Trisequens® N

承認保有者: Novo Nordisk Pharma AG · 承認番号: 40051

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Trisequens® N はスイスで承認されています(承認番号 40051)。 承認取得者:Novo Nordisk Pharma AG。

保険適用状況: 保険適用 — 基本保険で給付

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

Trisequens N は、子宮を有する女性におけるほてりや睡眠障害などの更年期症状を緩和するためのホルモン製剤です。また、他の薬剤に耐えられない高骨折リスクの女性における骨粗鬆症の予防にも用いられます。→

使用してはいけない場合
  • 現に乳がんがある場合、または乳がんが疑われる場合には、この医薬品を使用してはなりません。→
  • 性ホルモン依存性腫瘍がある場合、または未治療の子宮内膜過形成がある場合には、服用してはなりません。→
  • 原因不明の異常な腟出血がある場合には、使用してはなりません。→
  • 現に肝腫瘍がある場合、過去に肝腫瘍があった場合、または肝機能値が正常化していない場合には、この製剤を使用してはなりません。→
  • 脚部または肺に既知の血栓がある場合、あるいはそれらに対応するリスクが高い場合には、使用してはなりません。→
  • 最近、心筋梗塞、脳卒中を起こした場合、または現に狭心症がある場合には、服用してはなりません。→
注意すること
  • 腫瘍、血栓、高血圧、糖尿病、または肝疾患のリスク因子がある場合には、特に注意が必要です。→
  • 計画されている手術の前には、血栓のリスクを低減するため、通常 4~6 週間前に服用を中止する必要があります。→
  • 血栓の徴候、血圧の著しい上昇、または黄疸が現れた場合には、直ちに治療を中止し、医師による評価を受ける必要があります。→
  • てんかん、感染症、または真菌疾患に対する特定の薬剤、ならびにセイヨウオトギリソウは、効果を変化させる可能性があります。→
  • 甲状腺ホルモンまたは糖尿病治療薬を併用する場合には、医師による監視が必要です。→
  • 既知の糖不耐症のある方は、乳糖を含んでいるため、相談の上でのみこの製剤を服用する必要があります。→
妊娠・授乳期

Trisequens N は、有効成分が母乳中に移行するため、妊娠中および授乳中には使用してはなりません。治療中に妊娠した場合には、直ちに医師に連絡する必要があります。→

考えられる副作用→
  • 乳房痛または乳房の張り
  • 不規則な月経または月経期間の延長
  • 頭痛および片頭痛
  • 吐き気、腹痛および腹部膨満感
  • 組織への水分貯留および体重増加
  • 既存のうつ病の悪化
  • 静脈または肺における血栓
  • 心筋梗塞または脳卒中
保管方法

この医薬品は、外箱に入れて光を避け、小児の手の届かない場所に、15~25 度の室温で保管する必要があります。→

この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。

Information für Patientinnen

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Trisequens® N

Novo Nordisk Pharma AG

Was ist Trisequens N und wann wird es angewendet?

Durch den Abfall der Geschlechtshormonspiegel treten oft die sogenannten typischen und unangenehmen Wechseljahrbeschwerden auf: Hitzewallungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Schwindelgefühl, Blasenbeschwerden und trockene Scheide. Diese Symptome können durch die Einnahme von Trisequens N gelindert oder behoben werden. Stimmungsschwankungen oder depressive Zustände werden durch Trisequens N allerdings nur dann günstig beeinflusst, wenn sie im Zusammenhang mit Hitzewallungen auftreten.

Neben den oben beschriebenen, meistens nur kürzere Zeit, zum Teil aber auch jahrelang anhaltenden Wechseljahrbeschwerden kann der Mangel an körpereigenen Estrogenen auch zu langfristigen Störungen führen, z.B. Osteoporose (Entkalkung des Knochens mit erhöhtem Risiko von Knochenbrüchen). Trisequens N kann als Vorbeugung einer Osteoporose (Knochenschwund) von Frauen eingenommen werden, bei denen ein hohes Risiko für zukünftige Knochenbrüche besteht und die andere zu diesem Zweck angewendete Arzneimittel nicht vertragen haben oder nicht anwenden dürfen.

