Plendil 5 mg/10 mg/senior 2,5 mg

Marketing authorisation holder: CPS Cito Pharma Services GmbH · Authorisation number: 49166

This is the official patient information (package leaflet). It does not replace advice or prescription: if you have questions about use, dosage or side effects, please consult your doctor or pharmacist.

At a glance

Plendil 5 mg/10 mg/senior 2,5 mg is authorised in Switzerland (authorisation number 49166). Marketing authorisation holder: CPS Cito Pharma Services GmbH.

Reimbursement status: Reimbursed — covered by basic insurance

In plain words

Automatically generated summary of the patient information, not reviewed by a doctor. It contains no dosage and does not assess your individual situation — the full leaflet is authoritative.

What it is used for

Plendil contains the active ingredient felodipine and is used for the treatment of all forms of high blood pressure as well as painful chest tightness (angina pectoris). The active ingredient belongs to the group of calcium antagonists and lowers blood pressure by relaxing the vascular smooth muscle.→

When not to use it
  • The medicinal product must not be used in cases of known hypersensitivity to the active ingredient felodipine or any of the excipients.→
  • It must not be used if a stroke has occurred within the last six months.→
  • Use is prohibited in the presence of cardiovascular shock.→
  • The product must not be taken if the heart valves are narrowed or if the heart muscle is diseased.→
  • It must not be used in cases of unstable angina pectoris with chest pain already present at rest.→
  • Intake is forbidden if a heart attack has occurred within the last eight weeks.→
What to watch out for
  • The blood pressure-lowering effect may be enhanced or influenced by other medicinal products, such as those for gastric hyperacidity, infections, depression or epilepsy.→
  • A drop in blood pressure accompanied by rapid heartbeat may occur, which in certain patients may reduce blood flow to the heart muscle.→
  • Particular caution is required in cases of impaired kidney function or liver function, as well as in individuals with a tendency towards elevated pulse rate.→
  • The medicinal product must not be taken together with grapefruit juice, as this may enhance its effect.→
  • Reaction ability and fitness to drive may be impaired, particularly at the start of treatment or when consuming alcohol.→
  • In cases of known sugar intolerance, medical advice should be sought before intake, as the preparation contains lactose.→
Pregnancy and breastfeeding

Plendil must not be taken during pregnancy. As the active ingredient passes into breast milk, the doctor will decide on its use during breastfeeding.→

Possible side effects→
  • Headache
  • Fluid accumulation in the tissues
  • Swelling of the ankles
  • Dizziness
  • Fatigue
  • Rapid heartbeat or slowed pulse
  • Nausea and abdominal pain
  • Facial flushing
Storage

The medicinal product must not be stored above 30°C and must be kept out of the reach of children.→

This patient information is not available in your language — the German version is displayed.

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Plendil® 5 mg/10 mg/senior 2,5 mg

Was ist Plendil und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung und unter ständiger Kontrolle des Arztes oder der Ärztin.

Plendil enthält als Wirkstoff Felodipin und dient zur Behandlung aller Formen des Bluthochdrucks (Hypertonie) sowie von Angina pectoris (schmerzhafte Brustenge). Felodipin gehört in die Gruppe der Calcium-Antagonisten, welche die Stoffwechselvorgänge in den Herz- und Gefässmuskelzellen beeinflussen. Durch die Entspannung der Gefässmuskulatur sowie die Erweiterung der arteriellen Blutgefässe wird der erhöhte Blutdruck auf ein normales Niveau gesenkt.

Wann darf Plendil nicht eingenommen werden?

Plendil darf bei bekannter Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Felodipin oder einen der Hilfsstoffe nicht eingenommen werden.

Plendil darf nicht eingenommen werden:

·wenn Sie innerhalb des letzten halben Jahres einen Schlaganfall hatten,

·wenn Sie an einem Herz-Kreislauf-Schock leiden,

·wenn Ihre Herzklappen verengt sind und somit der Blutdurchfluss erschwert ist,

·wenn Ihr Herzmuskel erkrankt ist und dadurch der Herzinnenraum verengt wird,

·wenn Sie bereits in Ruhe oder bei geringer Anstrengung Schmerzen im Brustbereich haben (instabile Angina pectoris),

·wenn Sie innerhalb der letzten acht Wochen einen Herzinfarkt erlitten haben,

·wenn bei Ihnen die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern gestört ist,

·wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist,

·wenn Sie an einer Herzleistungsschwäche leiden, die nicht durch ärztliche Massnahmen stabilisiert wurde,

·wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen einnehmen (z.B. Itraconazol).

Wann ist bei der Einnahme von Plendil Vorsicht geboten?

Die blutdrucksenkende Wirkung von Plendil kann durch andere blutdrucksenkende Arzneimittel verstärkt werden.

Eine Reihe von anderen Medikamenten können bei gleichzeitiger Einnahme die blutdrucksenkende Wirkung von Plendil beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel gewisse Arzneimittel zur Behandlung von übermässiger Säureproduktion im Magen, bakteriellen oder virale Infektionen, Pilzerkrankungen, Depressionen (auch z.B. Johanniskraut) und Epilepsie.

