これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。
Diacomit, Hartkapseln/Pulver im Beutel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen はスイスで承認されています(承認番号 66528)。 承認取得者:Zambon Switzerland Ltd。
保険適用状況: 医薬品リスト未掲載 — 原則として自費
患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。
ジアコミットは、有効成分としてスチリペントールを含む抗てんかん薬です。小児の重症ミオクロニーてんかん(ドラベ症候群)の治療において、クロバザムおよびバルプロ酸と併用して小児に使用されます。→
- 腎臓または肝臓に問題がある場合、使用は推奨されないため、治療前および治療中に適切な検査が必要です。→
- 嘔吐や食欲減退などの副作用が成長に影響を与える可能性があるため、小児の成長を注意深く監視する必要があります。→
- 相互作用が生じる可能性があるため、多くの他の医薬品の服用について医師に知らせる必要があります。→
- この医薬品は、牛乳、乳製品、フルーツジュース、炭酸飲料、またはカフェインを含む製品と一緒に服用してはなりません。→
- この医薬品は眠気を引き起こす可能性があるため、小児に影響が出ている場合は、機械の操作や車両の運転を行ってはなりません。→
- フェニルケトン尿症または特定の糖類に対する不耐症がある場合、粉末を投与する前に医師に相談する必要があります。→
妊娠中に効果的な抗てんかん治療を中断してはならず、医師の助言を求める必要があります。治療中の授乳は推奨されません。→
- 摂食障害、食欲減退、体重減少
- 不眠症および覚醒度の低下
- 運動協調および筋力の障害
- 白血球数の減少
- 攻撃性、易怒性、行動障害
- 吐き気および嘔吐
- 肝酵素値の上昇
- 重篤なアレルギー性皮膚反応および肺炎
この医薬品は、小児の手の届かない場所に、30 °Cを超えないよう、光を避けて原包装に入れ、容器に記載された有効期限まで保管する必要があります。→
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Diacomit, Hartkapseln/Pulver im Beutel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Zambon Switzerland Ltd
Was ist Diacomit und wann wird es angewendet?
Stiripentol, der Wirkstoff von Diacomit, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man als Antiepileptika bezeichnet.
Es wird zusammen mit Clobazam und Valproat angewendet, um eine bestimmte Form der Epilepsie bei Kindern, die sogenannte schwere myoklonische Epilepsie des Kindesalters (Dravet-Syndrom), zu behandeln. Der Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes hat dieses Arzneimittel verschrieben, um die Epilepsie Ihres Kindes besser behandeln zu können. Es wird ausschliesslich zusammen mit anderen verschriebenen Antiepileptika nach Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin Ihres Kindes angewendet.
Diacomit ist nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin Ihres Kindes erhältlich.
Wann darf Diacomit nicht angewendet werden?
·Wenn Ihr Kind eine Überempfindlichkeit auf Stiripentol oder einem anderen Bestandteil von Diacomit besitzt.
·Wenn Ihr Kind bereits Deliriumsanfälle hatte (ein geistiger Zustand mit Verwirrung, Nervosität, Ruhelosigkeit und Halluzinationen).
Wann ist bei der Anwendung von Diacomit Vorsicht geboten?
Informieren Sie den Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes, wenn Ihr Kind Nieren- oder Leberprobleme hat. Bei Leber- sowie bei Nierenschwäche ist die Anwendung von Diacomit nicht empfohlen.
Vor Beginn der Behandlung mit Diacomit sollte die Leberfunktion Ihres Kindes untersucht und während der Behandlung alle 6 Monate überprüft werden.
Vor Beginn der Behandlung mit Diacomit sollte das Blutbild Ihres Kindes untersucht und während der Behandlung alle 6 Monate überprüft werden.
Während der Behandlung mit Diacomit und Valproat ist das Wachstum Ihres Kindes sorgfältig zu überwachen, da Nebenwirkungen (wie zum Beispiel Erbrechen, Appetitverlust und Essstörungen (Anorexie)) das Wachstum Ihres Kindes beeinflussen können.
