Esta es la información oficial para pacientes (prospecto). No sustituye ni el asesoramiento ni la prescripción: consulte a su médico o a su farmacia si tiene preguntas sobre la aplicación, dosificación o efectos secundarios.
Etodolac NOBEL retard está autorizado en Suiza (número de autorización 68635). Titular de la autorización: Nobel Pharma Schweiz AG.
Cobertura por la caja: Cubierto por la caja — reembolsado por el seguro básico
Resumen generado automáticamente a partir de la información para el paciente, no revisado por un médico. No incluye dosis ni valora su caso individual; lo que cuenta es el prospecto completo.
Etodolac NOBEL retard contiene el principio activo etodolaco y tiene efectos antirreumáticos, antiinflamatorios y analgésicos. Se utiliza para el tratamiento de enfermedades reumáticas como la poliartritis crónica y la artrosis, así como para dolores de hombro y de espalda.→
- El medicamento no debe utilizarse en caso de alergia conocida a alguno de sus componentes o si anteriormente se han presentado dificultades respiratorias o reacciones cutáneas similares a una alergia tras la ingestión de ácido acetilsalicílico u otros medicamentos antiinflamatorios no esteroideos.→
- No está permitido su uso durante el último tercio del embarazo.→
- No debe tomarse en presencia de úlceras activas de estómago o duodeno, ni en caso de hemorragias gástricas o intestinales.→
- El medicamento no debe utilizarse en enfermedades inflamatorias crónicas del intestino, como la enfermedad de Crohn o la colitis ulcerosa.→
- Está contraindicada su ingestión en caso de insuficiencia hepática o renal grave, así como en insuficiencia cardíaca grave.→
- Los niños menores de 16 años no deben tomar este medicamento.→
- Pueden aparecer úlceras de las mucosas, hemorragias o perforaciones en el tracto gastrointestinal, las cuales pueden presentarse incluso sin síntomas de advertencia.→
- En caso de riesgo existente de infarto de miocardio o accidente cerebrovascular, así como en presencia de enfermedades previas correspondientes o factores de riesgo como hipertensión arterial o diabetes, es necesaria una evaluación médica.→
- La función renal puede verse afectada, lo que puede provocar un aumento de la presión arterial o retención de líquidos, especialmente en personas con enfermedades cardíacas o renales.→
- Pueden producirse reacciones cutáneas graves; por ello, en caso de erupción cutánea, fiebre o formación de ampollas, debe interrumpirse inmediatamente el tratamiento y buscarse asistencia médica.→
- El medicamento contiene sodio y puede influir en el efecto de otros medicamentos, como anticoagulantes, fármacos contra la hipertensión arterial o litio.→
- Dado que puede aparecer mareo, la capacidad de reacción, la aptitud para conducir y la manejo de máquinas pueden verse afectadas.→
Durante el embarazo, el medicamento solo debe tomarse bajo prescripción médica y cuando sea claramente necesario, ya que su uso a partir de la semana 20 puede dañar al feto y está prohibido en el último tercio del embarazo. Durante la lactancia no está permitida su ingestión, a menos que haya sido expresamente autorizada por un médico.→
- Molestias gastrointestinales como náuseas, acidez, estreñimiento, flatulencia, pérdida de apetito o diarrea
- Inflamación del hígado con o sin ictericia
- Erupciones cutáneas
- Dolor de cabeza, somnolencia, irritabilidad y mareo
- Dolor en el pecho y palpitaciones
- Depresión, trastornos de la visión y acúfenos
- Alteraciones de la función renal, así como inflamaciones del intestino o del páncreas
- Reacciones cutáneas graves como el síndrome DRESS o dolor en el tórax como signo del síndrome de Kounis
El medicamento no debe almacenarse a temperaturas superiores a 25 °C, debe permanecer en su embalaje original y mantenerse fuera del alcance de los niños.→
Esta información para pacientes no está disponible en su idioma — se muestra la versión alemana.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Etodolac NOBEL retard
NOBEL Pharma Schweiz AG
Was ist Etodolac NOBEL retard und wann wird es angewendet?
Etodolac NOBEL retard enthält als Wirkstoff Etodolac und weist antirheumatische, entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften auf. Es dient zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, wie z.B. von chronischer Polyarthritis, Arthrosen, sowie Schmerzen in der Schulter und Rückenschmerzen.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Wann darf Etodolac NOBEL retard nicht eingenommen werden?
Etodolac NOBEL retard darf nicht eingenommen werden:
·wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, sogenannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln Atemnot oder allergieähnliche Hautreaktionen hatten,
·im letzten Drittel der Schwangerschaft,
·bei aktiven Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren oder Magen-/Darm-Blutungen,
·bei chronischen Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa),
·bei schwerer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion,
·bei schwerer Herzleistungsschwäche,
·zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypassoperation am Herzen (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine),
·von Kindern unter 16 Jahren.
Wann ist bei der Einnahme von Etodolac NOBEL retard Vorsicht geboten?
Während der Behandlung mit Etodolac NOBEL retard können im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-, Darmdurchbrüche) auftreten. Diese Komplikationen können während der Behandlung jederzeit auch ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, verschreibt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.
Für gewisse Schmerzmittel, die sogenannten COX-2-Hemmer, wurde unter hohen Dosierungen und/oder Langzeitbehandlung ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall festgestellt. Falls Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Venenthrombose hatten, oder falls Sie Risikofaktoren haben (wie hoher Blutdruck, Diabetes (Zuckerkrankheit), hohe Blutfettwerte, Rauchen), wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheiden, ob Sie Etodolac NOBEL retard trotzdem anwenden können. Informieren Sie in jedem Fall Ihren Arzt oder Ihre Ärztin darüber.
