Relpax®

承認保有者: Viatris Pharma GmbH · 承認番号: 55218

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Relpax® はスイスで承認されています(承認番号 55218)。 承認取得者:Viatris Pharma GmbH。

保険適用状況: 保険適用 — 基本保険で給付

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

Relpax は 5-HT1 作動薬に分類され、前兆を伴うまたは伴わない片頭痛の急性治療に使用されます。この薬剤は、頭部の痛みを伴って拡張した血管を収縮させるものと考えられています。→

使用してはいけない場合
  • Eletriptan または Gelborange S などの着色料を含む成分に対して過敏症がある場合、この薬剤を使用してはなりません。→
  • 重度の肝疾患または腎機能障害がある場合、使用してはなりません。→
  • 高血圧であり、かつ治療により十分にコントロールされていない場合、この薬剤を服用してはなりません。→
  • 現在または過去に心疾患または心筋の血流障害がある場合、使用することは許可されていません。→
  • 四肢または脳の血管疾患がある場合、ならびに脳卒中の後には、この薬剤を使用してはなりません。→
  • Ergotamin や他のトリプタン系薬剤など、他の片頭痛治療薬との併用を 24 時間以内に行うことはできません。→
注意すること
  • この薬剤は、反応能力、運転適性および機械操作能力に影響を与える可能性があります。→
  • 心疾患のリスクが高い場合、またはてんかんを有している場合は、使用前に医師への相談が必要です。→
  • 特定の抗生物質、抗真菌薬、またはプロテアーゼ阻害薬との併用前に、医師への相談が必要です。→
  • 抗うつ薬または特定の鎮痛薬を同時に服用している場合、まれにセロトニン症候群が発生する可能性があります。→
  • 顔、舌、または喉の腫れに伴う呼吸困難が生じた場合は、直ちに医師に連絡する必要があります。→
  • 乳糖不耐症が既知である人は、この薬剤に乳糖が含まれているため、医師への相談後にのみ服用すべきです。→
妊娠・授乳期

妊娠中、妊娠を希望している場合、または授乳中は、医師への相談後にのみ Relpax を服用する必要があります。→

考えられる副作用→
  • 倦怠感、眠気および脱力感
  • めまい、ふらつきおよび頭痛
  • 吐き気、腹痛および消化器症状
  • 胸部および喉部の圧迫感ならびに嚥下困難
  • 動悸、頻脈および血圧変動
  • アレルギー反応および顔または喉の腫れ
  • 心筋または大腸の血流障害
  • 重度の視覚障害および失神
保管方法

この薬剤は、室温で元の包装に入れ、子供の手の届かない場所に保管する必要があります。→

この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Relpax®

Viatris Pharma GmbH

Was ist Relpax und wann wird es angewendet?

Relpax gehört zu den sogenannten 5-HT1-Agonisten und darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Relpax wird für die Akutbehandlung der Migräne mit oder ohne Aura angewendet. Migränekopfschmerzen werden wahrscheinlich durch eine schmerzhafte Erweiterung und Entzündung von Blutgefässen im Kopf verursacht. Relpax wirkt vermutlich, indem es diese erweiterten Blutgefässe wieder verengt.

Die sogenannte Auraphase kann der eigentlichen Migräne vorausgehen und z.B. Sehstörungen, Taubheitsgefühle oder Sprachstörungen beinhalten.

Wann darf Relpax nicht angewendet werden?

Sie dürfen Relpax nicht einnehmen, wenn Sie

·auf Eletriptan oder einen der anderen Inhaltsstoffe von Relpax, wie z.B. den Farbstoff Gelborange S (E 110) überempfindlich reagieren,

·an einer schweren Lebererkrankung leiden,

·an einer Nierenfunktionsstörung leiden,

·an hohem und therapeutisch ungenügend kontrolliertem Blutdruck leiden,

·jemals an Herzkrankheiten wie z.B. Herzinfarkt oder Angina pectoris oder anderen Durchblutungsstörungen des Herzmuskels oder der Herzkranzgefässe (z.B. Prinzmetal-Angina) gelitten haben,

