Teriflunomid-Mepha Teva Filmtabletten

承認保有者: Mepha Pharma AG · 承認番号: 70122

これは公式患者情報(添付文書)です。相談や処方の代わりにはなりません:使用方法、投与量、副作用について質問がある場合は、医師または薬剤師にご相談ください。

概要

Teriflunomid-Mepha Teva Filmtabletten はスイスで承認されています(承認番号 70122)。 承認取得者:Mepha Pharma AG。

保険適用状況: 保険適用 — 基本保険で給付

かんたん解説

患者向け情報から自動的に作成した要約で、医師による確認は受けていません。用量は含まれず、個々の状況を評価するものではありません。正式な内容は添付文書全文をご確認ください。

用途

Teriflunomid-Mepha Teva は、10 歳以上の成人および小児における再発寛解型多発性硬化症の治療に使用されます。この医薬品は疾患を治癒させるものではありません。→

使用してはいけない場合
  • Teriflunomid、Leflunomid またはその他の成分に対するアレルギーがある場合、この医薬品を使用してはなりません。→
  • 有効成分 Leflunomid による治療を既に受けている場合は、服用してはなりません。→
  • 重度の肝不全または透析を必要とする重度の腎不全がある場合、使用は禁止されています。→
  • 重度の免疫不全、骨髄不全、または血球数の著しい減少がある場合、この薬剤を使用してはなりません。→
  • 重度の感染症がある場合、妊娠中、妊娠可能な年齢で確実な避妊を行っていない場合、または授乳中は服用してはなりません。→
  • 10 歳未満の小児および 65 歳を超える人は、この医薬品を服用してはなりません。→
注意すること
  • 既存の肝疾患、高血圧、糖尿病、肺疾患または感染症がある場合は、服用前に医師に知らせる必要があります。→
  • 腹痛、吐き気または嘔吐などの膵炎の症状が現れた場合は、医師の助言を求める必要があります。→
  • この医薬品は創傷治癒を妨げる可能性があるため、計画されている手術の前または治癒していない傷がある場合は注意が必要です。→
  • 治療中は、多量のアルコール摂取を避ける必要があります。→
  • めまいまたはその他の副作用が生じた場合、車両の運転または機械の操作を行う能力が損なわれる可能性があります。→
  • 相互作用が生じる可能性があるため、服用している他のすべての医薬品について医師に知らせる必要があります。→
妊娠・授乳期

この医薬品は、先天異常のリスクが高まる可能性があり、有効成分が母乳中に移行するため、妊娠中および授乳中は服用してはなりません。妊娠可能な年齢の女性は、有効成分が体内から完全に排出されるまで、治療中および治療後に効果的な避妊法を実施する必要があります。→

考えられる副作用→
  • 頭痛
  • 下痢および吐き気
  • 血液中の特定の肝酵素の上昇
  • 脱毛
  • 呼吸器および尿路の感染症
  • 血圧の上昇
  • 発疹およびニキビ
  • 水疱形成または発熱を伴う重度の皮膚反応
保管方法

この医薬品は、元の包装に入れ、30 度 Celsius を超えない場所に保管し、子供の手の届かないところに置く必要があります。→

この患者情報はお客様の言語では利用できません — ドイツ語版を表示しています。

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Teriflunomid‐Mepha Teva Filmtabletten

Mepha Pharma AG

Was ist Teriflunomid-Mepha Teva und wann wird es angewendet?

Teriflunomid-Mepha Teva wird zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren und mit einem Körpergewicht > 40 kg mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (MS) angewendet. Teriflunomid-Mepha Teva bewirkt keine Heilung der MS.

Was ist Multiple Sklerose?

MS ist eine chronische Erkrankung des Zentralnervensystems (ZNS), zu dem das Gehirn und das Rückenmark gehören. Bei Multipler Sklerose kommt es zu entzündlichen Prozessen, die die schützende Ummantelung (auch Myelinscheide genannt) der Nerven des ZNS zerstören und so ihre korrekte Funktion behindern. Dieser Vorgang wird als Demyelinisierung bezeichnet.

Die schubförmig remittierend verlaufende MS ist gekennzeichnet durch das wiederholte Auftreten von neurologischen Symptomen (Schüben), die durch die Entzündung im ZNS hervorgerufen werden. Die Symptome variieren von Patient zu Patient, vornehmlich handelt es sich allerdings um Gehschwierigkeiten, Taubheitsgefühle sowie Seh- und Gleichgewichtsstörungen. Die Symptome eines Schubes können sich vollständig zurückbilden, sobald dieser vorbei ist. Jedoch können einige Beschwerden zwischen den Schüben fortbestehen und zu körperlichen Einschränkungen führen, die das tägliche Leben unter Umständen beeinträchtigen.

