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Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.
Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere
Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte
ihnen das Arzneimittel schaden.
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FEMOSTON 1/10
Was ist Femoston und wann wird es angewendet?
Femoston ist ein Kombinationspräparat, das zwei Hormone enthält, die als Estradiol und
Dydrogesteron bezeichnet werden. Sie werden zur sogenannten Hormonersatzbehandlung in der
Menopause verwendet.
Estradiol ist ein weibliches Geschlechtshormon. Es ist das wichtigste der sogenannten Östrogene. Es
wird aus pflanzlichem Ausgangsmaterial hergestellt und ist mit dem körpereigenen Hormon identisch.
Dydrogesteron ist ein sogenanntes Gestagen. Es wird synthetisch hergestellt, und seine
Eigenschaften sind denen eines anderen wichtigen weiblichen Geschlechtshormons, das als
Progesteron bezeichnet wird, vergleichbar.
Bis zu den Wechseljahren (Menopause, Klimakterium) werden Östrogene und Gestagene von den
Eierstöcken produziert. Sie sind u.a. für den Ablauf des Monatszyklus verantwortlich. Mit Beginn der
Wechseljahre nimmt die körpereigene Produktion dieser Hormone ab. Die Monats- oder
Regelblutungen (Menstruation) werden unregelmässig und bleiben schliesslich ganz aus. Das
geschieht im Allgemeinen zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr, in gewissen Fällen jedoch auch bei
jüngeren Frauen, z.B. wenn die Eierstöcke durch eine Operation entfernt wurden.
Der Rückgang des Hormonaufbaus in den Eierstöcken kann die für die Wechseljahre typischen
Beschwerden auslösen: Hitzewallungen, übermässiges Schwitzen, Vaginaltrockenheit, nervöse
Reizbarkeit, Herzklopfen, Schlaflosigkeit und depressive Verstimmungen.
Auf psychische Beschwerden, wie depressive Verstimmungen und nervöse Reizbarkeit, hat
Femoston jedoch nur dann einen günstigen Einfluss, wenn diese Beschwerden im Zusammenhang
mit Hitzewallungen, Schweissausbrüchen und damit einhergehendem Herzklopfen auftreten.
Zusätzlich kann langfristig durch Knochensubstanzverlust (Osteoporose) die Anfälligkeit für
Knochenbruch erhöht werden. Femoston kann zur Vorbeugung einer Osteoporose
(Knochenschwund) verwendet werden, bei Frauen, bei denen ein hohes Risiko für zukünftige
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Knochenbrüche besteht und die andere zu diesem Zweck angewendete Arzneimittel nicht vertragen
haben oder nicht anwenden dürfen oder bei Frauen, die gleichzeitig an behandlungsbedürftigen
Symptomen eines Östrogenmangels leiden.
Die Rolle des in Femoston enthaltenen Gestagens (d.h. Dydrogesteron) besteht darin, die
Gebärmutterschleimhaut vor einer übermässigen Stimulation, wie sie bei der alleinigen
Verabreichung von Estradiol auftreten kann, zu schützen und eine Erkrankung der Gebärmutter zu
verhindern. Femoston ist zur Behandlung von Frauen mit einer intakten Gebärmutter bestimmt.
Der Arzt/die Ärztin hat Ihnen Femoston verschrieben, um Ihre infolge eines Mangels an Östrogenen
verursachten Beschwerden zu lindern. Femoston beugt den zunehmenden Abbau der
Knochenmasse nach Eintritt der Menopause vor bzw. verzögert diesen und wird bei Frauen mit
hohem Frakturrisiko angewendet, für welche eine Behandlung mit anderen Arzneimitteln nicht
möglich ist.
Femoston darf nur auf ärztliche Verschreibung, nach ärztlicher Untersuchung und unter ärztlicher
Kontrolle eingenommen werden.
Femoston hat keine empfängnisverhütende Wirkung.
Was sollte dazu beachtet werden?
Melden Sie sich bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin zur jährlichen gynäkologischen Kontrolle.
Wann darf Femoston nicht eingenommen werden?