·an Gefässerkrankungen/Durchblutungsstörungen der Gliedmassen oder des Gehirns leiden,

·bei Ihnen jemals ein Schlaganfall aufgetreten ist (auch ein leichter Schlaganfall, der nur einige Minuten oder Stunden gedauert hat),

·andere Migränemittel wie Ergotamin (wie z.B. Cafergot® und Cafergot-PB®), dem Ergotamin verwandte Substanzen (einschliesslich Methysergid) 24 Stunden vor oder nach der Einnahme von Relpax eingenommen haben,

·gleichzeitig andere 5-HT1-Rezeptor-Agonisten (Triptane) einnehmen.

Wann ist bei der Anwendung von Relpax Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Wenn bei Ihnen je ein erhöhtes Risiko für eine Herzerkrankung festgestellt wurde oder Risikofaktoren für eine Herzkrankheit bestehen (z.B. Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Nikotingenuss oder Nikotinersatztherapie, Herzkrankheiten in der Familie, Männer über 40, Frauen nach der Menopause bzw. den Wechseljahren), wenn Sie an Epilepsie leiden oder zu Krampfanfällen neigen, sollten Sie Relpax nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin anwenden.

Da Relpax mit gewissen anderen Arzneimittel zu Wechselwirkungen führen kann, sollten Sie Relpax nur nach vorheriger Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihre Ärztin mit anderen Arzneimitteln kombinieren. Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

·andere Mittel gegen Migräne

·gewisse Antibiotika wie Erythromycin, Clarithromycin und Josamycin

·bestimmte Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen wie Ketoconazol und Itraconazol

·so genannte Protease-Inhibitoren, wie Ritonavir, Indinavir und Nelfinavir

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann eine tiefere Dosierung für Relpax vorschreiben, falls Sie eines der oben erwähnten Arzneimittel einnehmen.

In seltenen Fällen kann ein sogenanntes «Serotonin-Syndrom» auftreten, wenn Triptane, einschliesslich Relpax, zusammen mit anderen Arzneimitteln mit serotonerger Wirkung angewendet werden. Dazu gehören bestimmte Typen von Arzneimitteln gegen Depression (z.B. sogenannte selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder selektive Serotonin/Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer, sog. MAO-Hemmer, L-Tryptophan, Lithium, trizyklische Antidepressiva, Johanniskraut) und bestimmte Schmerzmittel (Opiate). Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie mit diesen Arzneimitteln behandelt werden. Das «Serotonin-Syndrom» kann folgende Symptome umfassen: Gesteigerte Erregbarkeit der Muskeleigenreflexe, Muskelzuckungen, Zittern, Unruhe, Angst, Halluzinationen, Reizbarkeit bis zum Verwirrtheitszustand und zur Bewusstlosigkeit, schneller Herzschlag, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Durchfall. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn nach Einnahme von Relpax eines dieser Symptome auftritt.

Falls während der Behandlung mit Relpax Schwellungen im Gesicht (z.B. Lippen, Augenlider), der Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftreten (Angioödem), kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Die übermässige Anwendung von Arzneimitteln zur Behandlung von Kopfschmerzen wurde bei diesbezüglich empfindlichen Patienten mit einer Verschlimmerung der Kopfschmerzen in Verbindung gebracht (Medikamentenkopfschmerz). Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird in diesem Fall möglicherweise die Behandlung mit Relpax absetzen.

Relpax Filmtabletten enthalten Lactose. Bitte nehmen Sie Relpax Filmtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Der in Relpax enthaltene Azofarbstoff Gelborange S (E 110) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette (40 mg Filmtablette, 80 mg Filmtablette), d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Relpax während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, sollten Sie Relpax nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin einnehmen.

Wie verwenden Sie Relpax?

Relpax sollte so früh wie möglich nach Einsetzen eines Migränekopfschmerzes genommen werden. Relpax darf nicht zur Vorbeugung eines Migräneanfalls eingenommen werden. Relpax sollte auch nicht während der sogenannten «Aura»-Phase, welche der eigentlichen Migräne vorausgehen und z.B. Sehstörungen, Taubheitsgefühle oder Sprachstörungen beinhalten kann, eingenommen werden.

