Perindopril-Indapamid-Mepha 2.5/0.625 mg, Filmtabletten; Perindopril-Indapamid-Mepha 5/1.25 mg, Filmtabletten

承認保有者: Mepha Pharma AG · 承認番号: 62904

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Perindopril-Indapamid-Mepha 2.5/0.625 mg, Filmtabletten; Perindopril-Indapamid-Mepha 5/1.25 mg, Filmtabletten はスイスで承認されています(承認番号 62904)。 承認取得者:Mepha Pharma AG。

保険適用状況: 保険適用 — 基本保険で給付

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

ペリンドプリル・インダパミド - メファは、本態性高血圧の治療に用いられる ACE 阻害薬と利尿薬の固定配合剤です。有効成分は血管を拡張し、尿量をわずかに増加させることで、血圧を低下させ調節します。→

使用してはいけない場合
  • ペリンドプリル、他の ACE 阻害薬、インダパミド、スルホンアミド誘導体、または他の成分に対してアレルギーがある場合には、本剤を服用してはなりません。→
  • 過去に ACE 阻害薬の服用後に顔面の腫れや呼吸困難が生じたことがある場合には、服用してはなりません。→
  • 重篤な腎機能障害、透析中、または特定の腎動脈狭窄がある場合には、使用が禁止されています。→
  • 重篤な肝疾患、肝性脳症、または血液中のカリウム値が異常に低い場合には、本剤を服用してはなりません。→
  • 未治療の心不全の疑いがある場合、脳卒中の直後、または糖尿病若しくは腎不全において特定の他の有効成分との併用時には、使用してはなりません。→
  • 妊娠中および授乳中の服用、ならびにネプリライシン阻害薬との併用治療中は許可されていません。→
注意すること
  • 服用前に、既存の心臓または腎臓の問題、ならびに肝疾患について医師に知らせる必要があります。→
  • 視力の低下、眼の痛み、または全身性エリテマトーデスなどの特定の皮膚疾患がある場合には、特に注意が必要です。→
  • 糖尿病、痛風、甲状腺機能亢進症、または動脈硬化のある方は、使用前に相談する必要があります。→
  • リチウム、カリウム保持性薬剤、または特定の降圧薬などの他の医薬品を服用している場合は、医師と相談する必要があります。→
  • 本剤は反応能力に影響を与える可能性があるため、車両の運転や機械の操作には注意が必要です。→
  • 予定されている手術、麻酔、またはヨウ素含有造影剤を用いた検査の前には、医療従事者に本剤の服用について知らせる必要があります。→
妊娠・授乳期

ペリンドプリル・インダパミド - メファは、妊娠中および授乳中に服用してはなりません。妊娠を希望する場合、または授乳を開始する場合は、直ちに医師に連絡する必要があります。→

考えられる副作用→
  • 頭痛、めまい、ふらつき、およびしびれ
  • 視覚障害、耳鳴り、および咳
  • 吐き気、嘔吐、腹痛、または下痢などの胃腸障害
  • アレルギー性皮膚反応、かゆみ、および筋肉痙攣
  • 疲労感、食欲不振、および気分の変動
  • 睡眠障害、うつ病、および蕁麻疹
  • 顔、唇、または舌の腫れ、ならびに呼吸困難
  • 不整脈、腎臓の問題、および重篤な皮膚反応
保管方法

本剤は、原包装に入れ、光および湿気から遮断し、30 度未満の温度で、子供の手の届かない場所に保管する必要があります。→

この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Perindopril-Indapamid-Mepha 2.5/0.625 mg, Filmtabletten; Perindopril-Indapamid-Mepha 5/1.25 mg, Filmtabletten

Mepha Pharma AG

Was ist Perindopril-Indapamid-Mepha und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Bei Perindopril-Indapamid-Mepha handelt es sich um eine feste Kombination aus einem Angiotensin Converting Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) und einem Diuretikum.

Perindopril-Indapamid-Mepha 2.5 mg/0.625 mg ist zur Behandlung der essentiellen Hypertonie bestimmt.