Die Einnahme von Etodolac NOBEL retard kann die Funktion der Nieren beeinträchtigen, was zu einer Erhöhung des Blutdrucks und/oder zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen kann. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie herzkrank oder nierenkrank sind, falls Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z.B. harntreibende Mittel, ACE-Hemmer) einnehmen oder bei einem erhöhten Flüssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen.
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen. Bei Auftreten von Hautausschlag, einschliesslich Fieber, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Etodolac NOBEL retard einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können (siehe Rubrik «Welche Nebenwirkungen kann Etodolac NOBEL retard haben?»).
Bei der Anwendung von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), zu denen auch Etodolac NOBEL retard gehört, wurde über Schmerzen im Brustkorb berichtet, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwere allergische Reaktion sein können, welche Kounis-Syndrom genannt wird.
Dieses Arzneimittel enthält 27.12 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Filmtablette. Dies entspricht ca. 1.4 % der für eine oder einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
Informieren Sie Ihren Arzt, Ihre Ärztin bzw. Ihren Apotheker, Ihre Apothekerin, wenn Sie Allergien haben oder an anderen Krankheiten, wie z.B. Asthma oder Blutgerinnungsstörungen leiden. Informieren Sie Ihren Arzt, Ihre Ärztin bzw. Ihren Apotheker, Ihre Apothekerin, wenn Sie zusätzlich zu Etodolac NOBEL retard andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (Externa). Zum Beispiel kann die Wirkung von gleichzeitig eingenommenen Blutverdünnern, Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder Blutzucker sowie von Lithium beeinträchtigt werden.
Wenn Sie medizinische Tests durchführen lassen müssen, teilen Sie dem medizinischen Personal mit, dass Sie Etodolac NOBEL retard einnehmen, weil es die Ergebnisse gewisser Tests (z.B. Bilirubin) verändern kann.
Da Etodolac NOBEL retard Schwindel verursachen kann, kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein.
Bitte nehmen Sie Etodolac NOBEL retard erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Darf Etodolac NOBEL retard während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Schwangerschaft
Sie sollten Etodolac NOBEL retard nicht einnehmen, es sei denn, es ist eindeutig notwendig und wird von einem Arzt / einer Ärztin verordnet. Bei Einnahme in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.
Die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) ab der 20. Schwangerschaftswoche kann Ihrem ungeborenen Kind Schaden zufügen. Wenn Sie NSAR für mehr als 2 Tage einnehmen müssen, muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin möglicherweise die Fruchtwassermenge im Mutterleib und das Herz des ungeborenen Kindes überwachen.
Sollten Sie schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Etodolac NOBEL retard nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin einnehmen.
Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Etodolac NOBEL retard nicht eingenommen werden.
Stillzeit
Etodolac NOBEL retard darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt oder Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich erlaubt.
Wie verwenden Sie Etodolac NOBEL retard?
Zur Anfangs- und Langzeitbehandlung beträgt die empfohlene Dosierung 600 mg pro Tag (d.h. 1 Filmtablette).
Die Filmtabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Etodolac NOBEL retard Filmtabletten müssen ganz geschluckt werden. Sie dürfen weder zerkaut noch geteilt werden.
Die Anwendung und Sicherheit von Etodolac NOBEL retard Filmtabletten bei Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahre sind bisher nicht überprüft worden.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Etodolac NOBEL retard haben?
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
Magen-Darmbeschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen, Leberentzündung mit oder ohne Gelbsucht, Verstopfung, Blähungen, Appetitverlust oder Durchfall.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
Hautausschläge, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Reizbarkeit und Schwindel.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
Schmerzen in der Brust, Herzklopfen, häufiges Wasserlassen, Depression, Sehstörungen und -schwäche sowie Ohrgeräusche (Tinnitus).
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)
Störungen der Nierenfunktion, Entzündungen des Darms oder der Bauchspeicheldrüse.
Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weissen Blutkörperchen).
Schmerzen im Brustkorb (Kounis-Syndrom).
Oft sind die Nebenwirkungen von leichter Natur und vorübergehend; Sie sollten jedoch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über anhaltende Beschwerden informieren.
Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen, wenn folgende Symptome auftreten: anhaltende Magenschmerzen, Anzeichen von Blutungen (z.B. schwarzer Stuhl, Bluterbrechen, abnorme Blutungen), gelbe Hautfarbe, Hautausschläge, Abszess im Mund oder Hals, Kurzatmigkeit, Frösteln, Fieber.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Nicht über 25 °C, in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Etodolac NOBEL retard enthalten?
Wirkstoffe
Eine Filmtablette Etodolac NOBEL retard enthält 600 mg Etodolac als Wirkstoff.
Hilfsstoffe
Hypromellose (E464), Lactose-Monohydrat, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat (E339), Ethylcellulose (E462), Talk (E553b), Magnesiumstearat (E470b), Titandioxid (E171), Macrogol 400 (E1521), Polysorbat 80 (E433).
Zulassungsnummer
68635 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Etodolac NOBEL retard? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Etodolac NOBEL retard 600 mg: 30 und 100 Filmtabletten.
Zulassungsinhaberin
NOBEL Pharma Schweiz AG, Risch.
