Esta é a informação oficial para pacientes (folheto informativo). Não substitui aconselhamento nem prescrição: em caso de dúvidas sobre aplicação, dosagem ou efeitos secundários, consulte o seu médico ou a sua farmácia.
Fesoterodin Zentiva® está autorizado na Suíça (número de autorização 68694). Titular da autorização: Helvepharm AG.
Comparticipação: Comparticipado — coberto pelo seguro básico
Resumo gerado automaticamente a partir da informação para o doente, não verificado por um médico. Não contém posologia e não avalia a sua situação individual — prevalece o folheto informativo completo.
Fesoterodin Zentiva é um antagonista dos recetores muscarínicos para o tratamento da bexiga hiperativa. Atua relaxando o músculo da bexiga, aumentando a capacidade da bexiga e reduzindo a necessidade frequente de urinar, bem como a perda involuntária de urina.→
- O medicamento não deve ser utilizado em caso de hipersensibilidade a qualquer componente.→
- Não deve ser tomado em caso de retenção urinária ou esvaziamento gástrico lento.→
- A sua utilização é proibida em caso de dilatação aguda do cólon ou doença inflamatória intestinal grave.→
- O medicamento não deve ser utilizado em caso de problemas hepáticos graves ou glaucoma de ângulo fechado não tratado.→
- Não deve ser tomado em caso de fraqueza muscular de origem imunológica (miastenia gravis).→
- Em caso de doenças hepáticas ou renais moderadas a graves, não deve ser tomado concomitantemente com certos outros medicamentos.→
- Antes do tratamento, devem ser excluídas causas orgânicas para a necessidade de urinar.→
- Deve ter-se especial cuidado em caso de doenças da próstata, obstruções do fluxo no trato gastrointestinal ou hérnia diafragmática.→
- O médico deve ser informado sobre doenças renais, hepáticas, nervosas ou cardíacas existentes.→
- Em caso de inchaço da pele ou das mucosas, o medicamento deve ser imediatamente interrompido e deve procurar-se assistência médica.→
- São possíveis interações com muitos medicamentos, incluindo agentes para depressão, doença de Parkinson, epilepsia, VIH, bem como certos antibióticos e antifúngicos.→
- A capacidade de reação pode estar comprometida, pelo que se recomenda cautela ao conduzir veículos ou operar máquinas.→
O medicamento não deve ser tomado durante a gravidez ou a amamentação. As pessoas em idade fértil devem garantir uma contraceção fiável.→
- Boca seca
- Dores de cabeça
- Prisão de ventre
- Insónia
- Tonturas
- Dores abdominais
- Olhos secos
- Infeções do trato urinário
O medicamento deve ser conservado na embalagem original, protegido da humidade e a temperatura não superior a 30°C.→
Esta informação para pacientes não está disponível no seu idioma — é apresentada a versão em alemão.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Fesoterodin Zentiva®
Helvepharm AG
Was ist Fesoterodin Zentiva und wann wird es angewendet?
Fesoterodin Zentiva ist ein so genannter Muskarinrezeptor-Antagonist, der zur Behandlung einer überaktiven Blase und der damit verbundenen Symptome wie häufiges Wasserlassen, plötzlicher unkontrollierbarer Harndrang oder unfreiwilliger Harnverlust eingesetzt wird.
Fesoterodin Zentiva wirkt erschlaffend auf den überaktiven Blasenmuskel. Dadurch wird das Fassungsvermögen der Harnblase vergrössert, der erste Drang zum Wasserlösen verzögert und die Häufigkeit der willkürlichen und unwillkürlichen Blasenentleerungen gesenkt.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Wann darf Fesoterodin Zentiva nicht eingenommen werden?
Falls Sie überempfindlich (allergisch) gegen einen Inhaltsstoff von Fesoterodin Zentiva sind, an einem Harnverhalt, verlangsamter Magenentleerung, akuter Dickdarmerweiterung, schweren Leberproblemen, schwerer entzündlicher Darmerkrankung (Colitis ulcerosa), einer immunologisch bedingten Muskelschwäche (Myasthenia gravis) oder einer nicht behandelten Erhöhung des Augeninnendrucks (sogenannter grüner Star bei Engwinkelglaukom) leiden, dürfen Sie Fesoterodin Zentiva nicht einnehmen.
Wenn Sie an mässigen bis schweren Leber- oder Nierenerkrankungen leiden, dürfen Sie Fesoterodin Zentiva nicht zusammen mit bestimmten Arzneimitteln einnehmen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie noch andere Arzneimittel einnehmen.
Wann ist bei der Einnahme von Fesoterodin Zentiva Vorsicht geboten?
Vor einer Behandlung mit Fesoterodin Zentiva sollten organische Ursachen für unkontrollierbaren Harndrang und häufiges Wasserlassen ausgeschlossen werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ärztin, wenn Sie an einem oder mehreren der folgenden Zustände leiden:
·Prostataleiden sowie andere Krankheiten der unteren Harnwege, die den Harnfluss behindern;
·Abflussbehinderung im Magen-Darm-Trakt wie z.B. eine Verengung des Magenpförtners, welcher den Übertritt des Speisebreis vom Magen in den Zwölffingerdarm ermöglicht;
·Risiko für eine Beeinträchtigung der Magen-Darmtätigkeit;
·Zwerchfellhernie
·Nierenerkrankungen;
·Lebererkrankungen;
·Nervenerkrankungen (Neuropathie);
·wenn Sie wegen einer Augenerkrankung mit der Bezeichnung Engwinkelglaukom behandelt werden;
·Herzerkrankungen.
