Esta es la información oficial para pacientes (prospecto). No sustituye ni el asesoramiento ni la prescripción: consulte a su médico o a su farmacia si tiene preguntas sobre la aplicación, dosificación o efectos secundarios.
Braunol® está autorizado en Suiza (número de autorización 43469). Titular de la autorización: B. Braun Medical AG.
Cobertura por la caja: No incluido en la lista de especialidades — por lo general pago propio
Resumen generado automáticamente a partir de la información para el paciente, no revisado por un médico. No incluye dosis ni valora su caso individual; lo que cuenta es el prospecto completo.
Braunol es una solución acuosa de povidona yodada para uso externo. Sirve para la desinfección de la piel, las mucosas, heridas superficiales, así como quemaduras leves de pequeña superficie sin formación de ampollas.→
- No debe utilizarse en caso de hipersensibilidad conocida al yodo o a alguno de sus componentes.→
- No debe utilizarse en caso de hipertiroidismo u otras enfermedades tiroideas existentes.→
- No debe utilizarse en caso de dermatitis herpetiforme de Duhring, una enfermedad cutánea rara similar al herpes.→
- No debe utilizarse antes ni después de una terapia con yodo radiactivo hasta la finalización del tratamiento.→
- No debe utilizarse en recién nacidos y lactantes menores de 6 meses.→
- Debe tenerse precaución tras una enfermedad de la tiroides, así como en caso de aumento de tamaño de la tiroides o nódulos tiroideos.→
- En caso de función renal limitada, se requiere especial atención.→
- En niños pequeños de 6 meses a 6 años puede ser necesario controlar la función tiroidea.→
- No debe realizarse una aplicación simultánea con preparados enzimáticos para el tratamiento de heridas o con ciertos otros desinfectantes, ya que podría producirse una disminución del efecto o daños en la piel.→
- Las personas tratadas con preparados de litio deben evitar una aplicación regular o sobre grandes superficies.→
- Antes de pruebas de laboratorio para la función tiroidea, debe informarse al personal médico sobre la aplicación de Braunol, ya que los resultados pueden verse afectados.→
Durante el embarazo o la lactancia, Braunol no debe utilizarse, salvo por prescripción médica expresa.→
- Irritaciones de la piel y las mucosas
- Reacciones alérgicas como enrojecimiento de la piel, picor, rinitis por yodo o conjuntivitis
- Reacciones alérgicas de contacto de tipo tardío con picor, enrojecimiento o ampollas
- Reacciones agudas del sistema inmunitario con dificultad respiratoria o descenso de la presión arterial
- Hipertiroidismo con síntomas como aceleración del pulso o inquietud interna
- Alteraciones de los electrolitos y de la osmolaridad sérica
- Deterioro de la función renal
- Acidosis de la sangre
El medicamento debe conservarse a temperatura ambiente entre 15 y 25 grados Celsius y fuera del alcance de los niños.→
Esta información para pacientes no está disponible en su idioma — se muestra la versión alemana.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.
Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen. Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes, Apothekers oder Drogisten bzw. der Ärztin, der Apothekerin oder der Drogistin an, um den grössten Nutzen zu haben. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Braunol®
Was ist Braunol und wann wird es angewendet?
Braunol ist eine wässerige, standardisierte Povidon-Iod-Lösung zur äusserlichen Anwendung.
In der Selbstmedikation wird Braunol angewendet zur Desinfektion der Haut und Schleimhaut, zur Desinfektion von oberflächlichen Wunden und kleinflächigen, leichten Verbrennungen (Verbrennungen ohne Blasenbildung).
Was sollte dazu beachtet werden?
Grossflächige, stark verschmutzte und tiefe Wunden, sowie Biss- und Stichwunden benötigen eine ärztliche Behandlung (Gefahr von Wundstarrkrampf.) Bleibt der Umfang einer Wunde während einiger Zeit unverändert gross oder verheilt die Wunde nicht innerhalb von 10 - 14 Tagen, ist ebenfalls ein Arztbesuch erforderlich. Ebenso, wenn die Wundränder stark gerötet sind, die Wunde plötzlich anschwillt, stark schmerzhaft ist oder die Verletzung von Fieber begleitet wird (Gefahr einer Blut-vergiftung).
Wann darf Braunol nicht angewendet werden?
Braunol darf nicht angewendet werden:
bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Iod oder einem Inhaltsstoff
bei einer Schilddrüsenüberfunktion oder anderen bestehenden Schilddrüsenerkrankungen
bei Dermatitis herpetiformis Duhring (seltene herpesähnliche Hauterkrankung)
vor und nach einer Radio-Iod-Therapie (bis zum Abschluss der Behandlung)
bei Neugeborenen und Säuglingen unter 6 Monaten
Wann ist bei der Anwendung von Braunol Vorsicht geboten?
