SOLIFENACIN LEMAN ODT

Titular da autorização: Leman SKL SA · Número de autorização: 69630

Esta é a informação oficial para pacientes (folheto informativo). Não substitui aconselhamento nem prescrição: em caso de dúvidas sobre aplicação, dosagem ou efeitos secundários, consulte o seu médico ou a sua farmácia.

Em resumo

SOLIFENACIN LEMAN ODT está autorizado na Suíça (número de autorização 69630). Titular da autorização: Leman SKL SA.

Comparticipação: Comparticipado — coberto pelo seguro básico

Explicado de forma simples

Resumo gerado automaticamente a partir da informação para o doente, não verificado por um médico. Não contém posologia e não avalia a sua situação individual — prevalece o folheto informativo completo.

Para que serve

SOLIFENACIN LEMAN ODT contém a substância ativa succinato de solifenacina e reduz a hiperatividade da bexiga. É utilizado no tratamento da bexiga instável ou hiperativa, que se manifesta por vontade súbita de urinar, micção muito frequente ou perda de urina.→

Quando não utilizar
  • Não deve ser utilizado em caso de hipersensibilidade ao succinato de solifenacina ou a qualquer um dos outros componentes.→
  • Não deve ser utilizado em caso de retenção urinária, na qual a urina permanece na bexiga devido a uma perturbação do esvaziamento.→
  • Não deve ser utilizado em caso de doenças gastrointestinais graves, como o megacólon tóxico.→
  • Não deve ser utilizado em caso de miastenia gravis, uma disfunção neuromuscular.→
  • Não deve ser utilizado em caso de glaucoma com pressão intraocular elevada que não esteja suficientemente controlada terapêuticamente.→
  • Não deve ser utilizado em caso de necessidade de hemodiálise, doença hepática grave ou determinadas combinações de disfunções renais e hepáticas com outros medicamentos.→
A que prestar atenção
  • Deve-se ter especial precaução em caso de obstrução da bexiga ou dificuldades em urinar, pois existe o risco de retenção urinária.→
  • Deve-se ter precaução em caso de resultado anormal do ECG, deficiência de potássio ou estreitamentos do trato gastrointestinal.→
  • Deve-se ter precaução em caso de doenças renais graves, doenças hepáticas moderadas ou doenças nervosas.→
  • Deve-se ter precaução em caso de hérnia do diafragma, refluxo de ácido gástrico ou toma concomitante de medicamentos que possam causar inflamação do esófago.→
  • O medicamento pode causar visão turva, cansaço, sonolência ou tonturas, pelo que se deve evitar conduzir veículos e operar máquinas.→
  • Em caso de toma concomitante de certos outros medicamentos, como antifúngicos, medicamentos para o VIH ou anticoagulantes, são possíveis interações.→
Gravidez e amamentação

Como não existem dados suficientes sobre a utilização durante a gravidez e há indícios de excreção no leite materno, SOLIFENACIN LEMAN ODT não deve ser utilizado durante a gravidez e a amamentação.→

Possíveis efeitos secundários→
  • Boca seca
  • Prisão de ventre
  • Náuseas
  • Desconforto na parte superior do abdómen
  • Dor abdominal
  • Visão turva
  • Azia
  • Infeções do trato urinário
Conservação

O medicamento não deve ser armazenado acima de 25 °C e deve ser mantido fora do alcance das crianças.→

Esta informação para pacientes não está disponível no seu idioma — é apresentada a versão em alemão.

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

SOLIFENACIN LEMAN ODT

Was ist SOLIFENACIN LEMAN ODT und wann wird es angewendet?

Solifenacin Leman ODT enthält den Wirkstoff Solifenacinsuccinat, das die Hyperaktivität der Blase reduziert.

Solifenacin Leman ODT wird zur Behandlung der instabilen Blase (oder der überaktiven Blase) angewendet. Darunter versteht man plötzlich auftretenden Harndrang, sehr häufiges Wasserlassen oder Einnässen.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Wann darf SOLIFENACIN LEMAN ODT nicht eingenommen werden?

