Ky është informacioni zyrtar për pacientët (fletëudhëzuesi). Ai nuk zëvendëson as konsultimin as përshkrimin: Për pyetje mbi përdorimin, dozën ose efektet anësore drejtojuni mjekut tuaj ose farmacisë suaj.
Teriflunomid Viatris është i autorizuar në Zvicër (numri i autorizimit 69400). Mbajtësi i autorizimit: Viatris Pharma GmbH.
Mbulimi nga sigurimi: Jo në listën e specialiteteve — zakonisht paguhet nga pacienti
Përmbledhje e krijuar automatikisht nga informacioni për pacientin, e pakontrolluar nga mjeku. Nuk përmban dozim dhe nuk vlerëson rastin tuaj individual — vendimtare është fletëpalosja e plotë.
Teriflunomid Viatris përdoret për trajtimin e të rriturve dhe fëmijëve nga mosha 10 vjeç e lart, me peshë trupore mbi 40 kg, të cilët vuajnë nga skleroza e shumëfishtë në formë rikurrente-remitive. Ky ilaç nuk shëron sëmundjen që prek trurin dhe palcën kurrizore.→
- Ilaçi nuk duhet të përdoret në rast alergjie ndaj Teriflunomid, Leflunomid ose ndonjë përbërësi tjetër.→
- Ai nuk duhet të merret nëse tashmë po kryhet një trajtim me substancën aktive të ngjashme Leflunomid.→
- Përdorimi është i ndaluar në rast insuficiencë të rëndë të mëlçisë ose insuficiencë të rëndë të veshkave që kërkon dializë.→
- Ilaçi nuk duhet të përdoret në rast defekti të rëndë imunitar, insuficiencë të palcës së kockave ose numri dukshëm i ulur i qelizave të gjakut.→
- Ai nuk duhet të përdoret në rast infeksioni të rëndë, gjatë shtatzënisë, në moshën fertile pa kontracepsion të besueshëm ose gjatë gjidhënies.→
- Fëmijët nën 10 vjeç dhe personat mbi 65 vjeç nuk duhet ta marrin këtë ilaç.→
- Duhet treguar kujdes i veçantë në rast sëmundjesh ekzistuese të mëlçisë, tensioni i lartë i gjakut, diabeti, sëmundje të mushkërive ose infeksione të mëparshme.→
- Para marrjes së ilaçit, mjeku ose mjekja duhet të informohet për të gjitha ilaçet e tjera që merren, pasi janë të mundshme ndërveprime.→
- Gjatë trajtimit rritet ndjeshmëria ndaj infeksioneve, prandaj në rast etheje ose simptomash gripale duhet të kërkohet menjëherë këshillë mjekësore.→
- Në rast simptomash si verdhje e lëkurës, urinë e errët, dhimbje të forta barku ose të vjella të pashpjegueshme, duhet kontaktuar menjëherë personi që kryen trajtimin.→
- Nëse shfaqet marramendje, aftësia për të drejtuar mjete transporti ose për të përdorur makineri mund të jetë e dëmtuar.→
- Personat me intolerancë të njohur ndaj sheqernave duhet ta marrin ilaçin vetëm pas konsultimit, pasi ai përmban laktozë.→
Gjatë marrjes së ilaçit dhe për aq kohë sa substanca aktive është ende e zbulueshme në gjak, shtatzënia duhet të shmanget patjetër. Gjatë gjidhënies, ky ilaç nuk duhet të merret, pasi mund të kalojë në qumështin e gjirit.→
- Dhimbje koke
- Diarre dhe të vjella
- Rënie e flokëve
- Infeksione të rrugëve të frymëmarrjes dhe të rrugëve urinare
- Rritje e tensionit të gjakut
- Dhimbje muskujsh dhe dhimbje nyjesh
- Ndryshime të vlerave të mëlçisë dhe ndryshime të tablosë së gjakut
- Reaksione të rënda të lëkurës dhe inflamacion i mushkërive
Ilaçi nuk duhet të ruhet në temperatura mbi 25 °C dhe duhet të mbahet jashtë mundësive të fëmijëve.→
Ky informacion për pacientët nuk është i disponueshëm në gjuhën tuaj — shfaqet versioni në gjermanisht.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Teriflunomid Viatris
Viatris Pharma GmbH
Was ist Teriflunomid Viatris und wann wird es angewendet?
Teriflunomid Viatris wird zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren und einem Körpergewicht >40 kg mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (MS) angewendet. Teriflunomid Viatris bewirkt keine Heilung der MS.