Trisequens N ist ein sogenanntes dreiphasiges Kombinationspräparat, das bei Patientinnen mit intakter Gebärmutter zur Hormonersatzbehandlung (Hormonsubstitutionstherapie) verwendet wird. Es enthält zwei weibliche Geschlechtshormone, die unter der Bezeichnung Estradiol (ein sogenanntes Estrogen) und Norethisteronacetat (ein sogenanntes Gestagen) bekannt sind. Der Wirkstoff Estradiol ist mit dem natürlichen, von den Eierstöcken produzierten weiblichen Geschlechtshormon identisch. Norethisteronacetat hat eine ähnliche Wirkung wie das natürliche Gestagen Progesteron.

Die Zugabe des zweiten Hormons, d.h. des Gestagens Norethisteronacetat, in der mittleren Phase des Einnahmezyklus bewirkt eine Abstossung der Gebärmutterschleimhaut. Damit wird die Gebärmutterschleimhaut vor den Folgen einer Überstimulation, wie sie die alleinige Verabreichung eines Estrogens verursachen kann, geschützt. Bei der Mehrheit der Patientinnen wird dabei eine regelmässige monatliche Entzugsblutung ausgelöst.

Die geringe Menge von Estradiol in der dritten Phase von Trisequens N verhindert das Wiederaufleben der klimakterischen Beschwerden in den letzten Tagen des Zyklus. Mit Trisequens N wird der natürliche Menstruationszyklus der Frau nachgeahmt.

Die ersten Anzeichen für die Wirkung von Trisequens N sollten bereits während den ersten Wochen der Behandlung spürbar sein und eine laufende Besserung der Wechseljahrbeschwerden wird im weiteren Verlauf eintreten. Sollten nach den ersten drei Behandlungsmonaten weiterhin unakzeptable Beschwerden vorhanden sein, kann Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin möglicherweise eine höhere Dosierung zur Behandlung verschreiben.

Die Erfahrung bei der Behandlung von Frauen über 65 Jahren ist beschränkt.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Was sollte dazu beachtet werden?

Eine Hormonersatztherapie (HRT) kann mit erhöhten Risiken wie Brustkrebs, Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, venösen Thrombosen und Lungenembolien (Blutgerinnsel) verbunden werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird mit Ihnen diese Risiken besprechen und gegenüber dem erwarteten Nutzen abwägen.

Beachten Sie, dass Trisequens N keine empfängnisverhütende Wirkung hat.

Melden Sie sich bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur jährlichen gynäkologischen Kontrolluntersuchung.

Wann darf Trisequens N nicht angewendet werden?

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft, da Sie Trisequens N in diesem Fall nicht einnehmen dürfen:

·falls Sie Brustkrebs haben oder hatten, oder falls ein solcher Verdacht vorliegt

·falls Sie einen Sexualhormon-abhängigen Tumor (z.B. Krebs der Gebärmutterschleimhaut) haben oder hatten oder bei Ihnen vermutet wird

·falls Sie ein übermässiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) haben, welches unbehandelt ist

·falls Sie ungewöhnliche, nicht abgeklärte Scheidenblutungen haben

·falls Sie gutartige oder bösartige Lebertumore hatten oder haben

·falls Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten und sich die Werte Ihrer Lebertests noch nicht normalisiert haben

·falls Sie ein Blutgerinnsel in den Blutgefässen der Beine oder Lunge (z.B. tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie) haben oder hatten oder falls bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für solche Erkrankungen bekannt ist (z.B. falls Sie eine Blutgerinnungsstörung haben (Thrombophilie-Störung wie z.B. Protein C-, Protein S- oder Antithrombin-Mangel))

·falls Sie kürzlich einen Herzinfarkt, Schlaganfall hatten oder Angina pectoris haben oder hatten

·falls Sie an Porphyrie (eine seltene erbliche Stoffwechselerkrankung mit Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs) leiden

·falls Sie allergisch bzw. überempfindlich auf Estradiol, Norethisteronacetat oder irgendeinen anderen Inhaltsstoff von Trisequens N reagieren.

Wann ist bei der Einnahme von Trisequens N Vorsicht geboten?