Wechselwirkung von Diacomit mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie den Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes, wenn Ihr Kind eines der folgenden Arzneimittel einnimmt:
·gegen Epilepsie (Wirkstoffe: Phenobarbital, Primidon, Phenytoin, Carbamazepin, Diazepam);
·zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten (Wirkstoff: Ciprofloxacin);
·gegen Depressionen (Wirkstoffe: Fluvoxamin, Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Imipramin, Citalopram, Clomipramin);
·Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten:
·zur Behandlung der Symptome des nächtlichen Sodbrennens (Wirkstoff: Cisaprid);
·zur Behandlung der Symptome des Tourette-Syndroms, z.B. Lautäusserungen und wiederholte, unkontrollierte Körperbewegungen (Wirkstoff: Pimozid);
·zur Behandlung von Migräne (Wirkstoff: Ergotamin);
·zur Milderung der Anzeichen und Symptome herabgesetzter geistiger Fähigkeiten aufgrund des Alterungsprozesses (Wirkstoff: Dihydroergotamin);
·zur Behandlung von Malaria (Wirkstoff Halofantrin);
·zur Behandlung eines anormalen Herzrhythmus (Wirkstoff: Chinidin);
·zur Behandlung der Brustenge (Wirkstoff: Bepridil);
·zur Vorbeugung gegen die Abstossung von Organtransplantaten (z.B. Leber, Nieren, Herz) (Wirkstoffe: Cyclosporin, Tacrolimus, Sirolimus);
·zur Reduzierung der Cholesterinmenge im Blut (Wirkstoffe: Statine, wie z.B. Simvastatin und Atorvastatin);
·zur Reduktion von Angstzuständen und Schlaflosigkeit (Wirkstoff: Midazolam, oder Triazolam) – zusammen mit Diacomit könnten sie Ihr Kind sehr schläfrig machen;
·zur Behandlung von geistig-seelischen Erkrankungen wie Psychosen (Wirkstoffe: Chlorpromazin, Haloperidol);
·zur Förderung der Wachheit (Wirkstoff: Koffein) oder zur Behandlung von Asthma (Wirkstoff: Theophyllin);
·Die Kombination mit Diacomit sollte vermieden werden, da es den Blutspiegel dieser Substanzen erhöhen und zu Verdauungsproblemen, Herzrasen und Schlaflosigkeit führen kann;
·zur Behandlung von Sodbrennen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren (Wirkstoff: Omeprazol);
·zur Behandlung von HIV (Wirkstoffe: HIV-Proteasehemmer);
·zur Behandlung von allergischen Reaktionen (Wirkstoffe: Astemizol, Chlorpheniramin);
·zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen und Brustenge (Wirkstoffe: Calciumantagonisten);
·orale Kontrazeptiva (Mittel zur hormonalen Empfängnisverhütung);
·zur Behandlung von Bluthochdruck (Wirkstoffe: Propranolol, Carvedilol);
·zur Behandlung eines erhöhten Augeninnendrucks und Glaukom (Wirkstoff: Timolol);
·zur Behandlung von Schmerzen (Wirkstoff: Tramadol);
·zur Behandlung von Reizhusten und Schmerzen (Wirkstoffe: Codein, Dextromethorphan).
Diacomit mit Nahrungsmitteln und Getränken
Diacomit darf NICHT mit Milch oder Milchprodukten (Joghurt, Frischkäse usw.), Fruchtsaft, kohlensäurehaltigen Getränken oder Nahrungsmitteln und Getränken, die Koffein oder Theophyllin enthalten (zum Beispiel Cola, Schokolade, Kaffee, Tee und Energiedrinks), eingenommen werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann Ihr Kind schläfrig machen. Ihr Kind sollte keine Werkzeuge oder Maschinen benutzen und kein Fahrrad bzw. motorisiertes Fortbewegungsmittel fahren, wenn es in dieser Weise beeinträchtigt ist. Sprechen Sie darüber mit dem Arzt bzw. der Ärztin Ihres Kindes.
Wichtige Information über einige Hilfsstoffe von Diacomit
Diacomit 250 mg/500 mg, Hartkapseln
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
Diacomit 250 mg/500 mg, Pulver im Beutel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
Dieses Arzneimittel enthält 2,5 mg Aspartam pro 250 mg-Beutel und 5 mg Aspartam pro 500 mg-Beutel. Aspartam ist eine Quelle für Phenylalanin. Es kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann.
Dieses Arzneimittel enthält Glucose und Sorbitol (kleine Mengen im Aromastoff). Wenn der Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes Ihnen mitgeteilt hat, dass Ihr Kind unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leidet, sollten sie erst nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin Ihres Kindes Ihrem Kind Diacomit Pulver geben.
Informieren Sie den Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin Ihres Kindes, wenn Ihr Kind
·an anderen Krankheiten leidet,
·Allergien hat oder
·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnimmt oder äusserlich anwendet!
Darf Diacomit während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
Während der Schwangerschaft darf die wirksame antiepileptische Behandlung NICHT abgebrochen werden. Wenn Ihr Kind schwanger ist oder sein könnte, sollten Sie den Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes um Rat fragen.
Stillen wird während der Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht empfohlen.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln den Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin Ihres Kindes um Rat.
Wie verwenden Sie Diacomit?
