This is the official patient information (package leaflet). It does not replace advice or prescription: if you have questions about use, dosage or side effects, please consult your doctor or pharmacist.
Gutron is authorised in Switzerland (authorisation number 44977). Marketing authorisation holder: Cheplapharm Schweiz GmbH.
Reimbursement status: Reimbursed — covered by basic insurance
Automatically generated summary of the patient information, not reviewed by a doctor. It contains no dosage and does not assess your individual situation — the full leaflet is authoritative.
Gutron is used for low blood pressure that leads to dizziness or temporary loss of consciousness. It improves the function of relaxed blood vessels and can also strengthen the bladder muscle in cases of involuntary urine leakage.→
- It must not be used in cases of known hypersensitivity to the active substance or any of the excipients.→
- It must not be used in cases of severe heart disease, cardiac arrhythmias or high blood pressure.→
- It must not be used in cases of acute kidney disease or severe renal impairment.→
- It must not be used in cases of bladder emptying disorders or mechanical obstruction of urine flow.→
- It must not be used in cases of adrenal medulla tumours, advanced retinal disease due to diabetes or glaucoma.→
- It must not be used in cases of hyperthyroidism as well as during pregnancy and breastfeeding.→
- High blood pressure while lying down or sitting may occur; therefore, medical advice should be sought if symptoms such as palpitations or visual disturbances arise.→
- In cases of reduced kidney function, heart failure, slow heart rate, liver dysfunction or diabetes, the doctor must be informed.→
- Concomitant use of other medicinal products that affect blood pressure or heart rate requires medical prescription and monitoring.→
- The medicinal product must not be used in adolescents and children under 12 years of age.→
- Reaction ability and fitness to drive may be impaired.→
- Gutron oral drops contain alcohol, although the small amount has no perceptible effects.→
Due to lack of studies and experience, Gutron must not be taken during pregnancy and breastfeeding. If pregnancy is detected during treatment, therapy must be discontinued immediately.→
- Goosebumps and unpleasant sensation during urination
- Abnormal sensations in hands and feet
- Increased blood pressure while lying down
- Itching, skin redness, feeling of cold and rash
- Urinary retention
- Sleep disturbances, headache, irritability and restlessness
- Changes in heart rate and palpitations
- Nausea and digestive complaints
The medicinal product must be stored out of reach of children, protected from light in the original packaging at room temperature, and used only until the expiry date indicated on the pack.→
This patient information is not available in your language — the German version is displayed.
Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.
Gutron
Was ist Gutron und wann wird es angewendet?
Gutron wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin bei niedrigem Blutdruck z.B. nach längerer Bettlägerigkeit bei Patienten mit vorübergehender Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems eingesetzt.
Es wird bei Kreislaufstörungen mit Blutdruckabfall im Stehen oder Sitzen verwendet (orthostatische Hypotonie), die zu Beschwerden wie Schwindel, Schwarzwerden vor den Augen bis zu kurzfristigem Bewusstseinsverlust führen können.
Auch bei erniedrigtem Blutdruck als Nebenwirkung von Arzneimitteln gegen Depression oder Schlafstörungen wird Gutron verwendet.
Gutron steigert den erniedrigten Blutdruck, indem es die Funktion von erschlafften Blutgefässen verbessert. Bei unwillkürlichem Harnabgang (Inkontinenz) bewirkt Gutron eine verbesserte Funktion der Blasenmuskulatur.
Wann darf Gutron nicht eingenommen werden?
Gutron darf nicht angewendet werden bei
-bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung,
-schweren Herzerkrankungen wie z.B. bei verlangsamtem Herzschlag, bei ischämischen Herzerkrankungen (Minderdurchblutung der Herzkranzgefässe), Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Erregungsleitungsstörungen,
-Bluthochdruck,
-Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck,
-Herzrhythmusstörungen,
-verengenden Gefässerkrankungen,
-akuten Nierenerkrankungen, schweren Nierenfunktionsstörungen,
-Entleerungsstörungen der Harnblase, insbesondere bei vergrösserter Prostata mit Restharnbildung,
-Harnverhalten,
-mechanischer Harnabflussbehinderung,
-Tumoren des Nebennierenmarks (Phäochromozytom),
-fortschreitender Netzhauterkrankung infolge Zuckerkrankheit,
-grünem Star (Engwinkelglaukom),
-Schilddrüsenüberfunktion,
-Schwangerschaft/Stillzeit.
Wann ist bei der Einnahme von Gutron Vorsicht geboten?
In manchen Fällen kann es unter der Behandlung mit Gutron zu einem Bluthochdruck im Liegen und Sitzen kommen. Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Symptome wie Herzklopfen, Kopfschmerzen und Sehstörungen auftreten.
Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, falls Sie unter einer verminderten Nierenfunktion, einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz), langsamem Herzschlag (Bradykardie), anderen Herzrhythmusstörungen, einer Leberfunktionsstörung oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) leiden.
Die gleichzeitige Einnahme von Gutron und anderen Arzneimitteln, die den Blutdruck oder die Herzfrequenz (Puls) beeinflussen, ist nur auf Veranlassung durch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin erlaubt und benötigt gegebenenfalls eine enge Kontrolle des Blutdrucks und der Herzfrequenz. Dies betrifft z.B. gewisse Appetithemmer, gewisse Arzneimittel gegen Depressionen oder Allergien, Schilddrüsenhormone, bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel, gewisse Arzneimittel gegen Herzschwäche, Kortisonpräparate, aber auch gewisse Grippemittel und Nasentropfen, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.
Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, soll Gutron bei Jugendlichen und Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Man sollte in Betracht ziehen, dass Erregbarkeit, Reizbarkeit und Übelkeit gelegentlich vorkommen können.
Natrium
Gutron Tropfen zum Einnehmen enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d.h. die Gutron Tropfen sind nahezu "natriumfrei".
Alkohol
Gutron Tropfen zum Einnehmen enthalten 120 mg Alkohol (Ethanol) pro 1 ml. Die Menge in 1 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 3 ml Bier oder 2 ml Wein. Die geringe Alkoholmenge in den Gutron Tropfen hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Darf Gutron während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Wegen fehlender Untersuchungen am Tier und nicht vorhandenen Erfahrungen beim Menschen darf Gutron während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden. Wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden, sollten Sie Gutron nicht einnehmen. Sollten Sie während der Behandlung mit Gutron schwanger werden, muss die Behandlung sofort angebrochen werden, sobald die Schwangerschaft festgestellt wurde.
Wie verwenden Sie Gutron?
Die übliche Dosierung beträgt 2 x 1 Tablette täglich oder 2 x 7 Tropfen täglich.
Die Einnahme erfolgt morgens nach dem Aufstehen und abends mindestens 4 Stunden vor dem Schlafengehen. Die Tabletten werden mit Flüssigkeit eingenommen. Die Tropfen werden in Wasser gelöst eingenommen. Fläschchen beim Tropfen senkrecht halten. Je nach individuellem Ansprechen kann die Dosierung nach Absprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin reduziert oder erhöht werden.
Bei erniedrigtem Blutdruck als Nebenwirkung von Arzneimitteln gegen Depression oder Schlafstörung wird der Arzt/die Ärztin 2-3 x tgl. 1 Tablette oder 2-3 x tgl. 7 Tropfen verschreiben.
Bei Patienten mit schweren Kreislaufstörungen mit Blutdruckabfall im Stehen oder Sitzen beträgt die üblicherweise vom Arzt/der Ärztin verschriebene Anfangsdosis 3 x 1 Tablette täglich. Je nach individuellem Ansprechen wird der Arzt/die Ärztin eine Steigerung der Tagesdosis verordnen. In gewissen Fällen können bis 15 mg/Tag angebracht sein. Die max. Tagesdosis, aufgeteilt in drei Einzelgaben, beträgt 30 mg.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Die Anwendung und Sicherheit von Gutron bei Jugendlichen und Kindern unter 12 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.
Welche Nebenwirkungen kann Gutron haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Gutron auftreten:
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
Sehr häufig können Gänsehaut und unangenehmes Empfinden beim Wasserlösen auftreten.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
Häufig kann es zu Missempfindungen z.B. an Händen und Füssen, erhöhtem Blutdruck im Liegen, Juckreiz (hauptsächlich der Kopfhaut), Hautrötung, Kältegefühl, Ausschlag und Harnverhalten kommen.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
Gelegentlich können auch Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Nervosität, Erregbarkeit, Unruhe, langsamer Puls (unter 60 Schläge pro Minute), beschleunigter Puls (über 100 Schläge pro Minute), Herzklopfen, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Magenbrennen, Entzündung der Mundschleimhaut, sowie Harndrang und Beschwerden beim Wasserlösen auftreten.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Anwendern)
Selten können auch unregelmässiger Puls, Veränderungen der Leberwerte und allergische Hautreaktionen auftreten.
Einzelfälle
In Einzelfällen wurden Angst, Verwirrtheit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall beobachtet.
Wenn Symptome wie Herzklopfen, Kopfschmerzen und Sehstörungen, unregelmässiger Puls, Herzschmerzen, langsamer Puls (unter 60 Schläge pro Minute) oder beschleunigter Puls (über 100 Schläge pro Minute) auftreten, sollten Sie den Arzt bzw. die Ärztin kontaktieren.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Gutron ist vor Licht geschützt, in der Originalverpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufzubewahren.
Weitere Hinweise
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Gutron enthalten?
Erhältlich als Tabletten und als Tropfen zum Einnehmen.
Wirkstoffe
1 Tablette enthält 2,5 mg Midodrinhydrochlorid.
1 ml Tropfen zum Einnehmen enthält 10 mg Midodrinhydrochlorid.
30 Tropfen zum Einnehmen enthalten 10 mg Midodrinhydrochlorid.
Hilfsstoffe
1 Tablette enthält:
Magnesiumstearat, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke
1 ml Tropfen zum Einnehmen enthält:
Natriumcyclamat, Ethanol 96% 120,6 mg/ml (entspr. 14% v/v Alkohol), gereinigtes Wasser, Salzsäure
Zulassungsnummer
44976, 44977 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie Gutron? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Gutron Tabletten: Packungen mit 20 und 50 Stück.
Gutron Tropfen zum Einnehmen 10 mg/ml: Tropfflasche mit 10 ml und 20 ml.
Zulassungsinhaberin
CHEPLAPHARM Schweiz GmbH, 4102 Binningen
