Pantogar®

Titular de la autorización: Merz Pharma (Schweiz) AG · Número de autorización: 38700

Esta es la información oficial para pacientes (prospecto). No sustituye ni el asesoramiento ni la prescripción: consulte a su médico o a su farmacia si tiene preguntas sobre la aplicación, dosificación o efectos secundarios.

De un vistazo

Pantogar® está autorizado en Suiza (número de autorización 38700). Titular de la autorización: Merz Pharma (Schweiz) AG.

Cobertura por la caja: No incluido en la lista de especialidades — por lo general pago propio

Explicado en breve

Resumen generado automáticamente a partir de la información para el paciente, no revisado por un médico. No incluye dosis ni valora su caso individual; lo que cuenta es el prospecto completo.

Para qué se usa

Pantogar es un terapéutico para el cabello y las uñas indicado en caso de caída difusa del cabello y uñas quebradizas. Aporta al cabello y a las uñas sustancias estructurales como vitaminas, aminoácidos y minerales, necesarios para su mantenimiento en buen estado.→

Cuándo no usarlo

Pantogar no debe utilizarse en caso de hipersensibilidad conocida a alguno de los componentes del preparado.→

A qué prestar atención
  • En caso de tratamiento simultáneo con un medicamento que contenga sulfonamidas, debe consultarse a un médico o farmacéutico antes de la toma.→
  • Antes de la aplicación, debe informarse al médico sobre otras enfermedades, alergias o la toma de otros medicamentos.→
  • El medicamento no está indicado en caso de caída del cabello de tipo cicatricial o en placas, ni en caso de caída del cabello de origen hormonal hereditario.→
  • En caso de evolución desfavorable o muy progresiva de enfermedades del cabello o de las uñas, debe consultarse a un médico.→
Embarazo y lactancia

Según la experiencia disponible hasta la fecha, no se conoce ningún riesgo para el niño en caso de uso conforme a las indicaciones, aunque faltan estudios científicos sistemáticos. Por precaución, durante el embarazo y la lactancia debe renunciarse al uso de medicamentos o consultarse a un médico.→

Posibles efectos secundarios→
  • Acidez, náuseas, flatulencia, diarrea y dolor abdominal
  • Sudoración
  • Taquicardia y pulso acelerado
  • Erupción cutánea, prurito y urticaria
  • Mareo
  • Dolor de cabeza
  • Vómitos
  • Enrojecimiento de la piel
Conservación

El medicamento debe conservarse a temperatura ambiente, en lugar seco y fuera del alcance de los niños, y solo debe utilizarse hasta la fecha indicada con EXP en el envase.→

Esta información para pacientes no está disponible en su idioma — se muestra la versión alemana.

Pantogar®

Merz Pharma (Schweiz) AG

Was ist Pantogar und wann wird es angewendet?

Pantogar ist ein Haar- und Nageltherapeutikum bei diffusen Haarausfall und brüchigen Nägeln. Pantogar wirkt über die Blutbahn auf den Zellstoffwechsel ein. So ist es möglich, den Haaren und Nägeln die Aufbaustoffe, die zur Gesunderhaltung und Stärkung notwendig sind, zuzuführen.

Pantogar enthält Vitamine der B-Gruppe, Aminosäuren, Mineralien und Spurenelemente. Vitamine der B-Gruppe, wie Pantothensäure und Thiamin sowie p-Aminobenzoesäure sind für Kopfhaut und Haar unentbehrlich. Der Pantothensäure kommt dabei eine besonders wichtige Funktion zu. Ein Mangel kann zu verstärktem Haarausfall und frühzeitigem Ergrauen führen. Medizinalhefe weist einen hohen Gehalt an Vitaminen, essentiellen Aminosäuren, Mineralien, Spurenelementen und Enzymen auf. Sie ist eine natürliche Quelle der Vitamine der B-Gruppe.

Cystin, eine Aminosäure, die massgeblich für den Aufbau des Keratins verantwortlich ist, fördert das Wachstum gesunder Haare und Nägel. Keratin, ein schwefelreiches Protein, bildet den Hauptbestandteil der Haare und Nägel.

Pantogar zeigte in verschiedenen Prüfungen nachweisbare Verbesserungen der Haarqualität. Die Reissfestigkeit und die Oberflächenstruktur werden durch Pantogar positiv beeinflusst und die natürliche Haarfarbe verstärkt. Pantogar macht das Haar widerstandsfähiger gegen mechanische Einwirkungen (intensives Kämmen, Bürsten, Toupieren), gegen chemische Schädigungen (Blondieren, Färben, Dauerwellen) sowie gegen übermässige Hitzeeinwirkung durch Fön, Frisierstäbe, Röntgen- oder UV-Bestrahlung, intensive Sonnen- oder Solariumeinwirkung.