In den folgenden Fällen soll Braunol nicht beziehungsweise nur nach ärztlicher Abklärung und Verschreibung verwendet werden:
nach einer Schilddrüsenerkrankung sowie bei Schilddrüsenvergrösserungen oder -Knoten. Insbesondere sollte Braunol nicht grossflächig oder über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Auch nach Beendigung der Behandlung (bis zu 3 Monate) ist auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion zu achten und falls angezeigt die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.
bei eingeschränkter Nierenfunktion
bei Kleinkindern ab 6 Monaten bis 6 Jahre. Eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion durch den Arzt bzw. die Ärztin des Kindes kann notwendig sein. Jede Einnahme von Braunol durch ein Kind ist zu vermeiden.
Braunol sollte ohne ärztliche Überwachung nicht über einen längeren Zeitraum (z.B. länger als 14 Tage) bzw. grossflächig (z.B. mehr als 10% der Körperoberfläche) angewendet werden.
Bei einer Hautdesinfektion vor einer Operation ist darauf zu achten, dass sich Braunol nicht in Hautfalten oder unter dem liegenden Patienten ansammelt oder unter Elektrodenkontaktstellen dringt. Durch die grossen Mengen von Iod und die Leitfähigkeit der Lösung können in solchen Situationen Hautirritationen oder sogar Hautschädigungen auftreten.
Braunol darf nicht gleichzeitig mit bzw. kurzfristig nach enzymatischen Wundbehandlungsmitteln oder Desinfektionsmitteln, die Silbersulfadiazin, Wasserstoffperoxid oder Taurolidin enthalten, angewendet werden, da es zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung kommen kann.
Braunol darf nicht gleichzeitig mit oder kurzfristig nach quecksilberhaltigen Desinfektionsmitteln angewendet werden, da sich unter Umständen aus Iod und Quecksilber ein Stoff bilden kann, der die Haut schädigt.
Braunol nicht gleichzeitig mit oder unmittelbar nach Anwendung von Octenidin-haltigen Desinfektionsmitteln auf denselben oder benachbarten Stellen anwenden, da es dabei anderenfalls zu vorübergehenden dunklen Verfärbungen kommen kann.
Wenn Sie mit Lithium-Präparaten behandelt werden, sollten Sie eine regelmässige, insbesondere grossflächige Anwendung von Braunol vermeiden. Aufgenommenes Iod kann die durch Lithium mögliche Auslösung einer Schilddrüsenunterfunktion fördern.
Braunol sollte nicht zur Spülung von Körperhöhlen (z.B. im Brustkorb oder in der Bauchhöhle) angewendet werden, insbesondere nicht wiederholt.
Beim Auftreten einer stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) auftreten, ist die Behandlung abzubrechen.
Wenn bei Ihnen eine Laboruntersuchung, z.B: für Ihre Schilddrüsenfunktion, notwendig ist, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, dass Sie Braunol anwenden, da Braunol gewisse Laboruntersuchungen beeinflussen kann.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Darf Braunol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie Braunol nicht anwenden ausser auf ausdrückliche ärztliche Verschreibung.
Wie verwenden Sie Braunol?
Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren:
Braunol auf die zu desinfizierende Stelle auftragen und eintrocknen lassen.
Kinder ab 6 Monaten bis 6 Jahre:
Bei Kleinkindern ab 6 Monaten bis 6 Jahre darf Braunol nur gemäss ärztlicher Verschreibung und unter ärztlicher Überwachung angewendet werden.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Welche Nebenwirkungen kann Braunol haben?
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
Haut- und Schleimhautreizungen
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Anwendern)
Allergische Reaktionen (z.B. Hautrötungen, Juckreiz, Iodschnupfen, Bindehautentzündung)
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10‘000 Anwendern)
-Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z. B. kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung, Bläschen o. ä. äussern können.
Akute Reaktionen des Immunsystems (anaphylaktische Reaktionen) unter Beteiligung anderer Organe (z. B. Haut, Atemwege, Kreislauf), die sich z.B. mit Atemnot und/oder Blutdruckabfall äussern.
Beim Auftreten von Anzeichen einer allergischen oder Überempfindlichkeitsreaktion brechen Sie die Behandlung mit Braunol sofort ab und informieren Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
-Eine nennenswerte Iodaufnahme kann bei längerfristiger Anwendung von Braunol auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen erfolgen. Sehr selten können Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen in der Vorgeschichte eine Schilddrüsenüberfunktion (iodinduzierte Hyperthyreose), zum Teil mit Symptomen wie z. B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe, entwickeln (siehe unter «Wann darf Braunol nicht angewendet werden?» und «Wann ist bei der Anwendung von Braunol Vorsicht geboten?»).
-Nach Anwendung grösserer Mengen von Povidon-Iod-haltigen Arzneimitteln (z. B. bei der Verbrennungsbehandlung) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen, einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion sowie Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) beschrieben worden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Braunol darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Braunol-Flecken können aus textilen Geweben mit Wasser und Seife, in hartnäckigen Fällen mit verdünntem Salmiakgeist oder Natrium-Thiosulfatlösung entfernt werden.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Braunol enthalten?
1 ml enthält:
Wirkstoffe
Iod 7,7 mg als Povidon-Iod.
Hilfsstoffe
Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat, Macrogollaurylether, Natriumiodat, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.
Zulassungsnummer
43469 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie Braunol? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
30 ml, 100 ml, 1000 ml
Zulassungsinhaberin
B. Braun Medical AG, Sempach
