CellCept

Titular de la autorización: EurimPharm Swiss AG · Número de autorización: 70242

Esta es la información oficial para pacientes (prospecto). No sustituye ni el asesoramiento ni la prescripción: consulte a su médico o a su farmacia si tiene preguntas sobre la aplicación, dosificación o efectos secundarios.

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CellCept está autorizado en Suiza (número de autorización 70242). Titular de la autorización: EurimPharm Swiss AG.

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Patienteninformation für Humanarzneimittel   Information für Patientinnen und Patienten   Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.   Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie sollten es nicht an   andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie   Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.   Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.   CellCept®   Eingeführtes Arzneimittel gemäss Art. 14 Abs. 2 und 3 Heilmittelgesetz („Parallelimport“) von   CellCept® (Zul.-Nr. 53338) der Zulassungsinhaberin Roche Pharma (Schweiz) AG, Basel.   Was ist CellCept und wann wird es angewendet?   CellCept enthält den Wirkstoff Mycophenolat-Mofetil. In Ihrer Packung sind entweder 50   respektive 150 lilafarbene Filmtabletten, 100 respektive 300 blau/braune Kapseln oder 1   Flasche mit Pulver zur Herstellung einer Suspension enthalten, die oral (durch den Mund)   eingenommen werden.   Mycophenolat-Mofetil gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, welche helfen, die natürliche   Abwehrreaktion des Körpers gegen transplantierte Organe zu unterbinden.   Die Filmtabletten, Kapseln oder Suspension mit CellCept werden verwendet, um zu verhüten,   dass Ihr Körper nach einer Nieren-, Herz- oder Lebertransplantation das transplantierte Organ   abstösst. CellCept wird im Allgemeinen in Verbindung mit anderen Arzneimitteln, wie   Ciclosporin und Corticosteroiden, verwendet.   CellCept darf nur auf Verschreibung eines Arztes oder einer Ärztin verwendet werden.   Wann darf CellCept nicht eingenommen werden?   CellCept kann beim ungeborenen Kind zu angeborenen Fehlbildungen und zu Fehlgeburten   führen.   Aus diesen Gründen dürfen Sie CellCept nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind,   vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, während der Behandlung oder innerhalb   von 6 Wochen nach der Behandlung schwanger zu werden.   Sie dürfen CellCept nicht einnehmen, wenn Sie stillen.   Wenn Sie schwanger werden könnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die besten   Verhütungsmethoden.   Wenn Sie schwanger werden könnten, aber die notwendigen Verhütungsmassnahmen nicht   anwenden können oder wollen, dürfen Sie CellCept nicht einnehmen.   CellCept darf nicht angewendet werden bei einer Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff   Mycophenolat-Mofetil. Die Anwendung von CellCept bei Kindern und Jugendlichen wurde,   ausser bei nierentransplantierten Kindern und Jugendlichen, bisher nicht ausreichend   untersucht.   Wann ist bei der Einnahme von CellCept Vorsicht geboten?   CellCept kann beim ungeborenen Kind zu angeborenen Fehlbildungen und zu Fehlgeburten   führen.   1 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über die beste Methode der   Empfängnisverhütung.   Wenn Sie an der seltenen Stoffwechselkrankheit Lesch-Nyhan-Syndrom oder Kelly-   Seegmiller-Syndrom leiden, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, denn Sie sollten in   diesen Fällen CellCept nicht einnehmen.   