Pantogar wird bei verschiedenen Haar- und Nagelwuchsstörungen allein oder zusammen mit äusserlich anzuwendenden Massnahmen (Einreibungen, Massagen usw.) und gegebenenfalls Behandlungen des Grundleidens angewendet: Haarausfall als Folge von Krankheiten, Stoffwechselstörungen, Vitaminmangel, Vergiftungen, Strahlenschäden, Erschöpfungszuständen, Stress-Situationen, Haarausfall als Folge der medikamentösen Behandlung z.B. mit gerinnungshemmenden, zellwachstumshemmenden, blutfettsenkenden Mitteln, Haarausfall nicht geklärter Ursache, Haarausfall während der 2. Hälfte der Schwangerschaft, im Wochenbett, während der Stillzeit, Haarausfall als Folge der medikamentösen Behandlung mit empfängnisverhütenden Mitteln nach Verordnung des Arztes oder der Ärztin. Haarstrukturschäden (strapaziertes, dünnes, unelastisches, sprödes, brüchiges, glanz- und farbloses Haar).

Vorbeugende Behandlung gegen vorzeitiges Ergrauen. Nicht infektionsbedingte Nagelerkrankungen und Nagelwuchsstörungen.

Pantogar zeigt bei Patienten mit brüchigen und splitternden Nägeln eine Abnahme der Brüchigkeit und eine Zunahme der Elastizität der Nägel.

Was sollte dazu beachtet werden?

Pantogar ist bei narbigem und kreisförmigem Haarausfall sowie bei der androgenetischen (hormonell erblich bedingten) oder gewöhnlichen Alopezie (männliche Glatze) nicht angezeigt. Pantogar kann in diesen Fällen einzig eine Stärkung der noch verbleibenden Haare bewirken.

Pantogar beeinflusst weder die Gesichtshaare noch die Arm- und Beinbehaarung, da diese anderen Wachstumsmechanismen gehorchen.

Der natürliche Haarwechsel verursacht einen Haarausfall von ungefähr 50–80 Haaren täglich. Erst wenn tagtäglich mehr Haare verloren gehen, besteht ein krankhafter Haarausfall.

Nehmen Haar- oder Nagelkrankheiten einen ungünstigen, stark fortschreitenden Verlauf, sollte ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden, da diese Erkrankungen Anzeichen spezieller Allgemeinerkrankungen sein können.

Wann darf Pantogar nicht angewendet werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen Bestandteil des Präparates darf Pantogar nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme von Pantogar Vorsicht geboten?

Wenn Sie gleichzeitig mit einem sulfonamidhaltigen Arzneimittel behandelt werden, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin fragen, ob und wie Sie Pantogar einnehmen dürfen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Pantogar während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrung ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Pantogar?

Die langsame Haar- und Nagelbildung und die Natur der Haar- und Nagelwuchsstörungen erfordern eine regelmässige, längerdauernde und möglichst frühzeitige Anwendung von Pantogar.

Soweit nicht anders verordnet: Erwachsene 3× 1 Kapsel täglich, Kinder ab 12 Jahre 1–2× 1 Kapsel täglich zu den Hauptmahlzeiten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen.

Die mittlere Behandlungsdauer liegt bei 3–6 Monaten. Erste Therapieerfolge sind in der Regel nach 3–4 Monaten sichtbar. Die Behandlung kann im Bedarfsfall fortgesetzt oder wiederholt werden.

Pantogar ist für Diabetiker geeignet.

Die Anwendung und Sicherheit von Pantogar bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher nicht geprüft worden. Pantogar sollte bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Pantogar haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Pantogar auftreten:

Gastro-Intestinale Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Blähungen, Durchfall (Diarrhöe) und Bauchschmerzen sind möglich.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Unverträglichkeitsreaktionen wie Schweissausbrüche, Herzrasen (Tachykardie), beschleunigter Puls, Hautreaktionen mit Ausschlag, Juckreiz und Nesselfieber sind bekannt worden.

Ausserdem wurde im Zusammenhang mit der Einnahme von Pantogar über Schwindelgefühl, Kopfschmerz, Erbrechen, Herzklopfen und Hautrötung berichtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) trocken lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Was ist in Pantogar enthalten?

1 Kapsel enthält:

Wirkstoffe: Thiaminnitrat 60 mg, Calciumpantothenat 60 mg, Medizinalhefe 100 mg, Cystin 20 mg, Keratin 20 mg, p-Aminobenzoesäure 20 mg.

Hilfsstoffe: Mikrokristalline Cellulose, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Povidon K30, Gelatine, gereinigtes Wasser, Indigotin (E 132), Titandioxid (E 171) und Eisenoxidgelb (E 172).

Zulassungsnummer

38700 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Pantogar? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Originalpackungen zu 90 und 300 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Merz Pharma (Schweiz) AG, 4123 Allschwil.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

← Ir a la búsqueda de medicamentos