Ihr Kind sollte die Hartkapsel bzw. den Inhalt des Beutels immer genau nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin einnehmen. Fragen Sie beim Arzt oder Apotheker bzw. bei der Ärztin oder Apothekerin Ihres Kindes nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Dosierung
Die Dosis wird vom Arzt bzw. von der Ärztin Ihres Kindes entsprechend dem Alter und Gewicht Ihres Kindes angepasst.
Wann ist Diacomit einzunehmen
Es wird empfohlen, eine Aufteilung der Tagesdosis in zwei bis drei Gaben pro Tag vorzunehmen. Die Einnahmen sollen regelmässig über den Tag verteilt und jeden Tag zur gleichen Uhrzeit erfolgen (zum Beispiel morgens, mittags und vor dem Zubettgehen), um den Nacht-und-Tag-Zeitraum abzudecken.
Dosisanpassung
Jede Dosiserhöhung sollte schrittweise über einige Wochen vorgenommen werden, während die Dosis des bzw. der übrigen antiepileptischen Arzneimittel(s) gleichzeitig reduziert wird. Der Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes wird Sie über die neue Dosis des/der anderen antiepileptischen Arzneimittel(s) informieren.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit dem Arzt oder Apotheker bzw. mit der Ärztin oder Apothekerin Ihres Kindes.
Wenden Sie sich im Fall von Nebenwirkungen an den Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes, da der Arzt bzw. die Ärztin vielleicht die Dosis des Arzneimittels und des/der anderen antiepileptischen Arzneimittel(s) anpassen muss.
Es bestehen geringfügige Unterschiede zwischen den Diacomit-Hartkapseln und dem Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen. Wenn bei Ihrem Kind bei der Umstellung von den Hartkapseln auf das Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen – oder umgekehrt – Probleme auftreten, informieren Sie den Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes. Im Falle einer Umstellung von Kapseln auf Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen sollte dies unter engmaschiger Überwachung durch den Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes erfolgen.
Sollte Ihr Kind innerhalb der ersten Minuten nach Einnahme des Arzneimittels erbrechen, kann davon ausgegangen werden, dass das Arzneimittel nicht aufgenommen wurde, und es sollte eine neue Dosis verabreicht werden.
Die Situation ist jedoch anders, wenn Ihr Kind mehr als eine Stunde nach der Einnahme erbricht, da Stiripentol schnell aufgenommen wird. In diesem Fall kann davon ausgegangen werden, dass eine signifikante Menge der verabreichten Dosis systematisch vom Verdauungstrakt aufgenommen worden ist. In diesem Fall ist daher keine neue Dosiseinnahme oder eine Anpassung an die nächste Dosis erforderlich.
Wie wird Diacomit eingenommen
Diacomit, Hartkapseln
Die Hartkapseln müssen ganz mit Wasser geschluckt und während der Mahlzeit eingenommen werden. Die Hartkapseln dürfen nicht zerkaut werden. Ihr Kind muss Diacomit zusammen mit der Nahrung einnehmen, da das Arzneimittel NICHT auf leeren Magen eingenommen werden darf.
Diacomit, Pulver im Beutel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Das Pulver ist in ein Glas Wasser zu geben und muss sofort nach der Zubereitung während der Mahlzeit eingenommen werden. Ihr Kind muss Diacomit zusammen mit der Nahrung einnehmen, da das Arzneimittel NICHT auf leeren Magen eingenommen werden darf.
Diacomit mit Nahrungsmitteln und Getränken
Diacomit darf NICHT mit Milch oder Milchprodukten (Joghurt, Frischkäse, Käse usw.), Fruchtsaft, kohlensäurehaltigen Getränken oder Nahrungsmitteln und Getränken, die Koffein oder Theophyllin enthalten (zum Beispiel Cola, Schokolade, Kaffee, Tee und Energiedrinks), eingenommen werden.
Wenn Ihr Kind eine grössere Menge Diacomit eingenommen hat, als es sollte
Wenden Sie sich an den Arzt bzw. Ärztin Ihres Kindes, wenn Sie wissen oder vermuten, dass Ihr Kind mehr Arzneimittel eingenommen hat, als es sollte.
Wenn Ihr Kind die Einnahme von Diacomit vergessen hat
Es ist wichtig, dass Ihr Kind dieses Arzneimittel regelmässig jeden Tag zur gleichen Uhrzeit einnimmt. Wenn Ihr Kind vergessen hat, eine Dosis einzunehmen, sollte es diese einnehmen, sobald es daran denkt, es sei denn, es ist Zeit für die nächste Dosis. In diesem Fall sollte es wie gewohnt die nächste Dosis einnehmen. Ihr Kind sollte keine doppelte Dosis einnehmen, um die vergessene Einzeldosis nachzuholen.