Schwere allergische Reaktionen wie Schwellungen oder allergischer Schock können auftreten,   oft innerhalb von Minuten bis zu einem Tag nach Beginn der Einnahme von CellCept. Beim   Auftreten von Symptomen sollte das Medikament sofort abgesetzt und ärztliche Hilfe   aufgesucht werden (siehe «Welche Nebenwirkungen kann CellCept haben?»).   Bei gegenwärtigen oder früheren Problemen mit dem Magen-Darm-Trakt, zum Beispiel bei   einem Magengeschwür, sollte CellCept mit Vorsicht angewendet werden.   Der Arzt bzw. die Ärztin wird zur Kontrolle des Blutbildes regelmässige Tests vornehmen, da   CellCept die Blutbildung im Knochenmark beeinträchtigen kann. Falls unerwartet blaue   Flecken oder Blutungen auftreten, sollten Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mitteilen.   Aufgrund der durch CellCept verminderten körpereigenen Abwehr kann es zu vermehrten   Infektionen mit Krankheitserregern kommen. Bei Anzeichen einer Infektion (z.B. Fieber,   Halsschmerzen) sollten Sie daher Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin unverzüglich verständigen. Im   Falle von COVID-19 kann es zu einem erhöhten Schweregrad der Erkrankung kommen. In   besonderen Fällen wird Ihr Arzt bzw. die Ärztin eine Dosisreduktion oder ein Absetzen von   CellCept in Erwägung ziehen.   Patientinnen und Patienten mit erhöhter Sonnenempfindlichkeit sollten sich schützen vor   Sonnen- und UV-Licht durch Tragen schützender Kleidung und Verwendung eines   Lichtschutzpräparates mit hohem Schutzfaktor.   CellCept Suspension ist mit Aspartam gesüsst. Patientinnen und Patienten mit   Phenylketonurie (einer Stoffwechselkrankheit) sollten das Arzneimittel daher nur nach   Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen.   In einer kumulativen Auswertung von mit CellCept berichteten Fälle wurde über eine kleine   Anzahl von Fällen von sog. Pure Red Cell Aplasia (PRCA, der Körper bildet keine oder nur   vermindert rote Blutkörperchen), überwiegend bei Patienten mit Nieren- oder   Pankreastransplantation, berichtet, die mit CellCept in Kombination mit anderen Arzneimitteln,   die das körpereigene Abwehrsystem unterdrücken, behandelt worden waren. Bei einigen   Patienten wurde nach Unterbrechung oder Dosisreduktion der Behandlung mit CellCept eine   Erholung des roten Blutbilds beobachtet. Eine Änderung der immunsuppressiven Behandlung   bei Transplantationspatienten sollte mit grosser Vorsicht erfolgen, um nicht das Transplantat   zu gefährden (siehe «Welche Nebenwirkungen kann CellCept haben?»).   Sie sollten während der Therapie und mindestens 6 Wochen nach Beendigung der   Behandlung mit CellCept kein Blut spenden.   Männer sollten während der Therapie und bis 90 Tage nach Beendigung der Behandlung mit   CellCept keinen Samen spenden.   Falls Sie Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Schwindel, Zittern oder Mangel an Muskelspannung   spüren, vermeiden Sie das Autofahren oder Bedienen von Maschinen.   Falls Sie andere Arzneimittel einnehmen wie Azathioprin, Tacrolimus, Isavuconazol oder   Ciclosporin A, welche auch Patientinnen und Patienten nach einer Organtransplantation   verabreicht werden, Antazida und Protonenpumpenhemmern (Arzneimittel zur Neutralisierung   der Magensäure), Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung der Blutfette), Telmisartan   2 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   (Arzneimittel zur Senkung des Bluthochdrucks), die Antibiotika Rifampicin, Norfloxacin in   Kombination mit Metronidazol, Ciprofloxacin oder Amoxicillin plus Clavulansäure, oder   Aciclovir und Ganciclovir gegen Virusinfektionen, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin,   da es zu Wechselwirkungen zwischen CellCept und diesen Arzneimitteln kommen kann.   