Bevor Sie mit der Einnahme von Trisequens N beginnen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie über die Risiken und Vorteile der Behandlung informieren (siehe dazu auch «Welche Nebenwirkungen kann Trisequens N haben?»). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird sowohl vor Beginn als auch während der Behandlung regelmässig beurteilen, ob Trisequens N für Ihre Behandlung geeignet ist und mit Ihnen die niedrigste wirksame Dosierung und die kürzestmögliche Behandlungsdauer ermitteln.

Dazu gehören auch die Erfassung der persönlichen und familiären Krankengeschichte sowie die Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustandes.

Zusätzlich zu regelmässigen Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt bzw. bei Ihrer Ärztin, bei welchen unter anderem auch Vorsorgeuntersuchungen der Brüste (ggf. einschliesslich Mammographie) und Gebärmutterhalsabstriche durchgeführt werden, denken Sie bitte daran Ihre Brüste regelmässig auf jegliche Veränderungen hin zu kontrollieren: z.B. eine Wölbung oder Vertiefung der Haut, Veränderungen an der Brustwarze oder jegliche Art von Knoten, die Sie sehen oder fühlen können. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über jede Veränderung in Ihrer Brust.

Falls eine der folgenden Erkrankungen bei Ihnen vorliegt oder vorlag, dürfen Sie Trisequens N möglicherweise nur unter bestimmten Voraussetzungen und unter sorgfältiger Überwachung durch den Arzt bzw. durch die Ärztin einnehmen, da diese Beschwerden während der Behandlung mit Trisequens N erneut auftreten oder sich verschlechtern könnten, insbesondere:

·falls bei Ihnen Risikofaktoren für Sexualhormon-abhängige Tumore vorliegen, z.B. Brustkrebs bei Verwandten 1. Grades

·gutartige Brustveränderung

·übermässiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie)

·Leiomyome (gutartige Gebärmuttertumore) oder Endometriose (eine Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhautgewebe auch ausserhalb der Gebärmutter vorkommt und dabei Schmerzen verursacht)

·vorhandene Risikofaktoren für thromboembolische Erkrankungen (Bildung von Blutgerinnseln in Blutgefässen)

·Migräne oder (starke) Kopfschmerzen

·Bluthochdruck

·Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) mit oder ohne Gefässbeteiligung

·Lebererkrankungen (z.B. Leberadenom, das ist ein gutartiger Lebertumor)

·Gallensteine

·Asthma

·Epilepsie

·systemischer Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung)

·Chorea minor (eine Erkrankung mit Bewegungsstörungen)

·Gehörverlust (Otosklerose)

·Herz- und Nierenschwäche

·schwere chronische Depressionen

·Fettstoffwechselstörungen

·gutartige Geschwulst der Hirnanhangsdrüse (Prolaktinom)

·juckende Schwellung der Haut (Angioödem)

·dunkle Verfärbung der Haut (Chloasma). Wenn Sie eine Neigung zur Bildung dieser haben, sollten Sie sich während der Therapie nicht der Sonne oder anderer ultravioletter Strahlung aussetzen.

Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt werden soll, teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bitte mit, dass Sie Trisequens N einnehmen. Estrogen kann die Resultate beeinflussen.

Falls Sie sich einer Operation unterziehen werden, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin. Es kann erforderlich sein, dass Sie die Einnahme dieser Tabletten 4 bis 6 Wochen vor der Operation einstellen, um das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln zu reduzieren. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, wann Sie die Behandlung fortsetzen können.

Die Behandlung mit Trisequens N sollte sofort abgebrochen werden bei:

·venösen oder arteriellen thromboembolischen Erkrankungen (Bildung von Blutgerinnseln in Blutgefässen). Dies kann sich durch Schmerzen in den Beinen, Schmerzen im Brustkorb, Husten, Atemnot (Lungenembolie), Herzinfarkt, Schlaganfall äussern.

·erstmaligem Auftreten migräneartiger oder häufigerem Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen

·plötzlichem teilweisen oder totalen Sehverlust oder plötzlich auftretender Vorwölbung des Augapfels (Exophthalmus) oder von Doppelbildern

·plötzlichen Hörstörungen

·deutlichem Blutdruckanstieg

·Gelbsucht, Leberentzündung oder einer Verschlechterung der Leberfunktion

·erkennbarem Wachstum von gutartigen Tumoren der Gebärmutter (Myome)

·Zunahme epileptischer Anfälle

·Schwangerschaft

Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin auf. Setzen Sie die HRT ab, bis Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen sagt, dass Sie sie wieder fortsetzen können.

