Metolazon Galepharm

承認保有者: Galepharm AG · 承認番号: 56468

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Metolazon Galepharm はスイスで承認されています(承認番号 56468)。 承認取得者:Galepharm AG。

保険適用状況: 保険適用 — 基本保険で給付

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

Metolazon Galepharm は、組織内の水分貯留である浮腫の治療に用いられる医薬品です。本剤は、尿の排泄を増加させることにより体内の塩分と水分量を減少させ、腎疾患、腎機能の低下および心不全に適用されます。→

使用してはいけない場合
  • 有効成分である Metolazon または添加物のいずれかに対して過敏症がある場合には使用してはなりません。→
  • スルホンアミド系またはチアジド系利尿薬に対してアレルギー反応を示したことがある場合には使用してはなりません。→
  • 水分をこれ以上排出できない状態にある場合には使用してはなりません。→
  • 肝硬変に起因する可能性のある昏睡または昏睡状態にある場合には使用してはなりません。→
  • 血液中の電解質バランスに重篤な障害がある場合には使用してはなりません。→
注意すること
  • 降圧薬またはアルコールとの併用により、めまい、脱力感および倦怠感を伴う血圧低下が生じる可能性があります。→
  • 使用に先立ち、アレルギー、痛風、重篤な腎機能または肝機能障害、ならびに糖尿病について医師に知らせる必要があります。→
  • 発熱、喉または口腔内の炎症徴候、あるいは排尿に問題が生じた場合は、直ちに医師に連絡する必要があります。→
  • 視力喪失または眼痛が生じた場合は、これが脈絡膜滲出または眼圧上昇を示唆する可能性があるため、直ちに医師に知らせる必要があります。→
  • 相互作用が生じる可能性があるため、服用中の他のすべての医薬品について医師に知らせる必要があります。→
  • 本剤は反応能力に影響を及ぼす可能性があり、したがって運転または機械の操作を危険にする可能性があります。→
妊娠・授乳期

妊娠中および授乳中は、医師が絶対に必要であると判断した場合を除き、本剤を服用してはなりません。有効成分は母乳中に移行し、胎児に害を及ぼす可能性があります。→

考えられる副作用→
  • 血液中の電解質値の変化
  • 尿酸値および血糖値の上昇
  • 頭痛およびめまい感
  • 倦怠感および低血圧
  • 悪心、嘔吐、便秘または下痢
  • 筋肉痙攣および筋肉痛
  • 発疹および関節痛
  • 視覚障害または眼痛
保管方法

本剤は、元の包装に入れて光を避け、30 °C を超えない場所で、かつ小児の手の届かないところに保管する必要があります。→

この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden, und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Metolazon Galepharm

Was ist Metolazon Galepharm und wann wird es angewendet?

Metolazon Galepharm wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet zur Behandlung von Ödemen (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe) bei Nierenerkrankungen und Zuständen mit eingeschränkter Nierenfunktion, sowie zur Behandlung von Ödemen bei Herzschwäche.

Der Wirkstoff Metolazon vermindert den Kochsalz- und Wassergehalt im Körper, in dem es die Harnausscheidung erhöht.

Wann darf Metolazon Galepharm nicht eingenommen werden?

Metolazon Galepharm darf nicht angewendet werden:

·Bei Überempfindlichkeitsreaktionen auf den Wirkstoff Metolazon oder einen der Hilfsstoffe.

·Wenn Sie auf sogenannte Sulfonamide oder Thiazid-Diuretika allergisch reagieren.

·Wenn Sie kein Wasser mehr lösen können.

·Bei Koma oder komatösen Zuständen, die durch eine Leberzirrhose bedingt sein können.

·Wenn bei Ihnen eine schwere Störung des Elektrolythaushalts im Blut vorliegt.

Wann ist bei der Einnahme von Metolazon Galepharm Vorsicht geboten?