Sind Sie auf Schutzimpfungen angewiesen? Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie beraten, ob eine   Impfung durchgeführt werden kann oder nicht.   Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an   anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!)   einnehmen oder äusserlich anwenden!   Darf CellCept während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen   werden?   Schwangerschaft   CellCept darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da es das   ungeborene Kind schädigen kann (kann zu angeborenen Fehlbildungen führen) oder es zu   Fehlgeburten kommen kann! Vor Behandlungsbeginn mit CellCept muss eine   Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Dazu müssen vor Beginn der Behandlung zwei   negative Schwangerschaftstests, die mit einem Abstand von 8-10 Tagen durchgeführt wurden,   vorliegen. Weitere Schwangerschaftstests sollten während Terminen zur Nachuntersuchungen   durchgeführt werden.   Wenn Sie schwanger werden könnten, aber die notwendigen Verhütungsmassnahmen nicht   anwenden können oder wollen, dürfen Sie CellCept nicht einnehmen. Sollten Sie trotzdem   schwanger werden, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.   Es muss eine wirksame Empfängnisverhütung mit zwei zuverlässigen Verhütungsmethoden   durchgeführt werden, und zwar schon bevor Sie CellCept einzunehmen beginnen, während   der Behandlung mit CellCept sowie noch während sechs Wochen nach Beendigung der   Einnahme von CellCept. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sofort mit, falls Sie schwanger   sind oder in nächster Zeit eine Familie gründen möchten.   Reproduktionsfähige Frauen und Männer   Bei Männern (fortpflanzungsfähig und vasektomiert) unter Behandlung mit CellCept wird die   Verwendung von Kondomen während der Behandlung und bis mindestens 90 Tage nach   Behandlungsende empfohlen.   Bei den Partnerinnen von Männern unter Behandlung mit CellCept wird empfohlen, während   der Behandlung und bis mindestens 90 Tage nach Behandlungsende eine zuverlässige   Verhütungsmethode anzuwenden.   Stillzeit   CellCept darf nicht angewendet werden, wenn Sie stillen.   Wie verwenden Sie CellCept?   Der Arzt bzw. die Ärztin wird Sie darüber informieren, wie Sie das Arzneimittel einnehmen   müssen. Es ist wichtig, dass Sie die Filmtabletten, Kapseln oder Suspension genau nach   Vorschrift des Arztes bzw. der Ärztin einnehmen.   Bitte beachten Sie auch die Patienteninformationen der Arzneimittel, die in Kombination mit   CellCept angewendet werden – sowohl der Corticosteroide als auch von Ciclosporin.   3 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Im Allgemeinen wird CellCept wie folgt eingenommen:   Um zu verhindern, dass die transplantierte Niere abgestossen wird   Erwachsene   Die erste Dosis wird sobald wie möglich nach der Nierentransplantation gegeben. Täglich   müssen zwei Gramm (2 g) des Wirkstoffs (4 Filmtabletten, 8 Kapseln oder 10 ml Suspension)   eingenommen werden. Die Tagesdosis wird im Allgemeinen auf zwei Verabreichungen verteilt,   so dass morgens 2 Filmtabletten, 4 Kapseln oder 5 ml Suspension sowie abends 2   Filmtabletten, 4 Kapseln oder 5 ml Suspension einzunehmen sind.   Gewisse Patientinnen und Patienten erhalten 3 g (6 Filmtabletten, 12 Kapseln oder 15 ml   Suspension) täglich, wiederum die halbe Tagesdosis am Morgen und die andere Hälfte   abends.   