Femoston darf nicht eingenommen werden:
•
•
bei bekanntem oder vermutetem Brustkrebs;
bei bekannten oder vermuteten Sexualhormon-abhängigen Tumoren (z.B. Krebs der
Gebärmutterschleimhaut);
•
•
bei Blutungen aus der Scheide, deren Ursache vom Arzt/von der Ärztin nicht geklärt ist;
bei unbehandelter übermässiger Verdickung der Gebärmutterschleimhaut
(Endometriumhyperplasie);
•
•
bei Lebertumoren (auch in der Familiengeschichte);
bei schwerer Lebererkrankung (z.B. akute hepatische Porphyrie, Dubin-Johnson- oder Rotor-
Syndrom, Cholestase);
•
•
bei bestehenden oder früher aufgetretenen thromboembolischen Erkrankungen
(Blutgerinnselbildung in den tiefen Venen, Lungenembolie, Herzinfarkt, Schlaganfall);
bei bekannten Blutgerinnungsstörungen (Thrombophilien, z.B. Protein-C, Protein-S oder
Antithrombin Mangel);
•
•
bei erhöhten Blutfettwerten;
wenn Sie ein Meningeom haben oder jemals bei Ihnen ein Meningeom festgestellt wurde (ein
im Allgemeinen gutartiger Tumor der Gewebeschicht, die sich zwischen Gehirn und Schädel
befindet);
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•
bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem Hilfsstoff.
Wenn eine der oben genannten Krankheiten während der Einnahme von Femoston erstmalig auftritt,
beenden Sie bitte sofort die Behandlung und suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf.
Wann ist bei der Einnahme von Femoston Vorsicht geboten?
Die Einnahme von Femoston sollte nur zur Behandlung solcher Beschwerden begonnen werden,
welche die Lebensqualität beeinträchtigen. In jedem Fall sollte Ihr Arzt/Ihre Ärztin mindestens einmal
jährlich eine sorgfältige Abschätzung von Nutzen und Risiken der Behandlung vornehmen. Die
Behandlung sollte nur so lange fortgeführt werden, wie der Nutzen die Risiken überwiegt.
Medizinische Untersuchung / Kontrolluntersuchungen
Vor Beginn bzw. Wiederaufnahme einer Hormonersatztherapie sollte eine vollständige Erfassung
aller wichtigen Krankheiten in Ihrer Vorgeschichte sowie bei nahen Verwandten durchgeführt werden.
Die ärztliche Untersuchung (einschliesslich Unterleib und Brust) sollte sich an dieser Erfassung der
Krankengeschichten sowie den Gegenanzeigen und Warnhinweisen für dieses Arzneimittel
orientieren. Während der Behandlung sollten regelmässige Kontrolluntersuchungen durchgeführt
werden, die sich in Häufigkeit und Art nach Ihrer persönlichen Gesundheitssituation richten. Ihr
Arzt/Ihre Ärztin sollte Ihnen erläutern, welche Veränderungen Ihrer Brüste Sie ihm mitteilen müssen.
Die Untersuchungen, u.a. Röntgenaufnahmen der Brüste (Mammographie), sollten entsprechend der
gegenwärtig üblichen Vorsorgepraxis und vor dem Hintergrund Ihrer persönlichen
Gesundheitssituation durchgeführt werden.
In den ersten Monaten einer Hormonersatztherapie können Durchbruch- und Schmierblutungen
auftreten. Wenn solche Blutungen über die ersten Behandlungsmonate hinausgehen, erst nach einer
längeren Behandlungszeit einsetzen oder diese nach Beendigung der Hormonersatztherapie
anhalten, sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt/Ihre Ärztin aufsuchen, um die Ursache der
Blutungen feststellen zu lassen. Gegebenenfalls muss durch Beurteilung einer Gewebeprobe der
Gebärmutterschleimhaut eine bösartige Geschwulst ausgeschlossen werden.
