Ky është informacioni zyrtar për pacientët (fletëudhëzuesi). Ai nuk zëvendëson as konsultimin as përshkrimin: Për pyetje mbi përdorimin, dozën ose efektet anësore drejtojuni mjekut tuaj ose farmacisë suaj.
UTROGESTAN® është i autorizuar në Zvicër (numri i autorizimit 45351). Mbajtësi i autorizimit: Vifor (International) AG.
Mbulimi nga sigurimi: I mbuluar nga sigurimi — mbulohet nga siguimi bazë
Përmbledhje e krijuar automatikisht nga informacioni për pacientin, e pakontrolluar nga mjeku. Nuk përmban dozim dhe nuk vlerëson rastin tuaj individual — vendimtare është fletëpalosja e plotë.
UTROGESTAN përmban substancën aktive progesteron, një hormon seksual femëror. Ai përdoret si plotësues i një trajtimi me estrogen për shqetësimet e menopauzës ose në rast të një mungese të vërtetuar të progesteronit, e cila çon në çrregullime të ciklit ose në infertilitet.→
- Medikamenti nuk duhet të përdoret në rast të tumoreve të mëlçisë ose të sëmundjeve të tjera të rënda aktuale ose të mëparshme të mëlçisë.→
- Përdorimi nuk lejohet në rast të verdhëzës ose të një sëmundjeje të caktuar metabolike të mëlçisë të quajtur porfiri.→
- Ai nuk duhet të përdoret në rast të sëmundjeve të rënda të enëve të gjakut me formim të mpiksjeve të gjakut si embolia ose hemorragjia cerebrale.→
- Në rast të gjakderdhjeve nga mitra ose nga vagina me shkak të paqartë, ky medikament nuk duhet të përdoret.→
- Përdorimi është i ndaluar në rast të një shtatzënie me fetus të vdekur, në rast të një shtatzënie jashtë mitrës ose në rast të një sëmundjeje të mëparshme nga herpesi gjatë shtatzënisë.→
- Medikamenti nuk duhet të përdoret në rast të një ndjeshmërie të njohur ndaj progesteronit ose ndaj ndonjërit prej përbërësve të tjerë.→
- Para fillimit të trajtimit dhe çdo vit pas kësaj kërkohen ekzaminime gjinekologjike, veçanërisht në prani të faktorëve të rrezikut për kancerin e gjirit ose sëmundjet e mëlçisë.→
- Në shfaqjen e shenjave të mpiksjeve të gjakut, dhimbjeve të forta dhe të papritura të kokës, çrregullimeve të shikimit ose verdhëzës, trajtimi duhet të ndërpritet menjëherë dhe të kontaktohet një mjek.→
- Personat me astmë, migrenë, epilepsi ose sëmundje të veshkave, mëlçisë ose zemrës duhet ta informojnë mjekun, pasi këto gjendje mund të përkeqësohen për shkak të grumbullimit të lëngjeve.→
- Në rast të diabetit, mjeku duhet të informohet, pasi medikamenti mund të ndikojë në metabolizmin e sheqerit dhe mund të bëjë të nevojshme përshtatjen e medikamenteve për diabetin.→
- Medikamenti mund të shkaktojë marramendje dhe gjumësi, prandaj kërkohet kujdes gjatë ngarjes së automjeteve ose përdorimit të makinerive.→
- Efikasiteti mund të ndikohet nga medikamente të tjera si disa qetësues, medikamente për epilepsinë, antibiotikë ose bima e Shën Gjonit, si dhe nga alkooli dhe duhani.→
Marrja orale nuk lejohet gjatë shtatzënisë. Përdorimi vaginal rekomandohet vetëm në javët e para të shtatzënisë, ku diskutohet një rrezik i rritur për disa malformacione tek foshnjat meshkuj. Gjatë periudhës së gjidhënies, medikamenti nuk duhet të përdoret për masë paraprake.→
- Gjakderdhje menstruale të parregullta
- Dhimbje koke
- Ndjenjë tensioni në gjinj
- Gjumësi
- Marramendje
- Eksantema dhe kruajtje
- Shqetësime gastrointestinale
- Depresion
Medikamenti duhet të ruhet në temperaturë dhome midis 15 dhe 25 gradë Celsius dhe jashtë reach të fëmijëve.→
Ky informacion për pacientët nuk është i disponueshëm në gjuhën tuaj — shfaqet versioni në gjermanisht.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
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UTROGESTAN®
Vifor (International) AG
Was ist UTROGESTAN und wann wird es angewendet?
