これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。
Metamizol Spirig HC®, Tropfen zum Einnehmen はスイスで承認されています(承認番号 65234)。 承認取得者:Spirig HealthCare AG。
保険適用状況: 保険適用 — 基本保険で給付
患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。
メタミゾール・スピリグ HC は、鎮痛、痙攣緩和および解熱作用を有する医薬品です。他の措置が効果を示さない場合の激しい痛みおよび高熱に使用されます。→
- 本剤は反応能力、運転能力および機械操作能力に影響を及ぼす可能性があります。→
- 呼吸困難または腫脹などの過敏症反応の徴候が現れた場合は、直ちに本剤の投与を中止し、医師の診察を受ける必要があります。→
- 発熱、咽頭痛またはあざなどの症状が現れた場合は、血液像の異常が存在する可能性があるため、直ちに服用を中止し医師の診察を受ける必要があります。→
- 低血圧、体液不足または心血管疾患がある場合は、血圧低下の危険があるため特に注意が必要です。→
- 重度の腎機能障害または肝機能障害がある場合は、やむを得ない場合にのみ使用します。→
- メトトレキサートまたはシクロスポリンなどの特定の他の医薬品を併用している場合は、医師にその旨を伝える必要があります。→
妊娠初期および妊娠末期には本剤を使用してはなりません。服用後 48 時間は授乳してはなりません。→
- 白血球減少を伴う血液像の変化
- 循環不全に至る重篤な過敏症反応
- めまいおよび失神を伴う血圧低下
- 水疱形成を伴う発疹および重篤な皮膚反応
- 皮膚の黄染を伴う肝炎
- 出血傾向の増加を伴う血小板減少
- 喘息発作
- 尿の赤色変色
本剤は 30 °C を超えて保管してはならず、凍結させてはならず、開封後の有効期間は 3 ヶ月です。→
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WICHTIGER WARNHINWEIS: SCHWERWIEGENDE INFEKTIONEN AUFGRUND EINER UNGEWÖHNLICH NIEDRIGEN ANZAHL WEISSER BLUTKÖRPERCHEN Metamizol kann zu einer ungewöhnlich niedrigen Anzahl weisser Blutkörperchen (Agranulozytose) führen, die zu schweren und lebensbedrohlichen Infektionen führen kann (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Metamizol Spirig HC haben?»). Sie müssen die Einnahme von Metamizol abbrechen und sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, da dies auf eine mögliche Agranulozytose hinweisen kann: ·Schüttelfrost, ·Fieber, ·Halsschmerzen oder ·schmerzhafte Wunden an den Schleimhäuten (feuchte Körperoberflächen), insbesondere im Mund-, Nasen- und Rachenraum oder im Genital- oder Analbereich. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird eine Laboruntersuchung durchführen, um die Anzahl Ihrer Blutzellen zu überprüfen. Wenn Metamizol gegen Fieber eingenommen wird, können einige Symptome einer auftretenden Agranulozytose unbemerkt bleiben. Ebenso können Symptome verdeckt werden, wenn Sie eine Antibiotikatherapie erhalten. Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie Methotrexat einnehmen, da sich das Risiko einer Agranulozytose bei gleichzeitiger Einnahme erhöhen kann (siehe «Wann ist bei der Anwendung von Metamizol Spirig HC Vorsicht geboten?»). Eine Agranulozytose kann sich jederzeit während der Einnahme von Metamizol und auch kurz nach dem Absetzen von Metamizol entwickeln. Sie können eine Agranulozytose entwickeln, auch wenn Sie Metamizol in der Vergangenheit ohne Probleme eingenommen haben. Wenn Sie jemals eine Agranulozytose mit Metamizol oder ähnlichen Medikamenten hatten, dürfen Sie dieses Medikament nie wieder einnehmen (siehe «Wann darf Metamizol Spirig HC nicht angewendet werden?»). |
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.
Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Metamizol Spirig HC®, Tropfen zum Einnehmen
Spirig HealthCare AG
Was ist Metamizol Spirig HC und wann wird es angewendet?
