Telmisartan Sandoz®

承認保有者: Sandoz Pharmaceuticals AG · 承認番号: 62466

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Telmisartan Sandoz® はスイスで承認されています(承認番号 62466)。 承認取得者:Sandoz Pharmaceuticals AG。

保険適用状況: 保険適用 — 基本保険で給付

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

Telmisartan Sandoz は、アンジオテンシン II 受容体拮抗薬に分類される降圧薬です。高血圧の低下、ならびにリスク患者または 2 型糖尿病患者における心筋梗塞および脳卒中の予防に使用されます。→

使用してはいけない場合
  • Telmisartan または他の錠剤成分に対する過敏症またはアレルギーがある場合、この医薬品を使用してはなりません。→
  • 妊娠中および授乳中の使用は許可されていません。→
  • 重度の肝機能障害、胆汁うっ滞、または胆道閉塞がある場合、この薬剤を服用してはなりません。→
  • 降圧療法中に顔、唇、舌、または喉に腫れが生じた既往がある場合、この医薬品を使用してはなりません。→
  • 糖尿病または腎機能低下がある場合、Aliskiren との併用は許可されていません。→
  • 18 歳未満の小児および青少年はこの医薬品を服用してはなりません。→
注意すること
  • 既存の腎疾患または肝疾患、下痢、嘔吐、糖尿病、または心疾患については、医師に知らせる必要があります。→
  • 減塩食、高カリウム血症、または利尿薬、リチウム、ジゴキシンなどの他の薬剤を併用している場合は注意が必要です。→
  • 服用後に腹痛、悪心、嘔吐、または下痢が生じた場合は、医師の助言を求める必要があります。→
  • 非ステロイド性鎮痛薬との併用には、十分な水分摂取と腎機能の確認が必要です。→
  • この医薬品は、反応能力、運転適性、および機械操作能力に影響を与える可能性があります。→
  • 既知の糖質不耐症のある方は、医師に相談した後にのみこの薬剤を服用する必要があります。→
妊娠・授乳期

Telmisartan Sandoz は、妊娠中も授乳中も服用してはなりません。治療中に妊娠が判明した場合は、直ちに医師に知らせる必要があります。→

考えられる副作用→
  • 上気道感染症
  • 尿路感染症
  • 貧血および血液像の変化
  • めまいおよび失神感
  • 腹痛、下痢、および嘔吐
  • 筋肉痛および関節痛
  • 腎機能の障害
  • 腫脹または発疹を伴うアレルギー反応
保管方法

この医薬品は、元の包装に入れ、室温で湿気を避けて保管し、子供の手の届かない場所に置く必要があります。→

この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Telmisartan Sandoz®

Sandoz Pharmaceuticals AG

Was ist Telmisartan Sandoz und wann wird es angewendet?

Telmisartan Sandoz gehört zu einer Gruppe blutdrucksenkender Arzneimittel, die Angiotensin-II-Antagonisten (Typ AT1) genannt werden, und enthält den Wirkstoff Telmisartan.

Telmisartan Sandoz wird zur Senkung eines erhöhten Blutdrucks (Hypertonie) angewendet.

Telmisartan Sandoz wird ebenfalls zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall bei Patienten angewendet, die bereits ein erhöhtes Risiko für solche Ereignisse haben und/oder die an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) vom Typ 2 leiden. Ihr Arzt kann Ihnen Auskunft geben, ob Sie zu diesen Betroffenen gehören.

Telmisartan Sandoz darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Wann darf Telmisartan Sandoz nicht eingenommen werden?

Telmisartan Sandoz darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich oder allergisch sind gegen Telmisartan oder einen anderen Tablettenbestandteil.

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Telmisartan Sandoz nicht einnehmen.

Wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels schwanger werden, müssen Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin verständigen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auch, wenn Sie eine Schwangerschaft planen. Dies ist deshalb wichtig, weil Arzneimittel mit dieser Art von Wirkung bei Einnahme nach dem dritten Schwangerschaftsmonat schwere Schädigungen bei dem sich entwickelnden Kind hervorrufen können. Wenn Sie stillen darf Telmisartan Sandoz ebenfalls nicht eingenommen werden.

Weiter darf Telmisartan Sandoz nicht angewendet werden bei starken Leberfunktionsstörungen, bei Gallenstauung und wenn Sie an einer Gallenwegsobstruktion (Abflussstörungen der Gallenflüssigkeit aus der Gallenblase) leiden.

Falls früher anlässlich der Einnahme eines blutdrucksenkenden Arzneimittels Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten, dürfen Sie Telmisartan Sandoz nicht einnehmen.

Falls Sie ein blutdrucksenkendes Arzneimittel mit dem Wirkstoff Aliskiren einnehmen und an Diabetes mellitus (Typ 1 oder Typ 2) oder an eingeschränkter Nierenfunktion leiden.

Telmisartan Sandoz darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verabreicht werden.

Wann ist bei der Einnahme von Telmisartan Sandoz Vorsicht geboten?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden oder Ihnen eine Niere transplantiert wurde, wenn Sie an einer Lebererkrankung, Durchfall oder Erbrechen leiden, wenn Sie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) haben oder wenn Sie eine Erkrankung des Herzens haben. Informieren Sie auch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine salzarme Diät einhalten, hohe Blutkaliumwerte haben und wenn Sie andere Arzneimittel, insbesondere Diuretika («Entwässerungstabletten»), andere Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks, Lithium oder Digoxin einnehmen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach der Einnahme von Telmisartan Sandoz bemerken. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird über die weitere Behandlung entscheiden. Beenden Sie die Einnahme von Telmisartan Sandoz nicht eigenmächtig.

Telmisartan Sandoz kann die blutdrucksenkende Wirkung anderer blutdrucksenkender Mittel verstärken.

Falls Telmisartan Sandoz gleichzeitig mit nichtsteroidalen Schmerzmitteln (einschliesslich Acetylsalicylsäure) eingenommen wird, sollte auf genügende Flüssigkeitseinnahme geachtet und die Nierenfunktion zu Beginn der Kombinationstherapie untersucht werden.

Vorsicht ist geboten, wenn Sie mit einem ACE-Hemmer oder Aliskiren (Arzneimittel gegen Bluthochdruck) behandelt werden.

Aufgrund möglicher Nebenwirkungen kann dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinträchtigen.

Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (Externa!).

Darf Telmisartan Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Telmisartan Sandoz darf weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit eingenommen werden. Wenn Sie während der Einnahme von Telmisartan Sandoz schwanger werden, informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, der/die über eine Absetzung des Präparates entscheiden wird (siehe auch «Wann darf Telmisartan Sandoz nicht eingenommen werden?»).

Wie verwenden Sie Telmisartan Sandoz?

Die folgenden Angaben gelten für Telmisartan Sandoz Tabletten zu 40 mg oder 80 mg, soweit Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin es Ihnen nicht anders verschrieben hat. Bitte beachten Sie diese Anweisungen, anderenfalls wird Telmisartan Sandoz bei Ihnen nicht optimal wirken.

Die Tabletten weisen eine Zierbruchrille auf. Diese ist nicht zur Dosisteilung geeignet.

Behandlung der leichten bis mittelschweren Hypertonie

Die empfohlene Dosis ist einmal täglich 40 mg (1 Tablette zu 40 mg). Wird Ihr Blutdruck dadurch nicht angemessen gesenkt, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis bis auf 80 mg täglich erhöhen (2 Tabletten zu 40 mg oder 1 Tablette zu 80 mg).

Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall

Die empfohlene Dosis ist einmal täglich 80 mg.