Gründe für einen sofortigen Therapieabbruch
Nebst dem Auftreten von Gründen bei welchen Femoston nicht eingenommen werden darf (siehe
«Wann darf Femoston nicht eingenommen werden?»), muss die Therapie mit Femoston in den
folgenden Situationen sofort abgebrochen und ein Arzt oder Ärztin aufgesucht werden:
•
Symptome einer Gerinnselbildung z.B.:
o Symptome einer tiefen Venenthrombose:
Schwellung in einem Bein oder entlang einer Vene im Bein, oder bei Spannungsgefühl
oder Schmerzen in einem Bein, auch wenn sie nur beim Stehen oder Laufen spürbar sind;
Überwärmung, Rötung oder Verfärbung der Haut am betroffenen Bein;
o Symptome einer Lungenembolie:
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Plötzliche unerklärliche Kurzatmigkeit, schnelles Atmen oder Atemnot; plötzliches
Auftreten von Husten eventuell mit blutigem Auswurf; plötzlicher starker Schmerz im
Brustkorb, welcher sich bei tiefer Atmung verstärken kann; Angstgefühl; starke
Benommenheit, Schwindel; schneller oder unregelmässiger Herzschlag;
o Symptome eines Schlaganfalls
Plötzliche Taubheit oder Kraftlosigkeit des Gesichtes, eines Armes oder Beines, vor allem
einer Körperhälfte; plötzliche Verwirrtheit; undeutliche Aussprache oder
Verständnisprobleme; plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen; plötzliche
Hörstörungen, plötzliche Gehstörungen; Schwindel; Gleichgewichts- oder
Koordinationsstörungen; plötzliche schwere, migräneartige oder länger anhaltende
Kopfschmerzen unbekannter Ursache; Bewusstseinsverlust oder Ohnmacht mit oder ohne
Krampfanfall;
o Symptome eines Blutgerinnsels, welche arterielle Blutgefässe verstopfen:
Plötzlicher Schmerz, Schwellung oder Blaufärbung einer Gliedmasse; akute schwere
Bauchschmerzen;
o Symptome eines Herzinfarkts:
Schmerzen, Unwohlsein, Druckgefühl, Schweregefühl, Enge- oder Spannungsgefühl in der
Brust, im Arm oder hinter dem Brustbein; Beschwerden, welche in den Rücken, in den
Kiefer, Hals, Arm oder Magen ausstrahlen; Völlegefühl, Magenbeschwerden oder
Würgegefühl; Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel; extremes Schwäche-, oder
Angstgefühl oder Kurzatmigkeit; schneller oder unregelmässiger Herzschlag;
Symptome eines Angioödems, wie Schwellungen des Gesichts, der Zunge und/oder des
Rachens; Schwierigkeiten beim Schlucken oder Nesselsucht (Urtikaria) verbunden mit
Atemproblemen, was auf ein Angioödem hindeuten könnte;
•
•
•
•
deutliche Erhöhung des Blutdrucks;
Gelbsucht oder Verschlechterung der Leberfunktion;
Schwangerschaft.
Situationen, die eine besondere ärztliche Überwachung erfordern
Eine engmaschige Überwachung Ihres Gesundheitszustandes ist erforderlich, wenn bei Ihnen eine
der folgenden Situationen oder Erkrankungen vorliegt oder früher vorlag bzw. sich während einer
Schwangerschaft oder einer zurückliegenden Hormonbehandlung verschlechtert hat. Dies gilt auch
für den Fall, dass eine der nachfolgend genannten Erkrankungen im Laufe der aktuellen
Hormonersatztherapie mit Femoston auftritt bzw. sich verschlechtert.
Folgende Erkrankungen bzw. Risikofaktoren sind zu beachten:
•
Risikofaktoren für Sexualhormon-abhängige Krebserkrankungen, z.B. Auftreten von
Brustkrebs bei nahen Blutsverwandten (z.B. Mutter, Grossmutter, Schwestern);
wenn Sie ein vererbtes oder erworbenes Angioödem haben;
•
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•
•
übermässige Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) in der
Vorgeschichte;
gutartige Geschwulst in der Muskelschicht der Gebärmutter (Uterusmyom) oder Ansiedlung
von Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutter (Endometriose);
Risikofaktoren für Blutgerinnselbildung (thromboembolische Erkrankungen);
Migräne oder (schwere) Kopfschmerzen;
•
•
•
•
•
Bluthochdruck;
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit oder ohne Beteiligung der Gefässe;
Lebererkrankungen (z.B. gutartige Lebergeschwulst - Leberadenom) oder Erkrankungen der
Gallenblase;
•
Schmetterlingsflechte (Systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte
Autoimmunerkrankung);
•
•
•
•
•
•
•
•
Krampfanfälle (Epilepsie);
Asthma;
Versteifung der Verbindungen zwischen den Gehörknöchelchen (Otosklerose);
eingeschränkte Funktion der Niere oder des Herzens;
schweren Nierenfunktionsstörung;
Vorliegen einer bestimmten Fettstoffwechselstörung (Hypertriglyceridämie);
Erhöhung bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride);
Meningeom.
Krebserkrankungen
Meningeom
Die Anwendung von Femoston wurde mit der Entstehung eines im Allgemeinen gutartigen Tumors
der Gewebeschicht, die sich zwischen Gehirn und Schädel befindet, in Verbindung gebracht
(Meningeom). Wenn bei Ihnen ein Meningeom festgestellt wird, wird Ihr Arzt Ihre Behandlung mit
Femoston abbrechen (siehe Abschnitt «Wann darf Femoston nicht eingenommen / angewendet
werden?»). Wenn Sie folgenden Symptome bemerken, müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren:
Sehstörungen (z. B. Doppeltsehen oder Verschwommensehen), Hörverlust oder ein Klingeln in den
Ohren, Verlust des Geruchssinns, stetig schlimmer werdende Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust,
Krampfanfälle oder Schwächegefühl in Ihren Armen oder Beinen.
