COVERSUM N COMBI 10/2.5 mg

许可持有人: Servier (Suisse) SA · 许可编号: 59446

这是官方患者信息(说明书)。它不能替代咨询或处方:如对使用、剂量或副作用有疑问,请咨询您的医生或药剂师。

概览

COVERSUM N COMBI 10/2.5 mg 已在瑞士获批(批准文号 59446)。 上市许可持有人:Servier (Suisse) SA。

保险支付资格: 保险支付 — 由基础保险承保

简要说明

根据患者须知自动生成的摘要,未经医生审核。不含剂量信息,也不评估您的个人情况——以完整的说明书为准。

用途

Coversum N Combi 10/2.5 mg 是一种用于治疗高血压的药物。它在一片药片中含有活性成分培哚普利和吲达帕胺,适用于已分别使用这两种物质进行治疗的患者。→

禁用情况
  • 如果对培哚普利、其他 ACE 抑制剂、吲达帕胺、其他磺胺类药物或任何其他成分过敏,则不得使用本药。→
  • 如果过去在使用 ACE 抑制剂治疗时出现过喘息、面部或舌头肿胀、剧烈瘙痒或严重皮疹等症状,则不得服用本药。→
  • 在患有严重肝病、肝性脑病、肾功能损害或导致肾脏血流减少的肾脏问题时,禁止使用本药。→
  • 在透析或其他类型的血液过滤期间、血钾水平过低时或怀疑存在未经治疗的心力衰竭时,不得使用本药。→
  • 在怀孕和哺乳期间禁止服用本药。→
  • 本药不得与阿利吉仑(用于糖尿病或肾功能不全患者)联合使用,也不得与脑啡肽酶抑制剂联合使用。→
注意事项
  • 在使用前,必须告知医生既往病史,如主动脉瓣狭窄、心肌病、肾动脉狭窄、其他心脏病、肾脏问题或肝脏疾病。→
  • 视力下降或眼痛时需特别小心,因为这可能表明眼压升高,若不治疗可能导致视力丧失。→
  • 如果患有肌肉疾病、胶原疾病(如系统性红斑狼疮)、动脉硬化、痛风、糖尿病或正在进行低盐饮食,必须告知医生。→
  • 在服用其他药物(如锂剂、保钾利尿剂或某些降压药)之前必须咨询医生,因为可能发生相互作用。→
  • 在计划进行手术、透析、使用含碘造影剂的检查或针对昆虫叮咬的脱敏治疗时,必须告知医务人员正在服用本药。→
  • 如果因血压降低导致头晕或疲劳,本药可能会影响驾驶能力。→
妊娠和哺乳期

Coversum N Combi 10/2.5 mg 在怀孕和哺乳期间不得使用。如果怀疑怀孕或有生育计划,必须立即告知医生。→

可能的副作用→
  • 血钾水平降低
  • 头痛
  • 头昏和眩晕
  • 视力障碍和耳鸣
  • 低血压和咳嗽
  • 胃肠道不适,如恶心、呕吐或腹泻
  • 过敏性皮肤反应,如皮疹或瘙痒
  • 肌肉痉挛和疲劳
储存

本药储存温度不得超过 30 摄氏度,容器必须紧闭,并置于外包装盒内以防光和防潮。→

该患者信息暂无您的语言版本——显示的是德语版本。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

COVERSUM N COMBI 10/2.5 mg

Servier (Suisse) SA

Was ist  COVERSUM N COMBI 10/2.5 mg und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Bei Coversum N Combi 10/2.5 mg handelt es sich um eine feste Kombination aus zwei Wirkstoffen, nämlich Perindopril und Indapamid. Dieses Arzneimittel ist ein Antihypertensivum und somit zur Behandlung arterieller Hypertonie (Bluthochdruck) bestimmt.

Coversum N Combi 10/2.5 mg wird Patienten verordnet, die bereits mit Perindopril und Indapamid in getrennter Form behandelt werden und die dank der Verwendung von Coversum N Combi 10/2.5 mg nur noch eine, die Inhaltsstoffe beider Arzneimittel enthaltende Tablette einnehmen müssen.

