Heparin «Bichsel» 417 I.E./ml, 1000 I.E./ml, 5000 I.E./ml, Injektionslösung

承認保有者: Laboratorium Dr. G. Bichsel AG · 承認番号: 46240

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Heparin «Bichsel» 417 I.E./ml, 1000 I.E./ml, 5000 I.E./ml, Injektionslösung はスイスで承認されています(承認番号 46240)。 承認取得者:Laboratorium Dr. G. Bichsel AG。

保険適用状況: 医薬品リスト未掲載 — 原則として自費

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

ヘパリン「Bichsel」は、皮下に注射する注射液で、血液凝固を抑制します。手術後や透析中などに、血栓の形成を防ぐため、または既存の血栓症を治療するために使用されます。→

使用してはいけない場合
  • 本剤は、ヘパリンに対する過敏症がある場合には使用してはなりません。→
  • ヘパリンによって引き起こされる血小板数の減少がある場合には使用してはなりません。→
  • 出血傾向を高める疾患、または重度の肝臓、腎臓、膵臓の疾患がある場合には使用してはなりません。→
  • 胃腸管の潰瘍や脳出血など、血管系の異常が疑われる場合には使用してはなりません。→
  • 眼科手術、非炎症性の網膜疾患、または硝子体出血がある場合には使用してはなりません。→
  • 流産の恐れがある場合、または脊髄周辺での処置がある場合には使用してはなりません。→
注意すること
  • 血液凝固が著しく低下する可能性があるため、けがをした際には出血のリスクがあることから、非常に注意が必要です。→
  • 組織生検や筋肉内注射など、計画的な医療処置を受ける前には、担当の医師に知らせる必要があります。→
  • 既存の腎臓または肝臓の疾患がある場合、あるいは前立腺や胆道に関する最近の手術がある場合には注意が必要です。→
  • アスピリンや他の抗炎症薬など、同時に服用する薬剤によっては作用が増強され、出血しやすくなることがあります。→
  • 他の薬剤によって、本剤のアレルギー特性が増強されることがあります。→
  • 本剤の特定の濃度にはナトリウムが含まれており、ナトリウム制限食を行っている場合には考慮する必要があります。→
妊娠・授乳期

妊娠中または授乳中は、医師が明確に処方した場合にのみ治療を行うべきです。→

考えられる副作用→
  • 注射部位の内出血
  • 出血傾向の増加
  • 鼻出血
  • 口腔粘膜からの出血
  • 新たな血栓のリスクを伴う血小板数の減少
  • 脱毛
  • 皮膚の発赤や呼吸困難などの過敏症反応
  • 長期治療による骨密度の低下
保管方法

本剤は、室温で光を避けて保管し、子供の手の届かない場所に保存してください。→

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Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Heparin «Bichsel» 417 I.E./ml, 1000 I.E./ml, 5000 I.E./ml, Injektionslösung

Laboratorium Dr. G. Bichsel AG

Was ist Heparin «Bichsel» und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Heparin, die Wirksubstanz von Heparin «Bichsel», wird aus Darmschleimhaut des Schweines gewonnen. Sie wird als Lösung unter die Haut gespritzt und hemmt die Blutgerinnung. Der Arzt oder die Ärztin verschreibt daher Heparin «Bichsel», um die Gerinnungsneigung des Blutes herabzusetzen. Diese Wirkung ist erwünscht zur Vorbeugung und zur Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln, aber auch zur Behandlung von Thrombosen (Bildung von Blutgerinnseln), z.B. in Venen. Solche Thrombosen können auftreten bei Venenentzündung, nach Operationen oder während der Dialysebehandlung (künstliche Niere).

Wann darf Heparin «Bichsel» nicht angewendet werden?

Heparin «Bichsel» darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit auf Heparin.

Dies gilt insbesondere für eine bestehende oder früher durchgemachte allergische Thrombozytopenie (Verminderung der Blutplättchenzahl), die durch Heparin hervorgerufen wurde.