Wird Metolazon Galepharm zusammen mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln oder mit Alkohol eingenommen, so kann der Blutdruck abfallen, was zu Schwindelgefühl, Schwäche und Müdigkeit führt.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor der Anwendung dieses Arzneimittels, ob Sie auf Diuretika (Arzneimittel zur Erhöhung der Urinausscheidung, insbesondere auf Sulfonamide, Thiazide und verwandte Stoffe) allergisch reagieren, an Gicht, an einer schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörung oder an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden. Ihre Antidiabetikatherapie muss eventuell neu eingestellt werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihre Elektrolytwerte (Kalium, Natrium, Chlorid, Magnesium) im Blut regelmässig kontrollieren.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie sich einer Operation unterziehen müssen, da gegebenenfalls die Dosis angepasst werden muss.

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen eine Infektion mit Symptomen wie Fieber mit einer schweren Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands oder Fieber mit lokalen Entzündungszeichen wie Schmerzen im Hals, Rachen oder Mund auftreten, oder wenn Sie Probleme beim Wasserlassen haben. Metolazon Galepharm kann die Anzahl der weissen Blutkörperchen verringern und so Ihren Widerstand gegen Infektionen reduzieren.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie einen Sehkraftverlust bemerken oder Augenschmerzen auftreten. Dies kann auf eine Flüssigkeitsansammlung in der Gefässschicht des Auges zurückzuführen sein (Aderhauterguss) oder auf eine Druckzunahme im Auge. Dies kann innerhalb von Stunden bis Wochen nach der Einnahme von Metolazon Galepharm auftreten und zu einem permanenten Sehkraftverlust führen, falls nicht rechtzeitig eine Behandlung eingeleitet wird. Falls Sie eine Penicillin- oder Sulfonamid-Allergie haben, ist das Risiko einen Aderhauterguss zu erleiden möglicherweise erhöht.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über alle Arzneimittel (auch pflanzliche Arzneimittel), die Sie zudem regelmässig oder gelegentlich einnehmen oder anwenden, da möglicherweise die Dosierung angepasst oder das Arzneimittel abgesetzt werden muss. Dies gilt insbesondere für:

·Lithium-haltige Arzneimittel (zur Behandlung einer bestimmten Art von Depression)

·Digoxin (ein Arzneimittel zur Behandlung der Herzschwäche)

·Schmerzmittel (nichtsteroidale Entzündungshemmer (NSAID; z.B. Diclofenac, Ibuprofen, Mefenaminsäure etc.), Acetylsalicylsäure, zur Behandlung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen)

·Ciclosporin (Arzneimittel, welches das Immunsystem beeinflusst)

·Diuretika (andere als das Metolazon, welche zur Behandlung von Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Leberzirrhosen verwendet werden)

·ACE-Hemmer (Arzneimittel für die Behandlung von Bluthochdruck und Herzkrankheiten)

·Antikoagulanzien (Arzneimittel zur Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln)

·Insulin oder orale Antidiabetika (Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit)

·Kortikosteroide (entzündungshemmende Medikamente)

·ACTH (ein Hypophysenhormon)

·Arzneimittel gegen Herzrhythmus-Störungen, wie z.B. Sotalol

·Barbiturate oder Narkotika (Arzneimittel zur Behandlung von Schlaflosigkeit, Angstzuständen und Epilepsie)

·Angiotensin-II-Antagonisten oder Aldosteron-Antagonisten (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Nierenschäden durch Diabetes)

·Arzneimittel zur Behandlung der Gicht

·Vitamin D und Kalziumsalze

Die Behandlung mit Metolazon kann zu Müdigkeit, Benommenheit oder Schwindelgefühl führen, welche die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen können!

Metolazon Galepharm enthält Laktose. Nehmen Sie Metolazon Galepharm daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.

Darf Metolazon Galepharm während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Metolazon Galepharm nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin erachtet dies als unbedingt erforderlich. Es gibt klare Hinweise auf Risiken für das ungeborene Kind, da Metolazon Galepharm die Plazenta passiert.

Metolazon tritt in die Muttermilch über. Wenn Sie Ihr Kind stillen, dürfen Sie Metolazon Galepharm nicht ohne ärztliche Anweisung einnehmen.

Wie verwenden Sie Metolazon Galepharm?

