Anastrozol Sandoz®

Titular da autorização: Sandoz Pharmaceuticals AG · Número de autorização: 58757

Esta é a informação oficial para pacientes (folheto informativo). Não substitui aconselhamento nem prescrição: em caso de dúvidas sobre aplicação, dosagem ou efeitos secundários, consulte o seu médico ou a sua farmácia.

Em resumo

Anastrozol Sandoz® está autorizado na Suíça (número de autorização 58757). Titular da autorização: Sandoz Pharmaceuticals AG.

Comparticipação: Comparticipado — coberto pelo seguro básico

Explicado de forma simples

Resumo gerado automaticamente a partir da informação para o doente, não verificado por um médico. Não contém posologia e não avalia a sua situação individual — prevalece o folheto informativo completo.

Para que serve

Anastrozol Sandoz contém a substância ativa anastrozol, que inibe a produção de hormonas sexuais femininas. É utilizado em mulheres após a menopausa como tratamento adjuvante do cancro da mama em fase inicial após cirurgia, bem como no tratamento do cancro da mama avançado.→

Quando não utilizar
  • O medicamento não deve ser tomado por mulheres grávidas ou a amamentar.→
  • Não deve ser utilizado em caso de hipersensibilidade conhecida à substância ativa ou a algum dos excipientes.→
  • Não deve ser utilizado em mulheres antes da menopausa que ainda tenham menstruação.→
  • O medicamento não deve ser utilizado em crianças e adolescentes.→
A que prestar atenção
  • A capacidade de reação e a aptidão para conduzir podem estar comprometidas, pelo que se recomenda prudência no trânsito rodoviário e ao manusear máquinas.→
  • Em caso de doenças hepáticas ou renais, deve informar-se o médico.→
  • O tratamento pode reduzir o conteúdo mineral ósseo e aumentar o risco de fraturas ósseas.→
  • Não devem ser tomados simultaneamente medicamentos que contenham estrogénios, pois estes anulariam o efeito.→
  • Em caso de intolerância conhecida ao açúcar, deve consultar-se o médico antes da toma.→
  • Deve informar-se o médico sobre outras doenças existentes, alergias ou a toma de outros medicamentos.→
Gravidez e amamentação

Anastrozol Sandoz não deve ser tomado durante a gravidez ou a amamentação.→

Possíveis efeitos secundários→
  • Afogamentos
  • Dores de cabeça
  • Náuseas
  • Alterações de humor
  • Esgotamento ou cansaço
  • Depressão
  • Queixas musculares e ósseas
  • Dores articulares ou rigidez articular
Conservação

O medicamento deve ser conservado na embalagem original, à temperatura ambiente entre 15 e 25 graus Celsius e fora do alcance das crianças.→

Esta informação para pacientes não está disponível no seu idioma — é apresentada a versão em alemão.

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Anastrozol Sandoz®

Sandoz Pharmaceuticals AG

Was ist Anastrozol Sandoz und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Anastrozol Sandoz enthält den Wirkstoff Anastrozol. Dieser hemmt das Enzym Aromatase, welches an der Produktion der weiblichen Geschlechtshormone den Östrogenen beteiligt ist. Das Enzym spielt v.a. bei der Östrogenbildung nach den Wechseljahren eine Rolle. Unter Behandlung mit Anastrozol Sandoz kommt es zu einer Senkung der Östrogene auf sehr tiefe Werte und damit zu einem verminderten Wachstumsreiz auf die Krebszellen bei Brustkrebs. Anastrozol Sandoz wird bei Frauen nach den Wechseljahren eingesetzt als Zusatzbehandlung bei Brustkrebs im Frühstadium nach der Operation sowie zur Behandlung beim fortgeschrittenen Brustkrebs.

Anastrozol Sandoz darf nur unter ständiger Kontrolle eines Arztes oder einer Ärztin verwendet werden.

Wann darf Anastrozol Sandoz nicht eingenommen werden?

Anastrozol Sandoz darf nicht von schwangeren oder stillenden Frauen eingenommen werden.

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe darf Anastrozol Sandoz nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme von Anastrozol Sandoz Vorsicht geboten?

Anastrozol Sandoz kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen, auf Grund von Nebenwirkungen wie Schwäche und Schläfrigkeit. Deshalb ist bei der Teilnahme am Strassenverkehr und der Bedienung von Maschinen Vorsicht geboten.

Anastrozol Sandoz soll nicht bei Frauen vor den Wechseljahren d.h. wenn sie noch Monatsblutungen haben, oder bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an Leber- oder Nierenerkrankungen leiden.

Anastrozol Sandoz senkt die Blutspiegel der Östrogene (siehe «Was ist Anastrozol Sandoz und wann wird es angewendet?»). Dies kann zu einer Abnahme des Knochenmineralgehaltes führen, was die Knochenstärke verringern und deshalb das Risiko für Knochenbrüche erhöhen könnte.

