これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。
Hanarbe® はスイスで承認されています(承認番号 69936)。 承認取得者:Hasten Biopharmaceutic (Switzerland) AG。
保険適用状況: 医薬品リスト未掲載 — 原則として自費
患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。
Hanarbe はアンジオテンシン II 受容体拮抗薬に分類され、成人の高血圧症の治療に用いられます。この薬は血管を弛緩させることにより、血圧を低下させます。→
妊娠初期における使用は推奨されず、妊娠 3 ヶ月以降の服用は禁止されています。これは胎児に重篤な損傷が生じる可能性があるためです。授乳中の母親にも使用は推奨されません。→
- めまい
- 下痢
- 筋機能値の上昇
- 低血圧
- 吐き気
- 発疹またはかゆみ
- 筋肉痙攣
- 倦怠感
この薬は 25 度を超えない温度で、元の包装に入れたまま光および湿気から保護し、子供の手の届かない場所に保管する必要があります。→
この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Hanarbe®
Was ist Hanarbe und wann wird es angewendet?
Hanarbe gehört zur Arzneimittelklasse der so genannten Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIA).
Angiotensin II ist eine Substanz, die natürlicherweise im Körper vorkommt. Es verengt die Blutgefässe, wodurch der Blutdruck ansteigt. Hanarbe blockiert diese Wirkung, so dass sich die Blutgefässe entspannen und Ihr Blutdruck sinkt.
Hanarbe wird zur Behandlung von Bluthochdruck (essentielle Hypertonie) bei erwachsenen Patienten (Alter >18 Jahre) angewendet.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Wann darf Hanarbe nicht eingenommen werden?
Hanarbe darf bei bekannter Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Azilsartanmedoxomil oder einen der Hilfsstoffe nicht eingenommen werden.
Während der letzten 6 Monate der Schwangerschaft, darf Hanarbe nicht eingenommen werden. (Es wird empfohlen, Hanarbe auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt «Darf Hanarbe während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?».)
Wenn Sie an Diabetes mellitus (Typ 1 oder Typ 2) leiden oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und Aliskiren-enthaltende Arzneimittel zur Blutdrucksenkung einnehmen (z.B. Rasilez®), dürfen Sie Hanarbe nicht einnehmen.
Wann ist bei der Einnahme von Hanarbe Vorsicht geboten?
Bitte informieren Sie in den folgenden Fällen vor oder während der Einnahme von Hanarbe Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin:
·Wenn Sie Nierenprobleme haben
·Wenn Sie eine Dialysebehandlung erhalten oder vor kurzem eine Nierentransplantation erhalten haben
·Wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben
·Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben
·Wenn Sie irgendwann einmal einen Schlaganfall hatten
·Wenn Sie niedrigen Blutdruck haben oder sich benommen oder schwindelig fühlen
·Wenn Sie erbrechen, vor kurzem starkes Erbrechen hatten oder wenn Sie unter Durchfall leiden
·Wenn Sie eine Erkrankung der Nebennieren haben, die primärer Hyperaldosteronismus genannt wird
·Wenn Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen gesagt hat, dass Ihre Herzklappen verengt sind (so genannte «Aorten- oder Mitralklappenstenose») oder wenn Sie einen krankhaft verdickten Herzmuskel haben (so genannte «hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie»).
Sie sind verpflichtet Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin mitzuteilen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme von Hanarbe in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Hanarbe darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Hanarbe in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe Abschnitt «Schwangerschaft und Stillzeit»).
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder
Durchfall nach der Einnahme von Hanarbe bemerken. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird über die weitere Behandlung entscheiden. Beenden Sie die Einnahme von Hanarbe nicht eigenmächtig.
Es liegen keine Erfahrungen über die Anwendung von Hanarbe bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vor. Daher sollte Hanarbe nicht an Kinder oder Jugendliche verabreicht werden.
Bei Einnahme von Hanarbe mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Hanarbe kann die Wirkung einiger anderer Arzneimittel beeinflussen und einige Arzneimittel können Einfluss auf Hanarbe haben.
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin insbesondere dann, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
·Arzneimittel, die den Gehalt an Kalium im Blut erhöhen. Dazu gehören kaliumsparende Arzneimittel und Kalium enthaltende Medikamente (zur Ergänzung oder Kaliumsalz-Substitution). Hier ist besondere Vorsicht geboten, wenn Sie noch an anderen Begleiterkrankungen leiden wie z.B. Niereninsuffizienz, Diabetes.
·Heparin (ein Arzneimittel zur Blutverdünnung)
·Diuretika (Entwässerungstabletten, z.B. Chlortalidon)
·Lithium (ein Arzneimittel gegen psychische Probleme)
·Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen, Diclofenac oder Celecoxib (Arzneimittel zur Schmerzlinderung und gegen Entzündungen)
·Aspirin (Acetylsalicylsäure) bei Einnahme von mehr als 3 g pro Tag (Arzneimittel zur Schmerzlinderung und gegen Entzündungen)
·Aliskiren und andere Arzneimittel, die den Blutdruck senken (Angiotensin-umwandelnde Enzym-Inhibitoren oder Angiotensin-II-Rezeptorblocker, wie Enalapril, Lisinoprol, Ramipril oder Valsartan, Telmisartan, Irbesartan).
