Pevisone® Creme

承認保有者: Medius AG · 承認番号: 40662

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Pevisone® Creme はスイスで承認されています(承認番号 40662)。 承認取得者:Medius AG。

保険適用状況: 保険適用 — 基本保険で給付

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

Pevisone は、コルチコステロイドと抗真菌薬を配合した医薬品です。真菌または細菌感染症を伴う炎症性皮膚疾患、特定の皮膚真菌感染症、口角炎、およびおむつカンジダ症に使用されます。→

使用してはいけない場合
  • 酒さ、口囲皮膚炎、結核、水痘、ヘルペスその他のウイルス感染症などの特定の皮膚感染症、ならびにニキビには使用してはいけません。→
  • 接種直後の部位やワクチン接種反応が生じている皮膚部位には使用してはいけません。→
  • 密閉性の包帯の下で使用してはいけません。→
  • 2 歳未満の小児には使用してはいけません。→
  • 授乳中は乳房に使用してはいけません。→
  • コルチコステロイド、イミダゾール系抗真菌薬、または含有される添加物に対する既知の過敏症がある場合には使用してはいけません。→
注意すること
  • 医師が指示した治療期間を超えて使用してはいけません。そうでない場合、皮膚損傷が生じる可能性があります。→
  • 皮膚疾患の改善が見られない場合、または悪化した場合は、医師の指導を受けてください。→
  • 広範囲への使用、開放創、損傷した皮膚、皮膚のひだ、または眼周囲への使用は避けてください。→
  • おむつ皮膚炎の治療においては、可能な限りプラスチックカバーのない布製おむつを使用してください。→
  • 本剤は外用のみを目的としており、眼に入れたり飲み込んだりしてはいけません。→
  • 顔面および陰部への使用は 1 週間を超えて行わないでください。→
妊娠・授乳期

妊娠中または授乳中は、医師または医療従事者と相談した後にのみ Pevisone を使用してください。→

考えられる副作用→
  • 皮膚の灼熱感
  • 皮膚刺激
  • 皮膚の発赤
  • かゆみ
  • 皮膚および粘膜の腫脹
  • アレルギー反応
  • 治療部位の皮膚菲薄化
  • 視力のかすみ
保管方法

本剤は、子供の手の届かない場所に、室温(15~25 摂氏度)で保管してください。→

この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Pevisone® Creme

Medius AG

Was ist Pevisone und wann wird es angewendet?

Pevisone ist ein Arzneimittel mit zwei Wirkstoffen, Triamcinolonacetonid und Econazolnitrat. Der erste Wirkstoff, ein Kortikosteroid, dient zur Behandlung entzündlicher und ekzematischer Veränderungen der Haut; der zweite, ein Pilzmittel, ist wirksam gegen Pilze und gewisse Bakterien. Pevisone wird verwendet zur Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen mit durch Pilze und/oder Bakterien ausgelöster Begleitinfektion, Infektionen der Haut durch Faden-, Hefe- oder Schimmelpilze, bei welchen ausgeprägte entzündliche Veränderungen vorliegen, Faulecken an den Mundwinkeln und Windelsoor bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren.

Die Grundlage der Creme unterstützt das Eindringen der Wirksubstanzen in die Haut und dient dazu, die Begleitsymptome wie Juckreiz und Brennen zu beheben.

Pevisone erhalten Sie auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Wann darf Pevisone nicht angewendet werden?

Pevisone darf nicht angewendet werden bei Kupferrose (Rosazea), Ausschlag um den Mund (periorale Dermatitis), spezifischen Hautinfektionen wie zum Beispiel Tuberkulose, Windpocken, Herpesinfektion (z.B. Fieberbläschen) oder anderen Virusinfektionen der Haut und Akne.

Ausserdem darf Pevisone nicht angewendet werden an frischen Impfeinstichstellen, an Hautstellen mit Impfreaktionen und falls dicht abschliessende Verbände verwendet werden.

Bei Kindern unter 2 Jahren darf Pevisone nicht angewendet werden.

Wenn Sie stillen, darf Pevisone nicht an der Brust angewendet werden.

Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie auf Kortikosteroide, auf Pilzmittel vom Imidazoltyp oder auf die in Pevisone enthaltenen Hilfsstoffe überempfindlich reagieren, dürfen Sie Pevisone nicht anwenden.

Wann ist bei der Anwendung von Pevisone Vorsicht geboten?

Pevisone ist ein stark wirksames Arzneimittel. Überschreiten Sie nicht die vom Arzt bzw. von der Ärztin vorgeschriebene Behandlungsdauer, die normalerweise nicht mehr als 1 Woche beträgt, da sich sonst Hautschäden einstellen können.

