Helixor

Marketing authorisation holder: Helixor Schweiz AG · Authorisation number: 56206

This is the official patient information (package leaflet). It does not replace advice or prescription: if you have questions about use, dosage or side effects, please consult your doctor or pharmacist.

At a glance

Helixor is authorised in Switzerland (authorisation number 56206). Marketing authorisation holder: Helixor Schweiz AG.

Reimbursement status: Reimbursed — covered by basic insurance

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Patienteninformation für Humanarzneimittel   Information für Patientinnen und Patienten   Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel anwenden. Dieses   Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen   weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das   Arzneimittel schaden.   Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.   Helixor® A, Injektionslösung (s.c.)   Helixor® M, Injektionslösung (s.c.)   Helixor® P, Injektionslösung (s.c.)   Anthroposophisches Arzneimittel   Wann wird Helixor angewendet?   Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis kann Helixor zur   Zusatzbehandlung bei malignen Erkrankungen angewendet werden.   Die Anwendung dieses Arzneimittels beruht auf den Prinzipien der anthroposophischen Menschen-   und Naturerkenntnis.   Was sollte dazu beachtet werden?   Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Medikamente verordnet hat, fragen Sie Ihren Arzt oder   Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Helixor gleichzeitig angewendet werden darf.   Wann darf Helixor nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?   Helixor darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber   Mistelzubereitungen sowie bei akut entzündlichen oder hochfieberhaften Erkrankungen.   Bei zeitnaher Anwendung anderer immunwirksamer Arzneistoffe (z. B. Thymusextrakte), bei   Allergieneigung, Schilddrüsenüberfunktion, chronisch granulomatösen Entzündungen oder   Autoimmunkrankheiten sowie bei Anwendung während einer Bestrahlung oder Chemotherapie ist   eine sorgfältige Verlaufskontrolle durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, evtl. verbunden mit einer   Anpassung der Dosierung, erforderlich.   Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren soll Helixor nicht angewendet werden.   Das Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 1 ml oder pro 2 ml, d.h. es ist   nahezu «natriumfrei».   Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie    an anderen Krankheiten leiden,   1 / 6   Patienteninformation für Humanarzneimittel     Allergien haben oder   andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen!   Darf Helixor während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?   Über die Anwendung von Helixor während der Schwangerschaft entscheidet Ihr Arzt oder Ihre Ärztin.   Während der Stillzeit darf Helixor nicht angewendet werden.   Wie verwenden Sie Helixor?   Die Dosierung und die Häufigkeit der Anwendung werden von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin individuell   festgelegt. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das   Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit   Ihrer Ärztin oder Apothekerin.   Dosierung für Erwachsene /Anwendung bei Erwachsenen: Helixor wird als subkutane Injektion   (Spritze unter die Haut) an wechselnden Stellen der intakten Haut (z. B. Bauchhaut, Vorder- und   Aussenseite der Oberschenkel) angewendet. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie bezüglich Vorbereiten   der Spritzen und Injektionstechnik genau informieren. Halten Sie sich genau an diese Anweisungen.   Spritzen Sie nicht in entzündete Hautbezirke (z. B. entzündliche Reaktionen an früheren   Einspritzstellen, Venenentzündungen), meiden Sie Bestrahlungsfelder.   