Was ist Multiple Sklerose?
MS ist eine chronische Erkrankung des Zentralnervensystems (ZNS), zu dem das Gehirn und das Rückenmark gehören. Bei Multipler Sklerose kommt es zu entzündlichen Prozessen, die die schützende Ummantelung (auch Myelinscheide genannt) der Nerven des ZNS zerstören und so ihre korrekte Funktion behindern. Dieser Vorgang wird als Demyelinisierung bezeichnet.
Die schubförmig remittierend verlaufende MS ist gekennzeichnet durch das wiederholte Auftreten von neurologischen Symptomen (Schüben), die durch die Entzündung im ZNS hervorgerufen werden. Die Symptome variieren von Patient zu Patient, vornehmlich handelt es sich allerdings um Gehschwierigkeiten, Taubheitsgefühle sowie Seh- und Gleichgewichtsstörungen. Die Symptome eines Schubes können sich vollständig zurückbilden, sobald dieser vorbei ist. Jedoch können einige Beschwerden zwischen den Schüben fortbestehen und zu körperlichen Einschränkungen führen, die das tägliche Leben unter Umständen beeinträchtigen.
Wann darf Teriflunomid Viatris nicht eingenommen werden?
Teriflunomid Viatris dürfen Sie in folgenden Fällen nicht einnehmen:
·wenn Sie allergisch gegen Teriflunomid, Leflunomid oder einen anderen Bestandteil von Teriflunomid Viatris sind (siehe «Was ist in Teriflunomid Viatris enthalten?»);
·wenn Sie bereits mit dem verwandten Wirkstoff Leflunomid behandelt werden;
·wenn Sie an schwerer Leberinsuffizienz leiden;
·wenn Sie an schwerer dialysepflichtiger Niereninsuffizienz leiden;
·wenn Sie an einem schweren Immundefekt leiden (zum Beispiel AIDS);
·wenn Sie an einer Knochenmarkinsuffizienz oder einer deutlich verringerten Anzahl von Blutzellen (rote Blutkörperchen, weisse Blutkörperchen oder Blutplättchen) leiden;
·wenn Sie eine schwere Infektion haben;
·wenn Sie schwanger oder im gebärfähigen Alter sind und keine verlässliche Empfängnisverhütungsmethode anwenden, oder wenn Sie stillen;
·wenn Sie jung (unter 10 Jahren) oder älter (über 65 Jahre) sind.
Wann ist bei der Einnahme von Teriflunomid Viatris Vorsicht geboten?
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat, bevor Sie Teriflunomid Viatris einnehmen:
·wenn Sie an einer Leberkrankheit leiden;
·wenn Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen bzw. vor Kurzem eingenommen haben;
·wenn Sie an Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) leiden, unabhängig davon, ob dieser medikamentös behandelt wird oder nicht;
·wenn Sie eine Impfung planen;
·wenn Sie an Diabetes, an einer Lungenerkrankung oder an Infektionen leiden oder wenn Sie in der Vergangenheit an einer Lungenerkrankung gelitten haben;
·wenn Sie Symptome aufweisen, die eine Pankreatitis vermuten lassen (Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen).
Lebertest: Die Anwendung von Teriflunomid Viatris kann dazu führen, dass bei Leberfunktionstests abnorme Ergebnisse erzielt werden. Wenn Sie eine Gelbfärbung der Haut oder der weissen Augenhaut (Lederhaut), eine auffällige Dunkelfärbung des Urins, unerklärliche Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen oder Müdigkeit feststellen, müssen Sie dies umgehend Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mitteilen.
Während der Behandlung wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässig Blutuntersuchungen durchführen, um Ihre Leberfunktion zu überwachen. Wird im Rahmen dieser Untersuchungen eine Leberfunktionsstörung festgestellt, müssen Sie unter Umständen die Behandlung mit Teriflunomid Viatris abbrechen.
Darüber hinaus wird von Alkoholkonsum in erheblichen Mengen während der Behandlung abgeraten.
Herz und Kreislauf: Bei mit Teriflunomid Viatris behandelten Patienten wurden Fälle von plötzlichem Tod und Myokardinfarkt beobachtet.
Bluthochdruck: Da Teriflunomid Viatris zu einem leichten Anstieg des Blutdrucks führt, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässige Blutdruckkontrollen durchführen.