Tumorerkrankungen

Brustkrebs

Die vorhandenen Daten zeigen, dass das Risiko für Brustkrebs bei Frauen, die länger als 5 Jahre eine Hormonersatzbehandlung (HRT) mit einer Kombination aus Estrogen und Gestagen oder die alleinige Anwendung von Estrogenen zur HRT anwenden, leicht erhöht ist. In einzelnen Untersuchungen war das Risiko bereits nach einer Anwendung von 1-4 Jahren erhöht. Dabei war im Allgemeinen die Risikoerhöhung unter einer kombinierten Estrogen-Gestagen-Therapie höher als unter einer Estrogen-Monotherapie. Nach Absetzen der HRT nimmt das zusätzliche Risiko im Laufe der Zeit ab und ist dann wieder vergleichbar mit demjenigen von Frauen, die keine HRT angewendet haben. Das Risiko kann jedoch 10 Jahre oder länger andauern, wenn Sie die HRT länger als 5 Jahre angewendet haben.

Kontrollieren Sie regelmässig Ihre Brust. Konsultieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn eine der folgenden Veränderungen auftritt:

·Dellen in der Haut

·Veränderungen an der Brustwarze

·Jegliche Knötchen, die Sie sehen oder ertasten können

Vor Beginn einer HRT sowie jährlich sollte deshalb durch den Arzt bzw. Ärztin eine Brustuntersuchung durchgeführt werden. Sie sollten monatlich eine Selbstuntersuchung der Brust durchführen.

Übermässiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) bzw. Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom)

Wenn über längere Zeit Estrogene (wie Estradiol in Trisequens N) eingenommen werden, nimmt das Risiko für eine Endometriumhyperplasie und für ein Endometriumkarzinom zu. Wird die Einnahme von Estrogen zumindest während eines Teils des Monatszyklus mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) kombiniert, ist die Risikoerhöhung deutlich geringer. Patientinnen, bei welchen die Gebärmutter nicht entfernt wurde, sollten daher Estrogene nicht alleine anwenden.

In den ersten Monaten einer HRT können Blutungen auftreten. Wenn solche Blutungen auch nach den ersten Behandlungsmonaten fortbestehen, erst nach längerer Behandlungsdauer einsetzten oder nach längerer Beendigung der HRT anhalten, sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen, um die Ursache der Blutungen feststellen zu lassen.

Eierstockkrebs

Mehrere Studien deuten darauf hin, dass eine Hormonersatztherapie (sowohl für eine Estrogen-Monotherapie als auch für eine kombinierte Hormonersatztherapie) mit einem gering erhöhten Risiko für die Entwicklung von Eierstockkrebs verbunden sein könnte.

Lebertumor

In seltenen Fällen wurden nach Anwendung von Geschlechtshormonen, wie sie in Trisequens N enthalten sind, Tumore der Leber beobachtet, welche zu lebensgefährlichen Blutungen in die Bauchhöhle führen können. Treten ungewohnte Oberbauchbeschwerden auf, die nicht rasch von selbst wieder verschwinden, ist daher der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren.

Koronare Herzkrankheit und Schlaganfall

Die Ergebnisse zweier wissenschaftlicher Untersuchungen deuten darauf hin, dass bei Frauen unter einer kombinierten HRT aus einem Estrogen und einem Gestagen im ersten Anwendungsjahr das Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefässe (z.B. Herzinfarkt) erhöht sein kann.

In einer wissenschaftlichen Studie mit Estrogenen als Monotherapie war das Risiko für einen Schlaganfall erhöht.

