die Wahrnehmung der Warnzeichen einer Unterzuckerung beeinträchtigen.

Mit einigen Arzneimitteln, aber auch nach Einnahme von Alkohol, kann der Blutzucker sowohl ansteigen als auch abfallen.

Melix kann die Plasmakonzentration von Cyclosporin erhöhen und zu einer erhöhten Cyclosporin-Toxizität führen. Eine medizinische Überwachung wird empfohlen. Es ist dem Arzt bzw. der Ärztin vorbehalten, die Cyclosporin-Dosis anzupassen.

Fragen Sie immer nach möglichen Wechselwirkungen, wenn Ihnen ein Arzneimittel neu verschrieben wird oder Sie in einer Apotheke ein Arzneimittel kaufen.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden,

Allergien haben oder

andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf MELIX während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Melix darf während einer Schwangerschaft nicht angewendet werden, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es unerwünschte Wirkungen auf das ungeborene Kind haben könnte. Wirkstoffe vom Typ des Glibenclamid können in die Muttermilch übergehen, deshalb darf Melix auch nicht eingenommen werden, wenn Sie stillen.

Bei Kinderwunsch ist frühzeitig ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt bzw. der Ärztin aufzunehmen, um die weitere Behandlung Ihrer Zuckerkrankheit festzulegen.

Wenn Sie während der Behandlung mit Melix schwanger werden sollten, müssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin verständigen.

Wie verwenden Sie MELIX?

Der Arzt bzw. die Ärztin wird aufgrund regelmässiger Stoffwechseluntersuchungen (Blut- und Harnzuckerbestimmungen) die für Sie zutreffende Dosierung individuell festlegen, wobei er bzw. sie üblicherweise mit einer niedrigen Dosierung von ½ Tablette Melix beginnen wird. Tagesdosen bis zu 2 Tabletten Melix werden üblicherweise morgens, vor dem Frühstück, eingenommen. Falls erforderlich, kann die Tagesdosis unter ärztlicher Kontrolle auf 3 (in Ausnahmefällen 4) Tabletten Melix gesteigert werden. Die 3. Tablette wäre vor dem Abendessen (resp. die 3. vor dem Mittagessen und die 4. vor dem Abendessen) einzunehmen. Die Tabletten nehmen Sie unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (½-1 Glas Wasser) ein. Die zeitgerechte Einnahme von Melix, wie sie vom Arzt bzw. der Ärztin verordnet wurde, ist unerlässlich.

Wenn Sie vergessen haben, eine Tablette einzunehmen, so dürfen Sie diesen Einnahmefehler nicht durch Einnahme einer erhöhten Tablettenzahl ausgleichen. Nehmen Sie die nächste Tablette erst wieder zur gewohnten Zeit.

Falls Sie eine zu hohe Dosis oder eine zusätzliche Dosis von Melix eingenommen haben, so benachrichtigen Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann MELIX haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Melix auftreten: häufig und in schweren Fällen gefährlich ist das Auftreten einer Unterzuckerung (Hypoglykämie). Sie kann entstehen durch Einnahme einer zu hohen Dosis des Arzneimittels, Auslassen von Mahlzeiten, ungewohnte körperliche Anstrengung oder Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln. Eine Unterzuckerung äussert sich in der Regel mit folgenden Warnzeichen: Schwitzen, Hungergefühl, Zittern, Herzklopfen, Kopfschmerzen sowie Verhaltensauffälligkeiten, Reizbarkeit, Aggressivität, Verwirrtheit, Benommenheit, Schlafstörungen. Wird die Behandlung unterlassen, kann es infolge extremer Blutzuckersenkungen zu Sprech- und Sehstörungen, Lähmungserscheinungen oder Empfindungsstörungen und Bewusstlosigkeit kommen.

Nehmen Sie bei ersten Anzeichen Trauben- oder Würfelzucker (2-4 Stück) ein. Wenn die Zeichen nicht sofort verschwinden, so informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Mit künstlichen Süssstoffen kann eine Hypoglykämie nicht beherrscht werden.

Sehstörungen können vorübergehend zu Beginn der Behandlung auftreten. Störungen im Magen-Darm-Bereich (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Durchfall) sowie allergische Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautausschläge, Juckreiz, in Einzelfällen auch schwerwiegend mit Atemnot und schockartigen Reaktionen, Lichtüberempfindlichkeit) treten gelegentlich auf. Veränderungen des Blutbilds (z.B. Verminderung der Zahl der Blutplättchen, der weissen und der roten Blutkörperchen) und der Leberfunktion (z.B. Gelbsucht, Leberentzündung, Gallenstauung) sind selten, können jedoch schwerwiegend sein. Eine Entzündung der Blutgefässe ist sehr selten.

Melix kann auch häufig zu einer Gewichtszunahme führen.

Wenn Sie solche Symptome beobachten oder Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Zur Erzielung einer guten Stoffwechsellage sind der vom Arzt bzw. von der Ärztin vorgeschriebene Behandlungsplan, die Diätvorschrift und die abgestimmte körperliche Betätigung strikt einzuhalten. Alkohol soll während der Therapie mit Melix gemieden werden. Sie sollten regelmässig zu den vom Arzt bzw. von der Ärztin verordneten Stoffwechselkontrollen erscheinen. Kommt es während der Behandlung mit Melix zu anderen Erkrankungen, insbesondere wenn diese zu Erbrechen oder verminderter Nahrungsaufnahme führen, so ist unverzüglich der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin zu Rate zu ziehen. Bei einem Krankenhausaufenthalt oder Erkrankung im Urlaub müssen Sie den behandelnden Arzt bzw. die Ärztin über Ihre Zuckerkrankheit informieren.

Das Arzneimittel ist bei Raumtemperatur (15-25°C) ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Es darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in MELIX enthalten?

1 Tablette Melix enthält:

Wirkstoffe

Glibenclamid 5 mg

Hilfsstoffe

Lactose-Monohydrat 135 mg, Maisstärke, Natriumcarmellose, Talkum, Magnesiumstearat.

Zulassungsnummer

44714 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie MELIX? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.

Melix: Packungen mit 30 und 100 Tabletten (mit Bruchrille).

Zulassungsinhaberin

Lagap SA, Vezia.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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