Esta é a informação oficial para pacientes (folheto informativo). Não substitui aconselhamento nem prescrição: em caso de dúvidas sobre aplicação, dosagem ou efeitos secundários, consulte o seu médico ou a sua farmácia.
elmiron® está autorizado na Suíça (número de autorização 67306). Titular da autorização: Curatis AG.
Comparticipação: Comparticipado com Limitatio (sujeito a condições)
Resumo gerado automaticamente a partir da informação para o doente, não verificado por um médico. Não contém posologia e não avalia a sua situação individual — prevalece o folheto informativo completo.
elmiron é um medicamento com a substância ativa pentosano polissulfato de sódio, que forma uma camada protetora na parede da bexiga. É utilizado em adultos para o tratamento de dores crónicas na bexiga, causadas por pequenas hemorragias ou lesões na parede da bexiga, acompanhadas de dor e urgência miccional intensa.→
- Antes da toma, deve informar-se o médico sobre cirurgias planeadas.→
- Deve ter-se especial cuidado em caso de distúrbios da coagulação sanguínea ou de risco aumentado de hemorragia, por exemplo, devido à toma de medicamentos anticoagulantes ou de certos analgésicos.→
- Deve informar-se o médico se, no passado, ocorreu uma redução do número de plaquetas após a toma de heparina ou de pentosano polissulfato de sódio.→
- Em caso de função hepática ou renal comprometida, deve consultar-se o médico antes da utilização.→
- Uma vez que podem ocorrer tonturas ou perturbações da visão, deve verificar-se como o medicamento atua antes de conduzir veículos ou operar máquinas.→
- Em caso de alterações visuais, como dificuldades de leitura, perturbações da visão ou alteração da perceção das cores, deve informar-se imediatamente o médico, pois podem ocorrer doenças da retina.→
Não existem dados relativos à utilização em mulheres grávidas. O medicamento não deve ser tomado durante a gravidez e a amamentação.→
- Infeções
- Gripe
- Dores de cabeça
- Abdómen distendido
- Dores nas costas
- Tonturas
- Náuseas
- Distúrbios digestivos
O medicamento não deve ser conservado a temperaturas superiores a 30° C, deve ser mantido na embalagem original, protegido da humidade e fora do alcance das crianças.→
Esta informação para pacientes não está disponível no seu idioma — é apresentada a versão em alemão.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.
Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
elmiron®
Was ist elmiron und wann wird es angewendet?
elmiron ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Pentosanpolysulfat-Natrium enthält. Nach der Einnahme wird das Arzneimittel in den Urin ausgeschieden und haftet an der Blasenwand, um dort eine Schutzschicht zu bilden.
elmiron wird bei Erwachsenen mit Symptomen wie mittelstarke bis starke Schmerzen, Harndrang und erhöhte Häufigkeit der Blasenentleerungen angewendet, um chronische Blasenschmerzen zu behandeln, die durch viele kleine Blutungen oder markante Läsionen auf der Blasenwand charakterisiert sind.
elmiron darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.
Wann darf elmiron nicht eingenommen werden?
elmiron darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
·überempfindlich gegen Pentosanpolysulfat-Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
·bluten (ausgenommen sind Menstruationsblutungen).
Wann ist bei der Einnahme elmiron Vorsicht geboten?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, bevor Sie elmiron einnehmen, wenn Sie:
·operiert werden
·eine Blutgerinnungsstörung oder ein erhöhtes Blutungsrisiko aufweisen, wie beispielsweise durch die Einnahme von Arzneimitteln, die die Blutgerinnung hemmen (auch Schmerzmittel mit entzündungshemmenden Eigenschaften wie z.B. Acetylsalicylsäure, Diclofenac und Ibuprofen)
·jemals aufgrund der Einnahme eines Arzneimittels mit Heparin oder Pentosanpolysulfat-Natrium eine reduzierte Anzahl an Blutplättchen resultierte
·eine reduzierte Leber- oder Nierenfunktion aufweisen.
Unter der Anwendung von elmiron wurde über unerwünschte Wirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen berichtet, welche die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen könnten. Sie sollten wissen, wie Sie auf elmiron reagieren, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder eine Maschine bedienen.
