Reagila®

许可持有人: Recordati AG · 许可编号: 66364

这是官方患者信息(说明书)。它不能替代咨询或处方:如对使用、剂量或副作用有疑问,请咨询您的医生或药剂师。

概览

Reagila® 已在瑞士获批(批准文号 66364)。 上市许可持有人:Recordati AG。

保险支付资格: 保险支付 — 由基础保险承保

简要说明

根据患者须知自动生成的摘要,未经医生审核。不含剂量信息,也不评估您的个人情况——以完整的说明书为准。

用途

Reagila 含有活性成分卡利拉嗪,属于抗精神病药。用于治疗患有精神分裂症的成人,该疾病的症状包括幻觉、妄想和情绪平淡。→

禁用情况
  • 如果对卡利拉嗪或任何其他成分过敏,不得使用本药。→
  • 不得与某些用于治疗丙型肝炎、细菌感染、结核病、HIV 感染、真菌感染、库欣综合征、抑郁症、癫痫、嗜睡或肺动脉高压的药物同时服用。→
  • 如果正在使用含圣约翰草的草药制剂或抗抑郁药奈法唑酮,禁止服用本药。→
  • 不得与卡马西平、苯巴比妥或苯妥英等抗癫痫药物联合使用。→
  • 不允许与用于治疗嗜睡的莫达非尼同时使用。→
  • 不得与用于治疗肺动脉高压的波生坦同时使用本药。→
注意事项
  • 如果出现自伤或自杀念头,必须立即告知医生。→
  • 如果出现发热、出汗、肌肉僵硬和意识模糊的组合症状,必须立即寻求医疗帮助。→
  • 用药前须报告既存的心血管疾病、心律不齐或血压问题。→
  • 已知患有痴呆、帕金森病、糖尿病或有既往癫痫发作史者需特别谨慎。→
  • 治疗期间不得驾驶车辆或操作机器,因为反应能力可能受到影响。→
  • 治疗期间应避免饮用葡萄柚汁和饮酒。→
妊娠和哺乳期

育龄女性在治疗期间及治疗后至少 10 周内必须采取可靠的避孕措施。禁止哺乳,妊娠期仅在医生建议下才可服用。→

可能的副作用→
  • 坐立不安和无法静坐
  • 帕金森综合征,表现为肌肉僵硬、震颤和动作迟缓
  • 嗜睡、睡眠障碍和噩梦
  • 头晕
  • 舌头或面部不自主运动
  • 视力模糊
  • 体重增加
  • 严重过敏反应,伴有肿胀和呼吸困难
储存

本药应保存在原包装中,避光防潮,储存温度不超过 30 摄氏度,并置于儿童无法触及之处。→

该患者信息暂无您的语言版本——显示的是德语版本。

Information für Patientinnen und Patienten

Reagila®

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Was ist Reagila und wann wird es angewendet?

Reagila enthält den Wirkstoff Cariprazin und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Es wird zur Behandlung von Erwachsenen angewendet, bei denen eine Schizophrenie vorliegt. Bei Schizophrenie handelt es sich um eine Erkrankung, die durch Symptome wie das Hören, Sehen oder Fühlen von Dingen, die nicht wirklich da sind (Halluzination), Misstrauen, Wahnvorstellungen, zusammenhanglose Sprechweise, wirres Verhalten sowie eine verflachte Stimmungslage gekennzeichnet ist. Personen mit dieser Erkrankung können sich auch deprimiert, schuldig, ängstlich oder angespannt fühlen. Es kann auch sein, dass Personen mit dieser Erkrankung nicht in der Lage sind, geplante Aktivitäten zu beginnen oder fortzuführen, zu sprechen bzw. zu kommunizieren, oder dass sie in Situationen, die bei anderen Menschen normalerweise Gefühle auslösen, keine Gefühlsreaktion haben.

Was sollte dazu beachtet werden?

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Wann darf Reagila nicht eingenommen werden?