Metolazon Galepharm soll einmal täglich, immer zur gleichen Zeit bezogen auf eine Mahlzeit (z.B. immer mit dem Frühstück) eingenommen werden.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die Dosierung und den Zeitpunkt für die Einnahme von Metolazon Galepharm festlegen. In der Regel beträgt die Anfangsdosis eine halbe Tablette Metolazon Galepharm (2.5 mg) pro Tag. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann die Dosierung nach Ihrem individuellen Ansprechen auf das Arzneimittel anpassen und gegebenenfalls erhöhen.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis Metolazon Galepharm ein, falls Sie die Einnahme vergessen haben.

Eine Überdosis von Metolazon Galepharm kann zu Durst, Übelkeit, Erbrechen, Desorientiertheit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen und niedrigem Blutdruck führen. In schweren Fällen kann eine Überdosis zu einem unregelmässigen Herzschlag (Herzrhythmusstörung) führen.

Die Anwendung und Sicherheit von Metolazon Galepharm bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Metolazon Galepharm haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Metolazon Galepharm auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten):

Erniedrigte Kalium-, Natrium-, Magnesium- oder Chlorid-Spiegel im Blut, erhöhter Harnsäurespiegel im Blut, erhöhter Blutzuckerspiegel, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Müdigkeit, niedriger Blutdruck, lageabhängiger niedriger Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, erhöhter Gehalt an harnpflichtigen Stoffen im Blut (Azotämie), erhöhte Ausscheidung von Glukose im Urin, Durst, erhöhte Harnstoff- und Kreatininwerte im Blut.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten):

Erniedrigte Anzahl weisser Blutkörperchen, Entzündung der Blutgefässe, Hautausschlag, Nesselfieber, Gelenkschmerzen, Gicht.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten):

Erniedrigte Anzahl roter Blutkörperchen, stark erniedrigte Anzahl Granulozyten (einer Gruppe der weissen Blutkörperchen), erniedrigte Anzahl Blutplättchen, allergische Reaktionen einschliesslich anaphylaktischer Reaktionen, erhöhte Kalziumspiegel oder erniedrigte Phosphatspiegel im Blut, psychotische Depression, Verwirrtheit, Erkrankung der peripheren Nerven, Schwindel, Kribbeln, Taubheit und Ameisenlaufen, ausgeprägte Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwäche, Unruhe (manchmal bis hin zu Schlaflosigkeit), Teilnahmslosigkeit, Krampfanfälle, verschlechterte Gehirnfunktion aufgrund einer fortgeschrittenen Lebererkrankung, vorübergehendes verschwommenes Sehen, Herzrasen, Brustkorbschmerzen, wahrnehmbares Herzklopfen, kurze Ohnmacht, Blutgerinnsel in einer Vene, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Blähungen, Leberentzündung, Gallenstauung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, schwere Hautreaktionen, Blasenbildung bis zur schichtweisen Ablösung der Haut, kleine Blutungen in der Haut (genannt Purpura), Hautentzündung aufgrund von Lichtempfindlichkeit, Nierenversagen, verminderte Harnausscheidung, Erektionsstörung, Schüttelfrost, erhöhte Cholesterin- und Blutfettwerte.

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden):

Abnahme des Sehvermögens oder Augenschmerzen aufgrund eines erhöhten Augendrucks (mögliche Anzeichen für eine Flüssigkeitsansammlung in der Gefässschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein akutes Winkelverschlussglaukom), Mundtrockenheit.

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen im Laufe der Behandlung Juckreiz, Hautrötungen, Gichtanfälle, ein Sehkraftverlust, Augenschmerzen, eine Infektion mit Symptomen wie Fieber mit einer schweren Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands oder Fieber mit lokalen Entzündungszeichen wie Schmerzen im Hals, Rachen oder Mund auftreten, oder wenn Sie Schwierigkeiten beim Wasserlösen oder andere ungewohnte Symptome haben.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Metolazon Galepharm enthalten?

Teilbare Tabletten zu 5 mg Metolazon.

Wirkstoffe

Metolazon.

Hilfsstoffe

Laktose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Natriumstearylfumarat.

Zulassungsnummer

56468 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Metolazon Galepharm? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Metolazon Galepharm, teilbare Tabletten: Packungen zu 20 und 100 Tabletten. (B)

Zulassungsinhaberin

Galepharm AG, Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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