This is the official patient information (package leaflet). It does not replace advice or prescription: if you have questions about use, dosage or side effects, please consult your doctor or pharmacist.
Diprosalic® is authorised in Switzerland (authorisation number 39308). Marketing authorisation holder: Organon GmbH.
Reimbursement status: Reimbursed — covered by basic insurance
Automatically generated summary of the patient information, not reviewed by a doctor. It contains no dosage and does not assess your individual situation — the full leaflet is authoritative.
Diprosalic is an anti-inflammatory, anti-allergic and anti-itch medicinal product for the treatment of skin conditions with increased keratinisation. It is used for chronic eczema, psoriasis and corresponding scalp disorders.→
- The medicinal product must not be used in case of hypersensitivity to salicylates or other ingredients.→
- Use is not permitted in chickenpox, herpes infections, tuberculous and syphilitic skin diseases.→
- The product must not be used for vaccination reactions, perioral dermatitis or rosacea.→
- The product must not be used on open wounds or purulent inflammations such as boils, abscesses and acne.→
- The medicinal product is not intended for use in or near the eye.→
- The duration of treatment prescribed by the doctor must not be exceeded, as this may cause skin damage.→
- Medical advice must be sought if there is no improvement, if the condition worsens, or if itching, redness, blisters or thinning of the skin occur.→
- Extensive application or use on highly absorbent skin areas such as open wounds and skin folds must be avoided.→
- Blurred vision or visual disturbances must be reported to the doctor.→
- In the presence of existing or newly occurring bacterial or fungal skin infections, additional treatment is required.→
- In children, the product must be used with caution, not for prolonged periods and not over large areas.→
During pregnancy or breastfeeding, Diprosalic may only be used after consultation with a doctor, who will decide on the necessity.→
- Irritation, burning, itching, dryness and hypersensitivity
- Thinning of the skin and dilation of superficial blood vessels
- Stretch marks and bleeding under the skin
- Acne, rosacea and inflammation of the skin around the mouth
- Withdrawal reactions with redness, burning, severe itching and weeping blisters
- Blurred vision
- Disorders of the hormonal balance and diabetes
- Growth retardation in children and weakening of bone tissue
The medicinal product must be kept out of the reach of children and stored at room temperature between 15 and 25 degrees Celsius.→
This patient information is not available in your language — the German version is displayed.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Diprosalic®
Organon GmbH
Was ist Diprosalic und wann wird es angewendet?
Der Hauptwirkstoff von Diprosalic (Betamethasondipropionat) wirkt entzündungshemmend, antiallergisch und juckreizstillend. Zusätzlich enthält Diprosalic einen Wirkstoff (Salicylsäure), der das Eindringen von Betamethasondipropionat in die Haut fördert, Schuppen löst und die übermässige Verhornung der Haut vermindert.
Diprosalic, Salbe dient zur Behandlung von entzündlichen und zu verstärkter Verhornung neigenden Hautkrankheiten wie längerdauernden Ekzemen verschiedener Ursachen, Psoriasis (Schuppenflechte).
Diprosalic, Lösung zur Anwendung auf der Haut ist geeignet zur Behandlung von entzündlichen und ekzematischen, mit verstärkter Verhornung einhergehenden Erkrankungen der Kopfhaut (Schuppenflechte der Kopfhaut).
Diprosalic darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.
Wann darf Diprosalic nicht angewendet werden?
Wenn Sie an einer Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten oder einem anderen Bestandteil des Präparates leiden, bei Windpocken (spitzen Blattern), Herpesinfektionen (z.B. Fieberbläschen), tuberkulösen und syphilitischen Hauterkrankungen, Impfreaktionen, perioraler Dermatitis (entzündliche Erscheinungen im Bereich des Mundes) und Rosazea (Kupferfinne) dürfen Sie Diprosalic nicht anwenden.
Bei offenen Wunden und eitrigen Entzündungen wie z.B. Furunkel, Abszessen und Akne soll Diprosalic nicht angewendet werden.
Diprosalic ist nicht für die Anwendung am Auge bestimmt. Auch sollte die Salbe/Lösung nicht in der Nähe der Augen angewendet werden.
Wann ist bei der Anwendung von Diprosalic Vorsicht geboten?
Diprosalic ist ein stark wirksames Mittel. Überschreiten Sie nicht die vom Arzt bzw. von der Ärztin vorgeschriebene Behandlungsdauer, die normalerweise 2 bis 3 Wochen beträgt, da sich sonst Hautschäden einstellen können.
Wenn eine Hautkrankheit nicht innert einiger Tage auf die Behandlung anspricht oder sich gar verschlimmert, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Teilen Sie ihm/ihr ebenfalls mit, wenn Juckreiz und Rötung, Bläschen oder eine starke Verdünnung der Haut und Verletzungen auftreten.
Wenn Ihre Beschwerden kurz nach Behandlungsende innerhalb von 2 Wochen erneut auftreten, wenden Sie die Salbe/Lösung nicht ohne vorherige ärztliche Konsultation erneut an, ausser Ihr Arzt oder Ihre Ärztin hat Sie entsprechend angewiesen. Wenn Ihre Beschwerden nach dem Abklingen wieder auftreten, sollten Sie vor einer Wiederholung der Behandlung ärztlichen Rat einholen, falls die Rötung über den ursprünglich behandelten Bereich hinausgeht und die Haut brennt.