Es wurden seltene Fälle von Netzhauterkrankungen (pigmentäre Makulopathie) bei der Anwendung von elmiron berichtet, insbesondere nach Langzeitanwendung.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie visuelle Veränderungen wie Schwierigkeiten beim Lesen, Sehstörungen, veränderte Farbwahrnehmung und/oder eine langsamere Anpassung an schlechtes Licht oder Dunkelheit feststellen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll. Zur Früherkennung von Netzhauterkrankungen wird regelmäßig eine Augenuntersuchung durchgeführt.
Kinder und Jugendliche
Eine Anwendung von elmiron ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht vorgesehen. Über die Anwendung von elmiron bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichenden Daten vor.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Kapsel, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
·an anderen Krankheiten leiden
·Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Darf elmiron während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
Es liegen keine Daten über die Anwendung von elmiron bei schwangeren Frauen vor. elmiron sollte während einer Schwangerschaft und der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Wie verwenden Sie elmiron?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin ein.
Die empfohlene Dosis beträgt: 1 Kapsel, 3 mal täglich.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihre Reaktion auf elmiron erstmals nach 3 Monaten beurteilen hinsichtlich Ansprechen auf die Therapie und Auftreten von unerwünschten Wirkungen. Liegen keine relevanten unerwünschten Wirkungen vor erfolgt eine nächste Beurteilung nach weiteren 3 Monaten. Kommt es nach 6 Monaten nicht zu einem Ansprechen auf die Therapie wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin mit Ihnen besprechen wie die Therapie weitergeführt werden soll.
Nehmen Sie die Kapseln im Ganzen mit einem Glas Wasser mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach einer Mahlzeit ein.
Die Anwendung und Sicherheit von elmiron bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden und daher ist eine Anwendung nicht vorgesehen.
Bei einem Alter (> 65 Jahren) oder eingeschränkter Funktion der Niere oder Leber sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann elmiron haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von elmiron auftreten:
Häufig (bis zu 1 von 10 Behandelten): Infektionen, Grippe, Kopfschmerzen, aufgeblähter Bauchraum, Rückenschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Durchfall, Unterleibsschmerzen, rektale Blutungen, Ansammlung von Flüssigkeit in Armen oder Beinen, Haarausfall, Schwäche, Harndrang häufiger als gewöhnlich.
Gelegentlich (bis zu 1 von 100 Behandelten): Mangel an Blutplättchen oder weißen Blutkörperchen, Blutarmut, Blutung, verstärkte Lichtempfindlichkeit der Haut, Appetitlosigkeit, Gewichtszunahme oder –abnahme, starke Gemütsschwankungen oder Depression, vermehrtes Schwitzen, Schlaflosigkeit, Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Prickeln und Juckreiz, unwillkürliche, plötzliche, unregelmäßige und nicht vorhersehbare Bewegungen der Extremitäten, des Gesichtes, des Halses und des Rumpfes (Hyperkinesie), vermehrter Tränenfluss, Sehstörungen, Tinnitus, Atembeschwerden/Atemnot, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung, Geschwüre im Mund, Hautausschlag, kleinflächige Haut – oder Schleimhautblutung, vergrößerte Leberflecken, Gelenk- oder Muskelschmerzen.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Blutgerinnungsstörungen, allergische Reaktionen, Leberfunktionsstörungen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Nicht über 30° C lagern. In der Originalpackung und vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behältnis mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Dosenbehältnis nach dem ersten Öffnen innerhalb von 45 Tagen verwenden.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in elmiron enthalten?
1 Kapsel enthält:
Wirkstoffe
Pentosanpolysulfat-Natrium 100 mg
Hilfsstoffe
Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat
Die Kapselhülle enthält Gelatine und Titandioxid
Zulassungsnummer
67306 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie elmiron? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
elmiron Kapseln:
90 Kapseln (in Dose).
90 Kapseln (in Blistern).
Zulassungsinhaberin
Curatis AG, 4410 Liestal
Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
Datum | Version | Status | Einreichung | Änderung |
29.10.2025 | V01 | Approved | A.109 | ·Swissmedic Verfügung Gutheissung |
22.09.2025 | v01 | Draft | A.109 | ·Antwort auf SWM Vorbescheid Gutheissung |
28.08.2025 | v01 | Draft | A.109 | ·Swissmedic Vorbescheid Gutheissung |
21.02.2025 | v01 | Draft | A.109 | ·Auflistung der Hilfsstoffe |