Blutgerinnsel

Die Einnahme von Präparaten mit Wirkstoffen, wie in Trisequens N enthalten, kann in seltenen Fällen mit einem erhöhten Auftreten von Erkrankungen durch Bildung von Blutgerinnseln in Gefässen (wie Thrombose, Embolie) einhergehen, die in gewissen Fällen schwerwiegende Folgen haben können. Wenn Sie eine Krankengeschichte von wiederkehrenden Blutgerinnselbildungen haben oder wissen, dass Sie zu Thrombosen (Thrombophilie) neigen, wenn Sie stark übergewichtig sind, rauchen, Krebs haben, an einem systemischen Lupus erythematodes (eine schwere Hautkrankheit) leiden, mehrere Fehlgeburten hatten oder zurzeit mit blutverdünnenden Mitteln behandelt werden, könnte eine HRT dieses bereits bestehende Risiko weiter erhöhen. Zudem steigt das Risiko für eine Bildung eines Blutgerinnsels mit höherem Alter.

Durch längerfristige Immobilisierung kann das Risiko vorübergehend erhöht sein, deshalb sollte Trisequens N 4–6 Wochen vor einer geplanten Operation abgesetzt werden.

Falls bei Ihnen eine venöse Thromboembolie nach Beginn der HRT auftritt, sollten Sie die Behandlung abbrechen. Nehmen Sie sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin Kontakt auf, wenn Sie ein mögliches Symptom einer Thromboembolie bemerken (z.B. schmerzhafte Schwellung eines Beines, plötzlich auftretender Schmerz im Brustkorb, Atemnot etc.).

Hirnleistungsstörungen (Demenz)

Aus einer grossen klinischen Studie gibt es Hinweise, dass bei Frauen, welche bei Beginn der HRT 65 Jahre oder älter sind, das Risiko für Gedächtnisstörungen erhöht sein kann. Es ist nicht bekannt, ob diese Erkenntnisse auch für jüngere Frauen bzw. andere HRT-Präparate gelten.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel nehmen oder kürzlich genommen haben, auch wenn diese nicht rezeptpflichtig sind.

Die gleichzeitige Einnahme von Trisequens N mit den folgenden Medikamenten kann zu einer Abnahme der Wirkung von Trisequens N führen: gewisse Mittel gegen Epilepsie (z.B. Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin) und Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten (z.B. Penicilline, Tetrazykline, Rifampicin, Rifabutin, Nevirapin, Efavirenz, Amprenavir, Nelfinavir und Telaprevir).

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, ob Sie mit Arzneimitteln zur Behandlung von Hepatitis C-Infektionen behandelt werden (Arzneimittel mit Wirksubstanzen wie Ombitsavir, Paritaprevir, Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir, Pibrentasvir, Sofosbuvir, Velpatasvir, Voxilaprevir).

Pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, können die Wirkung von Trisequens N ebenfalls verringern.

Ketoconazol (ein Mittel gegen Pilzerkrankungen) oder gewisse Antibiotika (z.B. Erythromycin, Clarithromycin) können die Wirkung von Trisequens N verstärken.

Die Wirkung von Blutverdünnungsmedikamenten (Antikoagulantien) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Trisequens N abnehmen.

Die gleichzeitige Einnahme von Trisequens N mit Cyclosporin (ein Immunsuppressivum zur Unterdrückung der Immunreaktionen) kann zu einer Zunahme der Wirkung dieser Medikamente führen.

Wenn Sie mit Lamotrigin, einem Antiepileptikum, behandelt werden, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit, da eine Anpassung der verabreichten Lamotrigin-Dosis erforderlich sein kann und Sie zu Beginn der Therapie mit Trisequens N engmaschig überwacht werden müssen. Wenn Sie Trisequens N wieder absetzen wollen, muss dies ebenso unter Überwachung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin erfolgen, da wiederum eine Anpassung der Lamotrigin-Dosis nötig sein könnte.

Bei Diabetikerinnen ist es möglich, dass die Einnahme von Trisequens N eine Anpassung der Dosis der Medikamente gegen Diabetes notwendig macht.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie informieren, ob eine Anpassung der Dosierung der oben erwähnten Medikamente notwendig ist.

Andere Vorsichtsmassnahmen

Wenn Sie unter einer HRT gleichzeitig mit Schilddrüsenhormonen behandelt werden, sollten Sie Ihre Schilddrüse insbesondere in den ersten Monaten der Einnahme von Trisequens N ärztlich überwachen lassen.

Bitte nehmen Sie Trisequens N erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Trisequens N enthält in den weissen Filmtabletten 36 mg und in den blauen und roten Filmtabletten 37 mg Laktose.

