Fortecortin® Tabletten

承認保有者: Merck (Schweiz) AG · 承認番号: 48670

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Fortecortin® Tabletten はスイスで承認されています(承認番号 48670)。 承認取得者:Merck (Schweiz) AG。

保険適用状況: 保険適用 — 基本保険で給付

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

フォルテコルチン錠には、強力な抗炎症作用を持つ合成ステロイドホルモンであるデキサメタゾンが含まれています。これは、脳浮腫、リウマチ性疾患、皮膚疾患、肺疾患または腸疾患の急性増悪、重篤な感染症の治療、腫瘍に伴う症状の緩和、および化学療法に伴う嘔吐の予防に使用されます。→

使用してはいけない場合

成分のいずれかに対して過敏症がある場合、この医薬品を使用してはなりません。→

注意すること
  • 反応能力、工具や機械の操作、および運転能力が低下する可能性があります。→
  • 心不全、糖尿病、血液凝固障害または真菌感染症に対するものなど、多くの他の医薬品を同時に服用する場合は特に注意が必要です。→
  • 治療中は予防接種を受けてはなりません。→
  • 胃腸潰瘍、骨粗鬆症、精神障害、感染症または緑内障などの既往歴がある場合は、医師に知らせる必要があります。→
  • 副腎腫瘍である褐色細胞腫が既知または疑われる場合は、服用前に医師に相談する必要があります。→
  • 12 歳未満の小児には、緊急時のみにこの医薬品を使用すべきです。→
妊娠・授乳期

妊娠中は、医師の判断によりやむを得ない必要性がある場合にのみこの医薬品を服用すべきです。有効成分は母乳中に移行するため、治療中は授乳を中止すべきです。→

考えられる副作用→
  • 感染症のリスク増加
  • 血液像の変化
  • 満月様顔貌および中心性肥満
  • 水分貯留および体重増加
  • 血糖値および血中脂質値の上昇
  • うつ病、不安または睡眠障害などの精神障害
  • 緑内障、白内障または視力ぼやけなどの眼疾患
  • 潰瘍や出血に至るまでの胃腸障害
保管方法

この医薬品は 30 度を超えない温度で保管し、子供の手の届かない場所に保存し、容器に EXP と記載された日までしか使用してはなりません。→

この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Fortecortin® Tabletten

Merck (Schweiz) AG

Was ist Fortecortin und wann wird es angewendet?

Fortecortin Tabletten enthalten den synthetisch hergestellten Wirkstoff Dexamethason. Dieses Steroidhormon hat eine stärkere Wirkung als das entsprechende körpereigene Hormon (Cortisol). Es wirkt stark entzündungshemmend, beeinflusst das Abwehrsystem des Körpers und wirkt lokalen Wasseransammlungen (Ödemen) entgegen. Deshalb wird es angewandt, um die Hirnschwellung zu behandeln, die bei Kopfverletzungen, Hirnblutungen, Operationen am Gehirn, Hirn- und Hirnhaut-Entzündungen, Eiteransammlung im Gehirn, Schlaganfall und Schädelbestrahlung auftritt.

Fortecortin kann auch eingesetzt werden zur Behandlung akuter Schübe entzündlicher rheumatischer Erkrankungen (chronische Polyarthritis), bei akuten Schüben gewisser Hautkrankheiten (z.B. Ekzeme), bei gewissen Lungenkrankheiten (z.B. schweres Bronchialasthma), bei akuten Schüben gewisser entzündlicher Darmkrankheiten, bei schweren Infektionskrankheiten. Bei der Behandlung von Geschwülsten wird Fortecortin angewandt, um gewisse tumorbedingte Beschwerden zu bessern und das chemotherapiebedingte Erbrechen zu behandeln bzw. zu verhindern.

Das Arzneimittel darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Während der Therapie mit Fortecortin sollten, soweit vom Arzt oder von der Ärztin verordnet, eine geeignete Ernährung, Krankengymnastik und andere begleitende Massnahmen beibehalten werden.

Wann darf Fortecortin nicht eingenommen / angewendet werden?

Fortecortin darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe.