Wann darf Teriflunomid-Mepha Teva nicht eingenommen werden?

Teriflunomid-Mepha Teva dürfen Sie in folgenden Fällen nicht einnehmen:

·wenn Sie allergisch gegen Teriflunomid, Leflunomid oder einen anderen Bestandteil von Teriflunomid-Mepha Teva sind (siehe «Was ist in Teriflunomid-Mepha Teva enthalten?»);

·wenn Sie bereits mit dem verwandten Wirkstoff Leflunomid behandelt werden;

·wenn Sie an schwerer Leberinsuffizienz leiden;

·wenn Sie an schwerer dialysepflichtiger Niereninsuffizienz leiden;

·wenn Sie an einem schweren Immundefekt leiden (zum Beispiel AIDS);

·wenn Sie an einer Knochenmarkinsuffizienz oder einer deutlich verringerten Anzahl von Blutzellen (rote Blutkörperchen, weisse Blutkörperchen oder Blutplättchen) leiden;

·wenn Sie eine schwere Infektion haben;

·wenn Sie schwanger oder im gebärfähigen Alter sind und keine verlässliche Empfängnisverhütungsmethode anwenden, oder wenn Sie stillen;

·wenn Sie jung (unter 10 Jahren) oder älter (über 65 Jahre) sind.

Wann ist bei der Einnahme von Teriflunomid-Mepha Teva Vorsicht geboten?

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat, bevor Sie Teriflunomid-Mepha Teva einnehmen:

·wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden;

·wenn Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen bzw. vor Kurzem eingenommen haben;

·wenn Sie an Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) leiden, unabhängig davon, ob dieser medikamentös behandelt wird oder nicht;

·wenn Sie eine Impfung planen;

·wenn Sie an Diabetes, an einer Lungenerkrankung oder an Infektionen leiden oder wenn Sie in der Vergangenheit an einer Lungenerkrankung gelitten haben;

·wenn Sie Symptome aufweisen, die eine Pankreatitis vermuten lassen (Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen);

·wenn sich bei Ihnen unter der Behandlung mit Teriflunomid Hautgeschwüre bilden oder Sie eine beeinträchtigte Wundheilung feststellen;

·wenn Sie sich einer grösseren Operation unterziehen werden oder kürzlich eine grössere Operation hatten oder wenn Sie nach einer Operation eine noch nicht verheilte Wunde haben, da Teriflunomid die Wundheilung beeinträchtigen kann;

·wenn Sie zu oder von Teriflunomid-Mepha Teva wechseln;

·wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Kalziumspiegel) geplant ist. Es können falsch niedrige Kalziumspiegel festgestellt werden.

Lebertest: Die Anwendung von Teriflunomid-Mepha Teva kann dazu führen, dass bei Leberfunktionstests abnorme Ergebnisse erzielt werden. Wenn Sie eine Gelbfärbung der Haut oder der weissen Augenhaut (Lederhaut), eine auffällige Dunkelfärbung des Urins, unerklärliche Übelkeit und unerklärliches Erbrechen, Bauchschmerzen oder Müdigkeit feststellen, müssen Sie dies umgehend Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mitteilen.

Während der Behandlung wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässig Blutuntersuchungen durchführen, um Ihre Leberfunktion zu überwachen. Wird im Rahmen dieser Untersuchungen eine Leberfunktionsstörung festgestellt, müssen Sie unter Umständen die Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva abbrechen.

Darüber hinaus wird von Alkoholkonsum in erheblichen Mengen während der Behandlung abgeraten.

Herz und Kreislauf: Bei mit Teriflunomid behandelten Patienten wurden Fälle von plötzlichem Tod und Myokardinfarkt beobachtet.

Bluthochdruck: Da Teriflunomid-Mepha Teva zu einem leichten Anstieg des Blutdrucks führt, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässige Blutdruckkontrollen durchführen.

Infektionen: Während der Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva sind Sie anfälliger für Infektionen. Falls Sie bereits an einer Infektion leiden, könnte sich diese verschlimmern. Diese Infektionen können schwerwiegend oder sogar lebensbedrohlich sein. Falls Sie vermuten, dass bei Ihnen eine Infektion, Fieber oder ein grippaler Infekt vorliegt, sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin umgehend kontaktieren.

