Ovo su zvanične informacije za pacijente (uputstvo iz pakovanja). Ne zamenjuju savetovanje niti recept: Za pitanja o primeni, doziranju ili nuspojavama obratite se svom lekaru ili apoteci.
Urocit® je odobren u Švajcarskoj (broj odobrenja 61884). Nosilac odobrenja: Recordati AG.
Pokrivenost osiguranjem: Pokriva osiguranje sa Limitatio (vezano za uslove)
Automatski napravljen sažetak uputstva za pacijente, koji lekar nije proverio. Ne sadrži doziranje i ne procenjuje vaš pojedinačni slučaj — merodavno je celo uputstvo.
Urocit se koristi da bi se urin učinio manje kiselim i sprečilo ponovno stvaranje bubrežnih kamenaca. Koristi se kod oboljenja ili tretmana koji dovode do povećanog izlučivanja mokraćne kiseline.→
- Ne sme se primenjivati kod povišenog nivoa kalijuma u krvi.→
- Ne sme se primenjivati kod poremećaja funkcije bubrega ili zatajenja bubrega.→
- Ne sme se primenjivati kod zadržavanja mokraće.→
- Ne sme se primenjivati kod nekontrolisanog dijabetesa melitusa.→
- Ne sme se primenjivati kod poremećaja vodene ravnoteže ili funkcije nadbubrežnih žlezda.→
- Ne sme se primenjivati kod čireva na želucu i crevima, suženja gastrointestinalnog trakta ili aktivnih infekcija urinarnog trakta.→
- Poseban oprez je potreban kod srčanih oboljenja, grčeva u mišićima ili alergija.→
- Uzimanje drugih lekova, kao što su određeni lekovi za krvni pritisak ili lekovi protiv bolova, može povećati nivo kalijuma u krvi.→
- Kod istovremenog uzimanja lekova koji sadrže aluminijum, mora se poštovati razmak od najmanje dva sata.→
- Kod smanjene funkcije bubrega ili ishrane siromašne kalijumom, mora se uzeti u obzir visok sadržaj kalijuma u leku.→
- Kod jakog povraćanja, bolova u stomaku ili krvarenja iz gastrointestinalnog trakta, lek se mora odmah prestati uzimati.→
- Tablete treba uzimati nevaćene, sa dosta tečnosti i uz obroke.→
Urocit treba tokom trudnoće i dojenja uzimati samo nakon konsultacije sa lekarom i na recept, uz oprez.→
- Nadutost
- Bolovi u stomaku
- Mučnina
- Povraćanje
- Dijareja
- Svrab
- Osip na koži
- Krvarenja ili čirevi u gastrointestinalnom traktu
Lek treba čuvati na sobnoj temperaturi u originalnom pakovanju i van domašaja dece.→
Ove informacije za pacijente nisu dostupne na vašem jeziku — prikazana je nemačka verzija.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Urocit®
Was ist Urocit und wann wird es angewendet?
Gewisse Erkrankungen und Behandlungen führen zu einer Erhöhung der Harnsäureausscheidung im Urin und dadurch zur Bildung von Harnsteinen. Urocit wird eingesetzt um den Urin weniger sauer zu machen und die erneute Bildung von Harnsteinen zu verhindern.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Was sollte dazu beachtet werden?
Die Tabletten sollen mit oder nach dem Essen unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.
Wann darf Urocit nicht eingenommen / angewendet werden?
Wenn Sie an folgenden Beschwerden oder Erkrankungen leiden, dürfen Sie Urocit nicht einnehmen: Erhöhte Kalium-Blutspiegel (Hyperkaliämie), Nierenfunktionsstörungen, Nierenversagen, Harnverhalten, unkontrollierter Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Störungen des Wasserhaushaltes (Dehydratation), Störungen der Nebennierenfunktion (z.B. unbehandelter Morbus Addison), ausgedehnte Gewebszerstörung,
übermässig anstrengende körperliche Aktivität insbesondere bei untrainierten Personen, Magen-Darm-Geschwüre, Verengung des Magen-Darm-Traktes (Stenose) oder eine, infolge gewisser Krankheiten oder Behandlungen stark reduzierte Magen-Darm-Motilität (beeinträchtigter Magen-Darm-Transit oder Magenentleerungsstörungen)., gleichzeitige Behandlung mit Anticholinergika (Stoffe, die den Effekt der körpereigenen Substanz Acetylcholin verringern, wie z.B. Atropin).Patienten mit aktiven Harnwegsinfektionen sollen ebenfalls kein Urocit erhalten.
Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Urocit Vorsicht geboten?
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
§an anderen Krankheiten leiden, besonders an einer Herzkrankheit oder an Muskelkrämpfen (angeborene Myotonie, Thomsen-Krankheit),
§Allergien haben oder
§andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Einige Arzneimittel können den Kaliumspiegel im Blut erhöhen und dadurch eine sogenannte Hyperkaliämie begünstigen.