- wenn Sie allergisch gegen Cariprazine oder einen der in der Rubrik „Was ist in Reagila enthalten“ genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

-wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Erkrankungen anwenden:

- Hepatitis, die durch das Hepatitis-C-Virus hervorgerufen wird (Arzneimittel, die Boceprevir oder Telaprevir enthalten)

- Bakterielle Infektionen (Arzneimittel, die Clarithromycin, Telithromycin oder Nafcillin enthalten)

- Tuberkulose (Arzneimittel, die Rifampicin enthalten)

- HIV-Infektion (Arzneimittel, die Cobicistat, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Efavirenz oder Etravirin enthalten)

- Pilzinfektionen (Arzneimittel, die Itraconazol, Posaconazol und Voriconazol  enthalten)

- Cushing-Syndrom, eine Erkrankung, bei der der Körper zu viel Cortisol bildet (Arzneimittel, die Ketoconazol enthalten)

- Depressionen (pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, und Arzneimittel, die Nefazodon enthalten)

- Epilepsie und Krampfanfälle (Arzneimittel, die Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin enthalten)

- Schläfrigkeit (Arzneimittel, die Modafinil enthalten)

- Bluthochdruck in der Lunge (Arzneimittel, die Bosentan enthalten)

Wann ist bei der Einnahme von Reagila Vorsicht geboten?

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin

- wenn Sie daran denken oder sich danach fühlen, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Suizidgedanken und -verhalten sind zu Beginn der Behandlung wahrscheinlicher.

- wenn bei Ihnen eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, beschleunigter Atmung, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit (hierbei kann es sich um Anzeichen des malignen neuroleptischen Syndroms handeln) vorliegt.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin, bevor Sie Reagila anwenden oder während Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn

- bei Ihnen jemals Unruhezustände oder die Unfähigkeit, stillzusitzen aufgetreten sind oder dies bei Ihnen neu auftritt. Diese Symptome können zu Beginn der Behandlung mit Reagila auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ärztin, wenn dies geschieht.

- bei Ihnen jemals ungewöhnliche, unwillkürliche Bewegungen, am häufigsten der Zunge oder des Gesichts aufgetreten sind oder dies bei Ihnen neu auftritt. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn dies geschieht.

- Sie Sehstörungen haben. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Ihnen den Besuch bei einem Augenarzt oder einer Augenärztin empfehlen

- Sie einen unregelmässigen Herzschlag haben oder bei irgendjemandem in Ihrer Familie ein unregelmässiger Herzschlag bekannt ist (einschliesslich einer sogenannten Verlängerung des QT-Intervalls, die im EKG festgestellt wird); informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin auch, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, da derartige EKG-Veränderungen durch diese hervorgerufen oder verschlimmert werden können.

- bei Ihnen ein hoher oder niedriger Blutdruck oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin muss dann regelmässig Ihren Blutdruck überprüfen.

- es bei Ihnen beim Aufstehen aufgrund eines Blutdruckabfalls zu Schwindel kommt, der einen Ohnmachtsanfall hervorrufen kann.

- in Ihrer Krankengeschichte oder in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder Blutgerinnsel bekannt sind, da Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie mit der Bildung von Blutgerinnseln in Zusammenhang gebracht wurden.

- in Ihrer Krankengeschichte ein Schlaganfall bekannt ist, insbesondere, wenn Sie zum älteren Personenkreis gehören oder wissen, dass Sie andere Risikofaktoren für einen Schlaganfall aufweisen. Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Anzeichen eines Schlaganfalls bemerken

- bei Ihnen Demenz (Verlust des Gedächtnisses und anderer geistiger Fähigkeiten) vorliegt, insbesondere, wenn Sie zum älteren Personenkreis gehören

- bei Ihnen die Parkinson-Krankheit vorliegt

- bei Ihnen Diabetes oder Risikofaktoren für Diabetes (z. B. Fettleibigkeit oder Diabetes in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder) vorliegen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin muss dann regelmässig Ihren Blutzuckerspiegel überprüfen, da dieser durch Reagila erhöht sein könnte. Anzeichen für einen hohen Blutzuckerspiegel sind übermässiger Durst, das Ausscheiden grosser Harnmengen, ein gesteigerter Appetit sowie Schwächegefühl

- in Ihrer Krankengeschichte Krampfanfälle oder Epilepsie bekannt sind

Wenn Sie Reagila zusammen mit einigen anderen Arzneimitteln anwenden, muss möglicherweise die Dosis von Reagila oder die Dosis des anderen Arzneimittels angepasst werden. Dazu gehören Medikamente zur Behandlung von: - Herzkrankheiten (z. B. Digoxin, Verapamil, Diltiazem), - Blutgerinnung (Antikoagulanzien [Arzneimittel, die die Blutgerinnung verhindern], z. B. Dabigatran), - bakterielle Infektionen (z. B. Erythromycin), - Pilzinfektionen (z. B. Fluconazol). Reagila sollte mit Vorsicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln, die Ihre geistigen Funktionen beeinflussen, angewendet werden

Gewichtszunahme

Reagila kann zu einer Gewichtszunahme führen, was Einfluss auf Ihre Gesundheit haben könnte. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird daher regelmässig Ihr Gewicht überprüfen.