Infektionen: Während der Behandlung mit Teriflunomid Viatris sind Sie anfälliger für Infektionen. Falls Sie bereits an einer Infektion leiden, könnte sich diese verschlimmern. Diese Infektionen können schwerwiegend oder sogar lebensbedrohlich sein. Falls Sie vermuten, dass bei Ihnen eine Infektion, Fieber oder ein grippaler Infekt vorliegt, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin umgehend kontaktieren.
Blutbild: Teriflunomid Viatris senkt die Anzahl der weissen Blutkörperchen. Falls bei Ihnen ein Blutbild gemacht wird, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber informieren, dass Sie Teriflunomid Viatris einnehmen. Andernfalls wird er/sie die Ergebnisse der Blutuntersuchung möglicherweise falsch interpretieren.
Vor der Aufnahme der Behandlung mit Teriflunomid Viatris wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin untersuchen, ob in Ihrem Blut ausreichend weisse Blutkörperchen vorhanden sind. Diese Kontrollen können anschliessend regelmässig durchgeführt werden.
Krebsrisiko: Das Krebsrisiko wird bei der Verwendung von bestimmten immunmodulatorischen Wirkstoffen erhöht, in klinischen Studien mit Teriflunomid gab es jedoch keinen Anstieg der Häufigkeit von bösartigen Tumoren oder lymphoproliferativen Erkrankungen in Verbindung mit der Behandlung.
Periphere Neuropathie: Sollten während der Therapie Symptome einer peripheren Neuropathie (wie Schwächegefühl, Taubheitsgefühl und Schmerzen in Händen und Füssen) auftreten, sollten der Abbruch der Behandlung sowie Auswaschmassnahmen in Betracht gezogen werden.
Akute Nierenversagen: Es kann zu einer Erhöhung der Harnsäureausscheidung kommen, mit der Folge einer sogenannten Uratnephropathie (mögliches Symptom Schmerzen im Lendenbereich mit einem vorübergehenden akuten Nierenversagen.
Erhöhte Kaliumwerte (Hyperkaliämie): Ihre Kaliumwerte im Blut müssen kontrolliert werden, wenn Sie mit Teriflunomid Viatris behandelt werden und Symptome einer Hyperkaliämie (Zittern, Störungen des Tastsinns, Funktionsstörungen des Herzens) oder einer akuten Nierenschwäche (geringe Urinbildung, Müdigkeit, Schwellungen) zeigen.
Schwere Hautreaktionen: Sollten während der Behandlung mit Teriflunomid Viatris gravierende Hautveränderungen auftreten (zum Beispiel generalisierte Hautausschläge), müssen die Therapie abgebrochen und Auswaschmassnahmen eingeleitet werden.
Respiratorische Reaktionen: Lungenbeschwerden wie Husten oder Atemnot bzw. eine Verschlimmerung dieser Symptome, mit oder ohne Fieber, können einen Abbruch der Behandlung und unter Umständen Auswaschmassnahmen erforderlich machen.
Es dauert mehrere Wochen, bis Teriflunomid vollständig aus Ihrem Organismus ausgeleitet ist. Daher sollten im Falle schwerwiegender unerwünschter Wirkungen auch nach Abbruch der Therapie Auswaschmassnahmen ergriffen werden.
Teriflunomid Viatris enthält Laktosemonohydrat, eine Art von Zucker. Bitte nehmen Sie Teriflunomid Viatris erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob es Ihnen Ihre Krankheit erlaubt, ein Fahrzeug und Maschinen zu bedienen, ohne dass Ihre Sicherheit gefährdet wird. Teriflunomid Viatris sollte keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen haben. Falls unerwünschte Wirkungen auftreten, wie etwa Schwindel, kann Ihre Fähigkeit, sich zu konzentrieren und angemessen zu reagieren, verändert sein. Führen Sie in diesen Fällen kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen.