Solifenacin Leman ODT darf nicht eingenommen werden:

·wenn Sie überempfindlich gegenüber Solifenacinsuccinat oder einem der sonstigen Bestandteile von Solifenacin Leman ODT sind,

·wenn Sie an Harnverhaltung leiden (dabei verbleibt aufgrund einer Entleerungsstörung beim Wasserlassen Urin in der Blase),

·wenn Sie an einer schweren Magen-Darm-Erkrankung, wie z.B. an toxischem Megakolon (einer akuten Erweiterung des Dickdarms mit Amöbenruhr oder ulzeröser Dickdarmentzündung) leiden,

·wenn Sie an Myasthenia gravis (einer neuromuskulären Funktionsstörung) leiden,

·wenn Sie an einem Glaukom leiden (hoher Augendruck mit allmählichem Verlust des Sehvermögens), das therapeutisch nicht ausreichend beherrscht wird,

·wenn Sie hämodialysepflichtig sind,

·wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden,

·wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung oder an einer mittelschweren Leberfunktionsstörung leiden und mit Arzneimitteln behandelt werden, die möglicherweise die Ausscheidung von Solifenacin aus dem Körper verhindern (z.B. Ketoconazol).

Wann ist bei der Einnahme von SOLIFENACIN LEMAN ODT Vorsicht geboten?

Besondere Vorsicht ist geboten:

·wenn Sie an einer Blasenobstruktion leiden oder wenn Sie Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben (der Urin nur als dünner Strahl austritt) besteht das Risiko, dass sich Urin in der Blase ansammelt (Harnverhaltung),

·bei abnormalem Befund des EKG und Kaliummangel,

·wenn Sie an einer Verengung des Magen-Darm-Traktes leiden,

·wenn Sie ein erhöhtes Risiko für eine verringerte Aktivität des Magen-Darm-Traktes haben,

·wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden,

·wenn Sie an einer mittelschweren Lebererkrankung leiden,

·wenn Sie ein Nervenleiden (autonome Neuropathie) haben,

·wenn Sie an einem Bruch des Zwerchfells (Hiatushernie) oder einem Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre leiden,

·wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die eine Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) hervorrufen oder verschlimmern können,

·wenn Sie an einer seltenen Erbkrankheit wie Galactoseunverträglichkeit, einem Lapp-Lactasemangel oder einer Glucose-Galactose-Malabsorption leiden,

·Schwellung im Mund oder im Rachen (Angioödem).

·Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten anderen Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen kommen. Bei der gleichzeitigen Einnahme von folgenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten.

·Wenn Sie Arzneimittel wie Metoclopramid anwenden, welche die Funktion Ihres Verdauungssystems beschleunigen, kann Solifenacin Leman ODT die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen.

·Wenn Sie andere Anticholinergika anwenden (Wirkungen und Nebenwirkungen beider Arzneimittel können verstärkt werden).

·Wenn Sie Medikamente gegen Pilzinfektionen (wie Ketoconazol oder Itraconazol) oder HIV-Infektionen (Ritonavir, Nelfinavir) einnehmen.

·Wenn Sie Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen (wie Acenocoumarol oder Phenprocoumon).

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin mit, wenn eine der oben genannten Einschränkungen auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit zutraf.

Solifenacin Leman ODT kann zu verschwommenem Sehen, Müdigkeit, Schläfrigkeit oder Schwindel führen. Führen Sie daher bitte keine Fahrzeuge und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, wenn Sie bei sich diese Nebenwirkung beobachten.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enthält maximal 0,1 mg Sorbitol pro Tablette.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h. es ist im Wesentlichen „natriumfrei”.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf SOLIFENACIN LEMAN ODT während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Zur Anwendung von Solifenacinsuccinat in der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Daten vor. Es gibt Hinweise, dass Solifenacin mit der Muttermilch ausgeschieden wird. Solifenacin Leman ODT darf in der Schwangerschaft und Stillzeit daher nicht angewendet werden.

Fragen Sie vor Einnahme aller Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat.

Wie verwenden Sie SOLIFENACIN LEMAN ODT?

Nehmen Sie Solifenacin Leman ODT immer genau nach den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene 1 Schmelztablette (entsprechend 5 mg Solifenacinsuccinat) einmal täglich. Bei Bedarf kann die Dosis vom Arzt bzw. der Ärztin auf 10 mg (entsprechend 2 Schmelztabletten zu 5 mg oder 1 Schmelztablette zu 10 mg) einmal täglich erhöht werden.

Solifenacin Leman ODT soll nicht bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.