Bisher liegen keine Hinweise vor, dass die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durch die Anwendung von Trisequens N beeinträchtigt wird.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Trisequens N während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Trisequens N ist während einer Schwangerschaft nicht indiziert. Während einer Trisequens N Behandlung sollte es nicht zu einer Schwangerschaft kommen. Sollten Sie während der Behandlung mit Trisequens N schwanger werden, oder dieses Präparat unbeabsichtigt während der Schwangerschaft eingenommen haben, müssen Sie so rasch wie möglich den Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen.

Trisequens N ist in der Stillzeit nicht indiziert, die Wirksubstanzen von Trisequens N gehen in die Muttermilch über.

Wie verwenden Sie Trisequens N?

Von Trisequens N nehmen Sie, falls vom Arzt nicht anders verordnet, jeden Tag eine Tablette ein, d.h. wenn alle 28 Tabletten aufgebraucht sind, beginnen Sie ohne Unterbruch mit einer neuen Packung.

Patientinnen, die noch Monatsblutungen haben oder von einer anderen sequentiellen Hormonersatztherapie wechseln, sollten am 5. Zyklustag (der erste Tag der Monatsblutung gilt als erster Zyklustag) mit der Einnahme der ersten Trisequens N Tablette beginnen. Wenn Sie keine Regelblutungen mehr haben oder die Blutungen unregelmässig sind, können Sie die Behandlung zu einem beliebigen Zeitpunkt beginnen.

Am besten nehmen Sie Trisequens N immer zur gleichen Tageszeit mit etwas Flüssigkeit in der folgenden Reihenfolge ein:

Angefangen wird mit der Estrogentherapie (12 blaue Tabletten), gefolgt von 10 Tagen Estrogen-/Gestagentherapie (10 weisse Tabletten) und 6 Tagen tiefer dosierten Estrogentherapie (6 rote Tabletten).

Nach Einnahme der letzten roten Tablette, wird die Behandlung am nächsten Tag mit der ersten blauen Tablette der neuen Packung fortgeführt.

Die Kalenderpackung ist so gestaltet, dass die Tabletten in der korrekten Reihenfolge eingenommen werden müssen. Siehe die Abbildungen und Kommentare zur korrekten Anwendung der Kalenderpackung.

Die monatliche Entzugsblutung stellt sich normalerweise während der Einnahme der sechs roten Tabletten ein, kann jedoch auch schon während der letzten Phase der weissen Tabletten auftreten.
Die ausführliche Gebrauchsanweisung finden Sie am Ende dieser Packungsbeilage.

Wenn Sie mehr Trisequens N eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich bitte so bald wie möglich an einen Arzt oder Apotheker bzw. eine Ärztin oder Apothekerin. Bei einer Überdosis Trisequens N kann es zu Übelkeit oder Erbrechen kommen.

Wenn Sie vergessen haben, Ihre Tablette zum üblichen Zeitpunkt zu nehmen

Nehmen Sie sie innerhalb der nächsten 12 Stunden ein. Ist der reguläre Einnahmezeitpunkt um mehr als 12 Stunden überschritten, verwerfen Sie die nicht eingenommene Dosis und nehmen Sie die nächste Tablette zum gewohnten Zeitpunkt am nächsten Tag.

Die Wahrscheinlichkeit von Durchbruch- oder Schmierblutungen wird durch das Vergessen einer Tablette erhöht.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Nur Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann je nach Ihren Bedürfnissen festlegen, wie lange Sie Trisequens N einnehmen sollen.

Welche Nebenwirkungen kann Trisequens N haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Trisequens N auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten)

Brustschmerzen oder Spannungsgefühl in den Brüsten, irreguläre oder verlängerte Monatsblutung

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Pilzinfektionen der Scheide oder Entzündungen, Wasseransammlungen, Depression oder Verstärkung einer vorhandenen Depression, Kopfschmerzen, Migräne oder Verstärkung einer vorhandenen Migräne, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfe in den Beinen, Rückenschmerzen, Brustödem oder Brustvergrösserung, Vergrösserung von Fibromen der Gebärmutter (gutartige Gebärmuttergeschwulst), periphere Ödeme (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe), Gewichtszunahme