Kinder und Jugendliche im Alter von 3 Monaten bis 18 Jahren   Der Arzt bzw. die Ärztin wird die Dosis aufgrund der Körperfläche (berechnet aus Grösse und   Gewicht) festlegen. Die empfohlene Dosis ist zweimal täglich 600 mg/m2.   Um zu verhindern, dass das transplantierte Herz oder die transplantierte Leber abgestossen   wird   Erwachsene   Die erste Dosis wird sobald wie möglich nach der Herz- bzw. Lebertransplantation gegeben.   Täglich müssen drei Gramm (3 g) des Wirkstoffs (6 Filmtabletten, 12 Kapseln oder 15 ml   Suspension) eingenommen werden. Die Tagesdosis wird im Allgemeinen auf zwei   Verabreichungen verteilt, so dass morgens 3 Filmtabletten, 6 Kapseln oder 7,5 ml Suspension   sowie abends 3 Filmtabletten, 6 Kapseln oder 7,5 ml Suspension einzunehmen sind.   CellCept Filmtabletten, Kapseln oder Suspension werden im Allgemeinen auf nüchternen   Magen eingenommen. Nehmen Sie die Filmtabletten oder Kapseln unzerkaut mit einem Glas   Wasser ein. Die Filmtabletten dürfen nicht gebrochen oder zerstossen und die Kapseln nicht   geöffnet werden.   Herstellung der Suspension   Das Arzneimittel liegt als Pulver vor. Es muss vor der Anwendung mit gereinigtem Wasser   vermischt werden. Es wird empfohlen, CellCept Suspension vor Abgabe an die Patientin bzw.   den Patienten von einem Apotheker bzw. einer Apothekerin zubereiten zu lassen.   Wenn Sie es selbst zubereiten müssen, sollten Sie zuerst durch eine Rücksprache mit einem   Apotheker bzw. einer Apothekerin sicherstellen, dass Sie über das benötigte gereinigtes   Wasser (acqua purificata) und den geeigneten Messzylinder (für die Messung von 94 ml   gereinigtes Wasser) verfügen. Beachten Sie dazu die folgenden wichtigen Sicherheitshinweise   und befolgen Sie die nachstehenden Schritte:   • Atmen Sie das trockene Pulver nicht ein. Achten Sie ausserdem darauf, dass das Pulver   nicht auf die Haut oder in Mund oder Nase gelangt.   • • • Achten Sie darauf, dass das zubereitete Arzneimittel nicht in die Augen gelangt.   Sollte dies passieren, spülen Sie die Augen mit Leitungswasser aus.   Achten Sie darauf, dass das zubereitete Arzneimittel nicht in Kontakt mit der Haut kommt.   Sollte dies passieren, waschen Sie die Stelle gründlich mit Wasser und Seife.   1. Schütteln Sie die verschlossene Flasche mehrmals zur Auflockerung des Pulvers.   4 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   2. Messen Sie 94 ml gereinigtes Wasser (Aqua purificata) in einem Messzylinder ab.   3. Füllen Sie ungefähr die Hälfte des gereinigten Wassers in die Flasche mit dem Pulver.   Verschliessen Sie die Flasche und schütteln Sie die Flasche sorgfältig ca. 1 Minute.   4. Füllen Sie die Flasche mit der Restmenge des Wassers auf. Verschliessen Sie die Flasche   und schütteln Sie die Flasche erneut ca. 1 Minute.   5. Entfernen Sie die kindergesicherte Verschlusskappe. Setzen Sie den Flaschenadapter in   den Flaschenhals ein.   6. Verschliessen Sie die Flasche wieder fest mit der kindergesicherten Verschlusskappe.   Dadurch wird der richtige Sitz des Flaschenadapters in der Flasche sowie die   Kindersicherung der Verschlusskappe gewährleistet.   7. Schreiben Sie das Verfallsdatum der zubereiteten Suspension auf die Flaschenetikette   (nach Zubereitung ist die Suspension 60 Tage haltbar).   Einnahme des Arzneimittels   Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. an Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie   Fragen haben oder nicht sicher sind, wie Sie Ihre Medikamentendosis einnehmen sollen.   Damit Sie die CellCept Suspension zum Einnehmen korrekt dosieren können, sollen Sie diese   Anwendungshinweise gelesen und verstanden haben und sie sorgfältig befolgen.   