Brustkrebs
In verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde berichtet, dass das Risiko für Brustkrebs
bei Frauen, die länger als 5 Jahre eine Hormonersatztherapie anwenden, leicht erhöht ist. In
einzelnen Untersuchungen war das Risiko bereits nach einer Anwendung von 1 – 4 Jahren erhöht.
Dabei war im Allgemeinen die Risikoerhöhung unter einer kombinierten Östrogen-Gestagen-Therapie
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höher als unter einer Östrogen-Monotherapie. Dieses Risiko nimmt nach dem Absetzen der
Hormonsubstitution langsam ab und ist dann wieder vergleichbar mit jenem von Frauen, die keine
Hormonersatztherapie angewendet haben. Das Risiko kann jedoch 10 Jahre oder länger andauern,
wenn Sie die HRT länger als 5 Jahre angewendet haben.
Die Hormonersatztherapie, insbesondere die Kombination aus Östrogenen und Gestagenen,
verringert die Durchlässigkeit des Brustgewebes für Röntgenstrahlen. Dadurch kann der Nachweis
eines Brustkrebses bei Untersuchung der Brust mit Röntgenstrahlen (Mammographie) erschwert
werden.
Vor Beginn einer Hormonersatztherapie sowie jährlich sollte deshalb durch den Arzt oder die Ärztin
eine Brustuntersuchung durchgeführt werden. Es wird zudem empfohlen, monatlich eine
Selbstuntersuchung der Brust durchzuführen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie darüber aufklären,
welche Veränderungen der Brust zu melden sind.
Übermässige Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie)
Bei Frauen mit Gebärmutter wurde festgestellt, dass das Risiko einer Endometriumhyperplasie
(übermässige Verdickung der Gebärmutterschleimhaut) und eines Endometriumkarzinoms (Krebs der
Gebärmutterschleimhaut) erhöht ist, wenn Östrogene alleine (Östrogen-Monotherapie), d.h. ohne
zusätzliche Gabe eines Gelbkörperhormons (Gestagen), angewendet werden. Mit zunehmender
Dauer einer solchen Östrogen-Monotherapie erhöht sich dieses Risiko.
Bei Frauen mit Gebärmutter wird dieses Risiko durch die zusätzliche Einnahme eines Gestagens zu
dem Östrogen (für mindestens 12 Tage pro Zyklus) weitgehend vermindert.
Eierstockkrebs
Mehrere Studien deuten darauf hin, dass eine Hormonersatztherapie (sowohl für eine Östrogen-
Monotherapie als auch für eine kombinierte Hormonersatztherapie) mit einem gering erhöhten Risiko
für die Entwicklung von Eierstockkrebs verbunden sein könnte.
Lebertumore
In seltenen Fällen wurden nach Anwendung von Sexualhormonen gutartige, noch seltener bösartige
Veränderungen an der Leber beobachtet, die vereinzelt zu starken Oberbauchbeschwerden bzw.
lebensgefährlichen Blutungen im Bauchraum geführt haben.
Thromboembolische Erkrankungen
Erkrankung der Herzkranzgefässe
Aus grossen klinischen Studien gibt es keine Hinweise auf einen Nutzen in Bezug auf Erkrankungen
der Herzkranzgefässe durch Anwendung von Arzneimitteln zur Hormonersatztherapie mit einer
bestimmten Wirkstoffkombination (konjugierte Östrogene, fortlaufend kombiniert mit
Medroxyprogesteronacetat). Zwei grosse klinische Studien zeigten ein möglicherweise erhöhtes
Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefässe im ersten Jahr der Anwendung und insgesamt keinen
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Nutzen. In der einen Studie (WHI Studie) hatten die Mehrheit der Frauen ein Durchschnittsalter von
63 Jahren und 2/3 davon waren mittel bis stark übergewichtig. Für andere Arzneimittel zur
Hormonersatztherapie mit anderen Wirkstoffen als Femoston gibt es derzeit keine grossen klinischen
Studien, in denen die Wirkungen auf Erkrankungen der Herzkranzgefässe untersucht wurden.
Daher ist es unklar, ob diese Ergebnisse auch für andere Arzneimittel zur Hormonersatztherapie
gelten.
Schlaganfall
In einer grossen klinischen Studie (WHI-Studie) wurde ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle bei
gesunden Frauen während einer Behandlung mit einer bestimmten Wirkstoffkombination (konjugierte
Östrogene alleine, oder fortlaufend kombiniert mit Medroxyprogesteronacetat) gefunden.
