Antabus®

Titular de la autorización: Teva Pharma AG · Número de autorización: 15104

Esta es la información oficial para pacientes (prospecto). No sustituye ni el asesoramiento ni la prescripción: consulte a su médico o a su farmacia si tiene preguntas sobre la aplicación, dosificación o efectos secundarios.

De un vistazo

Antabus® está autorizado en Suiza (número de autorización 15104). Titular de la autorización: Teva Pharma AG.

Cobertura por la caja: Cubierto por la caja con Limitatio (sujeto a condiciones)

Explicado en breve

Resumen generado automáticamente a partir de la información para el paciente, no revisado por un médico. No incluye dosis ni valora su caso individual; lo que cuenta es el prospecto completo.

Para qué se usa

Antabus es un medicamento con receta para el tratamiento de la desintoxicación alcohólica. Se utiliza en combinación con otras formas de tratamiento no farmacológicas.→

Cuándo no usarlo
  • El medicamento no debe utilizarse en caso de enfermedades cardíacas graves.→
  • No debe utilizarse en caso de psicosis o lesiones cerebrales graves.→
  • No está permitido su uso en caso de enfermedad hepática o renal avanzada.→
  • El preparado no debe utilizarse en caso de riesgo de suicidio o durante el embarazo.→
  • No debe utilizarse en caso de hipersensibilidad al principio activo disulfiram o a alguno de los excipientes.→
  • El medicamento no debe utilizarse en niños y adolescentes.→
A qué prestar atención
  • La ingestión puede influir en el efecto de anticoagulantes, medicamentos para la epilepsia, sedantes y fármacos contra la tuberculosis.→
  • La administración simultánea de ciertos medicamentos para trastornos ginecológicos o enfermedades tropicales puede provocar estados de confusión.→
  • En caso de diabetes, hipotiroidismo, alteraciones de la función renal, trastornos cardiovasculares, dermatitis de contacto o asma, se requiere una estricta supervisión médica.→
  • En caso de signos de inflamación hepática o ictericia, debe suspenderse inmediatamente el medicamento y consultar a un médico.→
  • En caso de cansancio o trastornos de la coordinación, no se debe conducir vehículos ni manejar maquinaria.→
  • Debe informarse al médico sobre otras enfermedades, alergias y la ingestión de otros medicamentos.→
Embarazo y lactancia

Durante el embarazo y la lactancia no debe tomarse Antabus. También sin la ingestión del medicamento debe renunciarse completamente al consumo de alcohol, ya que este puede dañar al feto.→

Posibles efectos secundarios→
  • Insomnio
  • Dolor de cabeza
  • Cansancio
  • Mal aliento
  • Sabor metálico en la boca
  • Trastornos estomacales
  • Diarrea
  • Empeoramiento de los síntomas de depresión
Conservación

El medicamento debe conservarse en su embalaje original, protegido de la humedad y a temperatura ambiente, fuera del alcance de los niños.→

Esta información para pacientes no está disponible en su idioma — se muestra la versión alemana.

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Antabus®

Teva Pharma AG

Was ist Antabus und wann wird es angewendet?

Antabus wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin als Hilfsmittel zur Alkoholentwöhnung in Verbindung mit anderen nicht medikamentösen Behandlungsformen eingesetzt.

Was sollte dazu beachtet werden?

Unter Antabus darf kein Alkohol eingenommen werden. Bei Alkoholgenuss – auch in extrem kleinen Mengen – verspüren Sie unangenehme Reaktionen wie beispielsweise Herzklopfen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindel und Ohnmacht.

Zu den beschriebenen Reaktionen kann es bereits nach dem Konsum äusserst geringer Alkoholmengen kommen, z.B. im Falle einer alkoholhaltigen Schokolade oder bei Anwendung von alkoholhaltigen Kosmetika!

Es muss mindestens 24 Stunden auf Alkohol verzichtet werden, bevor Antabus eingenommen werden kann. Nach dem Absetzen von Antabus muss mindestens eine Woche gewartet werden bis wieder Alkohol konsumiert werden kann. Es können sogar bis zu 3 Wochen nach dem Absetzen von Antabus noch unangenehme Reaktionen auftreten, wenn Alkohol konsumiert wird.

Wann darf Antabus nicht angewendet werden?

Bei schweren Herzleiden, bei Psychosen, bei schweren Verletzungen des Gehirns, bei fortgeschrittener Leber- und Nierenerkrankung, bei Suizidrisiko oder in der Schwangerschaft. Bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Disulfiram oder einen der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung. Bei Alkoholkonsum.