Falls bei der Einnahme von Fesoterodin Zentiva Schwellungen der Haut oder Schleimhaut auftreten (Angioödem), müssen Sie Fesoterodin Zentiva sofort absetzen und umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren.
Bei der Einnahme von Fesoterodin Zentiva zusammen mit anderen Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen kommen. Die Wirkung von Fesoterodin Zentiva und/oder des anderen Arzneimittels kann dabei verstärkt oder abgeschwächt werden und/oder Nebenwirkungen können verstärkt auftreten. Diese Wechselwirkungen können mit vielen und sehr unterschiedlichen Arzneimitteln geschehen, und teilweise sind Dosisanpassungen nötig. Es ist deshalb wichtig, dass Sie vor der Einnahme eines anderen Arzneimittels (auch eines selbst gekauften!) während der Behandlung mit Fesoterodin Zentiva Ihren Arzt oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Apothekerin informieren.
Folgende Arzneimittel können die Wirksamkeit von Fesoterodin Zentiva steigern bzw. beeinträchtigen: Arzneimittel gegen Depressionen, Arzneimittel gegen die Parkinson'sche Krankheit, gewisse Arzneimittel gegen Epilepsie, bestimmte Arzneimittel gegen Übelkeit und Magenentleerungsstörungen (z.B. Paspertin), Arzneimittel zur Behandlung von HIV, sowie bestimmte Antibiotika (Mittel gegen Infektionen) und Arzneimittel zur Pilzbehandlung.
Die gleichzeitige Einnahme mit Grapefruitsaft ist zu vermeiden.
Da dieses Arzneimittel Störungen des Nahsehens verursachen kann und die Reaktionszeit beeinflusst (durch Schläfrigkeit und Schwindel), kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt werden!
Fesoterodin Zentiva enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Fesoterodin Zentiva erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Retardtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
·an anderen Krankheiten leiden,
·Allergien haben oder
·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.
Darf Fesoterodin Zentiva während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Falls Sie schwanger sind, es werden möchten oder wenn Sie stillen, dürfen Sie Fesoterodin Zentiva nicht einnehmen. Wenn Sie Fesoterodin Zentiva einnehmen und im gebärfähigen Alter sind, müssen Sie für eine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung Sorge tragen.
Wie verwenden Sie Fesoterodin Zentiva?
Falls von Ihrem Arzt oder Ärztin nicht anders verordnet, soll einmal täglich eine Retardtablette zu 4 mg eingenommen werden. Je nachdem wie Sie auf das Arzneimittel ansprechen, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihre Dosis auf 8 mg täglich erhöhen.
Die Retardtabletten können zusammen mit einer Mahlzeit oder unabhängig davon eingenommen werden. Grapefruitsaft sollte jedoch vermieden werden, da er die Wirkung des Arzneimittels verändern kann. Die Retardtablette muss in jedem Fall ganz, d.h. unzerbrochen, eingenommen werden und darf nicht zerkaut werden.
Halten Sie sich an die Anordnung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin, denn er/sie hat die Einnahmevorschrift und die Dosis auf Sie persönlich abgestimmt. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Wenn Sie die Einnahme einer Tablette vergessen haben, holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie sich daran erinnern, nehmen Sie aber nicht mehr als eine Tablette pro Tag ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen.
Das Präparat sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.
Welche Nebenwirkungen kann Fesoterodin Zentiva haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Fesoterodin Zentiva auftreten:
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten)
Mundtrockenheit.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
Kopfschmerzen, Verstopfung, Schlaflosigkeit, Schwindel, Bauchschmerzen, trockene Augen, schmerzhaftes Wasserlösen, Harnwegsinfektionen, Schmerzen im Ober- und Unterbauch, Magenbeschwerden, Durchfall, Übelkeit und trockener Rachen.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
Schläfrigkeit, Geschmacksstörung, Drehschwindel (Vertigo), Verschwommensehen, Ausschlag, trockene Haut, Juckreiz, Blähungen, Schwierigkeiten mit der vollständigen Blasenentleerung, verzögertes Wasserlassen, Müdigkeit, Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag, Husten, trockene Nase und Halsschmerzen, Taubheitsgefühl.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
Angioödem (geschwollene Augenlider, Lippen, Zunge oder geschwollenes Gesicht, Rachenödem), Nesselfieber, Verwirrtheit.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Nicht über 30°C lagern. In der Originalpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen sagt, dass Sie die Behandlung abbrechen sollen, sollten Sie alle nicht gebrauchten Fesoterodin Zentiva Retardtabletten Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder Ihrer Apotheke zurückbringen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Fesoterodin Zentiva enthalten?
Wirkstoffe
1 hellblaue, ovale, bikonvexe Retardtablette Fesoterodin Zentiva mit einseitiger Prägung der Nummer «4» enthält als Wirkstoff 4 mg Fesoterodinfumarat.
1 blaue, ovale Fesoterodin Zentiva Retardtablette mit einseitiger Prägung der Nummer «8» enthält als Wirkstoff 8 mg Fesoterodinfumarat.
Hilfsstoffe
Glyceroldibehenat, Hypromellose, Talkum (E 553b), Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Polyvinylalkohol (E 1203), Titandioxid (E 171), Glycerolmonocaprylocaprat, Natriumdodecylsulfat, Indigotin (E 132).
Fesoterodin Zentiva 8 mg enthält zusätzlich zur zuvor aufgeführten Zusammensetzung: rotes Eisenoxid (E 172).
Zulassungsnummer
68694 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Fesoterodin Zentiva? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Fesoterodin Zentiva 4 mg: 14 oder 84 Retardtabletten.
Fesoterodin Zentiva 8 mg: 14 oder 84 Retardtabletten.
Zulassungsinhaberin
Helvepharm AG, Frauenfeld.