Weiter dürfen Sie Heparin «Bichsel» nicht anwenden bei Erkrankungen, die mit einer erhöhten Blutungsbereitschaft einhergehen (z.B. erhöhte Blutungsneigung, Mangel an Gerinnungsfaktoren, schwere Leber-, Nieren- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, sehr tiefe Blutplättchenzahl), bei Erkrankungen, bei denen der Verdacht eines Defekts des Blutgefässsystems besteht (z.B. Geschwüre im Magen- und/oder Darmtrakt, Bluthochdruck, Hirnblutung, Verletzungen oder chirurgische Eingriffe am zentralen Nervensystem (Hirn/Rückenmark)) sowie bei Augenoperationen, nichtentzündlichen Netzhauterkrankungen, Glaskörperblutungen, Hirnarterienmissbildungen, gewissen entzündlichen Herzkrankheiten, drohender Fehlgeburt, rückenmarksnaher Anästhesie und Eingriffen im Bereich des Rückenmarks.

Wann ist bei der Anwendung von Heparin «Bichsel» Vorsicht geboten?

Je nach Dosierung von Heparin «Bichsel» kann die Blutgerinnung erheblich vermindert und damit die Blutstillung erschwert sein (verlängerte Blutungszeit). Sie müssen deshalb bei Verletzungen wegen Blutungsrisiko sehr vorsichtig sein und sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen, wenn Sie eine Blutung feststellen. Falls bei Ihnen ärztliche Eingriffe wie Gewebeprobeentnahme, intramuskuläre Injektionen, Röntgenuntersuchungen geplant sind, informieren Sie den Arzt bzw. die Ärztin, dass Sie Heparin «Bichsel» anwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Nieren- oder Lebererkrankung leiden oder Sie kürzlich eine Operation an der Prostata oder den Leber- oder Gallenwegen hatten.

Auch bei der Anwendung zusätzlicher Medikamente ist Vorsicht geboten. Gleichzeitig eingenommene Medikamente vom Typ Aspirin oder andere Entzündungshemmer, die gegen Fieber oder Schmerzen angewendet werden, können die Wirkung von Heparin «Bichsel» verstärken und zu erhöhter Blutungsbereitschaft führen. Andere Medikamente können die allergischen Eigenschaften von Heparin «Bichsel» verstärken und zu allergischen Reaktionen führen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, dass Sie unter Heparin-Behandlung stehen und vergewissern Sie sich, dass das zusätzliche Medikament keine ungünstige Wirkung auf die Heparin-Behandlung hat.

Heparin «Bichsel» 417 I.E./ml Durchstechflasche à 48 ml, Heparin «Bichsel» 1000 I.E./ml Durchstechflasche à 20 ml und Heparin «Bichsel» 5000 I.E./ml Ampulle à 5 ml: Diese Arzneimittel enthalten weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle oder Durchstechflasche und sind daher nahezu «natriumfrei». Eine Durchstechflasche Heparin «Bichsel» 5000 I.E./ml à 20 ml enthält jedoch 60 mg Natrium. Dies entspricht 3 % der für eine oder einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!

Darf Heparin «Bichsel» während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit sollten Sie eine Behandlung mit Heparin «Bichsel» nur durchführen, wenn der Arzt oder die Ärztin dies ausdrücklich verordnet.

Wie verwenden Sie Heparin «Bichsel»?

Heparin «Bichsel» wird nur als Injektion angewendet. Abhängig davon, warum Ihnen der Arzt oder die Ärztin Heparin «Bichsel» verschrieben hat, unterscheidet sich die Dosierung je nach Art der Erkrankung, Körpergewicht und Alter. Bei Selbstinjektion halten Sie sich genau an die verordnete Dosis und an die nachstehend beschriebene Injektionstechnik. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie bezüglich Vorbereiten der Spritzen und Injektionstechnik genau informieren. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Vorbereiten und Durchführung der Injektion

Zur Durchführung der Injektion benötigen Sie eine sterile Spritze (z.B. 1ml - 2 ml) und eine sterile, subkutane Nadel (z.B. 25G, Ø 0,5mm, Länge 14-16 mm vom Typ Insulinnadel). Vor der Entnahme der verordneten Heparin «Bichsel» Dosis sind die Ampulle resp. die Durchstichflasche mit 63%-igem Alkohol zu desinfizieren.