Perindopril gehört der Arzneimittelklasse der Angiotensin Converting Enzyme-Hemmer (ACE-Hemmer) an. Solche Arzneimittel tragen zur Erweiterung der Blutgefässe bei und erleichtern somit die Arbeit des Herzens, die darin besteht, das Blut in die Gefässe zu befördern. Indapamid ist ein Diuretikum. Diuretika erhöhen die von den Nieren produzierte Urinmenge. Indapamid unterscheidet sich von anderen Diuretika jedoch dadurch, dass es nur eine leichte Erhöhung der produzierten Urinmenge bewirkt. Gemeinsam Verringern und regulieren beide Wirkstoffe den Blutdruck.

Was sollte dazu beachtet werden?

Coversum N Combi 10/2.5 mg enthält Lactose (eine Art Zucker). Sollte Sie Ihr Arzt oder Ihre Ärztin bereits darauf aufmerksam gemacht haben, dass Sie gewisse Zucker nicht vertragen, müssen Sie ihn oder sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels um Rat fragen.

Wann darf COVERSUM N COMBI 10/2.5 MG nicht eingenommen / angewendet werden?

In den folgenden Fällen darf Coversum N Combi 10/2.5 mg nicht eingenommen werden:

·wenn Sie eine Überempfindlichkeit gegenüber Perindopril oder andere ACE-Hemmer, gegenüber Indapamid oder andere Sulfamide bzw. gegenüber einem der anderen in Coversum N Combi 10/2.5 mg enthaltenen Inhaltsstoffe (aufgelistet im Abschnitt «Was ist in Coversum N Combi 10/2.5 mg enthalten?») aufweisen,

·wenn Sie in der Vergangenheit bei einer Behandlung mit ACE-Hemmern bereits Symptome wie pfeifender Atem, Anschwellen des Gesichts oder der Zunge, intensiver Juckreiz oder schwerer Hautausschlag beobachten konnten oder wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie unter beliebigen Umständen bereits solche Symptome (bekannt unter der Bezeichnung Angioödem) aufgewiesen haben,

·wenn Sie ein schweres Leberleiden haben oder unter hepatischer Enzephalopathie (degenerative Erkrankung des Gehirns) leiden,

·wenn Sie eine Störung der Nierenfunktion aufweisen,

·wenn Sie Nierenprobleme haben, die zu einer Reduzierung der Blutzufuhr zu den Nieren führen (renale Arterienstenose),

·wenn Sie eine Dialyse oder eine andere Art der Blutfiltration erhalten. Abhängig von dem verwendeten Gerät, könnte Coversum N Combi 10/2.5 mg nicht für Sie geeignet sein,

·wenn Sie einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut aufweisen,

·wenn Verdacht auf unbehandelte Herzdekompensation besteht (bedeutende Wasseransammlung, Atemschwierigkeiten),

·wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt «Darf Coversum N Combi 10/2.5 mg während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»),

·wenn Sie stillen,

·wenn Sie Aliskiren (z.B. Rasilez®) oder ein Aliskiren enthaltendes Medikament einnehmen und an Diabetes (Typ 1 oder 2) oder an Niereninsuffizienz leiden,

·wenn Sie Neprilysin-Inhibitoren eingenommen haben oder gleichzeitig einnehmen  zum Beispiel die Kombination der Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz) oder Racecadotril (zur Behandlung von Durchfall) wegen eines erhöhten Risikos für Angioödem (Schwellung im Gesicht, um die Augen, an den Lippen oder der Zunge, Atemprobleme).

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von COVERSUM N COMBI 10/2.5 MG Vorsicht geboten?