Bitte beachten Sie die folgenden wichtigen Sicherheitshinweise:   • • • • Verwenden Sie den oralen Dispenser und den Flaschenadapter aus der   Arzneimittelpackung, um die Dosis abzumessen.   Achten Sie darauf, dass das zubereitete Arzneimittel nicht in die Augen gelangt. Sollte dies   passieren, spülen Sie die Augen mit Leitungswasser aus.   Achten Sie darauf, dass das zubereitete Arzneimittel nicht in Kontakt mit der Haut kommt.   Sollte dies passieren, waschen Sie die Stelle gründlich mit Wasser und Seife.   Wenn Sie die Suspension zum Einnehmen verschüttet haben, wischen Sie sie mit   Papiertüchern auf, die Sie vorher mit Wasser befeuchtet haben. Bringen Sie den   kindergesicherten Flaschenverschluss wieder auf die Flasche an und wischen Sie die   Flasche aussen mit feuchten Papiertüchern ab.   Schritt 1: Lassen Sie den kindergesicherten Verschluss auf der Flasche und schütteln Sie die   Flasche vor jedem Gebrauch etwa 5 Sekunden lang.   5 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Schritt 2: Öffnen Sie die Flasche, indem Sie den kindergesicherten Flaschenverschluss nach   unten drücken und ihn gegen den Uhrzeigersinn (nach links) drehen. Werfen Sie den   kindergesicherten Flaschenverschluss nicht weg.   Schritt 3: Drücken Sie den Kolben vollständig in Richtung der Spitze des oralen Dispensers,   bevor Sie die Spitze des oralen Dispensers in den Flaschenadapter einführen.   Schritt 4: Schieben Sie die Spitze fest in die Öffnung des Flaschenadapters.   Schritt 5: Drehen Sie die Flasche zusammen mit dem oralen Dispenser um (siehe Abbildung   unten).   Schritt 6: Ziehen Sie den Kolben langsam nach unten, um die verordnete Dosis aufzuziehen.   Ziehen Sie den Kolben nicht aus dem oralen Dispenser heraus.   Schritt 7: Lassen Sie den oralen Dispenser auf der Flasche und drehen Sie die Flasche wieder   in die aufrechte Position um. Lösen Sie den oralen Dispenser von der Flasche. Der   Flaschenadapter muss dabei auf der Flasche bleiben.   Schritt 8: Nehmen Sie die Spitze des oralen Dispensers direkt in den Mund, drücken Sie den   Kolben nach unten, und schlucken Sie das Arzneimittel. Wichtig: Vermischen Sie das   Arzneimittel beim Schlucken nicht mit einer anderen Flüssigkeit.   Bringen Sie nach jedem Gebrauch den kindergesicherten Flaschenverschluss wieder auf die   Flasche an.   Nehmen Sie den Dispenser direkt nach dem Gebrauch auseinander und spülen Sie ihn unter   fliessendem Leitungswasser aus. Kochen Sie den Dispenser nicht aus, da er dadurch   beschädigt werden kann. Lassen Sie ihn an der Luft trocknen, bevor Sie ihn wieder verwenden.   Verwenden Sie zum Reinigen keine lösungsmittelhaltigen Tücher. Trocknen Sie den Dispenser   nicht mit Stoff- oder Wischtüchern ab.   Nehmen Sie mit Ihrem Apotheker bzw. Ihrer Apothekerin Kontakt auf, falls Ihre beiden oralen   Dispenser verloren gehen oder beschädigt werden. Er/Sie wird Ihnen sagen, wie Sie das   Arzneimittel weiter einnehmen sollen.   Sie müssen CellCept genau nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin einnehmen. Hören   Sie nicht auf, das Arzneimittel einzunehmen, bis der Arzt bzw. die Ärztin Sie dazu auffordert.   6 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin empfiehlt Ihnen möglicherweise, eine geringere Dosis einzunehmen,   falls die Niere noch nicht richtig funktioniert.   Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das   Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker   bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.   Anwendungsfehler   Was ist zu tun, wenn CellCept in zu grossen Mengen eingenommen wurde?   