Vorsichtshalber sollte Helixor nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln in einer Spritze aufgezogen   werden.   Die Anwendung muss unterbrochen werden, sobald eine Entzündungsreaktion grösser als 5 cm   Durchmesser an der Einspritzstelle (Rötung, Schwellung, Verhärtung im Unterhautgewebe), Fieber   oder grippeähnliche Symptome (Krankheitsgefühl, Frösteln, Kopf- oder Gliederschmerzen) im   Anschluss an die Anwendung von Helixor auftreten. In diesem Fall kontaktieren Sie Ihren Arzt oder   Ihre Ärztin.   Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt. Sie wird vom Arzt oder der Ärztin festgelegt. Die   Dosierung sollte in Abständen von 3 - 6 Monaten von Ihrem Arzt oder von Ihrer Ärztin überprüft   werden.   Wenn Sie versehentlich eine zu hohe Dosis angewendet haben   Zeichen einer Überdosierung können übermässige entzündliche Reaktionen an der Einspritzstelle,   oder andere unter „Welche Nebenwirkungen kann Helixor haben?“ beschriebene Symptome sein.   Wenn Sie die Anwendung von Helixor versäumt haben...   holen Sie die Anwendung von Helixor zum nächstmöglichen Zeitpunkt in gleicher Dosis nach.   Nach längeren Behandlungspausen von über 4 Wochen sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin fragen,   wie resp. in welcher Dosierung Sie Helixor weiterverwenden sollen.   Nicht für Jugendliche oder Kinder unter 18 Jahren   Welche Nebenwirkungen kann Helixor haben?   Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Helixor auftreten:   2 / 6   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern): Grössere örtliche Entzündungsreaktionen   (Rötung, Schwellung, Verhärtung) an der Einspritzstelle. Entzündungsreaktionen an der   Einspritzstelle unter 5 cm Durchmesser und leichte Steigerung der Körpertemperatur sind meist   unbedenklich. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und fragen Sie, wie Sie die Behandlung   fortsetzen sollen.   Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern): Juckreiz am ganzen Körper, örtliche oder   ausgebreitete Nesselsucht, Hautausschlag, Fieber, Abgeschlagenheit, Frösteln, allgemeines   Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Lymphknotenschwellung, Aktivierung von   Entzündungen.   Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Anwendern): Knotige Verhärtungen im Unterhautgewebe am   Injektionsort, Blasenbildung, Haut- und Schleimhautschwellung im Gesichtsbereich (Quincke-Ödem),   Augenbrennen und -tränen, heuschnupfenartige Beschwerden, Atemnot, Bronchialverkrampfung   (Bronchospasmus), Schüttelfrost, Schwindel.   Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10‘000 Anwendern), Einzelfälle: schwerwiegende allergische   Hautreaktionen (Erythema exsudativum multiforme), Schock (Kreislaufversagen im Rahmen einer   allergischen Reaktion).   Bei allergischen Reaktionen (Juckreiz am ganzen Körper, Nesselsucht, Hautausschlag,   Gesichtsschwellung, Atemnot, Schock) muss Helixor abgesetzt und sofort Kontakt mit einem Arzt   oder einer Ärztin aufgenommen werden.   Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin   oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser   Packungsbeilage angegeben sind.   Was ist ferner zu beachten?   Haltbarkeit   Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet   werden.   Haltbarkeit nach Anbruch   Angebrochene Ampullen dürfen nicht für eine spätere Injektion aufbewahrt werden.   Lagerungshinweis   In der Originalpackung und nicht über 30 °C lagern.   Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.   3 / 6   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Weitere Hinweise   Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese   Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.   Was ist in Helixor enthalten?   