Wenn Ihr Kind die Einnahme von Diacomit abbricht
Ihr Kind darf die Einnahme dieses Arzneimittels nicht abbrechen, ausser wenn der Arzt bzw. die Ärztin Ihres Kindes diese Entscheidung trifft oder nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin Ihres Kindes der Entscheid getroffen wird. Der plötzliche Abbruch der Behandlung kann zum Auftreten von Anfällen führen.
Welche Nebenwirkungen kann Diacomit haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Diacomit auftreten:
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
·Essstörungen (Anorexie), Appetitverlust, Gewichtsverlust (besonders zusammen mit dem Antiepileptikum Natriumvalproat);
·Schlaflosigkeit, Veränderung des Bewusstseins mit eingeschränkter Wachsamkeit (Somnolenz);
·Störungen der Koordination von Bewegungsabläufen (Ataxie), Hypotonie (geringe Muskelkraft), Dystonie (unwillkürliche Muskelanspannungen).
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
·Verminderung der Anzahl einer bestimmten Art weisser Blutzellen (Neutropenie);
·Aggressivität, Reizbarkeit, Verhaltensstörungen, ablehnendes Verhalten, Übererregbarkeit;
·Schlafstörungen;
·Übermässige Bewegungsaktivität (Hyperkinese);
·Übelkeit, Erbrechen;
·erhöhte Leberenzym-Werte (erhöhter Wert von γ-Glutamyltransferase), besonders bei Anwendung mit einem der Antiepileptika Carbamazepin und Natriumvalproat.
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
·Doppelsehen bei Anwendung zusammen mit dem Antiepileptikum Carbamazepin;
·Lichtempfindlichkeit;
·Hautausschlag, Hautallergie, Nesselfieber (Urtikaria);
·Müdigkeit.
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1'000 Behandelten betreffen):
·Verminderung der Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie).
Nach der Markteinführung aufgetretene Nebenwirkungen:
·Verminderung der Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie) (selten);
·Schwerwiegende allergische Reaktion der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom) (Einzelfälle, aufgetreten in Kombination von Stiripentol mit entweder Valproat oder Clobazam, Zusammenhang der Fälle mit der Einnahme von Stiripentol kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden);
·Pneumonie (Lungenentzündung) (nicht bekannte Häufigkeit).
Wenn eine Nebenwirkung bei Ihrem Kind auftritt, wenden Sie sich an den Arzt bzw. die Ärztin oder an den Apotheker bzw. die Apothekerin Ihres Kindes.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie den Arzt Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin Ihres Kindes informieren.
Was ist ferner zu beachten?
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Nicht über 30 °C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Entsorgungshinweis
Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen der Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin Ihres Kindes. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Diacomit enthalten?
Diacomit 250 mg, Hartkapseln
Jede Hartkapsel enthält: 250 mg Stiripentol, Povidon K29-32, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat, Gelatine, Farbstoffe: Titandioxid (E171), Erythrosin (E127), Indigocarmin (E132). Die Drucktinte enthält: Schellack (E904), schwarzes Eisenoxid (E172). Die Hartkapseln sind rosa und mit «Diacomit 250 mg» in Schwarz bedruckt.
Diacomit 500 mg, Hartkapseln
Jede Hartkapsel enthält: 500 mg Stiripentol, Povidon K29-32, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat, Gelatine, Farbstoff: Titandioxid (E171). Die Drucktinte enthält: Schellack (E904), schwarzes Eisenoxid (E172). Die Hartkapseln sind weiss und mit «Diacomit 500 mg» in Schwarz bedruckt.
Diacomit 250 mg, Pulver im Beutel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Jeder Beutel enthält: 250 mg Stiripentol, Povidon K29-32, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), getrockneter Glucose-Sirup, Erythrosin (E127), Titandioxid (E171), Aspartam (E951), Tutti Frutti-Aroma (enthält Sorbitol), Carmellose-Natrium, Hydroxyethylcellulose.
Diacomit 500 mg, Pulver im Beutel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Jeder Beutel enthält: 500 mg Stiripentol, Povidon K29-32, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), getrockneter Glucose-Sirup, Erythrosin (E127), Titandioxid (E171), Aspartam (E951), Tutti Frutti-Aroma (enthält Sorbitol), Carmellose-Natrium, Hydroxyethylcellulose.
Zulassungsnummer
66528, 66529 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Diacomit? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Diacomit 250 mg, Hartkapseln
Packungen zu 60 Hartkapseln in Kunststoffflaschen.
Diacomit 500 mg, Hartkapseln
Packungen zu 60 Hartkapseln in Kunststoffflaschen.
Diacomit 250 mg, Pulver im Beutel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Packungen zu 60 Beuteln.
Diacomit 500 mg, Pulver im Beutel zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Packungen zu 60 Beuteln.
Zulassungsinhaberin
Zambon Schweiz AG, 6814 Cadempino