Falls Sie mehr Kapseln/Filmtabletten/Suspension als verordnet als Einzel- oder Tagesdosis   eingenommen haben, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen.   Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig CellCept eingenommen oder eine Einnahme   vergessen haben?   Nehmen Sie schnellstmöglich die zu wenig genommenen Kapseln/Filmtabletten/Suspension   ein; danach nehmen Sie CellCept weiter, wie verordnet.   Falls Sie mehr als 1 Dosis vergessen haben, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer   Ärztin.   Welche Nebenwirkungen kann CellCept haben?   CellCept schwächt die körpereigenen Abwehrmechanismen, damit die Niere, das Herz oder   die Leber, die Ihnen transplantiert wurde, nicht abgestossen wird. Der Organismus kann   deshalb auch Infektionen nicht so gut abwehren wie sonst. Patienten, die CellCept einnehmen,   können daher häufiger Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren im Bereich der Haut, des   Mundes, des Darmes, der Lungen und der Harnwege erleiden. Bei einer sehr kleinen Zahl von   Patientinnen und Patienten, die mit Arzneimitteln wie CellCept zur Verhütung der   Transplantatabstossung behandelt worden sind, hat man Krebserkrankungen des   lymphatischen Gewebes und der Haut beobachtet. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird regelmässige   Blutuntersuchungen vornehmen, um Veränderungen bei den Blutkörperchen oder bei den   Stoffen, die im Blut transportiert werden (z.B. Zucker, Fett, Cholesterin), festzustellen.   Für ältere Patienten (≥65 Jahre) kann im Vergleich zu jüngeren Patienten ein erhöhtes Risiko   für Infektionen, Blutungen im Verdauungstrakt und Lungenödeme bestehen. Bei älteren   nierentransplantierten Patienten wurde zudem Atemnot deutlich häufiger beobachtet als bei   jüngeren Patienten.   Folgende weitere Nebenwirkungen können nach der Einnahme von CellCept auftreten:   Alle Anwendungsbereiche   Sehr häufig (>10% der Patienten):   Infektionen, Blutarmut, geringere Anzahl weisser Blutkörperchen, Kopfschmerzen,   Bluthochdruck,   Husten,   Atemnot,   Bauchschmerzen,   Verstopfung,   Durchfall,   Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Kraftlosigkeit, Flüssigkeitsansammlung in den   Geweben, Fieber.   Häufig (1 bis 10% der Patienten):   Gutartige Hauttumoren und -geschwüre, Neubildung von Körpergeweben, Gewichtsverlust,   Entzündung der Speiseröhre oder der Mundschleimhaut, Entzündung, Blutungen, oder   Geschwüre des Magen-Darm-Trakts, Darmverschluss, erhöhte alkalische Phosphatase im   Blut, Haarausfall, Unwohlsein, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Allergie.   7 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Gelegentlich (0,1 bis 1% der Patienten):   Mit Inhibitoren der De-novo-Purinsynthese assoziiertes akutes inflammatorisches Syndrom   (Fieber, Gelenkentzündung, Gelenk- und Muskelschmerzen gekoppelt mit Erhöhung der   Entzündungsmarker). Beim Auftreten solcher Symptome sollte ein Arzt bzw. eine Ärztin   konsultiert werden, der bzw. die die notwendigen Massnahmen einleitet.   Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden):   Schwere allergische Reaktion (z.B. Anaphylaxie, Angioödem mit Symptomen wie   Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Atemnot oder Atembeschwerden, Keuchen oder   Husten, Benommenheit, Schwindel, Bewusstseinsveränderungen, niedriger Blutdruck   (Hypotonie), mit oder ohne leichten generalisierten Juckreiz, Hautrötung und Gesichts-   /Rachenschwellung). Beim Auftreten solcher Symptome sollte ein Arzt bzw. eine Ärztin   konsultiert werden, der bzw. die die notwendigen Massnahmen einleitet.   