In den folgenden Fällen sollten Sie vor der Verwendung von Coversum N Combi 10/2.5 mg Ihren Arzt oder Ihre Ärztin verständigen:

·wenn Sie eine Aortenstenose (Verengung des wichtigsten vom Herzen ausgehenden Blutgefässes), eine hypertrophe Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung) oder eine Stenose der Nierenarterie (Verengung der das Blut in die Nieren transportierende Arterie) aufweisen,

·bei sonstigen Herzerkrankungen,

·wenn Sie Nierenprobleme haben,

·wenn Sie verminderte Sehkraft oder Augenschmerzen haben (die Symptome können eine Flüssigkeitsansammlung in der Gefässschicht des Auges oder ein Anstieg des Augendrucks sein und können innerhalb von Stunden bis zu einer Woche nach Behandlungsbeginn auftreten. Unbehandelt kann dies zu einem dauerhaften Sehverlust führen. Wenn Sie eine Allergie gegen Penicillin oder Sulfonamide haben, besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko, diese Symptome zu entwickeln),

·wenn Sie Muskelerkrankungen wie Muskelschmerzen, Empfindlichkeit, Schwäche oder Krämpfe haben

·bei Leberleiden,

·wenn Sie an einer Kollagenerkrankung (Hautkrankheit) wie Lupus Erythematodes in disseminierter Form oder Sklerodermie leiden,

·wenn Sie ungewöhnlich hohe Spiegel eines Hormons namens Aldosteron im Blut haben (primärer Aldosteronismus),

·wenn Sie unter Arteriosklerose (Arterienverkalkung) leiden,

·wenn Sie unter Hyperparathyreose (Hyperaktivität der Nebenschilddrüse) leiden,

·bei Gicht,

·wenn Sie Diabetiker sind,

·wenn Sie eine salzarme Diät einhalten oder kaliumhaltige Salzersatzprodukte verwenden oder wenn Sie andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen, einnehmen (siehe Abschnitt «Einnahme anderer Arzneimittel»),

·wenn Sie Lithium oder kaliumsparende Diuretika (Spironolacton, Triamteren) einnehmen, da die gleichzeitige Verwendung dieser Produkte mit Coversum N Combi 10/2.5 mg zu vermeiden ist (siehe «Einnahme anderer Arzneimittel»),

·wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck anwenden:

·einen «Angiotensin II-Rezeptorantagonisten» (ARA II) (auch bekannt unter dem Namen Sartane – zum Beispiel Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), besonders wenn Sie aufgrund eines Diabetes Nierenprobleme haben,

·Aliskiren.

Unter Umständen wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässige Kontrollen Ihrer Nierenfunktionen, Ihres arteriellen Blutdrucks und der Elektrolytspiegel (z.B. von Kalium) in Ihrem Blut anordnen. Siehe auch die Informationen im Abschnitt «Wann darf Coversum N Combi 10/2.5 mg nicht angewendet werden?».

·wenn Sie eine ältere Person sind,

·wenn Sie eine Galaktosämie, einen Lapp-Laktase-Mangel, eine Glukose- und Galaktose-Malabsorption haben,

·wenn Sie eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht haben,

·wenn Sie eine schwere allergische Reaktion haben mit Symptomen wie Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder der Kehle, Atembeschwerden (Angioödem); dies kann zu jedem Zeitpunkt während der Therapie auftreten. Wenn Sie solche Symptome feststellen, müssen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort unterbrechen und mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt aufnehmen.

Das Angioödem kann bei Patienten mit ethnischer Herkunft aus Afrika häufiger auftreten.

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Angioödem Risiko erhöht sein:

·Racecadotril (benützt zur Behandlung von Durchfall),

·Arzneimittel, welche die Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz) in Kombination enthalten

·Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Medikamente die zu der Klasse der mTOR-Inhibitoren gehören (benützt zur Verhinderung der Abstossung transplantierter Organe und zur Behandlung von Krebs),

·Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin und alle anderen Medikamente aus der Klasse der Gliptine (zur Behandlung von Diabetes).

Bei Verdacht auf Schwangerschaft (oder geplanter Schwangerschaft) ist ebenfalls der Arzt oder die Ärztin zu verständigen.