Perindopril-Indapamid-Mepha 5 mg/1.25 mg ist zur Behandlung der essentiellen Hypertonie bestimmt, sofern eine Kombinationstherapie angezeigt ist.

Perindopril gehört zur Arzneimittelklasse der Angiotensin Converting Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer). Es wirkt über eine Erweiterung der Blutgefässe und erleichtert dadurch die Arbeit des Herzens, die darin besteht, das Blut in die Gefässe zu befördern. Indapamid ist ein Diuretikum (Entwässerungsmittel). Diuretika erhöhen die von den Nieren produzierte Urinmenge. Indapamid unterscheidet sich von anderen Diuretika jedoch dadurch, dass es nur eine leichte Erhöhung der produzierten Urinmenge bewirkt. Gemeinsam verringern und regulieren diese beiden Wirkstoffe den Blutdruck.

Was sollte dazu beachtet werden?

Über die von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin veranlassten Massnahmen hinaus sind keine weiteren Massnahmen erforderlich.

Wann darf Perindopril-Indapamid-Mepha nicht eingenommen / angewendet werden?

Perindopril-Indapamid-Mepha darf in folgenden Fällen nicht angewendet werden:

·wenn Sie allergisch sind gegen Perindopril oder andere ACE-Hemmer, gegen Indapamid oder andere Sulfonamid-Derivate oder gegen einen anderen in Perindopril-Indapamid-Mepha enthaltenen Inhaltsstoff (aufgelistet im Abschnitt «Was ist in Perindopril-Indapamid-Mepha enthalten?»),

·wenn Sie in der Vergangenheit bei einer Behandlung mit ACE-Hemmern bereits Symptome wie pfeifenden Atem, Anschwellen des Gesichts oder der Zunge, intensiven Juckreiz oder schweren Hautausschlag beobachtet haben oder wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie unter beliebigen Umständen bereits solche Symptome (ein sogenanntes Angioödem) aufgewiesen haben,

·wenn Sie eine schwerwiegende Störung der Nierenfunktion aufweisen,

·wenn Sie eine Dialyse oder eine andere Art der Blutfiltration erhalten. Abhängig von dem verwendeten Gerät, könnte Perindopril-Indapamid-Mepha nicht für Sie geeignet sein,

·wenn Sie Nierenprobleme haben, die zu einer Reduzierung der Blutzufuhr zu den Nieren führen (renale Arterienstenose),

·wenn Sie ein schweres Leberleiden haben oder unter hepatischer Enzephalopathie (degenerative Erkrankung des Gehirns) leiden,

·wenn Sie eine Hypokaliämie (abnorme Senkung des Kaliumspiegels im Blut) haben,

·wenn Verdacht auf eine unbehandelte Herzdekompensation besteht (bedeutende Wasseransammlung, Atembeschwerden),

·wenn Sie Aliskiren (z.B. Rasilez®) oder ein Aliskiren enthaltendes Medikament einnehmen und an Diabetes (Typ 1 oder 2) oder an Niereninsuffizienz leiden,

·wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie stillen (siehe Abschnitt «Darf Perindopril-Indapamid-Mepha während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»),

·wenn Sie kürzlich einen Schlaganfall erlitten haben,

·wenn Sie Neprilysin-Inhibitoren eingenommen haben oder gleichzeitig einnehmen zum Beispiel die Kombination der Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz) oder Racecadotril (zur Behandlung von Durchfall) wegen eines erhöhten Risikos für Angioödem (Schwellung im Gesicht, um die Augen, an den Lippen oder der Zunge, Atemprobleme).

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Perindopril-Indapamid-Mepha Vorsicht geboten?