Metamizol Spirig HC enthält als Wirkstoff Metamizol (auch unter dem Namen Novaminsulfon bekannt), ein schmerzlinderndes, krampflösendes und fiebersenkendes Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Pyrazolone. Es wird auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin für folgende Anwendungen eingesetzt: starke Schmerzen und hohes Fieber, welche nicht auf andere Massnahmen reagieren.
Wann darf Metamizol Spirig HC nicht eingenommen werden?
Sie dürfen Metamizol Spirig HC nicht anwenden:
·wenn Sie überempfindlich sind auf Metamizol oder auf verwandte Schmerzmittel (sogenannte Pyrazolone/Pyrazolidine), wie Propyphenazon, Phenylbutazon u.a. sowie auf die enthaltenen Hilfsstoffe;
·wenn Sie jemals eine Agranulozytose (ungewöhnlich niedrige Anzahl weisser Blutkörperchen) mit Metamizol oder ähnlichen Medikamenten hatten, dürfen Sie dieses Medikament nie wieder einnehmen;
·bei Störungen des Blutbilds und eingeschränkter Knochenmarksfunktion (z.B. Chemotherapie);
·wenn Sie überempfindlich auf Schmerz- oder Rheumamittel (z.B. Salicylate, Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin, Naproxen) sind und mit Asthma, Nesselsucht oder Schwellungen im Gesicht reagiert haben;
·bei bestimmten Lebererkrankungen (sogenannte hepatische Porphyrie);
·bei Säuglingen unter 3 Monaten oder mit einem Körpergewicht unter 5 kg;
·wenn Sie schon einmal allergische Reaktionen wie z.B. schwere Hautreaktionen mit diesem Arzneimittel hatten.
Wann ist bei der Einnahme von Metamizol Spirig HC Vorsicht geboten?
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!
Metamizol kann gelegentlich zu Überempfindlichkeitsreaktionen führen. Wenn sich unter der Behandlung Juckreiz, Hautrötung, Nesselfieber, Schwellungen z.B. des Gesichtes, Atemnot oder Bewusstseinstrübung einstellen, ist sofort der Arzt bzw. die Ärztin zu benachrichtigen und das Arzneimittel abzusetzen.
Wenn Sie früher Überempfindlichkeitsreaktionen nach der Einnahme von Medikamenten gegen Schmerzen, Fieber oder einem der Hilfsstoffe oder nach Alkoholkonsum erlitten haben, oder wenn Sie an Asthma, an chronischem Nesselfieber oder an chronischem Schnupfen leiden, müssen Sie dies Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin unbedingt mitteilen (siehe «Wann darf Metamizol Spirig HC nicht angewendet werden?»). In diesen Situationen ist das Risiko von Überempfindlichkeitsreaktionen erhöht. Der Arzt bzw. die Ärztin wird dann Metamizol Spirig HC nur aus zwingenden Gründen und unter besonders sorgfältiger medizinischer Überwachung anwenden.
Metamizol Spirig HC kann vereinzelt zu Blutdruckabfall führen. Diese Gefahr ist erhöht bei vorhandenem erniedrigtem Blutdruck mit Blutvolumenmangel, Dehydration, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erhöhtem Fieber.
Ungewöhnlich niedrige Anzahl weisser Blutkörperchen (Agranulozytose)
Wenn sich unter der Behandlung Fieber, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, eine Entzündung im Mund, allgemeines Unwohlsein, Blutergüsse oder Blutungen einstellen, müssen Sie Metamizol Spirig HC sofort absetzen und sofort den Arzt bzw. die Ärztin aufsuchen.
Solche Anzeichen können Folge einer Verminderung der Anzahl weisser Blutkörperchen (Agranulozytose oder Panzytopenie) sein; diese potenziell lebensgefährliche Blutbildstörung kann manchmal durch Metamizol verursacht werden und muss unverzüglich behandelt werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird eine Laboruntersuchung durchführen, um die Anzahl Ihrer Blutzellen zu überprüfen.
Wenn Metamizol gegen Fieber eingenommen wird, können einige Symptome einer auftretenden Agranulozytose unbemerkt bleiben. Ebenso können Symptome verdeckt werden, wenn Sie eine Antibiotikatherapie erhalten.