Es ist nicht bekannt, ob dieses erhöhte Risiko auch auf andere Arzneimittel zur Hormonersatztherapie
zutrifft. Trotzdem sollte Ihr Arzt/Ihre Ärztin Nutzen und Risiko einer Hormonersatztherapie sorgfältig
gegeneinander abwägen, falls bei Ihnen Risikofaktoren für Schlaganfälle vorliegen.
Venöse thromboembolische Erkrankungen
Die Anwendung von Arzneimitteln zum Hormonersatz ist im Vergleich zur Nichtanwendung mit einem
zwei- bis dreifach erhöhten Risiko für Verschlüsse der tiefen Venen durch Blutgerinnsel
(Thrombosen) verbunden, die sich unter Umständen lösen und in die Lunge gelangen können
(Lungenembolie). Thrombosen und Lungenembolie werden als venöse thromboembolische
Erkrankungen bezeichnet. Das Risiko für das Auftreten venöser thromboembolischer Erkrankungen
ist insbesondere im ersten Jahr der Hormonersatzbehandlung erhöht.
Alle Frauen haben auch ein altersabhängiges Grundrisiko, eine venöse thromboembolische
Erkrankung zu erleiden.
Limitierte klinische Daten deuten darauf hin, dass die Erhöhung des kardiovaskulären Risikos unter
Hormonersatztherapie bei Patientinnen mit Therapiebeginn in relativ frühem Lebensalter
(beispielsweise vor dem 55. Lebensjahr) und kurzem Zeitabstand zur Menopause geringer sein
könnte.
Allgemein anerkannte Risikofaktoren für die Entwicklung venöser thromboembolischer Erkrankungen
sind:
•
venöse thromboembolische Erkrankungen in der eigenen Krankheitsgeschichte bzw. eine
entsprechende familiäre Belastung;
•
•
erhebliches Übergewicht (so genannter «Body Mass Index» (BMI) über 30 kg/m²);
Schmetterlingsflechte (systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte
Autoimmunerkrankung).
Patientinnen mit venösen thromboembolischen Erkrankungen in der Vorgeschichte oder bekannter
Neigung zur Bildung von inneren Blutgerinnseln (Thrombosen) haben ein erhöhtes Risiko, eine
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solche Erkrankung erneut zu erleiden. Eine Hormonersatztherapie kann dieses Risiko erhöhen (siehe
auch «Wann darf Femoston nicht eingenommen werden?»).
Sollten Sie bereits mit Gerinnungshemmern behandelt werden, sollte Ihr Arzt/Ihre Ärztin Nutzen und
Risiko einer Hormonersatztherapie sorgfältig gegeneinander abwägen.
Das Risiko für venöse thromboembolische Erkrankungen kann bei längerer Ruhigstellung (z. B.
Bettlägerigkeit, Bein im Gipsverband) sowie schwereren Verletzungen oder grösseren Operationen
vorübergehend erhöht sein. Der Arzt, bzw. die Ärztin kann entscheiden, dass Sie die
Hormonsubstitutionstherapie vor einer geplanten Operation vorübergehend unterbrechen müssen.
Bei Patientinnen, die eine Hormonersatztherapie durchführen, sollten wie bei allen Patienten nach
erfolgten Operationen, die Vorsorgemassnahmen zur Verhinderung einer venösen
thromboembolischen Erkrankung äusserst genau eingehalten werden.
Falls bei Ihnen nach Beginn der Hormonersatztherapie Anzeichen einer venösen
thromboembolischen Erkrankung auftreten bzw. ein Verdacht darauf besteht, muss die Behandlung
mit Femoston sofort abgebrochen werden. Wenn Sie bei sich mögliche Anzeichen für eine venöse
thromboembolische Erkrankung bemerken (schmerzhafte Schwellung eines Beins, plötzlicher
Schmerz im Brustkorb, Atemnot), müssen Sie umgehend Kontakt mit einem Arzt/einer Ärztin
aufnehmen.
Hirnleistungsstörung (Demenz)
Aus einer grossen Studie gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für eine Hirnleistungsstörung bei
Frauen, die nach dem 65. Lebensjahr eine Hormonersatztherapie mit einer bestimmten
Wirkstoffkombination (konjugierte equine Östrogene, fortlaufend kombiniert mit
Medroxyprogesteronacetat) begonnen haben. Es ist nicht bekannt, ob diese Erkenntnisse auch für
jüngere Frauen nach der letzten Regelblutung bzw. andere Hormonersatztherapie-Präparate gelten.