In den folgenden Fällen sollten Sie vor der Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha Ihren Arzt oder Ihre Ärztin verständigen:

·wenn Sie eine Aortenstenose (Verengung des wichtigsten vom Herzen ausgehenden Blutgefässes), eine hypertrophe Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung) oder eine Stenose der Nierenarterie (Verengung der Arterie, die das Blut in die Nieren transportiert) aufweisen,

·wenn sie irgendeine andere Herzerkrankung haben,

·wenn Sie Nierenprobleme haben,

·wenn Sie verminderte Sehkraft oder Augenschmerzen haben (die Symptome können eine Flüssigkeitsansammlung in der Gefässschicht des Auges oder ein Anstieg des Augendrucks sein und können innerhalb von Stunden bis zu einer Woche nach Behandlungsbeginn auftreten. Unbehandelt kann dies zu einem dauerhaften Sehverlust führen. Wenn Sie eine Allergie gegen Penicillin oder Sulfonamide haben, besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko, diese Symptome zu entwickeln),

·wenn Sie Muskelerkrankungen wie Muskelschmerzen, Empfindlichkeit, Schwäche oder Krämpfe haben,

·wenn Sie Leberprobleme haben,

·wenn Sie an einer Kollagenerkrankung (Hautkrankheit), zum Beispiel an disseminiertem Lupus erythematodes oder an Sklerodermie leiden,

·wenn Sie Anzeichen einer Infektion (zum Beispiel Halsschmerzen, Fieber) aufweisen,

·wenn Sie ungewöhnlich hohe Spiegel eines Hormons namens Aldosteron im Blut haben (primärer Aldosteronismus),

·wenn Sie an Arteriosklerose (Arterienverkalkung) leiden,

·wenn Sie an Hyperparathyreose (Überfunktion der Nebenschilddrüse) leiden,

·wenn Sie an Gicht leiden,

·wenn Sie Diabetiker/in sind,

·wenn Sie eine salzarme Diät einhalten oder kaliumhaltige Salzersatzprodukte verwenden oder wenn Sie andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen, verwenden (siehe Abschnitt «Einnahme anderer Arzneimittel»),

·wenn Sie Lithium oder kaliumsparende Arzneimittel (Spironolacton, Triamteren) oder Kaliumzusätze einnehmen, da die gleichzeitige Verwendung dieser Produkte mit Perindopril-Indapamid-Mepha zu vermeiden ist (siehe Abschnitt «Einnahme anderer Arzneimittel»),

·wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck anwenden:

·einen «Angiotensin II-Rezeptorantagonisten» (ARA II) (auch bekannt unter dem Namen Sartane - zum Beispiel Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), besonders wenn Sie aufgrund eines Diabetes Nierenprobleme haben,

·Aliskiren.

Unter Umständen wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässige Kontrollen Ihrer Nierenfunktionen, Ihres arteriellen Blutdrucks und der Elektrolytspiegel (z.B. von Kalium) in Ihrem Blut anordnen. Siehe auch die Informationen im Abschnitt «Wann darf Perindopril-Indapamid-Mepha nicht angewendet werden?»,

·wenn Sie eine ältere Person sind,

·wenn Sie eine Galaktosämie, einen Lapp-Laktase-Mangel, eine Glukose- und Galaktose-Malabsorption haben,

·wenn Sie eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht gehabt haben,

·wenn Sie eine schwere allergische Reaktion haben mit Symptomen wie Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder der Kehle, Atembeschwerden (Angioödem); dies kann zu jedem Zeitpunkt während der Behandlung auftreten. Wenn Sie solche Symptome feststellen, müssen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels sofort unterbrechen und unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt aufnehmen.

·Wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Sie darüber informiert hat, dass Sie gegen bestimmte Zuckerarten unverträglich sind, setzen Sie sich vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit ihm/ihr in Verbindung.

·Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h. es ist im Wesentlichen natriumfrei.

Das Angioödem kann bei Patienten mit ethnischer Herkunft aus Afrika häufiger auftreten.

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Angioödem Risiko erhöht sein:

·Racecadotril (verwendet zur Behandlung von Durchfall),

·Arzneimittel, welche die Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz) in Kombination enthalten,

·Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Medikamente die zu der Klasse der mTOR-Inhibitoren gehören (verwendet zur Verhinderung der Abstossung transplantierter Organe und zur Behandlung von Krebs).

·Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin und alle anderen Medikamente aus der Klasse der Gliptine (zur Behandlung von Diabetes).

Bei Verdacht auf Schwangerschaft (oder bei geplanter Schwangerschaft) ist ebenfalls Ihr Arzt oder Ihre Ärztin zu verständigen.

Auch in den folgenden Fällen sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder das Pflegepersonal darüber in Kenntnis setzen, dass Sie Perindopril-Indapamid-Mepha einnehmen:

·Wenn bei Ihnen eine Narkose und/oder eine Operation geplant ist,

·wenn Sie kürzlich unter Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydriert sind,

·wenn Sie sich einer Dialyse oder einer LDL (Low Density Lipoprotein)-Apherese (das heisst einer maschinellen Entfernung des in Ihrem Blut enthaltenen Cholesterins) unterziehen müssen,

·wenn Sie eine Desensibilisierungsbehandlung zur Verringerung der allergischen Reaktion auf Bienen- oder Wespenstiche erhalten,

·wenn Sie sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen müssen, die die Injektion eines jodhaltigen Kontrastmittels (einer Substanz, die die Organe, wie beispielsweise die Nieren oder den Magen für Röntgenstrahlen sichtbar macht) beinhaltet,

·wenn Sie Hämodialyse-Patient/in sind. Im Falle einer Dialyse informieren Sie bitte den Arzt bzw. die Ärztin und seine/ihre Mitarbeitenden über Ihre Behandlung mit ACE-Hemmern; die Verwendung gewisser Membranfilter ist dann nicht möglich.

Sportler müssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass Perindopril-Indapamid-Mepha einen Wirkstoff (Indapamid) enthält, der bei Dopingkontrollen zu positiven Testergebnissen führen kann.

Die Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte unter regelmässiger ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Bei Auftreten einer Leberschädigung muss Perindopril-Indapamid-Mepha abgesetzt werden.

Gelegentlich kann ein trockener Reizhusten auftreten. In diesem Fall muss erneut der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert werden um zu entscheiden, ob die Behandlung weitergeführt werden sollte.

Einnahme anderer Arzneimittel

Wenn Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, selbst wenn es sich hierbei um ein rezeptfreies Arzneimittel handelt, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin hierüber in Kenntnis setzen.

Vermeiden Sie die Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha in Kombination mit:

·Lithium (zur Behandlung von manisch-depressiven Erkrankungen),

·Aliskiren (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck),

·Kaliumsparende Diuretika (Triamteren, Amilorid), Kaliumsalze oder andere Substanzen, die den Kaliumspiegel im Körper erhöhen können (z.B. Heparin, ein Medikament zur Blutverdünnung und Gerinnsel zu verhindern, oder Trimethoprim und Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol, ein Medikament gegen bakterielle Infektionen),

·Estramustin (zur Krebsbehandlung verwendet),

·Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz),

·Medikamente, die meistens zur Behandlung von Durchfall angewendet werden (Racecadotril),

·Arzneimittel zur Vermeidung der Abstossung transplantierter Organe (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere zur Klasse der mTOR-Hemmer gehörende Arzneimittel),

·anderen zur Behandlung des Bluthochdrucks verwendeten Arzneimitteln, einschliesslich ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptorantagonisten (ARA).

Die Behandlung mit Perindopril-Indapamid-Mepha kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden. Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, verständigen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, weil bei der Anwendung besondere Vorsicht geboten ist:

·Andere zur Behandlung des Bluthochdrucks verwendete Arzneimittel, einschliesslich Diuretika (Arzneimittel, welche die von der Niere produzierte Urinmenge steigern),

·kaliumsparende Diuretika, die in der Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt werden: Eplerenon und Spironolacton, in Dosierungen zwischen 12.5 mg und 50 mg pro Tag,

·Narkosemittel (Propofol, Sevofluran),

·jodhaltige Kontrastmittel,

·Vasodilatatoren, einschliesslich Nitratderivate (Arzneimittel, die eine Erweiterung der Blutgefässe bewirken),