Eine Agranulozytose kann sich jederzeit während der Einnahme von Metamizol und auch kurz nach dem Absetzen von Metamizol entwickeln.
Sie können eine Agranulozytose entwickeln, auch wenn Sie Metamizol in der Vergangenheit ohne Probleme eingenommen haben.
Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie Methotrexat einnehmen, da sich das Risiko einer Agranulozytose bei gleichzeitiger Einnahme erhöhen kann.
Schwere Hautreaktionen
Schwere Hautreaktionen, einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom, toxischer epidermaler Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), wurden im Zusammenhang mit einer Metamizolbehandlung berichtet. Brechen Sie die Einnahme von Metamizol ab und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eines oder mehrere der in Abschnitt «Welche Nebenwirkungen kann Metamizol Spirig HC haben?» beschriebenen Symptome dieser schweren Hautreaktionen bei sich bemerken.
Wenn bei Ihnen jemals schwere Hautreaktionen aufgetreten sind, dürfen Sie die Behandlung mit Metamizol Spirig HC zu keinem Zeitpunkt wieder aufnehmen (siehe Abschnitt «Welche Nebenwirkungen kann Metamizol Spirig HC haben?»).
Wenn Sie an schweren Störungen der Nieren- oder Leberfunktion leiden, sollte Ihnen Metamizol Spirig HC nur aus zwingend erforderlichen Gründen verschrieben werden.
Leberprobleme: Bei Patienten, die Metamizol einnehmen, sind Leberentzündungen aufgetreten, wobei sich die Symptome innerhalb weniger Tage bis zu einigen Monaten nach Beginn der Behandlung entwickeln.
Beenden Sie die Einnahme von Metamizol Spirig HC und suchen Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin auf, falls bei Ihnen Symptome von Leberproblemen auftreten, beispielsweise Übelkeit oder Erbrechen, Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, dunkler Urin, heller Stuhl, gelbliche Verfärbung der Haut oder des Augenweisses, Juckreiz, Hautausschläge oder Schmerzen in der oberen Magengegend. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die Funktion Ihrer Leber überprüfen.
Falls Sie in der Vergangenheit mit einem metamizolhaltigen Arzneimittel behandelt wurden und Leberprobleme auftraten, sollten Sie Metamizol Spirig HC nicht einnehmen.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie gleichzeitig folgende Arzneimittel einnehmen:
·Ciclosporin (ein Arzneimittel gegen Abstossungsreaktionen nach Organtransplantationen).
·Methotrexat.
·Aspirin.
·Bupropion (Antidepressivum, das auch bei Tabakmissbrauch hilft).
·Efavirenz (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS).
·Methadon (ein Arzneimittel, das zur Behandlung der Abhängigkeit von illegalen Drogen eingesetzt wird (sogenannte Opioide).
·Valproat (ein Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder von bipolarer Störung).
·Tacrolimus (ein Arzneimittel zur Verhinderung der Abstossung von Organen bei transplantierten Patienten).
·Sertralin (Antidepressivum).
Metamizol Spirig HC enthält 33.4 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro 20 Tropfen (1 ml). Dies entspricht 1.7 % der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
·an anderen Krankheiten leiden,
·Allergien haben oder
·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Darf Metamizol Spirig HC während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie schwanger sind oder während der Behandlung schwanger werden möchten. Der Arzt bzw. die Ärztin wird Ihnen Metamizol Spirig HC in der Schwangerschaft nur bei absoluter Notwendigkeit verordnen. Im ersten und letzten Trimenon darf Metamizol Spirig HC nicht angewendet werden.
Stoffwechselprodukte des Metamizols gehen in die Muttermilch über. Bis 48 Stunden nach Verabreichung von Metamizol Spirig HC darf nicht gestillt werden.
Wie verwenden Sie Metamizol Spirig HC?
Die folgenden Dosierungsangaben beruhen auf dem Verhältnis 1 ml Lösung = 20 Tropfen (bei senkrechter Haltung der Flasche). Soweit nicht anders verordnet, gelten die Angaben der folgenden Tabelle. Die angegebene Einzeldosis kann bis zu viermal täglich verabreicht werden.
Einzeldosis
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren: 20-40 Tropfen.
