Laxoberon®

承認保有者: Opella Healthcare Switzerland AG · 承認番号: 37871

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Laxoberon® はスイスで承認されています(承認番号 37871)。 承認取得者:Opella Healthcare Switzerland AG。

保険適用状況: 条件付き保険適用(Limitatio:条件付き)

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

Laxoberon は、大腸の便を促進する自発的な運動を誘発する下剤です。便秘に対する短期間の使用に用いられ、腹圧を避ける必要がある場合にも使用できます。→

使用してはいけない場合
  • 既存または切迫した腸閉塞がある場合、この医薬品を使用してはなりません。→
  • 虫垂炎などの腹腔内の炎症過程がある場合は、使用してはなりません。→
  • 吐き気や嘔吐を伴う激しい腹痛がある場合、Laxoberon を服用してはなりません。→
  • 重度の脱水、すなわち体内の著しい水分不足がある場合、この薬剤を使用してはなりません。→
  • 有効成分または他の成分に対する既知の過敏症がある場合、服用してはなりません。→
  • 4 歳未満の小児には、この医薬品を使用してはなりません。→
注意すること
  • 小児および重篤な疾患を有する患者においては、医師の相談が必要です。→
  • 腹部に痙攣が生じた場合は、運転など潜在的に危険な活動を避けるべきです。→
  • 抗生物質を同時に服用する場合、Laxoberon の効果が減弱する可能性があります。→
  • 特定の糖類に対する不耐症または遺伝性フルクトース不耐症を有する人は、服用前に相談すべきです。→
  • まれな遺伝性フルクトース不耐症を有する患者は、この医薬品を服用してはなりません。→
  • 他の疾患、アレルギー、または他の医薬品の服用について、医師に知らせることが重要です。→
妊娠・授乳期

妊娠中は、念のため可能な限り医薬品の使用を避けるべきであり、使用の可否は医師のみが決定できます。授乳中は Laxoberon を使用できます。→

考えられる副作用→
  • 下痢
  • 膨満感
  • 腹痛
  • 吐き気
  • 嘔吐
  • めまい
  • 循環虚脱
  • 発疹および掻痒感
保管方法

この医薬品は、15 から 25 度の室温で、小児の手の届かない場所に保管してください。→

この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen. Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes, des Apothekers oder des Drogisten bzw. der Ärztin, der Apothekerin oder der Drogistin an, um den grössten Nutzen zu haben.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Laxoberon®

Opella Healthcare Switzerland AG

Was ist Laxoberon und wann wird es angewendet?

Laxoberon ist ein Abführmittel. Es löst die stuhlfördernde Eigenbewegung des Dickdarms aus. Laxoberon kann auch verabreicht werden, wenn Pressdruck vermieden werden muss, z.B. bei Herz- und Kreislauferkrankungen, bei Hämorrhoiden und Afterschrunden. Laxoberon ist nur zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung angezeigt. Unter ärztlicher Kontrolle ist auch die längerfristige Behandlung einer durch die Einnahme von starken, zentralnervös wirksamen Schmerzmitteln ausgelösten Verstopfung möglich.

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei der Anwendung von Laxoberon wurde über Benommenheit und/oder kurz andauernde Bewusstlosigkeit berichtet. Dies kann die Folge einer forcierten Stuhlentleerung oder eine Reaktion auf verstopfungsbedingte Schmerzen sein und ist nicht zwangsläufig auf das Präparat selbst zurückzuführen. Bei Verstopfung sollten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung (Gemüse, Früchte, Vollkornprodukte) achten, viel und regelmässig trinken und sich regelmässig körperlich betätigen.

Wann darf Laxoberon nicht angewendet werden?

Laxoberon darf nicht angewendet werden bei bestehendem oder drohendem Darmverschluss (Ileus), Entzündungsprozessen in der Bauchhöhle (z.B. Blinddarmentzündung) sowie bei schweren Leibschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen, welche auf die vorher erwähnten schweren Erkrankungen hinweisen könnten. Laxoberon darf bei schwerer Dehydration (Flüssigkeitsmangel im Körper) sowie bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem anderen Bestandteil des Arzneimittels nicht eingenommen werden.

Das Arzneimittel darf bei seltenen Erbkrankheiten, bei welchen eine Unverträglichkeit mit einem Hilfsstoff vorliegen könnte, nicht eingenommen werden (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Laxoberon Vorsicht geboten?»).

Laxoberon darf bei Kindern unter 4 Jahren nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme von Laxoberon Vorsicht geboten?

Bei Kindern, Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen ist ärztliche Beratung erforderlich.

Ohne ärztliche Verschreibung sollte die Behandlung nur gelegentlich und nicht länger als 1-2 Wochen erfolgen sowie die empfohlene Tagesdosis nicht überschritten werden.

Eine längerdauernde und/oder höher dosierte Behandlung sollte nur auf Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin erfolgen.