Blutbild: Teriflunomid-Mepha Teva senkt die Anzahl der weissen Blutkörperchen. Falls bei Ihnen ein Blutbild gemacht wird, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber informieren, dass Sie Teriflunomid-Mepha Teva einnehmen. Andernfalls wird er/sie die Ergebnisse der Blutuntersuchung möglicherweise falsch interpretieren.

Vor der Aufnahme der Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin untersuchen, ob in Ihrem Blut ausreichend weisse Blutkörperchen vorhanden sind. Diese Kontrollen können anschliessend regelmässig durchgeführt werden.

Krebsrisiko: Das Krebsrisiko ist bei der Anwendung von bestimmten immunmodulatorischen Wirkstoffen erhöht, in klinischen Studien mit Teriflunomid gab es jedoch keinen Anstieg der Häufigkeit von bösartigen Tumoren oder lymphoproliferativen Erkrankungen in Verbindung mit der Behandlung.

Periphere Neuropathie: Sollten während der Therapie Symptome einer peripheren Neuropathie (wie Schwächegefühl, Taubheitsgefühl und Schmerzen in Händen und Füssen) auftreten, sollten der Abbruch der Behandlung sowie Auswaschmassnahmen (sogenanntes Verfahren zur beschleunigten Elimination) in Betracht gezogen werden.

Akutes Nierenversagen: Es kann zu einer Erhöhung der Harnsäureausscheidung kommen, mit der Folge einer sogenannten Uratnephropathie (mögliches Symptom Schmerzen im Lendenbereich) mit einem vorübergehenden akuten Nierenversagen.

Erhöhte Kaliumwerte (Hyperkaliämie): Ihre Kaliumwerte im Blut müssen kontrolliert werden, wenn Sie mit Teriflunomid-Mepha Teva behandelt werden und Symptome einer Hyperkaliämie (Zittern, Störungen des Tastsinns, Funktionsstörungen des Herzens) oder einer akuten Nierenschwäche (geringe Urinbildung, Müdigkeit, Schwellungen) zeigen.

Schwere Hautreaktionen: Sollten während der Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva gravierende Hautveränderungen auftreten (zum Beispiel generalisierte Hautausschläge), müssen die Therapie abgebrochen und Auswaschmassnahmen eingeleitet werden.

Respiratorische Reaktionen: Lungenbeschwerden wie Husten oder Atemnot bzw. eine Verschlimmerung dieser Symptome, mit oder ohne Fieber, können einen Abbruch der Behandlung und unter Umständen Auswaschmassnahmen erforderlich machen.

Teriflunomid bleibt über lange Zeit nach Beenden der Einnahme in Ihrem Blut. Daher sollten im Falle schwerwiegender unerwünschter Wirkungen auch nach Abbruch der Therapie Auswaschmassnahmen ergriffen werden.

Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob es Ihnen Ihre Krankheit erlaubt, ein Fahrzeug und Maschinen sicher zu bedienen. Teriflunomid-Mepha Teva sollte keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen haben. Falls unerwünschte Wirkungen auftreten, wie etwa Schwindel, kann Ihre Fähigkeit, sich zu konzentrieren und angemessen zu reagieren, beeinträchtigt sein. Führen Sie in diesen Fällen kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen.

Teriflunomid-Mepha Teva und die Einnahme weiterer Arzneimittel

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, falls Sie weitere verschreibungspflichtige oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben. Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

·andere Arzneimittel, die sich auf das Immunsystem auswirken (häufig als Immunsuppressiva oder Immunmodulatoren bezeichnet);

·Rifampicin, das zur Behandlung der Tuberkulose indiziert ist;

·Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin (Antiepileptika);

·Johanniskraut, eine Pflanze zur Behandlung von Depressionen;

·Repaglinid, Pioglitazon, Rosiglitazon oder Nateglinid, Arzneimittel, die bei der Behandlung von Diabetes indiziert sind;

·Paclitaxel, Methotrexat, Topotecan, Daunorubicin oder Doxorubicin, die bei der Behandlung von Krebs eingesetzt werden;

·Duloxetin zur Behandlung von Depressionen;

·Alosetron, das zur Behandlung schwerer Durchfälle eingesetzt wird;

·Theophyllin zur Behandlung von Asthma;

·Tizanidin, ein Muskelrelaxans;

·Warfarin oder Phenprocoumon, gerinnungshemmende Arzneimittel, die das Blut zur Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln verflüssigen;

·Cefaclor, Penicillin G, Ciprofloxacin und andere Antibiotika im Falle einer Langzeitbehandlung;

·Indometacin, Ketoprofen, Sulfasalazin (Antiphlogistika);

·Rosuvastatin, Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin (Lipidsenker);

·Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von AIDS);

·Cimetidin (Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren);

·Furosemid (Diuretikum);

·orale Kontrazeptiva (Ethinylestradiol, Levonorgestrel).