Sie sollten gleichzeitig mit Anastrozol Sandoz keine Arzneimittel einnehmen, welche Östrogene enthalten, da diese die Wirkung von Anastrozol Sandoz aufheben würden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an andern Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Bitte nehmen Sie Anastrozol Sandoz erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Darf Anastrozol Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Anastrozol Sandoz darf nicht während der Schwangerschaft oder der Stillzeit eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Anastrozol Sandoz?

Die übliche Dosierung beträgt 1 Filmtablette (= 1 mg) pro Tag unabhängig von den Mahlzeiten. Nehmen Sie die ganze Filmtablette immer zur gleichen Tageszeit mit einem Glas Wasser ein.

Die Dauer der Behandlung mit Anastrozol Sandoz wird von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin festgelegt.

Falls Sie an einem Tag vergessen haben, die Filmtablette einzunehmen, sollten Sie dies nicht nachholen, sondern nehmen Sie am darauf folgenden Tag die nächste Filmtablette zur üblichen Zeit ein. Falls Sie mehr als die vorgeschriebene Dosis eingenommen haben, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Anastrozol Sandoz haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Anastrozol Sandoz auftreten: Aufgrund der Verminderung der im Körper zirkulierenden weiblichen Geschlechtshormone, den Östrogenen, können sehr häufig Hitzewallungen, häufig Vaginaltrockenheit sowie leichter Haarausfall und in den ersten paar Behandlungswochen Vaginalblutungen auftreten.

Im Weiteren wurde über folgende Nebenwirkungen berichtet:

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

Kopfschmerzen, Übelkeit, Stimmungsschwankungen, Erschöpfung/Müdigkeit, Depression, Schwäche, Muskel-/Knochenbeschwerden, Knochenbrüche, Gelenkschmerzen/-steifigkeit, Arthritis, Hautausschläge.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Schläfrigkeit, allergische Reaktionen, Karpaltunnelsyndrom (Schwund der Daumenballenmuskulatur mit Sensibilitätsstörungen in der Hand und den Fingern aufgrund eines Druckes auf den Nerv), Sensibilitätsstörungen wie Gefühlslosigkeit und oder Prickeln der Haut, Verlust des Geschmackssinns oder mangelnder Geschmackssinn, Durchfall, Erbrechen, Erhöhung des Cholesterols im Blut, Appetitlosigkeit, Trübung der Augenlinse, Blutgerinnselbildung in den Venen, Gehirn-/Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Scheidenausfluss, Knochenschmerzen, Muskelschmerzen, Erhöhung des Kalziums im Blut. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie Übelkeit und/oder Erbrechen bekommen. Dies sind die Symptome eines erhöhten Kalziumwertes im Blut. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird möglicherweise mit einer Blutuntersuchung bestimmen, ob Sie einen erhöhten Kalziumwert im Blut haben.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Veränderung von Leberwerten, Entzündung der Leber, schnellender Finger, Nesselfieber. Falls Sie sich schwach oder schläfrig fühlen, fragen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern) und sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Schwere allergische Reaktionen mit Blutdruckabfall und Atembeschwerden, schwerwiegende Hautreaktionen mit Verletzungen, Geschwür- oder Bläschenbildung. Allergische Reaktionen mit Schwellungen im Gesicht, der Lippen, Zunge und/oder Kehle (Angioödem), welche zu Schluck- und/oder Atemschwierigkeiten führen können, Hautausschlag aufgrund einer Entzündung der kleinen Blutgefässe der Haut.

Nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin auf, wenn Sie solche Reaktionen bei sich feststellen.

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

Trockenes Auge, Lichenoider Ausschlag (kleine, rote oder violette juckende Beulen auf der Haut), Entzündung einer Sehne oder Tendinitis (Bindegewebe, das Muskeln mit Knochen verbindet), Riss einer Sehne (Bindegewebe, das Muskeln mit Knochen verbindet), Gedächtnisstörungen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Falls Sie nach Beenden der Therapie noch übrige Filmtabletten haben oder Filmtabletten besitzen sollten, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so bringen Sie diese bitte in Ihre Apotheke zur Vernichtung zurück.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25°C) und ausser Reichweite

von Kindern lagern.

Entsorgungshinweis

Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Geben Sie abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten an einer Abgabestelle (z.B. Apotheke, Drogerie, Arztpraxis) oder an einer Sammelstelle zurück. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Anastrozol Sandoz enthalten?

Wirkstoffe

Anastrozol Sandoz enthält als Wirkstoff 1 mg Anastrozol.

Hilfsstoffe

Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat, Hochdisperses Siliciumdioxid, Hydroxypropylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose, Titandioxid, Macrogol.

Zulassungsnummer

58757 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Anastrozol Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 30 und 100 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2026 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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