Bei Kindern von Frauen, welche während der Schwangerschaft CellCept in Kombination mit   anderen immunsuppressiven Medikamenten einnahmen, wurden angeborene Fehlbildungen   beobachtet.   Bei Patientinnen welche CellCept einnahmen, sind spontane Fehlgeburten aufgetreten   (hauptsächlich im ersten Trimenon).   Bei Nierentransplantationspatienten:   Sehr häufig (>10% der Patienten):   Erhöhtes Cholesterin oder erniedrigte Phosphate im Blut, Blut im Urin.   Häufig (1 bis 10% der Patienten):   Hautkrebs, Hautblutung, erhöhte Anzahl weisser Blutkörperchen, geringere Anzahl der   Blutplättchen, der roten und weissen Blutkörperchen, Übersäuerung, erhöhte Menge an   Zucker, Kalium, Fette, Lactatdehydrogenase oder Kreatinin im Blut, erniedrigtes Calcium,   Kalium oder Magnesium im Blut, Verwirrung, Depression, Schlafstörungen, Schwindel,   erhöhte Spannung der Muskulatur, Kribbeln, Schläfrigkeit, Zittern, Herzrasen, niedriger   Blutdruck, Flüssigkeitsansammlung zwischen Lungen- und Rippenfell, verminderter Appetit,   Blähungen, erhöhte Leberwerte, Leberentzündung, Hautausschlag, Gelenkschmerzen,   Muskelschwäche, Schüttelfrost, Eingeweidebruch, Schmerzen.   Bei Herztransplantationspatienten:   Sehr häufig (>10% der Patienten):   Hautblutung, erhöhte Anzahl weisser Blutkörperchen, geringere Anzahl der Blutplättchen,   Übersäuerung, Erhöhtes Cholesterin, erhöhte Menge an Zucker, Kalium, Fette, Harnstoff,   Lactatdehydrogenase oder Kreatinin im Blut, erniedrigtes Kalium, Magnesium im Blut,   Verwirrung, Depression, Schlafstörungen, Schwindel, erhöhte Spannung der Muskulatur,   Kribbeln, Schläfrigkeit, Zittern, Herzrasen, niedriger Blutdruck, Flüssigkeitsansammlung   zwischen Lungen- und Rippenfell, verminderter Appetit, Blähungen, erhöhte Leberwerte,   Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Muskelschwäche, Schüttelfrost, Eingeweidebruch,   Schmerzen.   Häufig (1 bis 10% der Patienten):   Hautkrebs, Entzündung der Haut, erniedrigtes Calcium oder Phosphate im Blut, Blut im Urin.   Bei Lebertransplantationspatienten:   8 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Sehr häufig (>10% der Patienten):   erhöhte Anzahl weisser Blutkörperchen, geringere Anzahl der Blutplättchen, erhöhte Menge   an Zucker, Kalium Kreatinin oder Harnstoff im Blut, erniedrigtes Calcium, Kalium, Magnesium,   Phosphate im Blut, Verwirrung, Depression, Schlafstörungen, Schwindel, Kribbeln, Zittern,   Herzrasen, niedriger Blutdruck, Flüssigkeitsansammlung zwischen Lungen- und Rippenfell,   verminderter Appetit, Blähungen, erhöhte Leberwerte, Leberentzündung, Hautausschlag,   Schüttelfrost, Eingeweidebruch, Schmerzen.   Häufig (1 bis 10% der Patienten):   Hautblutung, geringere Anzahl der Blutplättchen, roten und weissen Blutkörperchen,   Übersäuerung, erhöhtes Cholesterin und Fette im Blut, erhöhte Spannung der Muskulatur,   Schläfrigkeit, Gelenkschmerzen, Muskelschwäche, Blut im Urin.   Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw.   Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in   dieser Packungsbeilage angegeben sind.   Was ist ferner zu beachten?   Falls Sie CellCept Kapseln einnehmen, sollten Sie diese ganz schlucken und die Kapseln nicht   öffnen. Falls eine Kapsel zerbricht, waschen Sie die Haut, die mit dem Pulver in Berührung   gekommen ist, mit Wasser und Seife. Gelangt Pulver aus einer beschädigten Kapsel in Ihre   Augen oder in den Mund, spülen Sie gründlich mit viel Leitungswasser. Vermeiden Sie den   Hautkontakt mit der zubereiteten Suspension. Sollte es dennoch zu Hautkontakt kommen,   reinigen Sie die entsprechende Stelle gründlich mit Wasser und Seife. Es wird empfohlen, bei   der Zubereitung sowie beim Abwischen der Aussenseite der Flasche/des Deckels und des   Tisches nach der Zubereitung Einmalhandschuhe zu tragen.   