Kinder 46-53 kg (ca. 13-14 Jahre): 15-35 Tropfen.
Kinder 31-45 kg (ca. 10-12 Jahre): 10-30 Tropfen.
Kinder 24-30 kg (ca. 7-9 Jahre): 8-20 Tropfen.
Kinder 16-23 kg (ca. 4-6 Jahre): 5-15 Tropfen.
Kinder 9-15 kg (ca. 1-3 Jahre): 3-10 Tropfen.
Säuglinge 5-8 kg (ca. 3-11 Monate): 2-5 Tropfen.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Metamizol Spirig HC haben?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die folgenden Nebenwirkungen können schwerwiegend sein – stellen Sie in diesen Fällen die Einnahme von Metamizol Spirig HC sofort ein und suchen Sie so bald wie möglich einen Arzt bzw. eine Ärztin auf: Agranulozytose, Panzytopenie lebensbedrohlichen Ausmasses.
Wenn Anzeichen von Agranulozytose, Panzytopenie oder Thrombozytopenie auftreten (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Metamizol Spirig HC Vorsicht geboten?»), müssen Sie die Einnahme von Metamizol Spirig HC sofort einstellen, und Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin muss Ihr Blutbild einschliesslich Differentialblutbild untersuchen. Warten Sie nicht, bis die Laborergebnisse vorliegen, um die Behandlung einzustellen.
Bezüglich einer Verminderung der weissen Blutkörperchen und den ersten Warnzeichen, die in Zusammenhang mit dieser ernsten Störung auftreten, siehe «Wann ist bei der Einnahme von Metamizol Spirig HC Vorsicht geboten?».
Folgende weitere Nebenwirkungen können auftreten:
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
·Dunkelroter bis lilafarbener Hautausschlag, bisweilen mit Bläschen (fixes Arzneimittelexanthem).
·Blutdruckabfall, der unmittelbar durch das Arzneimittel bewirkt wird und nicht von Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion begleitet wird. Typische Anzeichen eines schweren Blutdruckabfalls sind schneller Herzschlag, Blässe, Zittern, Schwindel, Übelkeit und Ohnmacht.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
·Die Einnahme von Metamizol Spirig HC kann zu einer Verminderung der Anzahl weisser Blutkörperchen (Leukopenie) führen.
·Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide oder anaphylaktische Reaktionen).
Anzeichen von leichten Überempfindlichkeitsreaktionen sind: brennende Augen, Husten, laufende Nase, Niesen, Engegefühl im Brustkorb, Hautrötungen (insbesondere im Kopf-/Gesichtsbereich), Nesselfieber und Schwellungen im Gesichtsbereich; weniger häufig: Übelkeit und Magenkrämpfe. Besondere Alarmzeichen sind Brennen, Juckreiz und Hitzegefühl auf und unter der Zunge sowie insbesondere an den Handflächen und Fusssohlen.
Diese leichten Reaktionen können fortschreiten zu schwereren Formen wie schweres Nesselfieber, schweres Angioödem (Schwellungen, auch im Bereich des Kehlkopfs), schweres krampfartiges Zusammenziehen der unteren Atemwege, Herzklopfen, gelegentlich auch verlangsamter Puls, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall, gelegentlich in Verbindung mit erhöhtem Blutdruck, Bewusstseinsverlust, Kreislaufversagen. Schwere Überempfindlichkeitsreaktion können zum Tod führen. Wenn Anzeichen solcher Nebenwirkungen auftreten, stellen Sie die Einnahme von Metamizol Spirig HC sofort ein und suchen Sie unverzüglich einen Arzt bzw. eine Ärztin auf.
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)
Starke Verminderung der Anzahl der Granulozyten, einer Unterart der weissen Blutkörperchen (Agranulozytose) (siehe Abschnitt «Wann ist bei der Einnahme von Metamizol Spirig HC Vorsicht geboten?»), einschliesslich potenziell lebensbedrohlicher Fälle, oder Verminderung der Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie).
·Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut oder der Schleimhäute können sich in sehr seltenen Fällen durch Bläschenbildung auf der Haut oder den Schleimhäuten äussern, die lebensbedrohlich werden kann.