Wenn eine Hautkrankheit nicht innerhalb einiger Tage auf die Behandlung anspricht oder sich gar verschlimmert, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Eine Infektion durch unempfindliche Keime oder eine Allergie könnte die Ursache sein. Teilen Sie ihm bzw. ihr ebenfalls mit, wenn Juckreiz und Rötung, Bläschen, dünner werdende Haut (Atrophie), Dehnungsstreifen (Striae), Entzündung der Haut um den Mund (perioraler Dermatitis), akneähnliche Hauterkrankungen (Akne, Rosacea), erweiterte Kapillargefässe und kleinfleckige Kapillarblutungen der Haut (Telangiektasie, Purpura), übermässige Behaarung (Hypertrichose) oder eine starke Verdünnung der Haut und Verletzungen auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn sich Ihr Zustand während der Anwendung verschlechtert – möglicherweise liegt eine allergische Reaktion vor, Sie haben eine Infektion oder Ihr Zustand erfordert eine andere Behandlung. Wenn Ihre Beschwerden kurz nach Behandlungsende erneut auftreten, wenden Sie die Creme/Salbe nicht ohne vorherige ärztliche Konsultation erneut an, ausser Ihr Arzt oder Ihre Ärztin hat Sie entsprechend angewiesen. Wenn Ihre Beschwerden nach dem Abklingen wieder auftreten, sollten Sie vor einer Wiederholung der Behandlung ärztlichen Rat einholen, falls die Rötung über den ursprünglich behandelten Bereich hinausgeht und die Haut brennt.

Kortikosteroide, die auf die Haut aufgetragen werden, können das Risiko für zusätzliche Infektionen erhöhen. Falls Sie ein erhöhtes Risiko für Infektionen haben sollten (z.B. wenn sie Arzneimittel einnehmen, die Ihr Immunsystem unterdrücken), sollte die Anwendung von Pevisone vermieden werden.

Eine grossflächige Anwendung (mehr als 20% der Körperoberfläche) sowie eine Anwendung auf verstärkt resorbierenden Hautarealen (offene Wunden, geschädigte Haut, intertriginöse Bereiche [Hautfalten] in Gelenkbeugen sowie zwischen den Fingern bzw. Zehen, Haut/Schleimhautgrenzen, um die Augen herum) ist zu vermeiden.

Bei Behandlung von Windelekzemen begünstigen festsitzende Windeln oder Plastikhöschenwindeln die Aufnahme des Wirkstoffes in die Blutbahn. Deshalb sollen nach Möglichkeit Stoffwindeln ohne Plastikhose verwendet werden.

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ärztin mit, wenn verschwommenes Sehen oder Sehstörungen auftreten. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob ein Augenarzt hinzugezogen werden soll, um abzuklären was die möglichen Ursachen (einschliesslich Linsentrübung, Grüner Star oder weitere seltene Erkrankungen) Ihrer Sehstörungen sind.

Pevisone sollte nicht in oder in der Nähe der Augen angewendet werden. Wenn Pevisone versehentlich in die Augen gerät, die Augen mit sauberem Wasser oder Kochsalzlösung auswaschen und bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Pevisone ist nur zur äusseren Anwendung und nicht zur Einnahme bestimmt. Kontaktieren Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin, falls Pevisone versehentlich verschluckt wurde.

Die Anwendung im Gesicht und Intimbereich muss mit Vorsicht erfolgen. Eine Anwendung länger als 1 Woche im Gesicht und im Intimbereich sollte vermieden werden.

Kortikosteroide können die Symptome allergischer Hautreaktionen, welche durch einen oder mehrere Bestandteile des Arzneimittels ausgelöst wurden, verschleiern.

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern (2–16 Jahre) wurde nicht untersucht. Bei Kindern soll Pevisone mit besonderer Vorsicht und nicht über längere Zeit aufgetragen werden. Die Behandlung sollte, falls Symptome einer verminderten Kortisolausschüttung (z.B. Leistungsabfall, Schwäche, Übelkeit und niedriger Blutdruck) oder eines Cushing-Syndroms (Überproduktion von Kortisol – Symptome unter anderem Vollmondgesicht) auftreten, abgebrochen werden. Teilen Sie Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin mit, wenn Sie Mittel zur Blutverdünnung (orale Antikoagulantien) einnehmen. Die gleichzeitige Anwendung anderer Arzneimittel zur Anwendung auf der Haut wird nicht empfohlen.

Verwenden Sie Pevisone nur für Ihr jetziges Hautleiden, für das der Arzt bzw. die Ärztin es Ihnen verschrieben hat, nicht aber für andere spätere Hautleiden. Geben Sie Pevisone nicht an andere Personen weiter.