Auch in den folgenden Fällen sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder das Pflegepersonal darüber in Kenntnis setzen, dass Sie Coversum N Combi 10/2.5 mg einnehmen:

·im Falle einer geplanten Anästhesie und/oder Operation,

·wenn Sie in der jüngeren Vergangenheit unter Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydriert sind,

·wenn Sie sich einer Dialyse oder einer LDL-Apherese (das heisst einer maschinellen Entfernung des in Ihrem Blut enthaltenen Cholesterins) unterziehen müssen,

·wenn Sie sich einer Desensibilisierungsbehandlung zur Verringerung der allergischen Reaktion auf Bienen oder Wespenstiche unterziehen müssen,

·wenn Sie sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen müssen, die die Injektion eines jodhaltigen Kontrastmittels (einer Substanz, die die Organe, wie beispielsweise die Nieren oder den Magen für Röntgenstrahlen sichtbar macht) unterziehen müssen,

·wenn Sie Hämodialysepatient sind. Im Falle einer Dialyse informieren Sie bitte den Arzt bzw. die Ärztin und seine/ihre Mitarbeiter bzw. seine/ihre Mitarbeiterinnen über Ihre Behandlung mit ACE-Hemmern; die Verwendung gewisser Membranfilter ist dann nicht möglich.

Sportler müssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass Coversum N Combi 10/2.5 mg einen Wirkstoff (Indapamid) enthält, der bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen kann.

Einnahme anderer Arzneimittel

Wenn Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen oder in der jüngeren Vergangenheit eingenommen haben, selbst wenn es sich hierbei um ein rezeptfreies Arzneimittel handelt, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin hierüber in Kenntnis setzen.

Vermeiden Sie die Einnahme von Coversum N Combi 10/2.5 mg in Kombination mit:

·Lithium (zur Behandlung von manisch-depressiven Erkrankungen),

·Aliskiren (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck),

·kaliumsparenden Diuretika, die in der Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt werden (Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Eplerenon), Kaliumsalzen, Kaliumsparende Diuretika (Triamteren, Amilorid), Kaliumsalze oder andere Substanzen, die den Kaliumspiegel im Körper erhöhen können (z.B. Heparin, ein Medikament zur Blutverdünnung und Gerinnsel zu verhindern, oder Trimethoprim und Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol, ein Medikament gegen bakterielle Infektionen),

·Estramustin (zur Krebsbehandlung verwendet),

·Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz),

·Arzneimittel zur Vermeidung der Abstossung transplantierter Organe (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere zur Klasse der mTOR-Hemmer gehörende Arzneimittel),

·anderen zur Behandlung des Bluthochdrucks verwendeten Arzneimitteln, einschliesslich Angiotensin Converting Enzyme-Hemmern und Angiotensin-Rezeptorantagonisten, Diuretika (Arzneimittel, welche die von der Niere produzierte Urinmenge steigern),

·Narkosemittel (Propofol, Sevofluran),

·iodierten Kontrastmitteln,

·Vasodilatatoren, einschliesslich Nitratderivaten (Arzneimitteln, die eine Erweiterung der Blutgefässe bewirken),

·Arzneimitteln zur Behandlung von Kollaps oder Asthma (Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin),

·10/2.5 mg – Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen),

·Allopurinol (zur Behandlung von Gicht),

·Antihistaminika zur Behandlung allergischer Reaktionen wie Heuschnupfen (Terfenadin, Mizolastin, Astemizol),

·Corticosteroide zur Behandlung unterschiedlicher Störungen, darunter schweres Asthma und Polyarthritis,

·Immunsuppressiva zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder im Anschluss an eine Transplantation zur Verhinderung von Abstossungsreaktionen (z.B.: Ciclosporin, Tacrolimus),

·Arzneimittel zur Krebsbehandlung,

·Antiparasitika, die zur Behandlung bestimmter Arten von Malaria eingesetzt werden (Halofantrin, Chloroquin),

·Pentamidin (zur Behandlung von Pneumonien),

·Goldsalzen, insbesondere bei intravenöser Verabreichung (symptomatische Behandlung von rheumatoider Arthritis),

·Vincamin (zur Behandlung symptomatischer kognitiver Störungen bei älteren Patienten einschliesslich Gedächtnisverlust),