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Fortecortin Vorsicht geboten?

Fortecortin kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Diese Beeinträchtigung ist besonders mit Veränderungen der Stimmungslage, des Antriebes und der Konzentrationsfähigkeit zu begründen.

Wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, so kann dies zu einem gehäuften Auftreten unerwünschter Wirkungen führen. Besondere Aufmerksamkeit ist bei gleichzeitiger Einnahme von folgenden Arzneimitteln geboten: Arzneimittel gegen Herzschwäche, harntreibende Arzneimittel, Abführmittel, blutzuckersenkende Arzneimittel, Arzneimittel, welche die Blutgerinnung hemmen, Arzneimittel gegen Rheuma, Arzneimittel gegen Tuberkulose, Arzneimittel gegen epileptische Anfälle, Arzneimittel gegen Schweinebandwurminfektion, Schlafmittel, Schmerzmittel, Arzneimittel gegen Magenübersäuerung und Sodbrennen, Arzneimittel gegen Pilzkrankheiten, Östrogene ('Pille' oder Hormonersatztherapie nach der Menopause), blutdrucksenkende Arzneimittel, muskelentspannende Arzneimittel, Arzneimittel gegen Malaria, Arzneimittel, die das Immunsystem unterdrücken und Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen.

Während der Behandlung mit Fortecortin sollten Sie sich nicht impfen lassen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin weiss Bescheid, was in diesem Fall zu tun ist. Teilen Sie ihm/ihr ebenfalls mit, wenn Sie in letzter Zeit tropische Länder bereist haben. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn während der Behandlung mit Fortecortin eine Infektionskrankheit auftritt. Teilen Sie Ihrem Arzt auch mit, falls Sie an Magen-Darm-Geschwüren, ausgeprägter Knochenbrüchigkeit (Osteoporose), psychischen Störungen, Amöbeninfektion, Pilzinfektion innerer Organe oder grünem Star leiden.

Bei einer Behandlung mit diesem Arzneimittel kann es zu einer sogenannten Phäochromozytom-Krise kommen, die tödlich verlaufen kann. Das Phäochromozytom ist ein seltener hormonabhängiger Tumor der Nebenniere. Mögliche Symptome einer Krise sind Kopfschmerzen, Schweissausbruch, Herzklopfen (Palpitationen) und Bluthochdruck (Hypertonie). Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie eines dieser Zeichen bemerken.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, bevor sie Fortecortin Tabletten einnehmen: wenn der Verdacht besteht oder bekannt ist, dass Sie ein Phäochromozytom (Tumor der Nebenniere) haben.

Bei Kindern unter 12 Jahren soll Fortecortin nur in Notfällen angewendet werden. Dabei wird der Arzt oder die Ärztin eine Dosierung verschreiben, die sich mehr nach der Schwere der Krankheit als nach Alter und Körpergewicht richtet.

Konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin beim Auftreten von Sehstörungen.

Bitte nehmen Sie Fortecortin erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Fortecortin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Während der Schwangerschaft dürfen Sie Fortecortin nur einnehmen, wenn der Arzt oder die Ärztin dies als unbedingt erforderlich erachtet. Frauen müssen den Arzt oder die Ärztin über eine vermutete oder eingetretene Schwangerschaft unbedingt informieren.

Da bei Einnahme von Fortecortin während der Stillzeit geringe Mengen des Wirkstoffes in die Muttermilch übergehen, sollte abgestillt werden. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin wenn Sie stillen.

Wie verwenden Sie Fortecortin?

Der Arzt oder die Ärztin wird die Dosierung der Tabletten individuell nach Art, Schwere und Verlauf der Krankheit festlegen. Er/sie wird darüber entscheiden, ob der Behandlung mit Tabletten eine Injektionsbehandlung vorausgehen muss, ob im Lauf der Behandlung die Dosierung schrittweise gesenkt werden kann und ob eine Zusatzbehandlung oder eine Umstellung auf ein anderes Arzneimittel vom gleichen Typ wie Fortecortin erforderlich ist.