Teriflunomid Viatris und die Einnahme weiterer Arzneimittel
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, falls Sie weitere verschreibungspflichtige oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben. Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
·andere Arzneimittel, die sich auf das Immunsystem auswirken (häufig als Immunsuppressiva oder Immunmodulatoren bezeichnet);
·Rifampicin, das zur Behandlung der Tuberkulose indiziert ist;
·Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin (Antiepileptika);
·Johanniskraut, eine Pflanze zur Behandlung von Depressionen;
·Repaglinid, Pioglitazon, Rosiglitazon oder Nateglinid, Arzneimittel, die bei der Behandlung von Diabetes indiziert sind;
·Paclitaxel, Methotrexat, Topotecan, Daunorubicin oder Doxorubicin, die bei der Behandlung von Krebs eingesetzt werden;
·Duloxetin zur Behandlung von Depressionen;
·Alosetron, das zur Behandlung schwerer Durchfälle eingesetzt wird;
·Theophyllin zur Behandlung von Asthma;
·Tizanidin, ein Muskelrelaxans;
·Warfarin oder Phenprocoumon, gerinnungshemmende Arzneimittel, die das Blut zur Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln verflüssigen;
·Cefaclor, Penicillin G, Ciprofloxacin und andere Antibiotika im Falle einer Langzeitbehandlung;
·Indometacin, Ketoprofen, Sulfasalazin (Antiphlogistika);
·Rosuvastatin, Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin (Lipidsenker);
·Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von AIDS);
·Cimetidin (Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren);
·Furosemid (Diuretikum);
·orale Kontrazeptiva (Ethinylestradiol, Levonorgestrel);
·Ciclosporin, Eltrombopag und Gefitinib;
·Arzneimittel, die die Harnsäure reduzieren (z.B. Probenecid, Losartan).
Darf Teriflunomid Viatris während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Frauen müssen es vermeiden, während der Einnahme von Teriflunomid Viatris schwanger zu werden. Teriflunomid Viatris bleibt nach der Beendigung der Behandlung längere Zeit im Blut. Aus diesem Grund müssen Sie so lange verhüten, bis die Konzentration von Teriflunomid Viatris in Ihrem Blut in ausreichendem Masse gesunken ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über zuverlässige Empfängnisverhütungsmethoden, die Sie während der Behandlung anwenden können.
Falls Sie vermuten, schwanger zu sein, oder während der Behandlung bzw. innerhalb von zwei Jahren nach Behandlungsende schwanger werden möchten und keine Medikamente eingenommen haben, um Teriflunomid Viatris vollständig aus Ihrem Blut zu entfernen, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, damit bei Ihnen ein Schwangerschaftstest durchgeführt wird. Sollte der Test positiv ausfallen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen eine medikamentöse Behandlung verschreiben, die es ermöglicht, Teriflunomid Viatris schneller aus dem Körper zu leiten, um das Risiko einer Schädigung Ihres ungeborenen Kindes zu senken, und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.
Während der Stillzeit dürfen Sie Teriflunomid Viatris nicht einnehmen. Teriflunomid kann in die Muttermilch übergehen.
Wie verwenden Sie Teriflunomid Viatris?
Die Behandlung mit Teriflunomid Viatris sollte unter Aufsicht eines Arztes bzw. einer Ärztin eingeleitet werden, der/die in der Behandlung der Multiplen Sklerose erfahren ist.
Halten Sie sich bei der Einnahme von Teriflunomid Viatris stets an die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin angegebene Dosierung. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren mit einem Gewicht von über 40 kg, besteht die übliche Dosis aus einer Tablette pro Tag.
Die Tablette muss unzerkleinert geschluckt werden.
Teriflunomid Viatris und die Aufnahme von Nahrung und Getränken
Teriflunomid Viatris kann während oder ausserhalb der Mahlzeiten eingenommen werden.
Verabreichung an Kinder und Jugendliche
Teriflunomid Viatris ist für die Anwendung bei Kindern unter 10 Jahren nicht angezeigt, da keine entsprechenden Studien bei dieser Patientengruppe durchgeführt wurden.
Wenn Sie grössere Mengen von Teriflunomid Viatris eingenommen haben, als Sie sollten
Sollten Sie Teriflunomid Viatris in grösseren Mengen als verschrieben eingenommen haben, suchen Sie bitte umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.
Wenn Sie die Einnahme von Teriflunomid Viatris vergessen haben
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie niemals zum Ausgleich eine doppelte Dosis ein.
Wenn Sie die Behandlung mit Teriflunomid Viatris beenden
Unterbrechen Sie die Behandlung mit Teriflunomid Viatris nicht und ändern Sie nicht die verschriebene Dosierung ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Teriflunomid Viatris haben?
Zu schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen lesen Sie bitte auch den Abschnitt «Wann ist bei der Einnahme von Teriflunomid Viatris Vorsicht geboten?».
Folgende Nebenwirkungen können bei Erwachsenen bei der Einnahme von Teriflunomid Viatris auftreten.