·Bepridil (zur Behandlung von Angina Pectoris),

·Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z.B.: Quinidin, Hydroquinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Ibutilid, Dofetilid, Digitalin, Flecainid, Bretylium),

·Cisaprid, Diphemanil, Papaverin (zur Behandlung von Magen-Darmstörungen),

·Digoxin (zur Behandlung von Herzleiden),

·Baclofen (zur Behandlung von Muskelstarre bei Krankheiten wie Multiple Sklerose),

·Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie Insulin, Metformin oder Gliptine,

·Kalzium,

·anregende Laxativa (z.B.: Senna),

·nicht steroidale Entzündungshemmer (z.B. Ibuprofen) einschliesslich COX-2 Inhibitoren (Medikamente, die Entzündungen vermindern und Schmerzen lindern) oder hochdosierte Salicylaten (z.B. Acetylsalicylsäure ≥3 g pro Tag),

·Antimykotika zur Behandlung von Krankheiten, die durch mikroskopische Pilze verursacht werden (Fluconazol, Amphotericin B zur Injektion),

·Arzneimittel zur Behandlung von geistigen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen, Schizophrenie, usw. (z.B. Antidepressiva, Neuroleptika (wie Amisulprid, Sulpirid, Sultoprid, Tiaprid, Haloperidol, Droperidol, Pimozid), Psychoanaleptika),

·Medikamente zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen (Ondansetron, Domperidon),

·Medikamente zur Behandlung von Krebs (Vandetanib, Oxaliplatin),

·Anagrelid (wird zur Reduzierung hoher Thrombozytotenzahlen verwendet),

·Tetracosactid (zur Behandlung der Crohn Krankheit),

·Trimethoprim (zur Behandlung gewisser Infektionen),

·Antibiotika, die zur Behendlung bakterieller Infektionen eingesetzt werden (Moxifloxacin, Sparfloxacin, Ciprofloxacin, Clarithromycin, injizierbares Erythromicin),

·Methadon (zur Suchtbehandlung),

·Cilostazol (wird zur Behandlung von krampfartigen Schmerzen in den Beinen beim Gehen verwendet).

Coversum N Combi 10/2.5 mg beeinträchtigt im Allgemeinen nicht die Aufmerksamkeit. Bei einigen Patienten können jedoch individuelle Reaktionen wie Schwindel oder Müdigkeit aufgrund einer Senkung des Blutdrucks auftreten. In diesem Fall kann Ihre Fahrtüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

Laktose

Coversum N Combi 10/2.5 mg enthält Laktose (eine Art Zucker). Sollte Sie Ihr Arzt oder Ihre Ärztin bereits darauf aufmerksam gemacht haben, dass Sie gewisse Zucker nicht vertragen, müssen Sie ihn oder sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels um Rat fragen.

Sodium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu natriumfrei.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf COVERSUM N COMBI 10/2.5 MG während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat.

Setzen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin in Kenntnis, wenn Sie den Verdacht haben, schwanger zu sein (oder eine Schwangerschaft planen). Coversum N Combi 10/2.5 mg darf während der Schwangerschaft nicht verwendet werden.

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Ihnen in der Regel dazu raten, Coversum N Combi 10/2.5 mg im Falle einer Schwangerschaft abzusetzen.

Wenn Sie während der Behandlung mit Coversum N Combi 10/2.5 mg feststellen dass Sie schwanger sind, müssen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin hierüber unverzüglich in Kenntnis setzen.

Coversum N Combi 10/2.5 mg darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Wie verwenden Sie COVERSUM N COMBI 10/2.5 MG?

Die Anwendung und Sicherheit von Coversum N Combi 10/2.5 mg bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Deshalb wird dieses Arzneimittel für Kinder und Jugendliche nicht empfohlen.

Die Tablette ist mit einem Glas Wasser, möglichst morgens und vor dem Essen einzunehmen. Dieses Arzneimittel ist für Patienten bestimmt, die bereits mit Perindopril und Indapamid in Form getrennter Tabletten behandelt werden.