Lebererkrankung

Bei Patientinnen und Patienten mit Lebererkrankungen (leicht bis mittelstark eingeschränkter Leberfunktion) soll bei der Behandlung des Blutdrucks eine Tagesdosis von 40 mg nicht überschritten werden. Zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall bei Patientinnen und Patienten mit Lebererkrankungen ist Telmisartan Sandoz nicht geeignet.

Die Tabletten sollen immer zur gleichen Tageszeit (z.B. morgens) mit einer ausreichenden Menge an Flüssigkeit geschluckt werden. Sie können Telmisartan Sandoz zu oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen.

Im Falle einer Überdosis benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder setzen Sie sich mit der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses in Verbindung.

Wenn Sie vergessen haben Ihr Arzneimittel einzunehmen, sollten Sie, sobald Sie dies bemerken, die Dosis am gleichen Tag zu sich nehmen. Ist dies nicht mehr möglich, nehmen Sie Ihre verschriebene Dosis von Telmisartan Sandoz am nächsten Tag ein; nehmen Sie keine doppelte Dosis.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung.

Welche Nebenwirkungen kann Telmisartan Sandoz haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Telmisartan Sandoz auftreten:

Über Fälle von allergischen Reaktionen mit Schwellung der Lippen und/oder des Gesichtes (angioneurotisches Ödem), Jucken, Hautausschlag und Nesselausschlag (Urtikaria) wurde berichtet. Sollten Sie solche Symptome bei sich verspüren, so ist sofort der Arzt bzw. die Ärztin zu benachrichtigen.

Ferner können auch die folgenden Nebenwirkungen auftreten, die unter Behandlung mit Telmisartan beobachtet wurden:

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

·Infektionen der oberen Atemwege einschliesslich Hals- und Nasennebenhöhlenentzündung sowie Bronchitis,

·Harnwegsinfektionen,

·Blutarmut (Anämie) und andere Blutbildveränderungen,

·Kaliumüberschuss,

·Schlaflosigkeit,

·Depression,

·Gefühl von Ohnmacht,

·Schwindel,

·zu tiefer Blutdruck,

·Kurzatmigkeit

·zu schneller Puls oder zu langsamer Puls,

·Bauchschmerzen,

·Durchfall,

·Blähungen,

·Erbrechen,

·Schwitzen,

·Hautrötungen,

·Hautreaktionen (Ausschlag, Juckreiz und ähnliches),

·Muskelschmerzen,

·Rücken-, Gelenk- und Beinschmerzen, Sehnenentzündung-ähnliche Symptome,

·Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe),

·Beeinträchtigung der Nierenfunktion einschliesslich eines akuten Nierenversagens,

·Brustschmerzen,

·Schwäche.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

·Infektionen bis hin zur Blutvergiftung (Sepsis),

·Überempfindlichkeit,

·allergische Reaktion,

·Senkung der Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) (bei Diabetikern),

·Angstgefühle,

·Sehstörungen,

·Mundtrockenheit,

·Magenbeschwerden,

·Funktionsstörung der Leber (äussert sich in Symptomen wie Oberbauchschmerzen, Übelkeit, hellem Stuhl, dunklem Urin),

·Ekzem,

·grippeähnliche Symptome,

·Veränderung von gewissen Laborwerten.

Häufigkeit nicht bekannt

·Intestinales Angioödem (eine Schwellung des Darms mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall wurde nach der Anwendung ähnlicher Arzneimittel berichtet).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15-25°C), vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Telmisartan Sandoz enthalten?

1 Tablette (Zierbruchrille) enthält

Wirkstoffe

40 mg oder 80 mg Telmisartan.

Hilfsstoffe

Natriumhydroxid, Meglumin, Povidon K25, Lactose-Monohydrat, Povidon, Crospovidon, wasserfreie Lactose, Magnesiumstearat.

Zulassungsnummer

62466 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Telmisartan Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Telmisartan Sandoz 40 mg: Packungen zu 28 und 98 Tabletten (Zierbruchrille).

Telmisartan Sandoz 80 mg: Packungen zu 28 und 98 Tabletten (Zierbruchrille).

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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