Bei schwereren Krankheitsbildern (z.B. akute Schübe rheumatischer Erkrankungen, schwere Infektionskrankheiten, gewisse Haut-, Lungen- und Darmerkrankungen, tumorbedingte Beschwerden, chemotherapiebedingtes Erbrechen) beginnt die Behandlung im Allgemeinen mit 4-16 mg Fortecortin täglich und wird anschliessend mit einer geringeren Dosierung fortgesetzt.

Bei Kindern wird die Dosis vom Arzt oder der Ärztin ebenfalls individuell der Art, Schwere und dem Verlauf der Erkrankung angepasst, nach ausreichendem Ansprechen in der Regel in kleinen Schritten reduziert und das Arzneimittel sobald als möglich abgesetzt.

Falls nötig, können die Tabletten halbiert werden. Die Tagesdosis soll morgens auf einmal mit etwas Flüssigkeit unzerkaut eingenommen werden. Bei der Behandlung des Hirnödems, von tumorbedingten Beschwerden sowie des chemotherapiebedingten Erbrechens kann es erforderlich sein, die Tagesdosis in 2-4 Einzeldosen aufzuteilen und jeweils nach den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit unzerkaut einzunehmen.

Die gestörte Stressreaktion unter Glukokortikoid-Langzeittherapie macht eine Erhöhung der Kortikoiddosis unter Stressbedingungen notwendig. Nach einer Langzeitbehandlung ist die gestörte Stressreaktion unter Umständen noch bis zu einem Jahr nach Absetzen des Arzneimittels zu erwarten und macht eine vorbeugende Kortikoidgabe in Stresssituationen erforderlich! Ihr Arzt oder Ihre Ärztin weiss Bescheid, was in solchen Fällen zu tun ist.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Brechen Sie die Behandlung ohne Anweisung eines Arztes oder der Ärztin auf keinen Fall plötzlich ab.

Welche Nebenwirkungen kann Fortecortin haben?

Erhöhtes Infektionsrisiko, Verschleierung von Infektionen, Blutbildveränderungen, Überempfindlichkeitsreaktionen, Vollmondgesicht, Stammfettsucht, Funktionseinschränkung der Nebennierenrinde, Wassereinlagerung im Körper, vermehrte Kaliumausscheidung, Gewichtszunahme, Erhöhung des Blutzuckers, Erhöhung der Blutfettwerte, Appetitzunahme, psychische Störungen wie Depressionen, Gereiztheit, innere Unruhe, Schlafstörungen und Selbstmordgedanken. Epileptische Krämpfe, grüner Star, grauer Star, verschwommenes Sehen, vermehrtes Auftreten von Augeninfektionen, Blutdruckanstieg, erhöhtes Arteriosklerose- und Thromboserisiko, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre, Magenblutungen, Magenbeschwerden. Hautveränderungen (z.B. Akne, braunrote Streifenbildung der Haut), vermehrte Körperbehaarung, Muskel-, Sehnenbeschwerden, erhöhte Knochenbrüchigkeit (Osteoporose), Wachstumsverzögerung bei Kindern, Störungen der Regelblutung, Impotenz.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen Anzeichen dieser Nebenwirkungen auftreten.

Das Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen kann vermindert werden durch:

·Verhinderung einer Gewichtszunahme (tägliche Gewichtskontrolle, Kalorienzufuhr anpassen).

·Zurückhaltung mit Salz und Zucker.

·Kaliumreiche Ernährung (Obst und Gemüse, speziell Aprikosen, Bananen).

·Ausreichende Einnahme von Kalzium (Milch, Milchprodukte).

·Ausreichende Einnahme von Eiweiss mit der Nahrung.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Nicht über 30°C lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Fortecortin enthalten?

Wirkstoffe

1 Tablette enthält 4 mg Dexamethason (9-Fluor-16-alpha-Methylprednisolon)

Hilfsstoffe

Magnesiumstearat, Saccharose, Crospovidon, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Lactose-Monohydrat

Zulassungsnummer

48670 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Fortecortin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es sind Packungen mit 30 oder 100 teilbaren Tabletten erhältlich.

Zulassungsinhaberin

Merck (Schweiz) AG, Zug

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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