Die Wochentage sind auf der Pillendose angegeben. Mit dem Pfeil auf dem Deckel können Sie die tägliche Einnahme kontrollieren.

Wenn Sie mehr Coversum N Combi 10/2.5 mg als verordnet eingenommen haben

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, nehmen Sie sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder dem nächsten Krankenhaus Kontakt auf.

Die wahrscheinlichste Reaktion auf eine Überdosierung ist erniedrigter Blutdruck (Hypotonie).

Bei bedeutender Hypotonie (in Verbindung mit Übelkeit, Erbrechen, Krämpfen, Schwindel, Schläfrigkeit, Verwirrung und einer mehr oder weniger starken Verminderung der durch die Nieren produzierten Urinmenge), legen Sie sich hin und lagern Sie die Beine hoch.

Wenn Sie die Einnahme von Coversum N Combi 10/2.5 mg vergessen haben

Es ist wichtig, Ihr Arzneimittel täglich einzunehmen, denn eine regelmässige Behandlung ist wirksamer. Sollten Sie jedoch doch einmal eine Einnahme von Coversum N Combi 10/2.5 mg vergessen haben, nehmen Sie ganz einfach Ihre Behandlung am darauffolgenden Tag wie gewohnt wieder auf.

Nehmen Sie keinesfalls eine doppelte Dosis, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Absetzen von Coversum N Combi 10/2.5 mg

Da Bluthochdruck in der Regel eine langfristige Behandlung erfordert, müssen Sie vor dem Absetzen der Behandlung Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat fragen.

Für alle weiteren Fragen zur Verwendung dieses Arzneimittels, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann COVERSUM N COMBI 10/2.5 MG haben?

Bei der Verwendung von Coversum N Combi 10/2.5 mg können Nebenwirkungen auftreten.

Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen feststellen, müssen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort unterbrechen und mit Ihrem Arzt Kontakt aufnehmen:

·Bronchospasmen (Engegefühl in der Brust, lauter und kurzer Atem) (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),

·Anschwellen des Gesichts, der Arme oder Beine, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder der Kehle, Atemnot, (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),

·schwere Hautreaktionen, insbesondere starker Hautausschlag, Nesselsucht, Hautrötung am ganzen Körper, starker Juckreiz, Bläschenbildung, anschwellende und sich schälende Haut, Schleimhautentzündungen (Stevens Johnson-Syndrom) oder andere allergische Reaktionen (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen),

·Herz-Kreislaufstörungen (unregelmässiger Herzschlag, Angina pectoris, Herzanfall) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen),

·Muskelschwäche, Krämpfe, Empfindlichkeit oder Schmerzen und besonders, wenn Sie sich gleichzeitig unwohl fühlen oder eine hohe Temperatur haben; dies kann auf anormales Muskelversagen zurückzuführen sein (Häufigkeit unbekannt).

Zu den möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen zählen nach abnehmender Häufigkeit:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Reduktion des Serumkaliumspiegel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Parästhesie, Sehstörungen, Ohrensausen, tiefer arterieller Blutdruck (Hypotonie), Husten, Atemlosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, gestörtes Geschmacksempfinden, Mundtrockenheit, Dyspepsie oder Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung), allergische Reaktionen (wie Hautausschlag, Juckreiz), Muskelkrämpfe, Müdigkeit.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Depression, allergische Reaktionen vor allem der Haut bei Patienten mit einer Neigung zu Allergien oder Asthma, Nesselsucht, Purpura (rote Punkte auf der Haut), Schwellungen und Blasenbildung auf der Haut, Nierenprobleme, Impotenz, Schwitzen, Eosinophilie (übermässige Vermehrung bestimmter weisser Blutkörperchen), Veränderung der biologischen Parameter wie erhöhter Kaliumspiegel im Blut (reversibel beim Absetzen der Behandlung) oder niedriger Natriumspiegel, Schläfrigkeit, Ohnmacht, Palpitation (spürbares Herzklopfen), Tachykardie (Pulsbeschleunigung), Hypoglykämie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel) bei Diabetespatienten, Vaskulitis (Blutgefässentzündung), Photosensibilität (erhöhte Empfindlichkeit der Haut auf Sonnenlicht), Arthralgie (Gelenkschmerzen), Myalgien (Muskelschmerzen), Brustschmerzen, Unwohlsein, peripheres Ödem, Fieber, erhöhter Harnstoffspiegel im Blut und erhöhter Kreatininspiegel im Blut, Stürze. Möglichkeit der Verschlimmerung eines vorbestehenden akuten disseminierten Lupus erythematodes (Kollagenkrankheit).