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

Brustkrebs (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Trisequens N Vorsicht geboten?»), Allergie, Nervosität, oberflächliche Entzündung einer Vene im Zusammenhang mit einer Thrombose (Blutgerinnsel), Haarausfall, Hirsutismus (vermehrtes Wachstum der Gesichts- und Körperbehaarung), Akne, Juckreiz, Nesselsucht, Endometriumhyperplasie (Übermässiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut), schmerzhafte Menstruation, Überempfindlichkeitsreaktionen

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Lungenembolie (Blutgerinnsel), tiefe Venenentzündung im Zusammenhang mit einer Thrombose (Blutgerinnsel)

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

Endometriumkarzinom (Krebs der Gebärmutterschleimhaut), Schlafstörungen, Angst, Libidoveränderungen (Änderungen des Sexualtriebes), Schwindel, Schlafstörungen, Schlaganfall, Herzinfarkt, Verdauungsstörung, Erbrechen, Gallenblasenerkrankungen, Gallensteine, Seborrhö (übermässige Produktion von Talg), Hautausschlag, angioneurotisches Ödem (schwere allergische Reaktion), vaginaler und genitaler Juckreiz, Gewichtsverlust, Blutdruckanstieg

Weitere Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit einer HRT berichtet wurden, sind:

Gutartige Tumore der Brust, Harnwegsinfekte, Stimmungsschwankungen, emotionale Labilität, Herzklopfen (Palpitationen), Diarrhö, Verstopfung, Gelbsucht, dunkle Verfärbung der Haut (Chloasma), schmerzhafte, rötliche Hautknötchen (Erythema nodosum), Hautausschlag mit ringförmigen Rötungen oder wunden Stellen (Erythema multiforme), purpurne oder rot-braune Flecken, die durch die Haut sichtbar sind (vaskuläre Purpura), Scheidenausfluss (Fluor vaginalis), Unterleibsschmerzen, krankhafter Brustmilchausfluss (Galaktorrhoe)

Viele Nebenwirkungen verschwinden im Lauf der Behandlung von allein, ohne dass Sie die Behandlung abbrechen müssen. Bei schweren unerwünschten Wirkungen ist der Arzt bzw. die Ärztin umgehend aufzusuchen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern. Nicht im Kühlschrank lagern. Den Behälter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Trisequens N enthalten?

Wirkstoffe

Estradiol (als Estradiolhemihydrat), Norethisteronacteat

Hilfsstoffe

Blaue Filmtablette: Lactosemonohydrat, Maisstärke, Hydroxypropylcellulose, Talk, Magnesiumstearat, Hypromellose, Macrogol 400, Titandioxid (E171) und Indigocarmin (E132)

Weisse Filmtablette: Lactosemonohydrat, Maisstärke, Hydroxypropylcellulose, Talk, Magnesiumstearat, Hypromellose, Triacetin (E1518)

Rote Filmtablette: Lactosemonohydrat, Maisstärke, Hydroxypropylcellulose, Talk, Magnesiumstearat, Hypromellose, Propylenglycol, Titanidioxid (E171) und rotes Eisenoxid (E172)

Jede Kalenderpackung Trisequens N enthält:

12 blaue Filmtabletten zu je 2 mg Estradiol (als Estradiolhemihydrat).

10 weisse Filmtabletten zu je 2 mg Estradiol (als Estradiolhemihydrat) und 1 mg Norethisteronacetat.

6 rote Filmtabletten zu je 1 mg Estradiol (als Estradiolhemihydrat).

Zulassungsnummer

40051 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Trisequens N? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Von Trisequens N ist eine Kalenderpackung zu 28 Tabletten erhältlich.

Zulassungsinhaberin

Novo Nordisk Pharma AG, Kloten

Domizil: Zürich

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Bedienungsanleitung

1. Wochentag einstellen: Drehen Sie die innere Scheibe, bis der Wochentag der ersten Entnahme bei der Versiegelung steht.

2. Entnahme der ersten Tablette: Versiegelung der transparenten äusseren Scheibe herausbrechen und erste Tablette entnehmen.

3. Jeden Tag die transparente äussere Scheibe in Pfeilrichtung (im Uhrzeigersinn) um eine Position weiterdrehen und die nächste Tablette entnehmen.

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