Empfängnisverhütung

Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit Reagila und noch mindestens 10 Wochen nach Ende der Behandlung äusserst zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden. (siehe Rubrik „Darf Reagila während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?“.)

Reagila kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel können Benommenheit, Schwindel und Sehstörungen auftreten (siehe Rubrik „Welche Nebenwirkungen kann Reagila haben?“). Führen Sie keine Fahrzeuge, benutzen Sie keine Werkzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie wissen, dass dieses Arzneimittel Sie nicht in negativer Weise beeinflusst.

Während der Behandlung mit Reagila dürfen Sie keinen Grapefruitsaft trinken.

Bei Einnahme von Reagila sollte Alkoholgenuss vermieden werden.

Kinder und Jugendliche

Reagila wird nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen, da keine Daten zu diesen Patienten vorliegen.

Azofarbstoff in Reagila 3 mg, 4,5 mg und 6 mg Hartkapseln

Reagila 3 mg, 4,5 mg und 6 mg Hartkapseln enthalten den Azofarbstoff Allurarot AC (E 129). Allurarot AC (E 129) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

§an anderen Krankheiten leiden,

§Allergien haben oder

§andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.

Darf Reagila während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Frauen im gebärfähigen Alter

Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit Reagila zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden.

Die Verhütung muss auch nach dem Absetzen der Behandlung mindestens 10 Wochen lang nach der letzten Dosis Reagila fortgesetzt werden. Der Grund hierfür ist, dass das Arzneimittel nach der Einnahme der letzten Dosis noch einige Zeit im Körper bleibt. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin nach geeigneten Verhütungsmethoden.

Schwangerschaft

Nehmen Sie diese Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft ein, es sei denn, Ihr Arzt oder Ihre Ärztin hat Ihnen die Einnahme empfohlen.

Wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheidet, dass Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft einnehmen sollen, wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihr Baby nach der Geburt engmaschig überwachen. Dies geschieht, da bei Neugeborenen von Müttern, die dieses Arzneimittel im letzten Trimenon (den letzten drei Monaten) der Schwangerschaft eingenommen haben, die folgenden Symptome auftreten können:

- Zittern, Muskelsteifigkeit und/oder -schwäche, Schläfrigkeit, Unruhe, Probleme beim Atmen und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme.

Wenn bei Ihrem Baby irgendwelche dieser Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Stillzeit

Stillen Sie nicht, wenn Sie Reagila einnehmen, da eine Gefahr für das Kind nicht ausgeschlossen werden kann. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat.

Wie verwenden Sie Reagila?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1,5 mg (1 Hartkapsel à 1,5 mg) und wird einmal täglich eingenommen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann die Dosis anschliessend langsam in Schritten von 1,5 mg anpassen, je nachdem wie die Behandlung bei Ihnen wirkt.

Die maximale Dosis sollte 6 mg einmal täglich nicht übersteigen.

Nehmen Sie Reagila jeden Tag zur gleichen Tageszeit mit oder ohne eine Mahlzeit ein.

Wenn Sie vor dem Beginn der Behandlung mit Reagila ein anderes Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie eingenommen haben, wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheiden, ob das andere Arzneimittel schrittweise oder sofort abgesetzt werden muss und wie die Reagila-Dosis angepasst wird. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Ihnen auch sagen, wie Sie vorgehen müssen, wenn Sie von Reagila zu einem anderen Arzneimittel wechseln.

Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen

Wenn bei Ihnen schwerwiegende Nieren- oder Leberprobleme vorliegen, ist die Behandlung mit Reagila möglicherweise nicht für Sie geeignet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Ältere Patienten

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird sorgfältig die für Sie geeignete Dosis auswählen.

Reagila sollte nicht von älteren Patienten mit Demenz (Gedächtnisverlust) angewendet werden.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung und Sicherheit von Reagila bei Kindern und Jugendlichen unter 18 ist bisher nicht geprüft worden.

