Redoxon®

Marketing authorisation holder: Bayer (Schweiz) AG · Authorisation number: 56194

This is the official patient information (package leaflet). It does not replace advice or prescription: if you have questions about use, dosage or side effects, please consult your doctor or pharmacist.

At a glance

Redoxon® is authorised in Switzerland (authorisation number 56194). Marketing authorisation holder: Bayer (Schweiz) AG.

Reimbursement status: Not on the Specialties List — generally self-pay

In plain words

Automatically generated summary of the patient information, not reviewed by a doctor. It contains no dosage and does not assess your individual situation — the full leaflet is authoritative.

What it is used for

Redoxon contains the active ingredient vitamin C (ascorbic acid) and is used for the treatment and prevention of vitamin C deficiency conditions such as scurvy. It is also used in cases of increased requirement due to illness, surgery, smoking or pregnancy.→

When not to use it
  • The medicinal product must not be used in case of known allergy to one or more of the ingredients.→
  • Use is prohibited in patients with kidney stones accompanied by increased oxalic acid excretion.→
  • The product must not be taken in cases of iron storage disease.→
  • Use is prohibited in severe renal insufficiency, including in dialysis patients.→
  • If an allergic reaction occurs during treatment, the product must be discontinued.→
What to watch out for
  • Diabetics should not take Redoxon for a few days before performing a self-test for sugar in the urine, as vitamin C can affect the test result.→
  • Patients with kidney stones may only take higher amounts after consulting a doctor.→
  • Persons with phenylketonuria must only use the product after consulting a doctor due to the contained aspartame.→
  • In case of known intolerance to certain sugars or hereditary fructose intolerance, medical advice must be sought before taking the product.→
  • The medicinal product contains sodium, which must be taken into account in a low-sodium diet.→
  • Concurrent intake of certain other medicinal products may alter the effect of vitamin C or other medications.→
Pregnancy and breastfeeding

There are no concerns regarding the intake of Redoxon during pregnancy or breastfeeding.→

Possible side effects→
  • Allergic reactions such as rash, hives, oedema or itching
  • Asthma, shortness of breath or bronchospasm
  • Diarrhoea, nausea or vomiting
  • Abdominal and stomach pain
  • Lowered blood pressure
  • Increased urination
Storage

The medicinal product must be stored tightly closed, out of reach of children, at room temperature and protected from moisture.→

This patient information is not available in your language — the German version is displayed.

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen. Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes, Apothekers oder Drogisten bzw. der Ärztin, der Apothekerin oder der Drogistin an, um den grössten Nutzen zu haben. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Redoxon®

Bayer (Schweiz) AG

Was ist Redoxon und wann wird es angewendet?

Redoxon enthält als Wirkstoff reines Vitamin C (Ascorbinsäure). Vitamin C greift über verschiedene Mechanismen in eine Vielzahl lebenswichtiger Stoffwechselvorgänge ein.

Es wird zur Behandlung und Vorbeugung von Vitamin C-Mangelzuständen wie Skorbut und dessen Vorstufen angewandt. Bei folgenden Erkrankungen kann der Vitamin C-Bedarf erhöht und/oder eine ergänzende Gabe erforderlich sein:

·Zahnfleischbluten bei Vitamin C-Mangel;

·Wundheilung, zum Beispiel nach Zahnextraktion;

·Operationen;

·Infektionskrankheiten;

·Erkältungskrankheiten;

·Resorptionsstörungen nach operativer Entfernung des Magens (Gastrektomie) oder nach Erkrankungen im Magen/Darm;

·Raucher;

·Schwangerschaft und Stillzeit;

·Behandlung mit Antibiotika;

·bei Blutwäsche (Hämodialyse).

Was sollte dazu beachtet werden?

Da Vitamin C vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann, muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Reich an Vitamin C sind Gemüse und Früchte, insbesondere Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruits. Grössere Mengen Vitamin C finden sich auch in Leber und Niere, nicht jedoch in Fleisch, Getreide und Milchprodukten. Kochen, Wässern, Warmhalten und Lagern (auch Tiefkühlen) kann den Vitamin C-Gehalt stark reduzieren. Diabetiker, welche die Zuckerbestimmung im Urin selbst vornehmen, sollten einige Tage vor dem Test kein Redoxon zu sich nehmen, weil Vitamin C das Testresultat beeinflusst.

Wann darf Redoxon nicht eingenommen / angewendet werden?

Wenn Sie auf einen oder mehrere der Inhaltsstoffe allergisch reagieren.

Wenn Sie an Nierensteinen mit gleichzeitig erhöhter Oxalsäure-Ausscheidung leiden, eine Eisenspeicherkrankheit haben oder wenn Sie an schwerer Niereninsuffizienz leiden (einschliesslich wenn Sie Dialysepatient sind), dürfen Sie Redoxon nicht einnehmen.