Plendil kann wie andere gefässerweiternde Arzneimittel einen Blutdruckabfall mit Herzrasen (erhöhter Puls) hervorrufen. Da dies bei bestimmten Patienten zu einer verminderten Durchblutung des Herzmuskels führen kann, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, ob für Sie ein erhöhtes Risiko besteht.

Vorsicht ist bei der Einnahme von Plendil geboten, wenn Sie eine Neigung zu erhöhtem Puls haben.

Besondere Vorsicht ist bei der Einnahme von Plendil geboten, wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist. Da Felodipin in der Leber verstoffwechselt wird ist bei eingeschränkter Leberfunktion ebenfalls Vorsicht geboten.

Plendil darf nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden, da dies eine verstärkte Wirkung zur Folge haben kann.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Dies gilt in verstärktem Mass bei Behandlungsbeginn sowie bei Genuss von Alkohol.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Retardtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Plendil, Retardtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält Macrogol -40-glycerolricinoleat und kann daher Magenverstimmungen und Durchfall hervorrufen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

• an anderen Krankheiten leiden,

• Allergien haben oder

• andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!

Darf Plendil während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten. Plendil darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Über die Verwendung in der Stillzeit entscheidet Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Wie verwenden Sie Plendil?

Der Arzt bzw. die Ärztin wird aufgrund regelmässiger Blutdruckkontrollen die für Sie zutreffende Dosierung festlegen.

Bluthochdruck sowie Angina pectoris müssen über längere Zeit behandelt werden und bedürfen daher regelmässiger ärztlicher Kontrollen.

Üblicherweise soll morgens zum Frühstück 1 Retardtablette Plendil 5 mg bzw. 10 mg eingenommen werden.

Da die Plendil Retardtabletten nicht geteilt werden können, kann Ihnen der Arzt bzw. die Ärztin für eine optimale Dosisanpassung auch die Plendil senior 2,5 mg Retardtabletten verschreiben.

Die Tablette wird unzerkaut mit genügend Flüssigkeit eingenommen. Sie darf nicht geteilt, sondern muss ganz geschluckt werden. Die Tabletten können nüchtern oder nach einem leichten, fett- und kohlenhydratarmen Frühstück eingenommen werden.

Die Anwendung und Sicherheit von Plendil bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Plendil haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Plendil auftreten (vor allem zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung). Diese Begleiterscheinungen sind meist vorübergehend und schwächen sich im Verlauf der weiteren Therapie ab.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Kopfschmerzen, Wasseransammlungen im Gewebe, Knöchelschwellungen

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

Schwindel, Müdigkeit, schneller Puls, auffallend langsamer Puls, zu tiefer Blutdruck, Herzklopfen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Gesichtsrötung, Juckreiz

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Behandelten)

unregelmässiger Herzschlag, Erbrechen, Nesselsucht, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelzittern, Impotenz und sexuelle Dysfunktion

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10‘000 Behandelten)

Überempfindlichkeitsreaktionen, plötzliche Schwellung von Haut/Schleimhaut, häufig im Gesicht, erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, Unruhe, Herzinfarkt, Atembeschwerden, Durchfall, Verstopfung, häufiges Entleeren kleiner Harnmengen, grossflächige Hautabschuppungen, Vergrösserung der männlichen Brustdrüse, verlängerte/starke Menstruation, Gewichtszunahme, Schweissausbrüche

Bei Patienten mit ausgeprägten Zahnfleischentzündungen kann es zu Zahnfleischveränderungen kommen, die sich jedoch durch eine sorgfältige Zahnhygiene vermeiden lassen oder sich zurückbilden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit

Plendil darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Nicht über 30°C lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Entsorgungshinweis

Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Geben Sie abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten an einer Abgabestelle (z.B. Apotheke, Drogerie, Arztpraxis) oder an einer Sammelstelle zurück. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Plendil enthalten?

Wirkstoffe

Eine Retardtablette Plendil 5 mg enthält als Wirkstoff 5 mg Felodipin.

Eine Retardtablette Plendil 10 mg enthält 10 mg Felodipin.

Eine Retardtablette Plendil senior 2,5 mg enthält 2,5 mg Felodipin.

Hilfsstoffe

Tablettenkern

Hydroxypropylcellulose (E463), Hypromellose (E464), Lactose, Mikrokristalline Cellulose (E460), Macrogol-40-glycerolricinoleat, Propylgallat (E310), Aluminium-Natrium-Silicat (E554), Natriumstearylfumarat.

Filmüberzug

Carnaubawachs, gelbes Eisenoxid (E172), Hypromellose (E464), Macrogol 6000 (E1521), Titandioxid (E171); nur 5mg/10mg: braunes Eisenoxid (E172).

Zulassungsnummer

49166 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Plendil? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Folgende Packungen sind erhältlich:

Plendil 5 mg: Packungen zu 20, und 100 Retardtabletten

Plendil 10 mg: Packungen zu 20, und 100 Retardtabletten.

Plendil senior 2,5 mg: Packungen zu 30 Retardtabletten.

Zulassungsinhaberin

CPS Cito Pharma Services GmbH, 8610 Uster

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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