Sonstige Vorsichtsmassnahmen
Die Einnahme von Östrogenen erhöht das Risiko für Gallenblasenerkrankungen bei Frauen nach den
Wechseljahren.
Unter der Behandlung mit Femoston können bräunliche Pigmentflecken auf der Haut entstehen, vor
allem bei Frauen bei welchen bereits einmal während einer Schwangerschaft eine übermässige
Pigmentierung der Haut aufgetreten ist («Schwangerschaftsmaske oder –streifen»). Falls Sie eine
Tendenz zur übermässigen Pigmentbildung der Haut haben, sollten Sie sich nicht der Sonne oder
anderer ultravioletter Strahlung aussetzen.
Femoston wirkt nicht empfängnisverhütend. Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind, wird empfohlen,
nicht-hormonelle Verhütungsmittel wie beispielsweise Kondome, ein Diaphragma oder eine Spirale zu
benutzen. Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin wird Sie diesbezüglich beraten.
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Einfluss von Femoston auf Laboruntersuchungen
Femoston kann die Ergebnisse gewisser Labortests beeinflussen wie z.B. biochemische Parameter
der Leber, Schilddrüse, Nebennieren- und Nierenfunktion, Plasmaspiegel von Bindungsproteinen und
Lipid/Lipoprotein-Fraktion, Parameter des Kohlehydratstoffwechsels, der Koagulation und der
Fibrinolyse. Wenn bei Ihnen ein solcher Test durchgeführt werden soll, informieren Sie den
verantwortlichen Arzt/Ärztin darüber, dass Sie eine Hormonersatztherapie anwenden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Die Wirkungen von Femoston können bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Arzneimitteln
abgeschwächt werden. Dazu zählen z.B. Arzneimittel, die eingesetzt werden bei Epilepsie (z.B.
Carbamazepin, Felbamat, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Primidon und Topiramat),
Infektionskrankheiten (z.B. die Tuberkulosemittel Rifampicin und Rifabutin) oder HIV-Infektionen (z.B.
Nevirapin, Efavirenz, Ritonavir, Nelfinavir). Auch pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut
enthalten, können die Wirkungen von Femoston abschwächen. Aufgrund einer abgeschwächten
Wirkung von Femoston kann sich auch das Blutungsmuster ändern. Andere Arzneimittel (wie z.B.
Mittel gegen Pilzinfektionen) können die Wirkungen und Nebenwirkungen von Femoston verstärken.
Daneben kann Femoston die Konzentration anderer Arzneimittel im Blut gefährlich erhöhen. Zu
diesen zählen z.B. Arzneimittel, die bei Organtransplantationen eingesetzt werden (Tacrolimus,
Cyclosporin A), Antidepressiva (Imipramin), Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Metoprolol), starke
Schmerzmittel (Fentanyl) und Arzneimittel gegen Bronchialasthma (Theophyllin).
Wenn Sie mit Lamotrigin, einem Antiepileptikum, behandelt werden, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt
oder Ihrer Ärztin mit, da eine Anpassung der verabreichten Lamotrigin-Dosis erforderlich sein kann
und Sie zu Beginn der Therapie mit Femoston engmaschig überwacht werden müssen. Wenn Sie
Femoston wieder absetzen wollen, muss dies ebenso unter Überwachung Ihres Arztes oder Ihrer
Ärztin erfolgen, da wiederum eine Anpassung der Lamotrigin-Dosis nötig sein könnte. Ebenso kann
die Wirkung von Blutgerinnungshemmern und Diabetes-Arzneimitteln durch Femoston beeinflusst
werden.
Die Kombinationsbehandlung Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir mit oder ohne Ribavirin
und auch die Behandlung Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir gegen
das Hepatitis-C-Virus (HCV) kann bei Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden,
welche Ethinylestradiol enthalten, erhöhte Leberwerte in Bluttests (Anstieg des Leberenzyms ALT)
verursachen. Femoston enthält Estradiol anstelle von Ethinylestradiol. Es ist nicht bekannt, ob bei
Anwendung von Femoston zusammen mit dieser Kombinationsbehandlung gegen HCV ein Anstieg
des Leberenzyms ALT auftreten kann. Ihr Arzt wird Sie gerne beraten.
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Patienteninformation für Humanarzneimittel
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie solche hier genannten
Arzneimittel einnehmen.
Bitte nehmen Sie Femoston erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass
Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
•
•
•
an anderen Krankheiten leiden;
Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Darf Femoston während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Für dieses Präparat gibt es während der Schwangerschaft und in der Stillzeit keine medizinisch
begründete Anwendung.