Es stehen 3 Sorten von Helixor zur Verfügung, die von Misteln unterschiedlicher Wirtsbäume   gewonnen wurden:   Helixor A: Tannenmistel   Helixor M: Apfelbaummistel   Helixor P: Kiefernmistel   Die verschiedenen Dosisstärken werden mit der Menge an Frischpflanzenmaterial in Milligramm   bezeichnet, die für die Herstellung des in einer Ampulle enthaltenen Extraktes verwendet wurden.   Wirkstoffe   Dosisstärken 50 mg, 30 mg, 20 mg, 10 mg, 5 mg, 1 mg, 0.1 mg und 0.01 mg:   1 Ampulle zu 1 ml Injektionslösung (s.c.) enthält: Helixor A 0.01 mg/0.1 mg/1 mg/5 mg/10 mg/ 20   mg/30 mg/50 mg:   0.2 mg/2 mg/20 mg/101 mg/201 mg/402 mg/604 mg/1006 mg Flüssigextrakt aus frischem   Tannenmistel-Kraut (Viscum album subsp. abietis (Wiesb.) Abrom., herba, Wirtsbaum: Abies alba   Mill.), Droge-Extrakt-Verhältnis 1:20, Auszugsmittel: Wasser für Injektionszwecke, Natriumchlorid   (99,91:0,09).   Helixor M 0.01 mg/0.1 mg/1 mg/5 mg/10 mg/20 mg/30 mg/50 mg:   0.2 mg/2 mg/20 mg/101 mg/201 mg/402 mg/604 mg/1006 mg Flüssigextrakt aus frischem   Apfelbaummistel-Kraut (Viscum album subsp. album L., herba, Wirtsbaum: Malus domestica   (Suckow) Borkh.), Droge-Extrakt-Verhältnis 1:20, Auszugsmittel: Wasser für Injektionszwecke,   Natriumchlorid (99,91:0,09).   Helixor P 0.01 mg/0.1 mg/1 mg/5 mg/10 mg/20 mg/30 mg/50 mg:   0.2 mg/2 mg/20 mg/101 mg/201 mg/402 mg/604 mg/1006 mg Flüssigextrakt aus frischem   Kiefernmistel-Kraut (Viscum album subsp. austriacum (Wiesb.) Vollm., herba, Wirtsbaum: Pinus   sylvestris L.), Droge-Extrakt-Verhältnis 1:20, Auszugsmittel: Wasser für Injektionszwecke,   Natriumchlorid (99,91:0,09).   Dosisstärke 100 mg:   1 Ampulle zu 2 ml Injektionslösung (s.c.) enthält:   Helixor A: 2012 mg Flüssigextrakt aus frischem Tannenmistel-Kraut (Viscum album subsp. abietis   (Wiesb.) Abrom., herba. Wirtsbaum: Abies alba Mill.), Droge-Extrakt-Verhältnis 1:20, Auszugsmittel:   Wasser für Injektionszwecke, Natriumchlorid (99,91:0,09).   4 / 6   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Helixor M: 2012 mg Flüssigextrakt aus frischem Apfelbaummistel-Kraut (Viscum album subsp. album   L., herba, Wirtsbaum: Malus domestica (Suckow) Borkh.), Droge-Extrakt-Verhältnis 1:20,   Auszugsmittel: Wasser für Injektionszwecke, Natriumchlorid (99,91:0,09).   Helixor P: 2012 mg Flüssigextrakt aus frischem Kiefernmistel-Kraut (Viscum album subsp. austriacum   (Wiesb.) Vollm., herba. Wirtsbaum: Pinus sylvestris L.), Droge-Extrakt-Verhältnis 1:20, Auszugsmittel:   Wasser für Injektionszwecke, Natriumchlorid (99,91:0,09).   Hilfsstoffe   Natriumchlorid, Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.   Zulassungsnummer   56206 Helixor A, Injektionslösung (s.c.)   56207 Helixor M, Injektionslösung (s.c.)   56208 Helixor P, Injektionslösung (s.c.)   Wo erhalten Sie Helixor? Welche Packungen sind erhältlich?   In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.   Die Packungen enthalten ausschliesslich Flüssigextrakte von Misteln einer Wirtsbaumart:   Helixor A: Tannenmistel   Helixor M: Apfelbaummistel   Helixor P: Kiefernmistel   Serienpackungen (SE)   mit je 7 Ampullen in steigender   Konzentration   Originalpackungen (OP)   mit je 8 Ampullen der   gleichen Konzentration   OP   SE I   SE II   SE III   SE IV   1 mg   10 mg   1 mg   20 mg   OP   OP   OP   OP   OP   OP   OP   OP   OP   0.01 mg   0.1 mg   1 mg   1 mg   1 mg   5 mg   5 mg   5 mg   10 mg   10 mg   20 mg   20 mg   30 mg   30 mg   30 mg   5 mg   20 mg   30 mg   30 mg   50 mg   50 mg   50 mg   5 mg   5 mg   10 mg   20 mg   30 mg   50 mg   100 mg   10 mg   10 mg   10 mg   20 mg   Zulassungsinhaberin   Helixor Schweiz AG, Neuhausen a. R.   Anschrift: Helixor Schweiz AG, Rheinweg 5, 8200 Schaffhausen   5 / 6   Patienteninformation für Humanarzneimittel   Herstellerin   Helixor Heilmittel GmbH, Fischermühle 1, 72348 Rosenfeld, Deutschland   Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde   (Swissmedic) geprüft.   6 / 6  

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