Falls vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Die übliche Anfangsdosis ist eine Filmtablette zu 40 mg. Wenn 2 Stunden nach der ersten Filmtablette keine Besserung eintritt, sollten Sie keine zweite Filmtablette einnehmen. Fragen Sie in einem solchen Fall Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.

Wenn nach anfänglicher Besserung die Migränekopfschmerzen erneut auftreten, können Sie eine zweite Filmtablette einnehmen. In diesem Fall sollten Sie zwei Stunden Abstand zwischen der ersten und zweiten Filmtablette einhalten.

Sie sollten nicht mehr als 160 mg Eletriptan (4 Filmtabletten à 40 mg oder 2 Filmtabletten à 80 mg) innerhalb von 24 Stunden einnehmen.

Sie sollten die Filmtabletten mit etwas Wasser unzerkaut einnehmen.

Bei Patienten über 65 Jahren ist bei der Anwendung von Dosierungen über 40 mg Eletriptan Vorsicht angebracht.

Die Anwendung von Relpax wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Wie sollen Sie sich verhalten, wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben?

Halten Sie sich immer an die ärztliche Verschreibung. Wenn Sie mehr Filmtabletten als verschrieben eingenommen haben oder jemand anders Ihre Filmtabletten genommen hat, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Welche Nebenwirkungen kann Relpax haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Relpax auftreten:

Nebenwirkungen sind meist leicht bis mässig ausgeprägt und halten nicht lange an. Sie können zum Teil auch durch die Migräne selbst verursacht sein.

Häufig wurde über Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwächegefühl, Rückenschmerzen, Schüttelfrost, Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie), Übelkeit, Bauchschmerzen, Schwindel, Benommenheit, verminderte Berührungsempfindlichkeit (Hypästhesie), Schwitzen, Wärmegefühl/Gesichtsrötung (Flush), Kribbeln, Engegefühl in der Brust und im Hals, Herzklopfen, Herzrasen, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden/Juckreiz oder Brennen im Rachen, Muskelsteife, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen berichtet.

Seit der Markteinführung wurden zusätzlich folgende Nebenwirkungen beobachtet: Allergische Reaktionen, Schwellungen im Gesicht (z.B. Lippen, Augenlider), Schwellung der Zunge, Schwellungen an den Gliedmassen und/oder im Rachenraum (sogenanntes Angioödem), Jucken, Hautausschlag, Durchblutungsstörungen des Dickdarms, Erbrechen, Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Ohnmacht, Durchblutungsstörungen des Herzmuskels (z.B. Herzinfarkt, Angina pectoris) und teilweise schwere Sehstörungen.

Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bemerken oder wenn Schwere, Schmerz, Druck- oder Engegefühl im Brust-Halsbereich auftritt.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie unter den oben erwähnten Wirkungen leiden während Sie Relpax einnehmen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Die nicht verwendeten Filmtabletten sollen Sie Ihrer Apotheke zurückbringen.

Lagerungshinweis

Bei Raumtemperatur (15-25 °C), in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Relpax enthalten?

Wirkstoffe

1 Filmtablette zu 40 mg enthält 40 mg Eletriptan (als Eletriptan-Hydrobromid).

1 Filmtablette zu 80 mg enthält 80 mg Eletriptan (als Eletriptan-Hydrobromid).

Hilfsstoffe

Filmtabletten zu 40 mg und 80 mg:

Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Hypromellose, Triacetin, Titandioxid (E 171), Gelborange S (E 110).

Zulassungsnummer

55218 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Relpax? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Relpax 40 mg: Packungen mit 4, 6 oder 20 Filmtabletten.

Relpax 80 mg: Packung mit 6 oder 20 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Viatris Pharma GmbH, 6312 Steinhausen.

Diese Packungsbeilage wurde im November 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

[Version 201 D]

← 医薬品検索へ戻る