Sollten Sie während der Behandlung mit Femoston schwanger werden oder dieses Präparat
unbeabsichtigt während der Schwangerschaft eingenommen haben, müssen Sie so rasch wie
möglich den Arzt/die Ärztin benachrichtigen.
Wie verwenden Sie Femoston?
Zu Beginn und bei der Fortführung der Behandlung von Östrogenmangelbeschwerden wird Ihr
Arzt/Ihre Ärztin Ihnen die niedrigste wirksame Dosis verordnen und die Behandlungsdauer so kurz
wie möglich halten.
Ihr Arzt/Ihre Ärztin bestimmt den für Sie richtigen Beginn der Einnahme von Femoston und er legt
auch die Dauer der Behandlung fest.
Normalerweise gelten für den Beginn der Einnahme von Femoston folgende Regeln:
•
Falls Sie noch keine Hormonersatztherapie erhalten und noch regelmässige Blutungen haben,
beginnen Sie die Einnahme von Femoston innerhalb der ersten 5 Tage nach Beginn der
Blutungen.
•
•
Bei unregelmässigen Blutungen wird der Beginn der Behandlung von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin
festgelegt.
Falls Sie noch keine Hormonersatztherapie erhalten und in den letzten 12 Monaten keine
Blutungen hatten, oder falls Sie von einer kontinuierlich kombinierten Hormonersatztherapie
wechseln, können Sie jederzeit mit der Femoston Einnahme beginnen.
Falls Sie von einer anderen kontinuierlich sequenziellen oder zyklischen
Hormonersatztherapie wechseln, sollten Sie den 28-Tage Zyklus beenden und danach mit der
Femoston Einnahme beginnen.
•
Sie beginnen während der ersten 14 Tagen mit der 1 x täglichen Einnahme der weissen Tabletten
(Estradiol). Während der nächsten 14 Tagen nehmen Sie 1 x täglich eine graue Tablette (Estradiol
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und Dydrogesteron) ein. Unmittelbar im Anschluss an einen 28-Tage Zyklus (14 Tage weisse
Tabletten, 14 Tage graue Tabletten) muss der nächste Behandlungszyklus in gleicher Weise
fortgesetzt werden.
Nehmen Sie die Filmtablette möglichst immer zur gleichen Tageszeit ein. Femoston kann unabhängig
von Mahlzeiten eingenommen werden.
Falls Sie vergessen eine Filmtablette einzunehmen, holen Sie die Einnahme der Filmtablette so
schnell wie möglich nach. Sollten bereits mehr als 12 Stunden vergangen sein, holen Sie die
Einnahme nicht mehr nach, sondern fahren Sie wie verschrieben, mit der nächsten Filmtablette zum
üblichen Einnahmezeitpunkt fort. Die Wahrscheinlichkeit von Durchbruchblutungen oder
Schmierblutungen kann in solchen Fällen erhöht sein. Sollten Sie mehr als 1 Filmtablette vergessen
haben, so besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.
Unter Einnahme von Femoston kommt es zu regelmässigen, leichten menstruationsähnlichen
Abbruchblutungen. Dies bedeutet nicht, dass Sie wieder fruchtbar sind.
Eine Besserung oder das Verschwinden der Wechseljahrbeschwerden tritt meistens einige Wochen
nach Behandlungsbeginn ein.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel
wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin
oder Apothekerin.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Femoston findet bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren keine Anwendung.
Welche Nebenwirkungen kann Femoston haben?
Neben den unter «Wann ist bei der Einnahme von Femoston Vorsicht geboten?» beschriebenen
Nebenwirkungen, bei deren Auftreten die Einnahme des Präparates sofort abgebrochen werden
muss, können noch folgende unerwünschte Wirkungen auftreten:
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Schmerzen bzw. Empfindlichkeit der Brüste;
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
Pilzinfektion der Scheide (vaginale Candidiasis), allergische Hautreaktionen, Gewichtszunahme,
Nervosität, depressive Verstimmungen, Migräne, Schwindel, Blähungen, Erbrechen, Übelkeit,
Juckreiz und Ausschlag, Hautreaktionen mit Nesselsucht, Ausfluss aus der Scheide,
Unterleibschmerzen, Störungen der Regelblutung (wie verlängerte und verstärkte Regelblutung,
verkürzter oder verlängerter Zyklus, unregelmässige Regelblutung und postmenopausale
Schmierblutung), Kraftlosigkeit;
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Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
Überempfindlichkeitsreaktionen, welche einer allergischen Reaktion ähnlich sind (wie
anaphylaktischer Schock [ein plötzlicher schwerer Blutdruckabfall], Atemnot,
Nasenhöhlenentzündung, Schwellung des Gesichts [Angioödem]), Gewichtsabnahme,
Veränderungen des Geschlechtstriebs, venöse Thromboembolie (Bildung eines Blutgerinnsels in
einer Vene), Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht, Erkrankungen der Gallenblase (z.B. Gallensteine),
schmerzhafte Regelblutungen, Vergrösserung von Leiomyomen (gutartige Geschwülste der glatten
Muskulatur, hauptsächlich in der Gebärmutter), Vergrösserung der Brüste, Symptome ähnlich einem
prämenstruellen Syndrom, Schwellungen der Arme und Beine;
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Anwendern)
Herzinfarkt, Hautrötung aufgrund kleinster Hauteinblutungen (vaskuläre Purpura).