Kapseln und Filmtabletten: nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren,   um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.   Pulver zur Herstellung einer Suspension und zubereitete Suspension: nicht über 30 °C lagern.   Das Arzneimittel für Kinder unerreichbar aufbewahren.   Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum   verwendet werden.   Nach Zubereitung ist die Suspension 60 Tage haltbar. Wenn die Lösung von dem Apotheker   bzw. der Apothekerin vorbereitet wurde, wird er bzw. sie das Verfalldatum auf die   Flaschenetikette schreiben. Arzneimittel dürfen nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall   entsorgt werden.   Lassen Sie nicht verwendete Suspension, Filmtabletten und Kapseln bei IhremApotheker bzw.   Ihrer Apothekerin entsorgen. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.   Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.   Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.   Was ist in CellCept enthalten?   1 Kapsel CellCept enthält 250 mg Wirkstoff (Mycophenolat-Mofetil) (nur beim   Originalarzneimittel erhältlich).   Hilfsstoffe: E132 als Farbstoff, Croscarmellose-Natrium (aus gentechnisch veränderter   Baumwolle hergestellt) und weitere Hilfsstoffe zur Herstellung von Kapseln.   9 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   1 Filmtablette CellCept enthält 500 mg Wirkstoff (Mycophenolat-Mofetil) (parallelimportiertes   Arzneimittel).   Hilfsstoffe:   Mikrokristalline   Cellulose,   Povidon   (K-90),   Croscarmellose-Natrium,   Magnesiumstearat   Tablettenhülle: Hypromellose, Hyprolose, Titandioxid (E171), Macrogol 400, Indigocarmin,   Aluminiumsalz (E132), Eisen(III)-oxid (E172).   Zusammensetzung gemäss ausländischer Packungsbeilage.   1 ml CellCept Suspension enthält nach der Zubereitung 200 mg Wirkstoff (Mycophenolat-   Mofetil) (nur beim Orginalarzneimittel erhältlich).   Hilfsstoffe: Lezithin (aus gentechnisch verändertem Sojabohnenöl hergestellt), Aromastoffe:   Vanillin und andere, Süssstoff (Aspartam), Sorbitol (aus gentechnisch verändertem Mais   hergestellt), Konservierungsmittel: Methylparaben (E 218).   Zulassungsnummer   Zulassungsnummer (Original)   53337 (Swissmedic), CellCept Kapseln   53338 (Swissmedic), CellCept Filmtabletten   54701 (Swissmedic), CellCept Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen   Zulassungsnummer (Importeur)   70242 (Swissmedic) (Tschechien) CellCept Filmtabletten   Wo erhalten Sie CellCept? Welche Packungen sind erhältlich?   In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.   Originalarzneimittel   Für Zul.-Nr. 53337 verfügbar   Kapseln 250 mg: 100, 3x100, 300   Für Zul.-Nr. 53338 verfügbar   Filmtabletten 500 mg: 50, 3x50, 150   Für Zul.-Nr. 54701 verfügbar   Flasche zu 35 g: 1   Parallelimportiertes Arzneimittel   Für Zul.-Nr. 70242 verfügbar:   Filmtabletten 500 mg: 50, 3x50, 150   Zulassungsinhaberin   Zulassungsinhaberin (Original)   10 / 11   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Roche Pharma (Schweiz) AG, Basel.   Zulassungsinhaberin (Importeur)   EurimPharm Swiss AG, St.Gallen   Diese Packungsbeilage wurde im September 2025 letztmals durch die   Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.   11 / 11  

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