Utrogestan Weichkapseln enthalten den Wirkstoff Progesteron, ein weibliches Geschlechtshormon der Gruppe der Gestagene. Progesteron wird von den Eierstöcken ausgeschieden. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des weiblichen Menstruations-Zyklus sowie des normalen Schwangerschaftsverlaufs. Das in den Utrogestan-Kapseln enthaltene Progesteron entspricht in seiner Struktur der physiologischen (natürlichen) Form des im Verlauf des weiblichen Zyklus produzierten Hormons. Die spezielle, sogenannte mikronisierte Darreichungsform verleiht ihm eine verlängerte Wirkzeit.
Utrogestan wird auf ärztliche Verordnung als Ergänzung zu einer Behandlung mit Östrogen, einer anderen Art von weiblichem Geschlechtshormon, sowie bei bestimmten Fällen eines Progesteronmangels angewendet.
Je nach Behandlung werden die Utrogestan-Kapseln über den Mund (oral) oder die Scheide (vaginal) verabreicht.
Orale Verabreichung
Bei Frauen mit erhaltener Gebärmutter im Rahmen einer hormonalen Behandlung von (natürlichen oder infolge Entfernung der Eierstöcke auftretenden) Wechseljahrbeschwerden als Ergänzung zu einer Östrogenbehandlung. Die Kombination der beiden Hormone verringert das erhöhte Risiko eines Gebärmutterkrebses, das sich bei der alleinigen Verabreichung eines Östrogens einstellt.
Wechseljahrbeschwerden äussern sich vor allem in Hitzewallungen, Schweissausbrüchen, Herzklopfen, Schlafstörungen und/oder seelischen Beschwerden, wie Reizbarkeit und depressive Verstimmung.
Depressive Zustände können durch eine solche Behandlung jedoch nur dann beeinflusst werden, wenn sie in direktem Zusammenhang mit den Hitzewallungen stehen.
Prämenopause (Zeitraum vor den Wechseljahren; körperliche und seelische Beschwerden: siehe oben).
Prämenstruelles Syndrom (körperliche und seelische Beschwerden, die einige Tage vor Beginn der Monatsblutung auftreten).
Unregelmässige Monatsblutungen, sofern diese nachweislich auf hormonale Störungen und nicht auf krankhafte Veränderungen an den Eierstöcken oder der Gebärmutter zurückzuführen sind.
Vaginale Verabreichung
Zyklusstörungen und Unfruchtbarkeit infolge eines erwiesenen Progesteronmangels im Rahmen eines medizinisch assistierten Fortpflanzungsprogramms nach einer Stimulierung der Eizellenreifung mittels anderer Hormone («In-vitro-Fertilisation»).
Was sollte dazu beachtet werden?
Vor Beginn der Behandlung wird Sie der Arzt bzw. die Ärztin einer gründlichen gynäkologischen Untersuchung unterziehen, und es ist unabdingbar, dass Sie seine bzw. Ihre Anweisungen beachten.
Im Falle einer Biopsie-Verschreibung müssen Sie das Personal darüber informieren, dass Sie diese Gestagenbehandlung verwenden.
Wann darf UTROGESTAN nicht eingenommen / angewendet werden?
Utrogestan darf nicht angewendet werden:
·bei Lebertumoren oder anderen schweren gegenwärtigen oder früheren Erkrankungen der Leber;
·bei Gelbsucht;
·bei einer bestimmten Stoffwechselkrankheit der Leber (Porphyrie);
·bei schweren Erkrankungen der Blutgefässe mit Bildung von Blutgerinnseln (z.B. Embolie, Hirnblutung);
·bei Gebärmutter- oder Scheidenblutungen ungeklärter Ursache;
·bei Vorliegen einer Schwangerschaft mit totem Fötus oder einer Schwangerschaft ausserhalb der Gebärmutter;
·bei einer Herpes-Erkrankung während einer früheren Schwangerschaft;
·bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Progesteron oder einem der anderen Inhaltsstoffe der Kapseln.
Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von UTROGESTAN Vorsicht geboten?
Vor Beginn der Behandlung mit Utrogestan wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie gründlich allgemein und gynäkologisch untersuchen. Eine jährliche gynäkologische Kontrolle ist empfohlen, insbesondere wenn Ihnen Utrogestan für die Einnahme über den Mund (oral) verschrieben wird und wenn Risikofaktoren für Brustkrebs bestehen (wenn Ihre Mutter bzw. Schwester Brustkrebs haben/hatten) oder bei Lebererkrankungen.
Im Gegensatz zur Anwendung in der Scheide (vaginale Anwendung) darf Utrogestan während einer Schwangerschaft nicht oral angewendet werden. Vor Beginn einer oralen Therapie sollte daher eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden (s. auch unter «Darf Utrogestan während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?»).
Wenn Utrogestan als Ergänzung zu einem Östrogenpräparat (z.B. für eine Hormonersatzbehandlung) verschrieben worden ist, sind die allgemeinen Vorsichtsmassnahmen gültig. Bitte beachten Sie auch die Patienteninformation des Östrogens.
Blutungen können zu Behandlungsbeginn auftreten. Diese verschwinden im Allgemeinen nach einigen Behandlungszyklen. Sollten sie jedoch anhalten und/oder stärker und/oder unregelmässig werden, müssen Sie Ihren Arzt darüber informieren, damit er etwaige organische Störungen ausschliessen kann.
Zwingende Gründe für ein sofortiges Absetzen der Behandlung
In folgenden Fällen müssen Sie umgehend einen Arzt kontaktieren und die Hormonbehandlung absetzen:
·Erste Anzeichen von thromboembolischen oder thrombophlebitischen Störungen (z.B. Schmerzen oder Schwellungen der Gliedmassen, Brustschmerzen, akute Sehstörungen, erstmaliges Auftreten von starken, ungewöhnlichen oder migräneartigen Kopfschmerzen);
·plötzliche Anzeichen eines zerebrovaskulären Ereignisses;
·plötzlicher starker Blutdruckanstieg;
·Anzeichen von ungewohnten Schmerzen im oberen Bauchraum, die nicht schnell von selbst vergehen;
·Anzeichen von Juckreiz am ganzen Körper;
·Auftreten von Gelbsucht;
·erstes oder wiederholtes Auftreten einer Depression.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen erklären, dass das Risiko einer thromboembolischen Störung durch verschiedene Faktoren erhöht werden kann. Zu diesen Faktoren gehören ein hoher Blutdruck (Hypertonie), Krampfadern, schwerer Diabetes, frühere Thrombosebehandlungen sowie Übergewicht und Rauchen.
Es ist deshalb wichtig, dass Sie Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie an Asthma, Migräne, Krämpfen (Epilepsie) oder Nieren-, Leber- oder Herzerkrankungen leiden, da sich diese durch eine Flüssigkeitsansammlung verschlimmern können.
Utrogestan kann den Stoffwechsel von Zucker (Glucose) beeinträchtigen. Falls Sie an Diabetes leiden und antidiabetische Medikamente einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt davon in Kenntnis setzen, da möglicherweise eine Anpassung der Dosierung des Antidiabetikums erforderlich ist. Nur der Arzt kann über eine solche Anpassung entscheiden.
Bei einigen Personen kann Utrogestan Schwindelgefühle und eine vorübergehende Schläfrigkeit hervorrufen. Es ist deshalb Vorsicht geboten, wenn Sie ein Motorfahrzeug lenken oder Maschinen bedienen. Diese Effekte können durch Applikation vor dem Schlafengehen vermieden werden.