Wenn es bei Ihnen unter der Behandlung mit Redoxon zu einer allergischen Reaktion kommt, müssen Sie das Präparat absetzen.

Wann ist bei der Einnahme von Redoxon Vorsicht geboten?

Patientinnen und Patienten mit Nierensteinen dürfen mehr als 500 mg Redoxon täglich nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen.

Redoxon Brausetabletten enthalten 20 mg Aspartam, Redoxon Kautabletten 5 mg. Aspartam ist eine Quelle für Phenylalanin. Es kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketourie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann. Sie sollten das Präparat daher nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen.

Redoxon Kautabletten enthalten 619 mg Sorbitol. Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass (eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) – eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann – festgestellt wurde.

Redoxon Brausetabletten enthalten Isomalt, Glukose und Sucrose (Saccharose). Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält 312 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz) pro Brausetablette bzw. 95 mg Natrium pro Kautablette, entsprechend 16% bzw. 5% der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Arzneimittel zur Empfängnisverhütung (orale Kontrazetiva) und bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Allergien und Entzündungen (Kortikosteroide) führen zu einem erhöhten Abbau von Vitamin C. Bestimmte Arzneimittel, die den Knochenabbau hemmen (Calcitonin), erhöhen den Vitamin C Verbrauch. Salicylsäurederivate (z.B. Acetylsalicylsäure), bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) sowie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Barbiturate) vermindern die Vitamin C Verfügbarkeit im Körper durch eine verkleinerte Resorption bzw. durch eine erhöhte Ausscheidung. Hohe Dosen von Vitamin C können die Konzentrationen von Cyclosporin, Indinavir, Warfarin und Disulfiram im Blut senken.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin C und aluminiumhaltigen Mitteln gegen Magenbrennen (Antacida) kann vermehrt Aluminium aufgenommen werden. Besondere Vorsicht gilt deshalb, wenn Sie an Niereninsuffizienz leiden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!

Darf Redoxon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Es bestehen keine Bedenken, Redoxon auch während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit einzunehmen.

Wie verwenden Sie Redoxon?

Sofern vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:

Bei Vitamin C-Mangel sowie bei Magen- und Darmerkrankungen mit Resorptionsstörungen (erschwerte Aufnahme in den Blutkreislauf) werden täglich 500 mg (1 Kautablette) bis 1 g (1 Brausetablette oder 2 Kautabletten) Redoxon eingenommen.

Zur Deckung eines erhöhten Bedarfes genügen in der Regel 500 mg pro Tag.

Bei Erkältungskrankheiten wird täglich 1 g eingenommen.

Kautabletten: Lutschen oder kauen.

Brausetabletten: 1 Brausetablette wird in etwa 1,5 dl Wasser gegeben. Sobald sie sich vollständig aufgelöst hat, ist Redoxon trinkfertig.

Redoxon ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren bestimmt.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Redoxon haben?

Redoxon zeichnet sich auch in höheren Dosen durch eine gute Verträglichkeit aus. Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Redoxon auftreten:

Es kann zu allergischen Reaktionen (z.B. Ausschlag, Nesselsucht, Ödeme, Juckreiz) Asthma, Kurzatmigkeit, Lungenkrämpfe und gastrointestinalen Störungen (z.B. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, abdominale und gastrointestinale Schmerzen) und erniedrigtem Blutdruck kommen. Nach sehr hohen Dosen (4–5 g und mehr) wird gelegentlich leichter Durchfall oder vermehrtes Harnlassen beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Gut verschlossen. Für Kinder unerreichbar aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern und vor Feuchtigkeit schützen.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Redoxon enthalten?

Wirkstoffe

1 Brausetablette enthält: Vitamin C 1 g in Form von Ascorbinsäure.

1 Kautablette enthält: Vitamin C 500 mg in Form von Ascorbinsäure und Natriumascorbat.

Hilfsstoffe

Brausetablette: Natriumhydrogencarbonat, Citronensäure, Natriumcarbonat, Apfelsäure, Isomalt (E 953), Natriumchlorid, Glucose, arabisches Gummi, mittelkettige Triglyceride, Saccharose, Acesulfam-Kalium (E 950), Aspartam (E 951), Betacarotin, Natriumascorbat, hochdisperses Siliciumdioxid, all-rac-alpha-Tocopherol, Aromatika (Orange).

Kautablette: Sorbit (E 420), Mannitol (E 421), Talkum (E 553b), Magnesiumstearat (E 470b), Aspartam (E951), Eisenoxid (gelb) (E 172), Eisenoxid (rot) (E 172), Orangenaroma.

Zulassungsnummer

56194 (Kautablette), 56354 (Brausetablette) (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Redoxon? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Brausetabletten, Orangenaroma: 30.

Kautabletten, Orangenaroma: 60.

Zulassungsinhaberin

Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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