Esta é a informação oficial para pacientes (folheto informativo). Não substitui aconselhamento nem prescrição: em caso de dúvidas sobre aplicação, dosagem ou efeitos secundários, consulte o seu médico ou a sua farmácia.
VESICARE™ está autorizado na Suíça (número de autorização 57203). Titular da autorização: Astellas Pharma AG.
Comparticipação: Comparticipado — coberto pelo seguro básico
Resumo gerado automaticamente a partir da informação para o doente, não verificado por um médico. Não contém posologia e não avalia a sua situação individual — prevalece o folheto informativo completo.
Vesicare contém a substância ativa succinato de solifenacina e reduz a hiperatividade da bexiga. É utilizado no tratamento da bexiga instável ou hiperativa, que se manifesta por vontade súbita de urinar, micção muito frequente ou perda de urina.→
- Não deve ser utilizado em caso de hipersensibilidade ao succinato de solifenacina ou a qualquer um dos outros componentes.→
- Não deve ser utilizado em caso de retenção urinária, na qual a urina permanece na bexiga devido a uma perturbação do esvaziamento.→
- Não deve ser utilizado em caso de doenças gastrointestinais graves, como megacólon tóxico.→
- Não deve ser utilizado em caso de miastenia gravis, uma disfunção neuromuscular.→
- Não deve ser utilizado em caso de glaucoma com pressão intraocular elevada que não seja adequadamente controlada terapêuticamente.→
- Não deve ser utilizado em caso de necessidade de hemodiálise, doença hepática grave ou determinadas combinações de disfunções renais e hepáticas com outros medicamentos.→
- Deve-se ter especial cuidado em caso de obstrução da bexiga ou dificuldades em urinar, pois existe o risco de retenção urinária.→
- Deve-se ter cuidado em caso de resultado anormal do ECG, deficiência de potássio ou estreitamentos do trato gastrointestinal.→
- Deve-se ter cuidado em caso de doenças renais graves, doenças hepáticas moderadas ou doenças nervosas.→
- Deve-se ter cuidado em caso de hérnia do diafragma, refluxo de ácido gástrico ou certas doenças hereditárias, como intolerância à galactose.→
- Deve-se ter cuidado na toma simultânea de certos outros medicamentos, pois podem ocorrer interações.→
- Deve abster-se de conduzir veículos ou operar máquinas caso ocorram visão turva, cansaço, sonolência ou tonturas.→
Não existem dados suficientes sobre a utilização durante a gravidez e há indícios de excreção no leite materno. Por conseguinte, Vesicare não deve ser utilizado durante a gravidez e a amamentação.→
- Boca seca
- Prisão de ventre
- Náuseas
- Desconforto na parte superior do abdómen
- Dores abdominais
- Visão turva
- Azia
- Infeções do trato urinário
O medicamento deve ser conservado à temperatura ambiente entre 15 e 25 graus Celsius e fora do alcance das crianças.→
Esta informação para pacientes não está disponível no seu idioma — é apresentada a versão em alemão.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
VESICARE™
Astellas Pharma AG
Was ist Vesicare und wann wird es angewendet?
Vesicare enthält den Wirkstoff Solifenacinsuccinat, das die Hyperaktivität der Blase reduziert.
Vesicare wird zur Behandlung der instabilen Blase (oder der überaktiven Blase) angewendet. Darunter versteht man plötzlich auftretenden Harndrang, sehr häufiges Wasserlassen oder Einnässen.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Wann darf Vesicare nicht eingenommen werden?
Vesicare darf nicht eingenommen werden:
·wenn Sie überempfindlich gegenüber Solifenacinsuccinat oder einem der sonstigen Bestandteile von Vesicare sind,
·wenn Sie an Harnverhaltung leiden (dabei verbleibt aufgrund einer Entleerungsstörung beim Wasserlassen Urin in der Blase),
·wenn Sie an einer schweren Magen-Darm-Erkrankung, wie z.B. an toxischem Megakolon (einer akuten Erweiterung des Dickdarms mit Amöbenruhr oder ulzeröser Dickdarmentzündung) leiden,
·wenn Sie an Myasthenia gravis (einer neuromuskulären Funktionsstörung) leiden,
·wenn Sie an einem Glaukom leiden (hoher Augendruck mit allmählichem Verlust des Sehvermögens), das therapeutisch nicht ausreichend beherrscht wird,
·wenn Sie hämodialysepflichtig sind,
·wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden,
·wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung oder an einer mittelschweren Leberfunktionsstörung leiden und mit Arzneimitteln behandelt werden, die möglicherweise die Ausscheidung von Solifenacin aus dem Körper verhindern (z.B. Ketoconazol).
Wann ist bei der Einnahme von Vesicare Vorsicht geboten?
Besondere Vorsicht ist geboten:
·wenn Sie an einer Blasenobstruktion leiden oder wenn Sie Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben (der Urin nur als dünner Strahl austritt) besteht das Risiko, dass sich Urin in der Blase ansammelt (Harnverhaltung),
·bei abnormalem Befund des EKG und Kaliummangel,
·wenn Sie an einer Verengung des Magen-Darm-Traktes leiden,
·wenn Sie ein erhöhtes Risiko für eine verringerte Aktivität des Magen-Darm-Traktes haben,
·wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden,
·wenn Sie an einer mittelschweren Lebererkrankung leiden,
·wenn Sie ein Nervenleiden (autonome Neuropathie) haben,
·wenn Sie an einem Bruch des Zwerchfells (Hiatushernie) oder einem Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre leiden,
·wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die eine Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) hervorrufen oder verschlimmern können,
·wenn Sie an einer seltenen Erbkrankheit wie Galactoseunverträglichkeit, einem Lapp-Lactasemangel oder einer Glucose-Galactose-Malabsorption leiden,
·Schwellung im Mund oder im Rachen (Angioödem).
·Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten anderen Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen kommen. Bei der gleichzeitigen Einnahme von folgenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten.
·Wenn Sie Arzneimittel wie Metoclopramid anwenden, welche die Funktion Ihres Verdauungssystems beschleunigen, kann Vesicare die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen.
·Wenn Sie andere Anticholinergika anwenden (Wirkungen und Nebenwirkungen beider Arzneimittel können verstärkt werden).
·Wenn Sie Medikamente gegen Pilzinfektionen (wie Ketoconazol oder Itraconazol) oder HIV-Infektionen (Ritonavir, Nelfinavir) einnehmen.
·Wenn Sie Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen (wie Acenocoumarol oder Phenprocoumon).
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin mit, wenn eine der oben genannten Einschränkungen auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit zutraf.
Vesicare kann zu verschwommenem Sehen, Müdigkeit, Schläfrigkeit oder Schwindel führen. Führen Sie daher bitte keine Fahrzeuge und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, wenn Sie bei sich diese Nebenwirkung beobachten.
Bitte nehmen Sie Vesicare erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
·an anderen Krankheiten leiden,
·Allergien haben oder
·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Darf Vesicare während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Zur Anwendung von Solifenacinsuccinat in der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Daten vor. Es gibt Hinweise, dass Solifenacin mit der Muttermilch ausgeschieden wird. Vesicare darf in der Schwangerschaft und Stillzeit daher nicht angewendet werden.
Fragen Sie vor Einnahme aller Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat.
Wie verwenden Sie Vesicare?
Nehmen Sie Vesicare immer genau nach den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene 1 Filmtablette (entsprechend 5 mg Solifenacinsuccinat) einmal täglich. Bei Bedarf kann die Dosis vom Arzt bzw. der Ärztin auf 10 mg (entsprechend 2 Filmtabletten zu 5 mg oder 1 Tablette zu 10 mg) einmal täglich erhöht werden.
Vesicare soll nicht bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.
Vesicare sollte unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Anzeichen und Massnahmen bei Überdosierung
Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben, suchen Sie bitte so schnell wie möglich einen Arzt auf. Wenn Kinder versehentlich Vesicare eingenommen haben, wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt. Symptome einer Überdosierung können Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Schwindel, Benommenheit und verschwommenes Sehen sein. Symptome einer schwerwiegenden Überdosierung können sein: Halluzinationen, deutliche Erregung, Krämpfe, Atemprobleme (respiratorische Insuffizienz), erhöhte Herzschlagfrequenz (Tachykardie), Harnverhaltung, Erweiterung der Pupillen (Mydriasis).
Wenn Sie die Einnahme von Vesicare vergessen haben
Wenn Sie vergessen haben, die Filmtablette zur gewohnten Zeit einzunehmen, holen Sie dies so bald wie möglich nach, es sei denn, es ist bereits Zeit, die nächste Dosis einzunehmen. Nehmen Sie nicht mehr als eine Dosis am Tag. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Vesicare abgebrochen wird
Wenn Sie mit der Einnahme von Vesicare aufhören, können die Symptome der hyperaktiven Blase erneut auftreten oder sich verschlimmern.
Sprechen Sie bitte immer zuerst mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin, wenn Sie die Behandlung abbrechen möchten.
Welche Nebenwirkungen kann Vesicare haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Vesicare auftreten:
Sehr häufig wird Mundtrockenheit beobachtet. Weitere häufige Nebenwirkungen sind: Obstipation (Verstopfung), Übelkeit, Dyspepsie (Oberbauchbeschwerden), Bauchschmerzen, verschwommenes Sehen. Gelegentlich können auftreten: Sodbrennen und/oder Infektion der Speiseröhre, trockene Kehle, Harnwegsinfektionen, Schläfrigkeit, Geschmacksveränderung, trockene (gereizte) Augen, Müdigkeit, Ödeme (Wasseransammlungen) der unteren Gliedmassen, Trockenheit der Nasenschleimhäute, Trockenheit der Haut und Beschwerden beim Wasserlassen. Selten wurden Harnverhaltung oder Dickdarmverschluss beobachtet.
Sehr selten können Verwirrtheit, Halluzinationen, Störungen des Bewusstseins, Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Hautrötungen, Juckreiz, Nesselfieber und Schwellung im Mund oder im Rachen (Angioödem), verminderter Appetit, hoher Kaliumspiegel im Blut, was zu unregelmässigem Herzschlag führen kann, erhöhter Augendruck, Veränderung der Herztätigkeit (EKG), unregelmässige Herzschlagfolge (Torsade de pointes), Herzrasen, Herzklopfen, Stimmstörung, Leberfunktionsstörung, Muskelschwäche sowie Nierenfunktionsstörung auftreten. In Einzelfällen kann auch eine Entzündung der Haut auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Vesicare enthalten?
Wirkstoffe
Solifenacinsuccinat
Hilfsstoffe
5 mg Filmtabletten
Lactose-Monohydrat (107.5 mg), Maisstärke, Hypromellose, Magnesiumstearat
Filmüberzug
Hypromellose, Talkum, Macrogol 8000, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E 172).
10 mg Filmtabletten
Lactose-Monohydrat (102.5 mg), Maisstärke, Hypromellose, Magnesiumstearat
Filmüberzug
Hypromellose, Talkum, Macrogol 8000, Titandioxid (E171), rotes Eisenoxid (E 172).
Zulassungsnummer
57203 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Vesicare? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Vesicare 5 mg: Packungen zu 30 und 90 Filmtabletten.
Vesicare 10 mg: Packungen zu 30 und 90 Filmtabletten.
Zulassungsinhaberin
Astellas Pharma AG, 8304 Wallisellen.