Eine Reihe von Medikamenten kann die Wirksamkeit von Utrogestan erhöhen oder herabsetzen, wenn sie zur gleichen Zeit eingenommen werden. Umgekehrt kann Utrogestan die Wirksamkeit anderer Medikamente erhöhen oder herabsetzen.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber informieren, wenn Sie Medikamente für folgende Beschwerden einnehmen (oder einzunehmen beabsichtigen):
·Schlafstörungen (Barbiturate);
·Epilepsie und Krampfanfälle (Carbamazepin, Felbamat, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Topiramat);
·Infektionen verursacht durch Bakterien, Viren oder Pilze (Rifampicin, Clarithromycin, Erythromycin, Ritonavir, Itraconazol, Voriconazol);
·Johanniskraut-haltige pflanzliche Produkte;
·Autoimmunerkrankung oder Organtransplantation (Ciclosporin);
·Diabetes (Insulin, orale Antidiabetika).
Übermässiger Tabak- oder Alkoholkonsum können auch die Wirksamkeit von Utrogestan beeinflussen.
Nur Ihr Arzt kann entscheiden, ob die Dosierung von Utrogestan angepasst werden muss.
Utrogestan hat keine kontrazeptive Wirkung.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie
·an anderen Krankheiten leiden,
·Allergien haben oder
·andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Darf UTROGESTAN während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
Orale Verabreichung
Es besteht keine Indikation von Utrogestan zum Einnehmen (orale Anwendung) während der Schwangerschaft. Es liegen keine ausreichenden Daten vor. Deshalb sollte Utrogestan während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
Vaginale Verabreichung
Die vaginale Verabreichung von Utrogestan ist während der ersten Schwangerschaftswochen (höchstens bis zur 10. oder 12. Woche) empfohlen.
Eine Studie zeigt ein zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko für angeborene Missbildungen des Harnleiters bei Knaben, deren Mutter kurz vor der Schwangerschaft oder in den ersten 14 Wochen der Schwangerschaft ein Gestagen angewendet hat. Ein besonders erhöhtes Risiko zeigte sich vor allem bei Frauen, die eine Infertilitätstherapie erhalten haben. Es wurde jedoch nicht klar belegt, ob die Infertilitätstherapie der Grund für diese Missbildungen war oder aber ob die Ursache auf eine Hormonanomalie der Mutter (Infertilität) zurückzuführen ist.
Stillzeit
Progesteron (der Wirkstoff von Utrogestan) tritt in kleinen Mengen in die Muttermilch über. Die Wirkungen auf den Säugling sind jedoch nicht bekannt. Aus Vorsichtsgründen und wegen des Fehlens einer Indikation soll Utrogestan in der Stillzeit weder oral noch vaginal verabreicht werden.
Wie verwenden Sie UTROGESTAN?
Utrogestan kann oral (über den Mund) oder vaginal (über die Scheide) verabreicht werden. Verabreichungsart, Dosierung und Behandlungsdauer werden von Ihrem Arzt festgelegt.
Orale Verabreichung
Als Ergänzung zu einer Hormonersatzbehandlung während und nach den Wechseljahren beträgt die Dosierung im Allgemeinen jeweils 1 Kapsel Utrogestan zu 200 mg an 12 bis 14 aufeinanderfolgenden Tagen vor dem Schlafgehen während jedes monatlichen Östrogenbehandlungszyklus. In der Regel tritt 3 bis 5 Tage nach der Einnahme der letzten Utrogestan-Kapsel eine vaginale Blutung auf (die mit einer normalen Regelblutung vergleichbar ist). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob diese Dosierung auf 3 Kapseln Utrogestan zu 100 mg erhöht werden sollte. In dem Falle sind die Kapseln aufgeteilt in zwei Einzeldosen einzunehmen.
Für Beschwerden in der Prämenopause beträgt die Dosierung jeweils 3 Kapseln Utrogestan zu 100 mg aufgeteilt in zwei Einzeldosen während 10 Tagen, d.h. vom 17. bis 26. Zyklustag, bis 20 Tagen, d.h. vom 7. bis 26. Zyklustag.