Wenn Sie eine grössere Menge von Reagila eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Reagila eingenommen haben, als Ihr Arzt oder Ihre Ärztin empfohlen hat, oder wenn beispielsweise ein Kind es versehentlich eingenommen hat, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder begeben Sie sich in das nächste Krankenhaus. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit. Möglicherweise kommt es bei Ihnen zu Schwindel infolge von niedrigem Blutdruck oder zu ungewöhnlichen Herzschlägen. Es kann auch sein, dass Sie sich schläfrig oder müde fühlen oder bei Ihnen ungewöhnliche Körperbewegungen auftreten und Sie Schwierigkeiten beim Stehen oder Gehen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Reagila vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Wenn es jedoch fast schon Zeit für Ihre nächste Dosis ist, lassen Sie die versäumte Dosis aus und setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie zwei oder mehr Dosen versäumt haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Reagila haben?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin sofort mit, wenn

- Sie eine schwere allergische Reaktion in Form von Fieber, Schwellungen im Bereich des Mundes, des Gesichts, der Lippen oder der Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag und eventuell niedrigem Blutdruck haben. (Seltene Nebenwirkung)

- bei Ihnen eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit auftritt. Dies können Anzeichen für ein sogenanntes malignes neuroleptisches Syndrom sein. (Nebenwirkung mit nicht bekannter Häufigkeit)

- es bei Ihnen zu unerklärlichen Muskelschmerzen, Muskelkrämpfen oder Muskelschwäche kommt. Dies können Anzeichen für eine Muskelschädigung sein, die sehr schwerwiegende Nierenprobleme auslösen kann. (Seltene Nebenwirkung)

- es bei Ihnen zu Symptomen kommt, die mit Blutgerinnseln in den Venen, insbesondere der Beine, zusammenhängen (zu den Symptomen gehören Schwellungen, Schmerzen und Rötungen im betroffenen Bein). Solche Blutgerinnsel können durch die Blutgefässe in die Lunge wandern und zu Schmerzen im Brustkorb und Schwierigkeiten beim Atmen führen. (Nebenwirkung mit nicht bekannter Häufigkeit)

- bei Ihnen Gedanken oder Gefühle über Selbstverletzung oder Suizid auftreten oder es zu einem Suizidversuch kommt. (Gelegentliche Nebenwirkung)

- 

Andere Nebenwirkungen

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten)

- Gefühl der Unruhe und Unfähigkeit stillzusitzen,

- Parkinsonismus – hierbei handelt es sich um ein Krankheitsbild mit vielen verschiedenen Symptomen. Zu den Symptomen gehören: weniger oder verlangsamte Bewegungen; Langsamkeit beim Denken; ruckartige Bewegung beim Beugen von Gliedmassen (Negro-Zeichen); schlurfende Schritte; Zittern; wenig oder keine Mimik im Gesicht; Muskelsteifigkeit, Speichelfluss

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

- Angstzustände

- Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Schlafen, ungewöhnliche Träume, Albträume, Schlafwandeln

- Schwindelgefühl

- Unwillkürliche Verdrehungen und ungewöhnliche Körperhaltung

- Übermässiges Zähneknirschen oder Kieferpressen, Speichelfluss, anhaltendes Blinzeln als Reaktion auf ein Antippen der Stirn (abnormaler Reflex), Probleme bei der Bewegung, Störungen der Zungenbewegung (auch als extrapyramidale Symptome bezeichnet)

- Verschwommenes Sehen

- Hoher Blutdruck

- Schneller, unregelmässiger Herzschlag

- Verringerter oder gesteigerter Appetit

- Übelkeit, Erbrechen, Obstipation

- Gewichtszunahme

- Müdigkeit

-Die folgenden Nebenwirkungen können sich in Labortests zeigen:

oErhöhung der Leberwerte

oErhöhung des Kreatinkinase-Werts im Blut

oUngewöhnliche Blutlipidwerte (z. B. Cholesterin und/oder Fett)

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

- Depression

- Plötzliche und schwere Verwirrtheit

- Drehschwindel

- Unangenehmer, ungewöhnlicher Tastsinn

- Benommenheit, Energielosigkeit oder mangelndes Interesse an Aktivitäten

- Unwillkürliche Bewegungen, am häufigsten der Zunge oder des Gesichts. Dies kann nach einer kurzfristigen oder nach einer langfristigen Anwendung auftreten.