·Ciclosporin, Eltrombopag und Gefitinib.

·Arzneimittel, die die Harnsäure reduzieren (z.B. Probenecid, Losartan).

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Hilfsstoffe

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Teriflunomid-Mepha Teva enthält Laktosemonohydrat. Bitte nehmen Sie Teriflunomid-Mepha Teva erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält den Azofarbstoff Allurarot AC, welcher allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Darf Teriflunomid-Mepha Teva während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft:

Nehmen Sie Teriflunomid-Mepha Teva nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. Wenn Sie schwanger sind oder werden, während Sie Teriflunomid-Mepha Teva einnehmen, ist das Risiko für ein Kind mit Geburtsfehlern erhöht. Frauen im gebärfähigen Alter dürfen dieses Arzneimittel nicht ohne Anwendung einer zuverlässigen Verhütungsmethode einnehmen. Wenn Ihre Tochter während der Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva ihre Regelblutung bekommt, sollten Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sprechen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie planen, nach dem Ende der Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva schwanger zu werden, da Sie sicherstellen müssen, dass dieses Arzneimittel fast vollständig aus Ihrem Körper ausgeschieden wurde, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden (Bestätigung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin erforderlich). Die natürliche Ausscheidung des Wirkstoffs kann bis zu 2 Jahren dauern. Die Dauer kann mithilfe von Auswaschmassnahmen mit bestimmten Arzneimitteln auf wenige Wochen reduziert werden. In jedem Fall sollte durch eine Blutuntersuchung bestätigt werden, dass der Wirkstoff ausreichend aus Ihrem Körper entfernt wurde.

Wenn Sie während der Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva oder in den zwei Jahren nach Beendigung der Behandlung vermuten, schwanger zu sein, müssen Sie unverzüglich Teriflunomid-Mepha Teva absetzen und Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen und einen Schwangerschaftstest durchführen lassen. Wenn der Test bestätigt, dass Sie schwanger sind, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen medikamentöse Auswaschmassnahmen vorschlagen, da dies das Risiko für Ihr Kind senken kann.

Verhütung:

Sie müssen während und nach der Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Tun Sie dies nach Beenden der Behandlung so lange, bis die Teriflunomid-Spiegel in Ihrem Blut niedrig genug sind (siehe «Schwangerschaft»). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird dies überprüfen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über die für Sie beste Methode zur Verhütung sowie bei jedem eventuell erforderlichen Wechsel der Verhütungsmethode.

Stillzeit:

Nehmen Sie Teriflunomid-Mepha Teva nicht ein, wenn Sie stillen, da Teriflunomid in die Muttermilch übergeht.

Wie verwenden Sie Teriflunomid-Mepha Teva?

Die Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva sollte unter Aufsicht eines Arztes bzw. einer Ärztin eingeleitet werden, der/die in der Behandlung der Multiplen Sklerose erfahren ist.

Halten Sie sich bei der Einnahme von Teriflunomid-Mepha Teva stets an die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin angegebene Dosierung. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren mit einem Gewicht von über 40 kg besteht die übliche Dosis aus einer Tablette pro Tag.

Die Tablette muss unzerkleinert geschluckt werden.

Teriflunomid-Mepha Teva und die Aufnahme von Nahrung und Getränken

Teriflunomid-Mepha Teva kann während oder ausserhalb der Mahlzeiten eingenommen werden.

Verabreichung an Kinder und Jugendliche

Teriflunomid-Mepha Teva ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 10 Jahrenbestimmt, da keine entsprechenden Studien bei dieser Patientengruppe durchgeführt wurden.

Wenn Sie grössere Mengen von Teriflunomid-Mepha Teva eingenommen haben, als Sie sollten

Sollten Sie mehr Teriflunomid-Mepha Teva-Filmtabletten als verschrieben eingenommen haben, suchen Sie bitte umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.

Wenn Sie die Einnahme von Teriflunomid-Mepha Teva vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie niemals zum Ausgleich eine doppelte Dosis ein.

Wenn Sie die Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva beenden

Unterbrechen Sie die Behandlung mit Teriflunomid-Mepha Teva nicht und ändern Sie nicht die verschriebene Dosierung ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Teriflunomid-Mepha Teva haben?