Für prämenstruelle Beschwerden sowie Zyklusunregelmässigkeiten werden im Allgemeinen 1 Kapsel Utrogestan zu 200 mg (als Einzeldosis vor dem Schlafgehen) bis 3 Kapseln Utrogestan zu 100 mg (aufgeteilt in zwei Einzeldosen) täglich verschrieben, die jeweils während 10 Tagen, d.h. vom 17. bis 26. Zyklustag, einzunehmen sind.
Vaginale Verabreichung
Bei Zyklusstörungen beträgt die Dosierung im Allgemeinen 1 Kapsel zu 200 mg bis 3 Kapseln zu 100 mg täglich, die jeweils während 10 Tagen, nämlich vom 17. bis 26. Zyklustag, zu applizieren sind.
Im Rahmen eines Programms zur medizinisch assistierten Fortpflanzung beträgt die Dosierung in der Regel 2 Kapseln zu 200 mg täglich ab dem Tag, an dem der Arzt zur Auslösung des Eisprungs ein anderes Hormon gespritzt hat. Danach ist mit der vaginalen Verabreichung von Utrogestan höchstens bis zur 12. Schwangerschaftswoche fortzufahren.
Damit die Kapseln ihre ganze Wirksamkeit entfalten können, müssen sie tief in die Scheide eingeführt werden.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Kinder und Jugendliche: Es besteht keine Indikation von Utrogestan Kapseln bei Kindern vor dem Auftreten der Regelblutung in der Pubertät. Sicherheit und Wirksamkeit bei Jugendlichen sind bisher nicht belegt.
Ältere Patientinnen: Eine Dosisanpassung in Abhängigkeit vom Alter ist vermutlich nicht erforderlich.
Niereninsuffizienz: Utrogestan wurde bei Patientinnen mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht untersucht. Es können daher keine Dosierungsempfehlungen gegeben werden.
Leberinsuffizienz: Bei Patientinnen mit Lebererkrankungen ist Utrogestan kontraindiziert.
Welche Nebenwirkungen kann UTROGESTAN haben?
Orale Verabreichung
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Utrogestan auftreten:
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten): Unregelmässige Monatsblutung oder «Spotting» (Schmierblutungen zwischen den normalen Monatsblutungen, im Allgemeinen während der ersten zwei Behandlungsmonate) bzw. Verkürzung des Menstruationszyklus, Kopfschmerzen.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten): Spannungsgefühl in den Brüsten, Schläfrigkeit, Schwindel, Juckreiz, Hautausschläge (Nesselsucht), Gelbsucht, Akne, Hautflecken, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Verstopfung.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten): Gewichtsschwankungen, Veränderung der Regulation des Blutzuckers nach oraler Glukosezufuhr (Glukoseverträglichkeit).
Zudem wurde über folgende Nebenwirkungen berichtet:
Depression, Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie mit Hautrötungen, Schwitzen, Herzklopfen, in bestimmten Fällen mit Schwindel bis zur Ohnmacht).
Vaginale Verabreichung
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten): Örtliche Unverträglichkeit (Brennen, Juckreiz oder schmieriger Ausfluss), Schläfrigkeit, Schwindelgefühl.
Das Auftreten einer Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen bedingt den sofortigen Abbruch der Behandlung (siehe «Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Utrogestan Vorsicht geboten?»).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Das Medikament darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Bei Raumtemperatur (15 bis 25 °C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, der über die ausführliche Fachinformation verfügt.
Entsorgungshinweis
Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
Was ist in UTROGESTAN enthalten?
1 Weichkapsel enthält:
Wirkstoffe
Utrogestan 100 mg Kapsel: 100 mg mikronisiertes Progesteron.
Utrogestan 200 mg Kapsel: 200 mg mikronisiertes Progesteron.
Hilfsstoffe
Raffiniertes Sonnenblumenöl, Sojalecithin, Gelatine, Glycerol, Titandioxid (E 171), gereinigtes Wasser.
Zulassungsnummer
45351 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie UTROGESTAN? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Packungen zu 30 und 90 Kapseln Utrogestan 100 mg und 15 und 45 Kapseln Utrogestan 200 mg.
Zulassungsinhaberin
Vifor (International) Inc., St. Gallen