Patientinnen und Patienten, die auf eine frühere Gabe von Antabus mit einer Gelbsucht oder Zeichen einer Leberentzündung reagiert haben, dürfen nicht mit Antabus behandelt werden.

Das Präparat darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme von Antabus Vorsicht geboten?

Die Einnahme von Antabus kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, so z.B. die von blutverdünnenden Mitteln, von Phenytoin, einem bei Epilepsie eingesetzten Arzneimittel, die einiger Beruhigungsmittel, der sogenannten Benzodiazepin-Gruppe sowie von Rifampicin, einem bei Tuberkulose eingesetzten Arzneimittel. Einige bei gynäkologischen Beschwerden oder Tropenkrankheiten verabreichte Arzneimittel enthalten Metronidazol und können in Verbindung mit Antabus zu Verwirrtheitszuständen führen. Die gleichzeitige Anwendung von Isoniazid, das bei Tuberkulose verwendet wird, und Antabus kann zu einer Koordinationsstörung der Bewegungen (Ataxie) und Veränderungen des psychischen Zustands führen.

Wenn Sie an Diabetes, einer Unterfunktion der Schilddrüse, Nierenfunktionsstörungen, Herz-Kreislauf-Störungen, einer Kontaktdermatitis oder an Asthma leiden, ist eine strenge ärztliche Überwachung erforderlich.

Bei Anzeichen einer Leberentzündung oder Gelbsucht wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen, Schwäche, Fieber, Juckreiz, Dunkelfärbung des Urins oder Entfärbung des Stuhls ist Antabus sofort abzusetzen und unverzüglich den Arzt bzw. die Ärztin zu konsultieren. Auch bei Sehstörungen und bei Auftreten eines Hautausschlages sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen.

Bei Anwendung von Antabus können Müdigkeit oder Koordinationsstörungen auftreten. Wenn Sie davon betroffen sind, sollen Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Brausetablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Darf Antabus während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit darf Antabus nicht eingenommen werden. Da Alkohol den Fötus schädigt, sollte aber auch ohne die Einnahme von Antabus vollständig auf den Alkoholgenuss verzichtet werden.

Wie verwenden Sie Antabus?

Im Allgemeinen wird Ihnen eine Vertrauensperson Antabus verabreichen. Die Brausetablette wird in einem ½ Glas Wasser aufgelöst. Die Brausetablette kann an der Bruchrille in 2 gleiche Dosen geteilt werden. Es entsteht eine milchige feine Dispersion, welche geschmacksneutral ist. Diese soll sofort getrunken werden. Vor Therapiebeginn sollten Sie mindestens 3 Tage lang keinen Alkohol eingenommen haben.

Übliche Dosierung

Zu Beginn 2 Brausetabletten täglich während 3 Tagen, anschliessend ½ Brausetablette pro Tag oder 1 Brausetablette jeden 2. Tag.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Die Anwendung und Sicherheit von Antabus Brausetabletten bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.

Welche Nebenwirkungen kann Antabus haben?

Die Alkoholabstinenz kann zu Gefühlsäusserungen und Reaktionen führen, die vorher vom Alkohol verdeckt wurden.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Antabus auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Mundgeruch, metallischer Geschmack im Mund, Magenstörungen, Durchfall, Verschlimmerung der Symptome bei bestehender Depression.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

Akneartiger Hautausschlag, Juckreiz.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Leberschädigung, Psychosen, Krampfanfälle, Muskelschwäche, Seh- und Koordinationsstörungen, mit Fieber einhergehende, schmerzhafte Hautausschläge mit ausgedehnter Blasenbildung, Störungen der Sexualfunktion.

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

Hautausschlag, Hirnerkrankung (Enzephalopathie).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung, vor Feuchtigkeit geschützt und bei Raumtemperatur (15–25°C) lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Antabus enthalten?

Wirkstoffe

Antabus Brausetabletten 400 mg enthalten 400 mg Disulfiram in leicht dispergierender Tablettenform mit Kreuzbruchrille.

Hilfsstoffe

Polysorbat 20, Maisstärke, Povidon K30, Weinsäure (E334), Natriumhydrogencarbonat, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose.

Zulassungsnummer

15104 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Antabus? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Antabus: Packungen zu 50 Brausetabletten (mit Bruchrille, teilbar).

Zulassungsinhaberin

Teva Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2026 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 4.3

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