·Sehr selten treten eine verstärkte Blutungsneigung und/oder punktförmige Blutungen auf der Haut und den Schleimhäuten auf, die Anzeichen für eine Verminderung der Anzahl von Blutplättchen sein können. Informieren Sie in diesen Fällen sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
·Sehr selten kann Metamizol Spirig HC einen Asthmaanfall oder sogar schwere Herz- und Kreislaufreaktionen auslösen. Ein Teil der Personen mit solchen Erscheinungen reagiert auch überempfindlich auf andere Entzündungshemmer und Schmerzmittel (Schmerzmittelunverträglichkeit). Bei anderen besteht eine Allergie gegenüber Metamizol und verwandten Substanzen, die als Pyrazolone oder Pyrazolidine bezeichnet werden.
Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
·Plötzliches Kreislaufversagen infolge einer schweren allergischen Reaktion (anaphylaktischer Schock).
·Herzinfarkt im Rahmen einer allergischen Reaktion (Kounis-Syndrom).
·Anämie bei gleichzeitiger Funktionsstörung des Knochenmarks (aplastische Anämie), Verminderung der Anzahl weisser Blutkörperchen, roter Blutkörperchen und Blutplättchen (Panzytopenie), einschliesslich tödlicher Fälle. Mögliche Anzeichen solcher Veränderungen im Blut sind allgemeines Unwohlsein, eine Infektion, hartnäckiges Fieber, Blutergüsse, Blutungen und Blässe.
·Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
·Durch ein harmloses Abbauprodukt von Metamizol kann es zur Rotfärbung des Urins kommen.
·Leberentzündung, gelbliche Verfärbung der Haut oder des Augenweisses, erhöhte Blutwerte von Leberenzymen.
Stellen Sie die Einnahme von Metamizol Spirig HC ein und suchen Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin auf, wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt: Unwohlsein (Übelkeit oder Erbrechen), Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, dunkler Urin, heller Stuhl, gelbliche Verfärbung der Haut oder des Augenweisses, Juckreiz, Ausschlag oder Schmerzen im Oberbauch. Diese Symptome können auf eine Leberschädigung hinweisen. Siehe «Wann ist bei der Einnahme von Metamizol Spirig HC Vorsicht geboten?».
·In vereinzelten Fällen, vor allem bei vorbestehenden Nierenerkrankungen oder bei einer Überdosierung, kann die ausgeschiedene Harnmenge stark vermindert sein.
·Vereinzelt wurden Blutungen, die Entwicklung von Geschwüren und Perforationen im Magen-Darm-Trakt gemeldet.
Schwere Hautreaktionen
Brechen Sie die Einnahme von Metamizol Spirig HC ab und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken:
·Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, häufig mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre in Mund, Rachen und Nase sowie an den Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
·Grossflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur (Fieber > 38°C) und vergrösserte Lymphknoten (DRESS Syndrom oder Arzneimittel-Überempfindlichkeitssyndrom).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Eine gelegentliche Rotfärbung des Harns ist harmlos. Sie beruht auf der Ausscheidung eines unschädlichen Stoffwechselproduktes und verschwindet wieder, wenn Metamizol Spirig HC nicht mehr eingenommen wird (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Metamizol Spirig HC haben?»).
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Aufbrauchfrist nach Anbruch
Nach dem Öffnen der Flasche 3 Monate haltbar.
Lagerungshinweis
Nicht über 30 °C aufbewahren, nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
Für Kinder unerreichbar aufbewahren!
Weitere Hinweise
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Metamizol Spirig HC enthalten?
Metamizol ist ein Pyrazolonderivat.
1 ml (= 20 Tropfen) enthält:
Wirkstoffe
500 mg Metamizol-Natrium.
Hilfsstoffe
Natriumdihydrogenmonophosphat Dihydrat, Natriummonohydrogenphosphat, Sucralose, Saccharin-Natrium, Himbeer-Aroma, gereinigtes Wasser.
Zulassungsnummer
65234 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie Metamizol Spirig HC? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Tropfen zum Einnehmen (500 mg/ml): 20 ml und 100 ml
Zulassungsinhaberin
Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen
