Dies ist die offizielle Patienteninformation (Packungsbeilage). Sie ersetzt weder Beratung noch Verordnung: Wenden Sie sich bei Fragen zu Anwendung, Dosierung oder Nebenwirkungen an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.
Spagyrom® Halsschmerzen, Lutschtabletten ist in der Schweiz zugelassen (Zulassungsnummer 51851). Zulassungsinhaberin: Spagyros AG.
Kassenzulässigkeit: Nicht auf der Spezialitätenliste — in der Regel Selbstzahler
Automatisch erstellte Kurzfassung der Patienteninformation, nicht ärztlich geprüft. Sie enthält keine Dosierung und beurteilt nicht Ihren Einzelfall — massgebend ist die vollständige Beilage.
Spagyrom® Halsschmerzen sind Lutschtabletten mit pflanzlichen Extrakten von Sonnenhut und ätherischen Ölen. Sie werden bei akuten Infektionen des Mund-Raumes, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden sowie geröteten und entzündeten Schleimhäuten im Rahmen von Erkältungen und Grippe angewendet.→
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei fortschreitenden Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukämie, Kollagenosen, multipler Sklerose, AIDS, HIV-Infektion oder anderen Autoimmun-Erkrankungen.→
- Es darf nicht angewendet werden bei bekannter Empfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe.→
- Eine Anwendung ist nicht gestattet bei bekannter Allergie gegen Korbblütler wie Arnika oder Ringelblume.→
- Das Mittel ist nicht zur Behandlung von chronischen Halsschmerzen geeignet.→
- Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.→
- Der Arzt, die Ärztin, der Apotheker, die Apothekerin, der Drogist oder die Drogistin ist zu informieren, wenn andere Krankheiten vorliegen.→
- Es ist das medizinische Fachpersonal zu informieren, wenn Allergien bestehen.→
- Das medizinische Fachpersonal ist über die Einnahme anderer Arzneimittel zu informieren, auch über selbstgekaufte Präparate.→
- Bei Fieber ist eine Ärztin oder ein Arzt aufzusuchen.→
- Wenn die Beschwerden länger als eine Woche andauern, ist eine Ärztin oder ein Arzt zu konsultieren.→
- Falls die Beschwerden nicht innerhalb einer angemessenen Zeit nachlassen, ist eine Ärztin oder ein Arzt aufzusuchen.→
Aufgrund bisheriger Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt, wobei keine systematischen wissenschaftlichen Untersuchungen vorliegen. Vorsichtshalber sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Arzneimittel verzichtet oder ärztlicher Rat eingeholt werden.→
- Aufstossen
- Magenbrennen
- Hautausschläge
- Asthma
- Kreislaufreaktionen
Das Arzneimittel ist bei Raumtemperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.→
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie die Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen. Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben erhalten, oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen. Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach
Anweisung des Arztes, des Apothekers oder des Drogisten bzw. der Ärztin, der Apothekerin oder der Drogistin an, um den grössten Nutzen zu haben. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Spagyrom® Halsschmerzen, Lutschtabletten
Pflanzliches Arzneimittel
Was sind Spagyrom® Halsschmerzen und wann werden sie angewendet?
Spagyrom® Halsschmerzen enthalten pflanzliche Extrakte des schmalblättrigen Sonnenhuts und des roten Sonnenhuts, welche die Selbstabwehr des Organismus stärken und 9 ätherische Öle aus Medizinalpflanzen. Diese ausgewählten ätherischen Öle verleihen den Lutschtabletten den aromatischen Geschmack. Spagyrom® Halsschmerzen werden bei akuten Infektionen des Mund-Raumes, bei Halsschmerzen, bei Schluckbeschwerden und bei geröteten und entzündeten Schleimhäuten bei Erkältungen und Grippe verwendet.
Was ist ferner zu beachten?
Falls die Beschwerden nicht innerhalb einer angemessenen Zeit nachlassen, suchen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf. Spagyrom® Halsschmerzen sollten in keinem Fall länger als 6 Wochen eingenommen werden.
Wann dürfen Spagyrom® Halsschmerzen nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?
Nicht anwenden bei fortschreitenden Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Erkrankungen der weissen Blutzellen (Leukämie), Kollagenosen (generalisierte Autoimmunprozesse mit Bindegewebsveränderungen wie Lupus erythematodes), multipler Sklerose, AIDS-Erkrankung, HIV-Infektion und Autoimmun-Erkrankungen (Antikörper- Bildung gegen körpereigenes Gewebe). Bei bekannter Empfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe (siehe „Was ist in Spagyrom® Halsschmerzen enthalten?“) dürfen Spagyrom® Halsschmerzen nicht angewendet werden, ebenfalls nicht bei bekannter Allergie gegen Korbblütler (wie Arnika, Ringelblume)!
Spagyrom® Halsschmerzen sind nicht zur Behandlung von chronischen Halsschmerzen geeignet, diese müssen durch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin behandelt werden. Bei Fieber und wenn die Beschwerden mehr als eine Woche dauern, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Wann ist bei der Einnahme von Spagyrom® Halsschmerzen Vorsicht geboten?
Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe dürfen Spagyrom® Halsschmerzen nicht angewendet werden. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin wenn Sie
- an anderen Krankheiten leiden
- Allergien haben oder
- andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!)
einnehmen.
Dürfen Spagyrom® Halsschmerzen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder Drogist bzw. die Ärztin die Apothekerin oder die Drogistin um Rat fragen
Wie verwenden Sie Spagyrom® Halsschmerzen?
Erwachsene: 1 Lutschtablette alle 2-3 Stunden langsam im Mund zergehen lassen. Maximal 8 Lutschtabletten pro Tag. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Welche Nebenwirkungen können Spagyrom® Halsschmerzen haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Spagyrom® Halsschmerzen auftreten: In seltenen Fällen können ätherische Öle Aufstossen oder Magenbrennen verursachen. Diese Beschwerden verschwinden bei Beendigung der Behandlung.
In seltenen Fällen wurden bei Echinacea-Zubereitungen Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Hautausschläge und sehr selten Asthma, Kreislaufreaktionen) beobachtet. In diesem Fall ist die Behandlung sofort zu unterbrechen und ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Was ist ferner zu beachten?
Spagyrom® Halsschmerzen sollen bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Spagyrom® Halsschmerzen dürfen nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden. Nicht aufgebrauchte Packungen sollen an Ihren Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Apothekerin oder Drogistin zur Entsorgung zurückgebracht werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Was ist in Spagyrom® Halsschmerzen enthalten?
Wirkstoffe
1 Lutschtablette enthält: 50 mg Flüssigextrakt aus der frischen blühenden ganzen Pflanze (mit Wurzel) des schmalblättrigen Sonnenhutes (Echinacea angustifolia), Droge-Extrakt-Verhältnis 1:4, Auszugsmittel Ethanol 90 Vol.-%, 50 mg Flüssigextrakt aus der frischen blühenden ganzen Pflanze (mit Wurzel) des Purpur-Sonnenhutes (Echinacea purpurea),, Droge-Extrakt-Verhältnis 1:4, Auszugsmittel Ethanol 90 Vol.-%, 2.0 mg Pfefferminzöl (Menthae piperitae aetheroleum), 2.0 mg Thymianöl (Thymi aetheroleum), 1.0 mg Nelkenöl (Caryophylli aetheroleum), 1.2 mg Zimtblattöl (Cinnamomi zeylanici folii aetheroleum), 1.0 mg Lavendelöl (Lavandulae aetheroleum), 1.0 mg Rosmarinöl (Rosmarini aetheroleum), 1.0 mg Wacholderöl (Juniperi aetheroleum), 0.7 mg Bohnenkrautöl (Saturejae montanae aetheroleum), 0.1 mg Kamillenöl (Matricariae aetheroleum).
Hilfsstoffe
Dieses Präparat enthält ausserdem Hilfsstoffe wie z.B. Mannit 873 mg, Aspartam und Acesulfam.
Zulassungsnummer
51851 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie Spagyrom® Halsschmerzen? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung in Packungen zu 22 Lutschtabletten.
Zulassungsinhaberin
Spagyros AG, 3076 Worb
Herstellerin
Spagyros AG, Neufeldstrasse 1, 3076 Worb