·Arzneimittel zur Behandlung von Kollaps oder Asthma (Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin),

·Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen),

·Allopurinol (zur Behandlung von Gicht),

·Antihistaminika, die zur Behandlung allergischer Reaktionen wie Heuschnupfen (Terfenadin, Mizolastin, Astemizol),

·Kortikosteroide zur Behandlung unterschiedlicher Störungen, darunter schweres Asthma und rheumatoide Polyarthritis,

·Immunsuppressiva zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder im Anschluss an eine chirurgische Transplantation zur Verhinderung von Abstossungsreaktionen (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus),

·Arzneimittel zur Krebsbehandlung,

·Antiparasitika, die zur Behandlung bestimmter Arten von Malaria eingesetzt werden (Halofantrin, Chloroquin),

·Pentamidin (zur Behandlung von Lungenentzündungen),

·Goldsalze, insbesondere bei intravenöser Verabreichung (symptomatische Behandlung von rheumatoider Arthritis),

·Vincamin (zur Behandlung symptomatischer kognitiver Störungen bei älteren Patienten, einschliesslich Gedächtnisverlust),

·Bepridil (zur Behandlung von Angina Pectoris),

·Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z.B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Ibutilid, Dofetilid, Digitalin, Flecainid, Bretylium),

·Cisaprid, Diphemanil, Papaverin (zur Behandlung von Magen-Darmstörungen),

·Baclofen (zur Behandlung von Muskelstarre bei Krankheiten wie multipler Sklerose),

·Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie Insulin, Metformin oder Gliptine,

·Kalzium, einschliesslich Kalziumzusätze,

·anregende Abführmittel (z.B. Senna),

·nicht steroidale Entzündungshemmer (z.B. Ibuprofen) einschliesslich COX-2 Inhibitoren (Medikamente, die Entzündungen vermindern und Schmerzen lindern) oder hochdosierte Salicylaten (z.B. Acetylsalicylsäure ≥3 g pro Tag),

·Antimykotika zur Behandlung von Krankheiten, die durch mikroskopische Pilze verursacht werden (Fluconazol, Amphotericin B zur Injektion),

·Arzneimittel zur Behandlung von geistigen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen, Schizophrenie... (z.B. Antidepressiva, Neuroleptika (wie Amisulprid, Sulpirid, Sultoprid, Tiaprid, Haloperidol, Droperidol, Pimozid), Psychoanaleptika), Medikamente zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen (Ondansetron, Domperidon),

·Medikamente zur Behandlung von Krebs (Vandetanib, Oxaliplatin),

·Anagrelid (wird zur Reduzierung hoher Thrombozytotenzahlen verwendet),

·Tetracosactid (zur Behandlung der Crohnschen Krankheit),

·Trimethoprim (zur Behandlung gewisser Infektionen),

·Antibiotika, die zur Behendlung bakterieller Infektionen eingesetzt werden (Moxifloxacin, Sparfloxacin, Ciprofloxacin, Clarithromycin, injizierbares Erythromicin), Methadon (zur Suchtbehandlung),

·Cilostazol (wird zur Behandlung von krampfartigen Schmerzen in den Beinen beim Gehen verwendet).

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Durch die Senkung des arteriellen Blutdrucks können bei bestimmten Patienten individuelle Reaktionen vorkommen. Dadurch kann die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, eingeschränkt sein.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel zur innerlichen oder äusserlichen Anwendung (auch selbst gekaufte!) einnehmen.

Darf Perindopril-Indapamid-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Perindopril-Indapamid-Mepha darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Setzen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über eine eventuell gewünschte Schwangerschaft in Kenntnis.

Dieses Arzneimittel darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Verständigen Sie bitte sofort Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten.

Wie verwenden Sie Perindopril-Indapamid-Mepha?

Die übliche Dosierung beträgt eine Filmtablette täglich vorzugsweise morgens mit einem Glas Wasser.