- Verringertes oder gesteigertes sexuelles Verlangen, Erektionsstörungen

- Augenreizung, hoher Druck im Auge, Sehschwäche

- Probleme bei der Anpassung des Auges vom Sehen in die Ferne an das Sehen in die
Nähe

- Niedriger Blutdruck

- Ungewöhnlicher EKG-Befund, ungewöhnliche Nervenimpulse im Herzen

- Langsamer, unregelmässiger Herzschlag

- Schluckauf

- Sodbrennen

- Durst

- Schmerzen beim Wasserlassen

- Ungewöhnlich häufiges und reichliches Wasserlassen

- Juckreiz, Hautausschlag

- Diabetes

- Die folgenden Nebenwirkungen können sich in Labortests zeigen:

°Ungewöhnlicher Natriumspiegel im Blut

°Erhöhte Blutglukose (Blutzucker), erhöhter Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut

°Blutarmut (verringerte Zahl der roten Blutkörperchen)

°Anstieg der Zahl einer Art der weissen Blutkörperchen

°Verringerter Spiegel an Thyreotropin (TSH) im Blut

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Behandelten)

- Krampfanfall

- Gedächtnisverlust, Verlust des Sprechvermögens

- Augenbeschwerden bei hellem Licht

-Trübung der Linse im Auge, die zu einer Abnahme der Sehfähigkeit führt (Katarakt)

- Schluckbeschwerden

- Verringerte Zahl einer Art der weissen Blutkörperchen, wodurch die Infektanfälligkeit erhöht sein kann

- Schilddrüsenunterfunktion

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

- Entzündung der Leber (Schmerzen im rechten Oberbauch, Gelbfärbung der Augen und der Haut, Schwäche, Fieber)

Reagila 3 mg, 4,5 mg und 6 mg Hartkapseln enthalten den Azofarbstoff Allurarot AC (E 129) und können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut- und Atmungsorgane auslösen, insbesondere bei Patientinnen oder Patienten mit Asthma, Nesselfieber (chronischer Urtikaria) oder mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und Schmerzmittel.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Die Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Reagila enthalten?

Reagila 1,5 mg Hartkapseln haben ein weisses, opakes Oberteil und ein weisses, opakes Unterteil mit dem Aufdruck „GR 1.5“.

Reagila 3 mg Hartkapseln haben ein grünes, opakes Oberteil und en weisses, opakes Unterteil mit dem Aufdruck „GR 3“.

Reagila 4,5 mg Hartkapseln haben ein grünes, opakes Oberteil und ein grünes, opakes Unterteil mit dem Aufdruck „GR 4.5“.

Reagila 6 mg Hartkapseln haben ein violettes, opakes Oberteil und ein weisses, opakes Unterteil mit dem Aufdruck „GR 6“.

Wirkstoffe

Reagila Hartkapseln enthalten 1,5 mg, 3 mg, 4,5 mg oder 6 mg Cariprazin (als Cariprazinhydrochlorid).

Hilfsstoffe

Reagila 1,5 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat, Titandioxid (E 171), Gelatine, schwarze Tinte (enthält schwarzes Eisenoxid (E 172) Schellack (E 904), gereinigtes Wasser, Propylenglykol, Kaliumhydroxid).

Reagila 3 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat, Allurarot AC (E 129), Brillantblau FCF (E 133), Titandioxid (E 171), gelbes Eisenoxid (E 172), Gelatine, schwarze Tinte

(enthält schwarzes Eisenoxid (E 172) Schellack (E 904), gereinigtes Wasser, Propylenglykol, Kaliumhydroxid).

Reagila 4,5 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat, Allurarot AC (E 129), Brillantblau FCF (E 133), Titandioxid (E 171), gelbes Eisenoxid (E 172), Gelatine, weisse Tinte (enthält Schellack (E 904), Titandioxid (E 171), Propylenglykol, Simeticon).

Reagila 6 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat, Brillantblau FCF (E 133), Allurarot AC (E 129), Titandioxid (E 171), Gelatine, schwarze Tinte

(enthält schwarzes Eisenoxid (E 172) Schellack (E 904), gereinigtes Wasser, Propylenglykol, Kaliumhydroxid).

Zulassungsnummer

66364 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Reagila? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Reagila Hartkapseln zu 1,5 mg: Packungen zu 28 und 56 Hartkapseln

Reagila Hartkapseln zu 3 mg: Packungen zu 28 und 56 Hartkapseln

Reagila Hartkapseln zu 4,5 mg: Packungen 28 und 56 Hartkapseln

Reagila Hartkapseln zu 6 mg: Packungen zu 28 und 56 Hartkapseln

Zulassungsinhaberin

Recordati AG, 6340 Baar

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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