Zu den sehr häufigen Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten) gehören
·Kopfschmerzen
·Durchfall, Übelkeit
·Anstieg der ALT-Werte (Anstieg der Konzentration bestimmter Leberenzyme im Blut), Erniedrigung der Blutwerte von Phosphat
·Haarausfall
Zu den häufigen Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten) gehören
·Grippesyndrom, Infektion der oberen Atemwege, Harnwegsinfektionen, Bronchitis, Sinusitis, Halsschmerzen und Schluckstörungen, Blasenentzündung (Zystitis), virale Magen-Darm-Infektion (virale Gastroenteritis); Lippenherpes, Zahninfektion, Kehlkopfentzündung (Laryngitis), Fusspilz
·Kribbeln
·Heuschnupfen
·Ängstlichkeit
·Ischiassyndrom, Karpaltunnelsyndrom
·Herzklopfen
·Erhöhung des Blutdrucks
·Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Magenschmerzen, Erbrechen, Zahnschmerzen
·Rötungen, Akne
·muskuloskelettale Schmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
·akutes Nierenversagen, häufiger Harndrang
·starke Regelblutungen
·Schmerzen, Energiemangel oder Schwächegefühl
·Blutwerte, die auf Veränderungen der Leberfunktion oder eine Verringerung der Anzahl weisser Blutkörperchen, eine Verringerung der Anzahl roter Blutkörperchen oder eine leichte Verringerung der Anzahl an Blutplättchen hinweisen, sowie Anstieg eines Muskelenzyms (Kreatinphosphokinase), Anstieg der Werte von Kalium oder von Kreatinin im Blut
·Gewichtsverlust
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
·wurden schwere Infektionen einschliesslich Sepsis, allergische Reaktionen (mögliche Symptome Ausschlag, Quaddeln, Anschwellen der Lippen, der Zunge oder des Gesichts sowie plötzlich auftretende Schwierigkeiten beim Atmen), Geschwüre im Mund, Entzündung des Dickdarms (Kolitis)
·Gefühlsstörungen oder eine gesteigerte Sensibilität, insbesondere der Haut, Nagelerkrankungen
·pulsierende oder stechende Schmerzen entlang einer oder mehrerer Nervenbahnen sowie posttraumatische Schmerzen berichtet
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
·Entzündung der Leber
Für folgende Nebenwirkungen ist die Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
·schwerwiegenden Hautreaktionen (mögliche Symptome Hautausschlag, Bläschenbildung, Fieber oder Geschwüre im Mund), Schuppenflechte, durch Arzneimittel verursachte Leberschädigung, Bluthochdruck in den Lungenarterien (pulmonale Hypertonie), Entzündung der Lunge (interstitielle Lungenerkrankung)
Kinder: Bei Kindern im Alter von 10 bis 17 Jahren, denen täglich Teriflunomid Viatris verabreicht wurde, war das beobachtete Sicherheitsprofil im Wesentlichen demjenigen ähnlich, das bei erwachsenen Patienten beobachtet wurde.
Bei Kindern wurden häufig Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) beobachtet.
Wenn Sie eine der erwähnten Nebenwirkungen bei sich feststellen oder Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
Was ist ferner zu beachten?
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Nicht über 25 °C lagern.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Arzneimittel dürfen nicht über die Kanalisation oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker bzw. Ihre Apothekerin, wie die Arzneimittel zu entsorgen sind, wenn Sie diese nicht mehr benötigen. Diese Massnahmen helfen, die Umwelt zu schützen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Teriflunomid Viatris enthalten?
Wirkstoffe
Teriflunomid. Jede Tablette enthält 14 mg Teriflunomid.
Hilfsstoffe
Kern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Hydroxypropylcellulose (E463), mikrokristalline Cellulose (E460), hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Magnesiumstearat (E470b).
Filmüberzug: Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Macrogol 6000 (E1521), Talkum (E553b) Indigotin (E132).
Teriflunomid Viatris 14 mg sind hell- bis pastellblaue, runde, bikonvexe Filmtabletten; auf der einen Seite ist die Zahl «1» aufgedruckt, auf der anderen der Buchstabe «T».
Zulassungsnummer
69400 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Teriflunomid Viatris? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.
Teriflunomid Viatris ist in Kartonverpackungen mit Tabletten in Aluminiumblister erhältlich.
Schachtel Teriflunomid Viatris mit 28 Filmtabletten. (B)
Schachtel Teriflunomid Viatris mit 84 Filmtabletten. (B)
Zulassungsinhaberin
Viatris Pharma GmbH, 6312 Steinhausen.
Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
[Version 203 D]