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Veränderung der biologischen Parameter: Verminderung der Magnesiumkonzentration im Blutplasma,Verminderung der Chloridkonzentration im Blutplasma erhöhte Leberenzym- und Bilirubinwerte, erhöhter Kalziumblutspiegel; verminderter oder fehlender Urinfluss, akutes Nierenversagen; Verschlimmerung der Psoriasis, Flush.

Konzentrierter Urin (dunkle Farbe), Übelkeit und Erbrechen, Muskelkrämpfe, Verwirrung und Krämpfe, die manchmal durch unangemessene Sekretion von antidiuretischem Hormon entstehen. Wenn Sie diese Symptome verspüren, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Verwirrung, eosinophile Pneumonie (eine seltene Form der Pneumonie), Rhinitis (verstopfte oder laufende Nase), Veränderungen im Blutbild wie verminderte Zahl weisser und roter Blutkörperchen, verminderte Hämoglobinwerte, verminderte Blutplättchenzahl, Leberfunktionsstörungen, Entzündung der Bauchspeicheldrüse (mit starken Bauch- und Rückenschmerzen als Folge), Schlaganfall,

Einzelfälle

Kurzsichtigkeit, verschwommene Sicht, verminderte Sehkraft oder Augenschmerzen aufgrund eines erhöhten Augendrucks (mögliche Anzeichen einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefässschicht des Auges oder eines akuten Winkelblockglaukoms), Erhöhung des Blutzuckerspiegels Raynaud Syndrom (Verfärbung, Taubheitsgefühl und Schmerzen in Fingern oder Zehen).

Störungen des Blutbilds, Beeinträchtigungen der Leber-, Nieren- und Bauchspeicheldrüsenfunktion sowie Veränderungen der Laborparameter (Bluttests) können ebenfalls auftreten. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Laboruntersuchungen veranlassen, um diese Parameter zu kontrollieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Lagerungshinweis

Nicht über 30°C lagern.

Den Behälter fest verschlossen halten.

Den Behälter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht (und/oder Feuchtigkeit) zu schützen.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Die Wochentage sind auf der Pillendose angegeben. Mit dem Pfeil auf dem Deckel können Sie die tägliche Einnahme kontrollieren.

Nach Abschluss der Behandlung die übrigbleibenden Arzneimittel an den Ort Ihres Kaufs (Arzt, Apotheke) zurückbringen, um deren ordnungsgemässe Entsorgung zu gewährleisten.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in COVERSUM N COMBI 10/2.5 MG enthalten?

Wirkstoffe

Eine Filmtablette enthält 10 mg Perindopril Arginin (entsprechend 6.79 mg Perindopril) und 2.5 mg Indapamid.

Hilfsstoffe

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (E470B), Maltodextrin, anhydrische kolloidale Kieselsäure (E551), Natrium Carboxymethylstärke (Typ A).

Tablettenfilm: Glycerol (E422), Hypromellose (E464), Makrogol 6000, Magnesiumstearat (E470B), Titandioxyd (E171)

Zulassungsnummer

59446 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie COVERSUM N COMBI 10/2.5 MG? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Coversum N Combi 10/2.5 mg: Packung zu 30 Filmtabletten in Pillendose.

Coversum N Combi 10/2.5 mg: Grosspackung zu 90 Filmtabletten mit 3 Pillendosen zu je 30 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Servier (Suisse) SA, 1202 Genève.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

← 返回药品搜索