Beim Auftreten von Krämpfen im Bauchbereich sollten Sie potenziell gefährliche Tätigkeiten wie Autofahren oder das Bedienen von Maschinen vermeiden.

Laxoberon wirkt im Dickdarm. Zur Beeinflussung der Nährstoffaufnahme und somit der Kalorienzufuhr ist es nicht wirksam, da die Nährstoffaufnahme vorwiegend bereits im Dünndarm stattfindet. Stimulierende Abführmittel, einschliesslich Laxoberon, tragen deshalb nicht zur Gewichtsabnahme bei.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Antibiotika kann die Wirkung von Laxoberon abnehmen.

Sorbitol (E 420)

1 ml (= 15 Tropfen) Laxoberon Tropfen enthält 0,45 g Sorbitol. Bei der maximal empfohlenen Dosierung für Erwachsene und Kinder über 12 Jahre entspricht dies täglich 0,6 g Sorbitol.

Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bevor Sie (oder Ihr Kind) dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.

Patienten mit einer seltenen erblichen Fruktose-Unverträglichkeit sollten Laxoberon nicht einnehmen.

Natrium

1 ml (= 15 Tropfen) Laxoberon enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg), d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Natriumbenzoat (E 211)

1 ml Laxoberon enthält 2 mg Natriumbenzoat.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Laxoberon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft möglichst auf Arzneimittel verzichten.

Nur Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann entscheiden, ob Laxoberon in der Schwangerschaft verwendet werden darf.

Laxoberon kann in der Stillzeit angewendet werden.

Wie verwenden Sie Laxoberon?

Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verschrieben:

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: 10-20 Tropfen pro Tag, vorzugsweise am Abend.

Kinder 4-12 Jahre alt: nur auf Empfehlung des Arztes bzw. der Ärztin: 5-10 Tropfen pro Tag vorzugsweise am Abend.

Kinder unter 4 Jahre

Die Anwendung und Sicherheit von Laxoberon bei Kindern unter 4 Jahren ist bisher nicht geprüft worden. Laxoberon darf bei Kindern unter 4 Jahren daher nicht angewendet werden.

Die Wirkung von Laxoberon tritt normalerweise nach 6 bis 12 Stunden ein. Wird Laxoberon abends vor dem Schlafengehen eingenommen, erfolgt die Darmentleerung am nächsten Morgen.

Durchfall ist ein Zeichen einer zu hohen Dosierung, welche in diesem Fall reduziert werden sollte.

Die Tropfen können mit oder ohne Flüssigkeit eingenommen werden.

Allgemeine Empfehlung

Es wird empfohlen mit der niedrigsten Dosis zu beginnen. Um einen regelmässigen Stuhlgang zu erreichen, kann die Dosis tropfenweise bis zur empfohlenen Maximaldosis erhöht werden. Die tägliche Maximaldosis darf nicht überschritten werden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Laxoberon haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Laxoberon auftreten:

Nach Einnahme von Laxoberon kann es sehr häufig zu Durchfall oder häufig zu unangenehmen Empfindungen wie Blähungen und Bauchschmerzen kommen. Gelegentlich können auch Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel auftreten. In Einzelfällen kann ein Kreislaufkollaps auftreten. Vereinzelt wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet einschliesslich angioneurotisches Ödem (rasche Schwellung von Haut und Schleimhaut, z.B. Lippen oder Augenlid) und Hautreaktionen wie Arzneimittelausschlag, Hautausschlag und Juckreiz. Eine langfristige hochdosierte Anwendung, kann zu unerwünschten Durchfällen führen, und einen Verlust von Kalium und anderen Salzen verursachen. Mögliche Folgen sind Störungen der Herzfunktion und Muskelschwäche, besonders wenn gleichzeitig harntreibende Arzneimittel, Hormone der Nebennierenrinde oder Herzmittel (Digitalis) eingenommen werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Aufbrauchfrist nach Anbruch

Nach dem Öffnen beträgt die Haltbarkeit des Arzneimittels 12 Monate.

Lagerungshinweis

Bei Raumtemperatur (15-25 ºC) lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Laxoberon enthalten?

Wirkstoffe

Tropfen zum Einnehmen, Lösung:

1 ml Laxoberon (= 15 Tropfen) enthält 7.5 mg des Wirkstoffs Natriumpicosulfat-Monohydrat entsprechend 7.2 mg Natriumpicosulfat.

Hilfsstoffe

Sorbitol–Lösung 70% (nicht kristallisierend) (E420), Natriumbenzoat (E211), Natriumcitrat-Dihydrat, Zitronensäre-Monohydrat, gereinigtes Wasser.

Zulassungsnummer

37871 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Laxoberon? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung: Tropfen zum Einnehmen, Lösung 15 ml.

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung: Tropfen zum Einnehmen, Lösung 30 ml.

Zulassungsinhaberin

Opella Healthcare Switzerland AG, Risch.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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