Pevisone Creme enthält Hilfsstoffe, wie

·Butylhydroxyanisol (E 320), welches örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen kann.

·2 mg Benzoesäure (E 210) pro 1 g entsprechend 2mg/g. Benzoesäure kann lokale Reizungen hervorrufen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Pevisone während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, sollten Sie Pevisone ausschliesslich nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin anwenden.

Wie verwenden Sie Pevisone?

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, wird Pevisone Creme höchstens 1 Woche lang und höchstens 2-mal täglich, einmal morgens und einmal abends, dünn auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen.

Eine Behandlung mit Pevisone Creme über einen Zeitraum von 1 Woche hinaus soll nicht erfolgen.

Hingegen kann die Behandlung, wenn nötig, bis zur vollkommenen Heilung mit einem nicht kortikoidhaltigen Pilzmittel weitergeführt werden.

Pevisone Creme darf nicht auf grosse Hautflächen aufgetragen werden und während einer Behandlung dürfen über die Anwendungsstelle keine dicht abschliessenden Verbände angelegt werden. Eine Art dicht abschliessender Verband kann sich auch zwischen Hautfalten bilden wie z.B. Achselhöhle, Leistenregion oder unter der weiblichen Brust.

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen (2–16 Jahre) wurde nicht untersucht. Pevisone darf bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Pevisone haben?

Basierend auf Daten von klinischen Studien waren die am häufigsten aufgetretenen (≥1%) unerwünschten Wirkungen brennendes Gefühl der Haut und Hautreizung.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Pevisone unabhängig von der Anwendungsdauer auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Reizungen der Haut, Brennen der Haut.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Rötung, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut, sowie Überempfindlichkeitsreaktionen wie juckender Hautausschlag oder allergische Reaktionen (Kopfschmerzen, Fieber, Muskelschmerzen), Erweiterungen kleiner oberflächlicher Blutgefässe, Bildung von blau-rötlichen Streifen, Verdünnung der behandelten Hautstellen, Haarbalgentzündung, Pusteln, Hautablösung, Schmerzen oder Schwellungen an der Applikationsstelle.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Verschwommenes Sehen.

Bei grossflächiger oder längerdauernder Anwendung können folgende Nebenwirkungen auftreten: Störungen im Hormonhaushalt (verminderte körpereigene Kortikosteroid-Produktion, erhöhte Menge an Kortikosteroiden im Körper (Cushing-Syndrom mit Symptomen wie Vollmondgesicht)), Erkrankung des Zuckerstoffwechsels (Diabetes Mellitus) (bei grossflächiger oder längerdauernder Anwendung), Hautblutungen, Hautentzündungen, Knochenschwund (bei grossflächiger oder längerdauernder Anwendung).

Bei längerer Anwendung kann es ausserdem zu Nebenwirkungen am Anwendungsbereich kommen wie Hautblutungen oder Ausschlag um den Mund (periorale Dermatitis).

Steroid-Entzugsreaktion: Nach einer kontinuierlichen Anwendung über längere Zeit kann es nach Behandlungsende zu einer Absetzreaktion kommen. Dabei können einige oder alle der folgenden Symptome auftreten: Hautrötung, die über den behandelten Bereich hinausgehen kann, Gefühl des Brennens oder Stechens, starker Juckreiz, abschälende Haut, nässende offene Bläschen.

Im Allgemeinen ist das Sicherheitsprofil bei Kindern und Jugendlichen vergleichbar mit demjenigen der Erwachsenen. Es fanden sich jedoch gewisse Unterschiede bezüglich der beobachteten Häufigkeiten. Folgende Nebenwirkungen hatten eine andere Häufigkeit:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Rötung der Haut.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Wachstumsverzögerung (bei grossflächiger oder längerdauernder Anwendung): Bei Kindern, besonders Säuglingen und Kleinkindern ist zu beachten, dass der Wirkstoff Triamcinolonacetonid vermehrt in die Blutbahn aufgenommen wird, so dass u.a. Wachstumsstörungen des Kindes bei mehr als 1-wöchiger Anwendung auftreten können.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Pevisone enthalten?

1 g Creme enthält:

Wirkstoffe

Econazolnitrat 10 mg, Triamcinolonacetonid 1 mg.

Hilfsstoffe

Macrogol-6- (und) Macrogol-32- (und) Ethylenglycolstearat, Macrogolglycerololeate, dickflüssiges Paraffin, Butylhydroxyanisol (E 320), Benzoesäure (E 210), Natriumedetat, gereinigtes Wasser.

Zulassungsnummer

40662 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Pevisone? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tube zu 15 g und 30 g Creme.

Zulassungsinhaberin

Medius AG, 4132 Muttenz.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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