In die Spritze wird dann die verordnete Dosis, z.B. 1000 Einheiten = 1 ml von Heparin «Bichsel» 1000 IE/ml oder 5000 Einheiten = 1 ml von Heparin «Bichsel» 5000 IE/ml, aufgezogen. Vor der Injektion ist durch leichtes Andrücken des Spritzenstempels die Spritze luftfrei zu machen (Zeichnung).

Die subkutane Injektion erfolgt nach Weisung des Arztes bzw. der Ärztin in eine Hautfalte der Bauchdecke, der Vorderseite des Oberarms oder einer anderen geeigneten Stelle. Desinfizieren Sie die entsprechende Hautstelle, nehmen Sie eine Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger und stechen Sie in einem leicht schrägen Winkel in die Hautfalte (Zeichnung).

Die Spritze darf nur einmal verwendet werden.

Welche Nebenwirkungen kann Heparin «Bichsel» haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Heparin «Bichsel» auftreten:

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

An der Injektionsstelle kann nach der Injektion ein kleiner, blauer Fleck entstehen (Hämatom). In der Regel ist dieser unbedeutend und sollte nach kurzer Zeit verschwinden. Wie früher erwähnt, können wiederholte Anwendungen von Heparin «Bichsel» zu einer erhöhten Blutungsneigung führen. Diese kann sich äussern z.B. durch Nasenbluten oder Blutungen der Mundschleimhaut. Das Auftreten der genannten Symptome ist dem Arzt oder der Ärztin unverzüglich zu melden.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Selten kann die Behandlung (typischerweise innerhalb der ersten 5 – 10 Tage) einen ausgeprägten Abfall der Anzahl an Blutplättchen (Thrombopenie) verursachen, welcher mit einer paradoxen Erhöhung des Risikos der Bildung von Blutgerinnseln einhergeht. Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin umgehend informieren, wenn Sie Anzeichen für eine Blockierung eines Blutgefässes durch ein Blutgerinnsel haben, wie z.B. krampfartige Schmerzen, Rötungen, Wärme oder Schwellungen in einem Ihrer Beine oder Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmacht oder Bluthusten.

In seltenen Fällen kann Haarausfall auftreten, der reversibel ist und nach Absetzen des Präparates verschwindet.

Sehr selten (weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Vereinzelt werden unter Heparinbehandlung Überempfindlichkeitsreaktionen wie Rötung der Haut, Atemnot, Fieber, Gefässkrämpfe und Kollaps beobachtet.

In sehr seltenen Fällen wurde in Verbindung mit einer Heparinbehandlung über eine schmerzhafte Dauererektion berichtet.

Eine Langzeitbehandlung mit Heparin kann einen Knochenschwund (Osteoporose) begünstigen, vor allem, wenn gleichzeitig Kortikosteroide eingenommen werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit

Heparin «Bichsel» darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Aufbrauchfrist nach Anbruch

Das Medikament ist für einen einmaligen Gebrauch bestimmt und ist unmittelbar nach Anbruch zu verwenden. Im Behälter verbleibende Restlösungen sind zu verwerfen.

Lagerungshinweis

Bei Raumtemperatur (15 – 25 °C) vor Licht geschützt aufbewahren.

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Heparin «Bichsel» enthalten?

Wirkstoffe

1 ml Injektionslösung enthält 417 I.E. (Internationale Einheiten), 1000 I.E. bzw. 5000 I.E. Heparin-Natrium

Hilfsstoffe

Wasser für Injektionszwecke, Salzsäure zur pH-Einstellung

Zulassungsnummer

46240 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Heparin «Bichsel»? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Im Handel sind:

Heparin «Bichsel» 417 I.E./ml Durchstechflaschen 10 x 48 ml

Heparin «Bichsel» 1000 I.E./ml Durchstechflaschen 10 x 20 ml

Heparin «Bichsel» 5000 I.E./ml Ampullen 10 x 5 ml

Heparin «Bichsel» 5000 I.E./ml Durchstechflaschen 10 x 20 ml

Zulassungsinhaberin

Laboratorium Dr. G. Bichsel AG, 3800 Unterseen

Diese Packungsbeilage wurde im November 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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