Solifenacin Leman ODT muss bis zur vollständigen Auflösung gelutscht werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Anzeichen und Massnahmen bei Überdosierung

Wenn Sie zu viele Schmelztabletten eingenommen haben, suchen Sie bitte so schnell wie möglich einen Arzt auf. Wenn Kinder versehentlich Solifenacin Leman ODT eingenommen haben, wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt. Symptome einer Überdosierung können Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Schwindel, Benommenheit und verschwommenes Sehen sein. Symptome einer schwerwiegenden Überdosierung können sein: Halluzinationen, deutliche Erregung, Krämpfe, Atemprobleme (respiratorische Insuffizienz), erhöhte Herzschlagfrequenz (Tachykardie), Harnverhaltung, Erweiterung der Pupillen (Mydriasis).

Wenn Sie die Einnahme von Solifenacin Leman ODT vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, die Schmelztablette zur gewohnten Zeit einzunehmen, holen Sie dies so bald wie möglich nach, es sei denn, es ist bereits Zeit, die nächste Dosis einzunehmen. Nehmen Sie nicht mehr als eine Dosis am Tag. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Solifenacin Leman ODT abgebrochen wird

Wenn Sie mit der Einnahme von Solifenacin Leman ODT aufhören, können die Symptome der hyperaktiven Blase erneut auftreten oder sich verschlimmern.

Sprechen Sie bitte immer zuerst mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin, wenn Sie die Behandlung abbrechen möchten.

Entnahme der Schmelztabletten aus der Blisterverpackung

Die Schmelztabletten dürfen nicht durch die Schutzfolie gedrückt werden. Sie werden wie folgt aus der Blisterverpackung entnommen:

1. Heben Sie die Schutzfolie an der markierten Stelle an.

2. Entfernen Sie die Schutzfolie.

3. Drücken Sie vorsichtig auf den Boden der Vertiefung, um die Schmelztablette vorsichtig herauszunehmen.

4. Legen Sie die Schmelztablette auf die Zunge.

Welche Nebenwirkungen kann SOLIFENACIN LEMAN ODT haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Solifenacin Leman ODT auftreten:

Sehr häufig wird Mundtrockenheit beobachtet. Weitere häufige Nebenwirkungen sind: Obstipation (Verstopfung), Übelkeit, Dyspepsie (Oberbauchbeschwerden), Bauchschmerzen, verschwommenes Sehen. Gelegentlich können auftreten: Sodbrennen und/oder Infektion der Speiseröhre, trockene Kehle, Harnwegsinfektionen, Schläfrigkeit, Geschmacksveränderung, trockene (gereizte) Augen, Müdigkeit, Ödeme (Wasseransammlungen) der unteren Gliedmassen, Trockenheit der Nasenschleimhäute, Trockenheit der Haut und Beschwerden beim Wasserlassen. Selten wurden Harnverhaltung oder Dickdarmverschluss beobachtet.

Sehr selten können Verwirrtheit, Halluzinationen, Störungen des Bewusstseins, Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Hautrötungen, Juckreiz, Nesselfieber und Schwellung im Mund oder im Rachen (Angioödem), verminderter Appetit, hoher Kaliumspiegel im Blut, was  zu  unregelmässigem Herzschlag führen kann, erhöhter Augendruck, Veränderung der Herztätigkeit (EKG), unregelmässige Herzschlagfolge (Torsade de pointes), Herzrasen, Herzklopfen, Stimmstörung, Leberfunktionsstörung, Muskelschwäche sowie Nierenfunktionsstörung auftreten. In Einzelfällen kann auch eine Entzündung der Haut auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Nicht über 25 °C lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Entsorgungshinweis

Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

Was ist in SOLIFENACIN LEMAN ODT enthalten?

Wirkstoffe

1 Schmelztablette enthält als Wirkstoff 5 mg bzw. 10 mg Solifenacinsuccinat.

Hilfsstoffe

Kaliumpolacrilin, Mannitol, Acesulfam-Kalium, Pfefferminzaroma (enthält Sorbit) und Menthol, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Natriumstearylfumarat.

Zulassungsnummer

69630 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie SOLIFENACIN LEMAN ODT? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Solifenacin Leman ODT 5 mg: Packungen zu 30 und 90 Schmelztabletten.

Solifenacin Leman ODT 10 mg: Packungen zu 30 und 90 Schmelztabletten.

Zulassungsinhaberin

Leman SKL SA, Lancy

Diese Packungsbeilage wurde im März 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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