Die 2.5 mg/0.625 mg Filmtabletten besitzen eine Zierkerbe und sind nicht zur Teilung geeignet. Die 5 mg/1.25 mg Filmtabletten besitzen eine Bruchkerbe und sind teilbar. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Wenn Sie mehr Perindopril-Indapamid-Mepha als verordnet eingenommen haben

Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben, nehmen Sie sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder dem nächsten Krankenhaus Kontakt auf.

Die wahrscheinlichste Reaktion auf eine Überdosierung ist ein niedriger Blutdruck (Hypotonie). Bei bedeutender Hypotonie (in Verbindung mit Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfen, Schwindel, Schläfrigkeit, Verwirrtheit oder Veränderungen in der durch die Nieren produzierten Urinmenge), legen Sie sich hin und lagern Sie die Beine hoch.

Wenn Sie die Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha vergessen haben

Es ist wichtig, Ihr Arzneimittel täglich einzunehmen, denn eine regelmässige Behandlung ist wirksamer. Sollten Sie aber doch einmal eine Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha vergessen haben, nehmen Sie ganz einfach Ihre Behandlung am darauf folgenden Tag wie gewohnt wieder auf.

Nehmen Sie keinesfalls eine doppelte Dosis, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie mit der Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha aufhören

Da Bluthochdruck in der Regel eine langfristige Behandlung erfordert, müssen Sie vor dem Absetzen der Behandlung Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat fragen.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Perindopril-Indapamid-Mepha bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Das Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen kann Perindopril-Indapamid-Mepha haben?

Bei der Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha können Nebenwirkungen auftreten,

Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen feststellen, müssen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort unterbrechen und unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt aufnehmen:

·Bronchospasmus (Engegefühl in der Brust, lauter und kurzer Atem) (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),

·Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder der Kehle, oder der Gliedmassen (Angioödem), Atembeschwerden, (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),

·schwere Hautreaktionen, insbesondere starker Hautausschlag, Nesselsucht, Hautrötung am ganzen Körper, starker Juckreiz, Bläschenbildung, anschwellende und sich schälende Haut, Schleimhautentzündungen (Stevens Johnson-Syndrom) oder andere allergische Reaktionen (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen),

·Herz-Kreislaufstörungen (Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris, Herzanfall) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen),

·Entzündung der Bauchspeicheldrüse (mit schweren Bauch- und Rückenschmerzen als Folge, begleitet von sehr starkem Unwohlsein) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen),

·Leberentzündung (Hepatitis) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen),

·Erkrankung des Gehirns, verursacht durch eine Leberfunktionsstörung (hepatische Enzephalopathie) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen),

·lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (Torsades de pointes) (Häufigkeit unbekannt),

·Muskelschwäche, Krämpfe, Empfindlichkeit oder Schmerzen und besonders, wenn Sie sich gleichzeitig unwohl fühlen oder eine hohe Temperatur haben; dies kann auf anormales Muskelversagen zurückzuführen sein (Häufigkeit unbekannt).

Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen nach abnehmender Häufigkeit:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Reduktion des Serumkaliumspiegel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Kribbeln und Ameisenlaufen, Sehstörungen, Tinnitus (Ohrgeräusche), Benommenheit bedingt durch tiefen arteriellen Blutdruck, Husten, Kurzatmigkeit, Magen-Darmbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, gestörtes Geschmacksempfinden, Mundtrockenheit, Dyspepsie oder Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung), Appetitverlust, allergische Reaktionen (wie Hautausschlag, Juckreiz), Muskelkrämpfe, Müdigkeit.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Depression, allergische Reaktionen vor allem der Haut bei Patienten mit einer Neigung zu Allergien oder Asthma, Nesselsucht, Purpura (rote Punkte auf der Haut), Schwellungen und Blasenbildung auf der Haut, Nierenprobleme, Impotenz, Schwitzen, erhöhte Anzahl Eosinophilen (eine Art weisser Blutkörperchen), Veränderung der biologischen Parameter wie erhöhter Kaliumspiegel im Blut (reversibel beim Absetzen der Behandlung) oder niedriger Natriumspiegel, Schläfrigkeit, Ohnmacht, Palpitation (spürbares Herzklopfen), Tachykardie (Pulsbeschleunigung), Hypoglykämie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel) bei Diabetespatienten, Vaskulitis (Blutgefässentzündung), Photosensibilitätsreaktionen (erhöhte Empfindlichkeit der Haut auf Sonnenlicht), Arthralgie (Gelenkschmerzen), Myalgien (Muskelschmerzen), Brustschmerzen, Unwohlsein, peripheres Ödem, Fieber, erhöhter Harnstoffspiegel im Blut und erhöhter Kreatininspiegel im Blut, Stürze. Möglichkeit der Verschlimmerung eines vorbestehenden akuten disseminierten Lupus erythematodes (Kollagenkrankheit).