Zu schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen lesen Sie bitte auch den Abschnitt «Wann ist bei der Einnahme von Teriflunomid-Mepha Teva Vorsicht geboten?».

Folgende Nebenwirkungen können bei Erwachsenen bei der Einnahme von Teriflunomid-Mepha Teva auftreten:

Zu den sehr häufigen Nebenwirkungen (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten) gehören:

·Kopfschmerzen,

·Durchfall, Übelkeit,

·Anstieg der ALT-Werte (Anstieg der Konzentration bestimmter Leberenzyme im Blut), Erniedrigung der Blutwerte von Phosphat,

·Haarausfall.

Zu den häufigen Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten) gehören:

·Grippesyndrom, Infektionen der oberen Atemwege, Harnwegsinfektionen, Bronchitis, Sinusitis, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, Blasenentzündung (Zystitis), virale Magen-Darm-Infektion (virale Gastroenteritis), Lippenherpes, Zahninfektion, Kehlkopfentzündung (Laryngitis), Fusspilz,

·Kribbeln,

·Heuschnupfen,

·Ängstlichkeit,

·Ischiassyndrom, Karpaltunnelsyndrom,

·Herzklopfen,

·Erhöhung des Blutdrucks,

·Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Magenschmerzen, Erbrechen, Zahnschmerzen,

·Hautausschlag, Akne,

·muskuloskelettale Schmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen,

·akutes Nierenversagen, häufiger Harndrang,

·starke Regelblutungen,

·Schmerzen, Energiemangel oder Schwächegefühl,

·Blutwerte, die auf Veränderungen der Leberfunktion oder eine Verringerung der Anzahl weisser Blutkörperchen, eine Verringerung der Anzahl roter Blutkörperchen oder eine leichte Verringerung der Anzahl an Blutplättchen hinweisen, sowie Anstieg eines Muskelenzyms (Kreatinphosphokinase), Anstieg der Werte von Kalium oder von Kreatinin im Blut,

·Gewichtsverlust.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten):

·Schwere Infektionen einschliesslich Sepsis, allergische Reaktionen (mögliche Symptome Ausschlag, Quaddeln, Anschwellen der Lippen, der Zunge oder des Gesichts sowie plötzlich auftretende Schwierigkeiten beim Atmen), Geschwüre im Mund, Entzündung des Dickdarms (Kolitis),

·Gefühlsstörungen oder eine gesteigerte Sensibilität, insbesondere der Haut, Nagelerkrankungen,

·pulsierende oder stechende Schmerzen entlang einer oder mehrerer Nervenbahnen, posttraumatische Schmerzen.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten):

·Entzündung der Leber.

Für folgende Nebenwirkungen ist die Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden):

Schwerwiegende Hautreaktionen (mögliche Symptome Hautausschlag, Bläschenbildung, Fieber oder Geschwüre im Mund), Schuppenflechte, durch Arzneimittel verursachte Leberschädigung, Bluthochdruck in den Lungenarterien (pulmonale Hypertonie), Entzündung der Lunge (interstitielle Lungenerkrankung).

Kinder: Bei Kindern im Alter von 10 bis 17 Jahren, denen täglich Teriflunomid-Mepha Teva verabreicht wurde, war das beobachtete Sicherheitsprofil im Wesentlichen demjenigen ähnlich, das bei erwachsenen Patienten beobachtet wurde.

Bei Kindern wurden häufig Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) beobachtet.

Wenn Sie eine der erwähnten Nebenwirkungen bei sich feststellen oder Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist ferner zu beachten?

Aufbewahrung

Dieses Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung und nicht über 30°C lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Geben Sie abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten an einer Abgabestelle (z.B. Apotheke, Drogerie, Arztpraxis) oder an einer Sammelstelle zurück. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Teriflunomid-Mepha Teva enthalten?

Wirkstoffe

Teriflunomid. Jede Tablette enthält 14 mg Teriflunomid.

Hilfsstoffe

Laktose-Monohydrat, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Hydroxypropylcellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E171), Indigotin (E132), Glycerol (E422), Talkum, Brillantblau FCF (E133), Allurarot AC (E129).

Zulassungsnummer

70122 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Teriflunomid-Mepha Teva? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.

Teriflunomid-Mepha Teva ist in Kartonverpackungen mit Filmtabletten in Aluminiumblister in Etui erhältlich.

Teriflunomid-Mepha Teva: 28 oder 84 (3x28) Filmtabletten (B).

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2026 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 2.1

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