Weitere Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit Hormonersatztherapien berichtet wurden, sind:
Gesteigerter Abbau der roten Blutkörperchen mit der Folge einer schnellen Ermüdbarkeit,
Schmetterlingsflechte (Systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte Autoimmunerkrankung),
Erhöhung der Blutfettwerte, Verschlechterung einer Porphyrie (Stoffwechselerkrankung mit Störung
der Bildung des roten Blutfarbstoffes. Bei Vorliegen einer Porphyrie ist die Einnahme von Femoston
kontraindiziert [siehe «Wann darf Femoston nicht eingenommen werden?»]), Chorea (sog. Veitstanz),
Verschlechterung einer Epilepsie, Kontaktlinsenunverträglichkeit, Sehstörungen aufgrund einer
Steilstellung der Hornhautkrümmung, Bluthochdruck, arterielle Thromboembolien wie Schlaganfall,
Entzündung der Bauchspeicheldrüse, bräunliche Hautpigmentierungen (Chloasma oder Melasma),
die nach Ende der Arzneimitteleinnahme fortbestehen können, verschiedene Hauterkrankungen
(Erythema multiforme, Erythema nodosum), Beinkrämpfe, Blasenschwäche, Veränderungen des
Gebärmuttermunds, Bildung von Zysten («Knötchen») in der Brust.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, informieren Sie Ihren Arzt oder
Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die
nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Sonstige Hinweise
Da Femoston nicht empfängnisverhütend ist, wird Frauen im gebärfähigen Alter empfohlen, nicht-
hormonelle Verhütungsmittel wie beispielsweise Kondome, ein Diaphragma oder eine Spirale zu
benutzen. Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin wird Sie diesbezüglich beraten.
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP.:» bezeichneten Datum verwendet
werden.
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Patienteninformation für Humanarzneimittel
Lagerungshinweis
Nicht über 30°C lagern.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Beschreibung der Durchdrückpackung
Die Filmtabletten in der Durchdrückpackung sind mit dem Tag und mit einem Pfeil markiert. Jeden
Tag - ohne Unterbruch - sollte eine Filmtablette in der angegebenen Reihenfolge und vorzugsweise
immer zur gleichen Tageszeit eingenommen werden. Beginnen Sie die Behandlung mit den weissen
Tabletten (auf der Rückseite des Blisters mit dem Pfeil 1 markiert).
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen
verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Femoston enthalten?
Zwei nach Wirkstoffgehalt unterschiedliche Tabletten folgender Zusammensetzung:
Wirkstoffe
Femoston 1 (weisse Tabletten):
1 mg 17β-Estradiol als Estradiolhemihydrat.
Femoston 1/10 (graue Tabletten):
1 mg 17β-Estradiol als Estradiolhemihydrat und 10 mg Dydrogesteron.
Hilfsstoffe
Femoston 1 (weisse Tabletten):
Laktose Monohydrat, Hypromellose, Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat,
Titandioxid (E171), Macrogol 400.
Femoston 1/10 (graue Tabletten):
Laktose Monohydrat, Hypromellose, Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat,
Polyvinylalkohol, Titandioxid (E171), Macrogol 3350, Talkum, Eisenoxid (E172).
Zulassungsnummer
53128 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie Femoston? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung:
Packung zu 28 Tabletten: 14 Tabletten mit 1 mg 17β-Estradiol (weiss) und 14 Tabletten mit 1 mg
17β-Estradiol und 10 mg Dydrogesteron (grau).
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Patienteninformation für Humanarzneimittel
Zulassungsinhaberin
Labatec Pharma S.A., 1217 Meyrin (Genève)
Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde
(Swissmedic) geprüft.
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