Eine grossflächige Anwendung (mehr als 10% der Körperoberfläche) sowie eine Anwendung auf verstärkt resorbierenden Hautarealen [offene Wunden, geschädigte Haut, intertriginöse Bereiche (Hautfalten) in Gelenkbeugen sowie zwischen den Fingern bzw. Zehen, Haut/Schleimhautgrenzen, um die Augen herum] ist zu vermeiden.
Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ärztin mit, wenn verschwommen Sehen oder Sehstörungen auftreten. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob ein Augenarzt hinzugezogen werden soll, um abzuklären was die möglichen Ursachen (einschliesslich Linsentrübung, Grüner Star oder weitere seltene Erkrankungen) Ihrer Sehstörungen sind.
Leiden Sie an einer bakteriellen Infektion der Haut oder an einer Pilzinfektion, oder wenn eine solche Infektion während der Behandlung auftritt, muss vom Arzt bzw. von der Ärztin eine zusätzliche antibakterielle oder antimykotische Behandlung eingeleitet werden.
Bei Kindern soll Diprosalic mit Vorsicht, nicht über längere Zeit und nicht grossflächig aufgetragen werden.
Die Behandlung sollte vorübergehend abgesetzt werden, wenn Diprosalic ein starkes Austrocknen der Haut oder unerwünschte Schuppen verursacht.
Verwenden Sie Diprosalic nur für Ihr jetziges Hautleiden, für das der Arzt bzw. die Ärztin es Ihnen verschrieben hat, nicht aber für andere spätere Hautleiden. Geben Sie Diprosalic nicht an andere Personen weiter.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
·an anderen Krankheiten leiden,
·Allergien haben oder
·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Darf Diprosalic während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, sollten Sie Diprosalic ausschliesslich nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin anwenden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin entscheidet darüber, ob Sie Diprosalic während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden sollen.
Wie verwenden Sie Diprosalic?
Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet:
Salbe: 2-mal täglich (morgens und abends) eine dünne Schicht auf die erkrankten Hautstellen auftragen und leicht einreiben.
Lösung zur Anwendung auf der Haut: 2-mal täglich tropfenweise auf die Krankheitsherde auftragen - am besten morgens und abends - und leicht einmassieren. Bei stärkerem Haarwuchs ist das Haar zu scheiteln. Bei besonders fettiger Kopfhaut Diprosalic auf einen Wattebausch geben und den Haarboden damit abtupfen. Für die Behandlung von Kopfhauterkrankungen ist es vorteilhaft, das Haar mit einem milden, die Behandlung unterstützenden Haarwaschmittel zu waschen.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Diprosalic haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Diprosalic auftreten:
Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
Am Anfang der Behandlung
Reizungen, Brennen, Jucken, Trockenheit, Überempfindlichkeit.
Bei längerdauernder Anwendung
Verdünnung der Haut, Erweiterung von oberflächlichen Blutgefässen, Dehnungsstreifen, Blutungen unter der Haut, Akne, Rotfinne (Rötung, Pickelbildung und Abschälungen im Gesicht), Hautentzündungen in der Umgebung des Mundes.
Absetzreaktion nach Behandlungsende: Nach einer kontinuierlichen Anwendung über längere Zeit kann es nach Behandlungsende zu einer Absetzreaktion kommen. Dabei können eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten: Hautrötung, die über den behandelten Bereich hinausgehen kann, Gefühl des Brennens oder Stechens, starker Juckreiz, abschälende Haut, nässende offene Bläschen.
Bei der Anwendung von topischen Kortikosteroiden wurde über verschwommenes Sehen berichtet.
Bei grossflächiger und/oder bei Anwendung mit Verbänden
Systemische Erkrankungen wie Infektionen, Erkrankungen des Hormonhaushalts (Unterfunktion der Nebennieren, Erhöhung der Cortisolkonzentration), Diabetes, Dehnungsstreifen, Verringerung und Schwächung des Knochengewebes, Wachstumsverzögerung bei Kindern, Wassereinlagerungen.
Bei Kindern, besonders Säuglingen und Kleinkindern, ist zu beachten, dass die Wirkstoffe vermehrt in die Blutbahn aufgenommen werden, so dass u.a. Wachstumsstörungen bei längerer Anwendung auftreten können.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Entsorgungshinweis
Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
Lagerungshinweis
Ausser Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur (15-25°C) aufbewahren.
Weitere Hinweise
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Diprosalic enthalten?
Wirkstoffe
1 g Salbe enthält 0.5 mg Betamethason (in Form von 0.64 mg Betamethasondipropionat) und 30 mg Salicylsäure.
1 g Lösung zur Anwendung auf der Haut enthält 0.5 mg Betamethason (in Form von 0.64 mg Betamethasondipropionat) und 20 mg Salicylsäure in einer alkoholisch wässrigen Lösung.
Hilfsstoffe
Salbe: dickflüssiges Paraffin, weisses Vaselin.
Lösung zur Anwendung auf der Haut: Natriumedetat, Hypromellose, Natriumhydroxid, Isopropylalkohol, gereinigtes Wasser.
Zulassungsnummer
39308, 41288 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie Diprosalic? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Diprosalic, Salbe: Tuben zu 30 g.
Diprosalic, Lösung zur Anwendung auf der Haut: Tropffläschchen zu 30 ml und 100 ml.
Zulassungsinhaberin
Organon GmbH, Luzern
Diese Packungsbeilage wurde im April 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
OG-1460A-Diprosalic-HMV4-RCN100001589-CH