Die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen wurden nicht untersucht und sind nicht bekannt. Bei einigen Personen kann es während der Einnahme von Hanarbe zu Müdigkeit oder Schwindel kommen. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn dies bei Ihnen der Fall ist.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
·an anderen Krankheiten leiden,
·Allergien haben oder
·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Darf Hanarbe während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Sie sind verpflichtet Ihrem Arzt mitzuteilen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Hanarbe vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen.
Die Anwendung von Hanarbe in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Hanarbe darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Hanarbe wird nicht zur Anwendung bei stillenden Müttern empfohlen; Ihr Arzt kann eine andere Behandlung für Sie wählen, wenn Sie stillen wollen.
Wie verwenden Sie Hanarbe?
Nehmen Sie Hanarbe immer genau nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Es ist wichtig, dass Sie Hanarbe jeden Tag einnehmen.
Hanarbe ist zum Einnehmen. Schlucken Sie die Tablette mit viel Wasser herunter.
Sie können Hanarbe unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
·Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, ist die übliche Anfangsdosis einmal täglich 40 mg. Abhängig von der Reaktion Ihres Blutdrucks kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin diese Dosis bis auf eine Höchstdosis von einmal täglich 80 mg erhöhen.
·Bei einigen Personen, wie Patienten im Alter von 75 Jahren und darüber und solchen, die vor kurzem Körperflüssigkeit verloren haben (z. B. durch Erbrechen oder Durchfall oder aufgrund der Einnahme von Entwässerungstabletten), kann der Arzt/die Ärztin eine niedrigere Anfangsdosis von einmal täglich 20 mg empfehlen.
Rufen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin an, wenn Sie mehr als die verordnete Dosis eingenommen haben oder glauben, dass Sie zu viel von dem Arzneimittel eingenommen haben.
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach die nächste Tablette zum üblichen Zeitpunkt ein.
Wenn Sie die Einnahme von Hanarbe abbrechen, kann Ihr Blutdruck wieder ansteigen. Beenden Sie die Einnahme von Hanarbe daher nicht, ohne zuvor mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über andere Behandlungsmöglichkeiten gesprochen zu haben.
Die Anwendung und Sicherheit von Hanarbe bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Hanarbe haben?
Wie alle Arzneimittel kann Hanarbe Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Nehmen Sie Hanarbe nicht weiter ein und wenden Sie sich möglichst umgehend an einen Arzt bzw. eine Ärztin, wenn es bei Ihnen zu einer der folgenden allergischen Reaktionen kommt:
·Atemprobleme mit oder ohne Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen
·Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, das Schluckbeschwerden verursachen kann
·Juckreiz der Haut mit Bläschenbildung.
Weitere mögliche Nebenwirkungen sind:
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
·Schwindel,
·Durchfall,
·Laboruntersuchungen: Anstieg der Muskelfunktionswerte.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
·Niedriger Blutdruck, der dazu führen kann, dass Sie sich der Ohnmacht nahe oder benommen/schwindelig fühlen,
·Übelkeit,
·Hautausschlag, Juckreiz,
·Muskelkrämpfe,
·Müdigkeit,
·Anschwellen von Händen, Knöcheln oder Füssen (periphere Ödeme),
·Atem- oder Schluckstörungen oder Anschwellen von Gesicht, Händen und Füssen, Augen, Lippen und/oder Zunge (Angioödem),
·Laboruntersuchungen: Anstieg von Harnsäure im Blut; Anstieg der Nieren- und Leberfunktionswerte.
Ein Anschwellen von Händen, Knöcheln oder Füssen ist häufiger, wenn Hanarbe zusammen mit Amlodipin (einem Kalziumkanalblocker zur Behandlung von Bluthochdruck) eingenommen wird.
Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
·Muskelschmerzen (Rhabdomyolyse),
·Gelenkschmerzen (Arthralgie)
·Intestinales Angioödem (eine Schwellung des Darms mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall wurde nach der Anwendung ähnlicher Arzneimittel berichtet).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Haltbarkeit
Dieses Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Verwendbar bis» bezeichneten Datum verwendet werden.
Falls Sie im Besitz von verfallenen Arzneimitteln sind, bringen Sie diese bitte zur Entsorgung in Ihre Apotheke zurück.
Lagerungshinweis
Nicht über 25°C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Hanarbe enthalten?
Wirkstoffe
Eine Tablette Hanarbe enthält 20 mg, 40 mg bzw. 80 mg Azilsartanmedoxomil (als Azilsartanmedoxomil-Kalium).
Hilfsstoffe
Mannitol, Fumarsäure, Natriumhydroxid, Hydroxypropylcellulose, Croscarmellose-Natrium, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat.
Zulassungsnummer
69936 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie Hanarbe? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Hanarbe 20 mg: Packungen zu 14, 28 und 98 Tabletten (zurzeit nicht im Handel).
Hanarbe 40 mg: Packungen zu 14, 28 und 98 Tabletten.
Hanarbe 80 mg: Packungen zu 14, 28 und 98 Tabletten.
Zulassungsinhaberin
Hasten Biopharmaceutic (Switzerland) AG, Zug