Arzneimittel, die das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) beeinflussen:
Dazu gehören zum Beispiel ACE-Hemmer (gegen Bluthochdruck), Angiotensin-Rezeptor-Blocker, harntreibende Substanzen (kaliumsparende Diuretika) – einschließlich Spironolacton, Triamteren, Amilorid oder Eplerenon – sowie Aliskiren (ein Mittel gegen Bluthochdruck). Diese Arzneimittel können dazu führen, dass der Körper mehr Kalium zurückhält. Der Kaliumspiegel muss in diesen Fällen engmaschig überwacht werden.
Schmerz- und Entzündungsmittel (NSAR):
Bestimmte Schmerz- und Entzündungsmittel wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac (sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika) können den Kaliumspiegel im Blut erhöhen. Der Kaliumspiegel muss in diesen Fällen engmaschig überwacht werden.
Präparate, die eine Verlangsamung der Magen-Darm-Transitzeit bewirken (wie Anticholinergika), können das Risiko für Irritationen des Magen-Darm-Traktes erhöhen.
Durch die Gefahr eines erhöhten Kalium-Blutspiegel (Hyperkaliämie)ist Vorsicht bei herzkranken Patienten geboten, die Störungen der Kaliumausscheidung aufweisen. Außerdem ist der Einsatz von Urocit bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen oder allgemein mit Störungen der Kaliumausscheidung zu vermeiden.
Beim Auftreten von schwerem Erbrechen, Bauchschmerzen oder Magen-Darm-Blutungen muss Urocit sofort abgesetzt und geeignete Untersuchungen eingeleitet werden.
Das in diesem Medikament enthaltene Citrat kann bewirken, dass bei gleichzeitiger Einnahme von aluminiumhaltigen Medikamenten oder Produkten die Aluminiumaufnahme erhöht ist (z.B. Medikamente gegen Sodbrennen).. Daher sollte zwischen der Einnahme solcher Präparate und jener von Urocit ein Intervall von mindestens 2 Stunden eingehalten werden.
Bisher liegen keine Hinweise vor, dass die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durch die bestimmungsgemässe Anwendung von Urocit beeinträchtigt werden.
Dieses Arzneimittel enthält 10.6 mmol (oder 413.4 mg) Kalium pro Tablette. Wenn Sie an eingeschränkter Nierenfunktion leiden oder eine kontrollierte Kaliumdiät (Diät mit niedrigem Kaliumgehalt) einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.
Darf Urocit während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
Urocit sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit mit Vorsicht und nur nach Rücksprache mit dem Arzt auf dessen Verschreibung eingenommen werden.
Wie verwenden Sie Urocit?
Die Dosierung erfolgt bei jedem Patienten/jeder Patientin individuell. Folgen Sie gewissenhaft den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.
Die verschriebene Tagesdosis sollte auf 2 bis 3 Einnahmen verteilt werden, die jeweils während oder nach einer Mahlzeit erfolgen.
Übliche Dosierung
Zur Neutralisierung des Urins: 3–6 Tabletten täglich in 2 bis 3 über den Tag verteilten Einnahmen zu je 1–2 Tabletten.
Die Anwendung und Sicherheit von Urocit bei Kindern und Jugendlichen wurden bisher nicht geprüft.
Urocit Tabletten werden unzerkaut mit oder nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit eingenommen.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Urocit haben?
Folgende unerwünschte Wirkungen können bei der Einnahme von Urocit auftreten:
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
Störungen und Irritationen im Bereich des Magen-Darm-Traktes wie Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Das Auftreten von Magen-Darm Problemen kann durch die Tabletteneinnahme mit genügend Flüssigkeit oder zusammen mit einer Mahlzeit sowie durch eine Dosisreduktion weitgehend vermieden werden.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Anwendern)
Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht.
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10‘000 Anwendern)
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes wie Verengung oder Verschluss (Obstruktion), Blutungen oder Geschwüre mit oder ohne Durchbruch (Perforation) im oberen oder unteren Magen-Darm-Trakt.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Urocit ist bei Raumtemperatur (15–25 °C), in der Originalverpackung und für Kinder unerreichbar aufzubewahren.
Weitere Hinweise
Die Wachsmatrix der Urocit Tabletten führt zu einer verzögerten Wirkstofffreisetzung. Diese Matrix ist unlöslich und wird nach Freisetzung des Wirkstoffes mit dem Stuhl ausgeschieden.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Urocit enthalten?
1 Urocit Tablette enthält:
Wirkstoffe
1080 mg (10 mEq) Kaliumcitrat
Hilfsstoffe
Carnaubawachs, Magnesiumstearat
Zulassungsnummer
61884 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie Urocit? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Packungen zu 100 Tabletten.
Zulassungsinhaberin
Recordati AG, 4057 Basel