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Veränderung der biologischen Parameter: Verminderung der Magnesiumkonzentration im Blutplasma, Verminderung der Chloridkonzentration im Blutplasma Erhöhte Leberenzym- und Bilirubinwerte, erhöhter Kalziumspiegel im Blut; Verminderter oder fehlender Urinfluss, akutes Nierenversagen; Verschlimmerung der Psoriasis, Flush.

konzentrierter Urin (dunkle Farbe), Übelkeit und Erbrechen, Muskelkrämpfe, Verwirrung und Krämpfe, die manchmal durch unangemessene Sekretion von antidiuretischem Hormon entstehen. Wenn Sie diese Symptome verspüren, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Verwirrtheit, eosinophile Pneumonie (eine seltene Form der Lungenentzündung), Rhinitis (verstopfte oder laufende Nase), Veränderungen im Blutbild wie verminderte Zahl weisser und roter Blutkörperchen, verminderte Hämoglobinwerte, verminderte Blutplättchenzahl, Leberfunktionsstörungen, Schlaganfall.

Einzelfälle

Kurzsichtigkeit, verschwommene Sicht, verminderte Sehkraft oder Augenschmerzen aufgrund eines erhöhten Augendrucks (mögliche Anzeichen einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefässschicht des Auges oder eines akuten Winkelblockglaukoms), Erhöhung des Blutzuckerspiegels, Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut, Raynaud-Syndrom (Verfärbung, Taubheitsgefühl und Schmerzen in Fingern oder Zehen).

Besonders bei älteren Patienten oder bei schlechtem Ernährungszustand kann es zu Veränderungen gewisser Laborparameter kommen, vor allem zu Kaliumverlust. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Laboruntersuchungen veranlassen, um diese Parameter zu kontrollieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt und nicht über 30°C lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Perindopril-Indapamid-Mepha enthalten?

Jede Filmtablette enthält 1.7 mg Perindopril entsprechend 2.5 mg Perindopril-Tosilat, das in situ zu Perindopril-Natrium umgewandelt wurde, sowie 0.625 mg Indapamid.

Jede Filmtablette enthält 3.74 mg Perindopril entsprechend 5.0 mg Perindopril-Tosilat, das in situ zu Perindopril-Natrium umgewandelt wurde, sowie 1.25 mg Indapamid.

Wirkstoffe

Perindopril Tosilat (als Perindopril-Natrium), Indapamid.

Hilfsstoffe

Tablettenkern: Natrium-Tosilat, Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Natriumhydrogencarbonat, vorverkleisterte Stärke, Povidon K30, Magnesiumstearat.

Tablettenfilm: Polyvinylalkohol, Titandioxid (E171), Macrogol 3350, Talkum.

Zulassungsnummer

62904 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Perindopril-Indapamid-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Perindopril-Indapamid-Mepha 2.5 mg/0.625 mg: Filmtabletten (mit Zierkerbe, nicht teilbar) in Pillendose: 30 und 90.

Perindopril-Indapamid-Mepha 5 mg/1.25 mg: Filmtabletten (mit Bruchkerbe, teilbar) in Pillendose: 30 und 90.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 9.1

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