Telmisartan-HCT-Mepha Tabletten

Marketing authorisation holder: Mepha Pharma AG · Authorisation number: 65314

This is the official patient information (package leaflet). It does not replace advice or prescription: if you have questions about use, dosage or side effects, please consult your doctor or pharmacist.

At a glance

Telmisartan-HCT-Mepha Tabletten is authorised in Switzerland (authorisation number 65314). Marketing authorisation holder: Mepha Pharma AG.

Reimbursement status: Reimbursed — covered by basic insurance

In plain words

Automatically generated summary of the patient information, not reviewed by a doctor. It contains no dosage and does not assess your individual situation — the full leaflet is authoritative.

What it is used for

Telmisartan-HCT-Mepha contains two active substances that lower blood pressure by widening blood vessels and increasing urine output. It is used to treat high blood pressure when treatment with only one of the two active substances alone has not been sufficient.→

When not to use it
  • The medicinal product must not be used in case of hypersensitivity to the active substances, sulfonamide derivatives or any other ingredients.→
  • It must not be taken during pregnancy or breastfeeding.→
  • Use is not permitted in cases of severe kidney or liver dysfunction, cholestasis, biliary obstruction or absence of urine production.→
  • The product must not be used in cases of gout, kidney stones, severe electrolyte imbalances or fluid loss.→
  • It must not be used concomitantly with aliskiren in patients with existing diabetes mellitus or impaired kidney function.→
  • The medicinal product must not be administered to children and adolescents under 18 years of age.→
What to watch out for
  • In case of vision loss or eye pain, intake must be stopped immediately and medical help sought, as permanent vision loss may occur.→
  • Before starting therapy, the doctor must be informed about existing kidney, liver or heart diseases, as well as about diabetes, gout or known allergies.→
  • Adequate sun protection and regular skin checks must be ensured, as there may be an increased risk of certain types of skin cancer.→
  • The doctor must be informed about the intake of other medicinal products, particularly blood pressure-lowering agents, diuretics, cardiac medications, lithium or painkillers.→
  • The medicinal product may impair reaction ability; therefore, caution is required when driving vehicles or operating machinery.→
  • Before surgeries or administration of anaesthetics, medical staff must be informed about the intake of this medicinal product.→
Pregnancy and breastfeeding

Telmisartan-HCT-Mepha must not be taken during pregnancy or breastfeeding. If pregnancy occurs during treatment or if there is a desire to conceive, the doctor must be informed immediately.→

Possible side effects→
  • Dizziness
  • Allergic reactions with swelling of the face or throat
  • Disturbances of potassium or sodium levels
  • Cardiac arrhythmias or rapid pulse
  • Breathing difficulties
  • Digestive disorders such as diarrhoea, nausea or abdominal pain
  • Muscle cramps, muscle pain or back pain
  • Visual disturbances or eye pain
Storage

The medicinal product must be stored in the original packaging at temperatures not exceeding 30 degrees Celsius and out of reach of children.→

This patient information is not available in your language — the German version is displayed.

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Telmisartan-HCT-Mepha Tabletten

Mepha Pharma AG

Was ist Telmisartan-HCT-Mepha und wann wird es angewendet?

Telmisartan-HCT-Mepha enthält zwei sich ergänzende Wirksubstanzen: Telmisartan und Hydrochlorothiazid.

Telmisartan gehört zu einer Gruppe blutdrucksenkender Arzneimittel, die Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Typ AT1) genannt werden. Telmisartan blockiert die Wirkung von Angiotensin II (eine körpereigene Substanz, die die Blutgefässe verengt), sodass die Blutgefässe erschlaffen und Ihr Blutdruck sinkt.

Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Thiaziddiuretika bezeichnet werden. Hydrochlorothiazid erhöht die Urinausscheidung und senkt so ebenfalls Ihren Blutdruck.

Telmisartan-HCT-Mepha wird für die Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) verwendet, wenn die Behandlung mit Telmisartan oder Hydrochlorothiazid allein Ihren Blutdruck nicht ausreichend gesenkt hat.

Telmisartan-HCT-Mepha darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.

Wann darf Telmisartan-HCT-Mepha nicht eingenommen werden?

Telmisartan-HCT-Mepha darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich oder allergisch gegenüber Telmisartan, Hydrochlorothiazid, einem der sonstigen Bestandteile der Telmisartan-HCT-Mepha Tabletten oder gegenüber Sulfonamid-Abkömmlingen sind.

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Telmisartan-HCT-Mepha nicht einnehmen.

Wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels schwanger werden, müssen Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin verständigen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auch, wenn Sie eine Schwangerschaft planen. Dies ist deshalb wichtig, weil Arzneimittel mit dieser Art von Wirkung bei Einnahme während der Schwangerschaft schwere Schädigungen bei dem sich entwickelnden Kind hervorrufen können. Wenn Sie stillen darf Telmisartan-HCT-Mepha ebenfalls nicht eingenommen werden.

Weiter darf Telmisartan-HCT-Mepha nicht angewendet werden bei starken Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, bei Gallenstauung und wenn Sie an einer Gallenwegsobstruktion (Abflussstörungen der Gallenflüssigkeit aus der Gallenblase) oder Anurie (fehlende oder verminderte Absonderung des Harns) leiden.

Wenn Sie an Gicht, Nierensteinen (Uratsteinen) oder starken Störungen des Elektrolythaushaltes oder Flüssigkeitsverlust leiden, soll Telmisartan-HCT-Mepha ebenfalls nicht eingenommen werden.

Telmisartan-HCT-Mepha darf nicht gleichzeitig mit Aliskiren angewendet werden, wenn Sie an Diabetes mellitus leiden oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben.

Falls früher anlässlich der Einnahme eines blutdrucksenkenden Arzneimittels Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten, dürfen Sie Telmisartan-HCT-Mepha nicht einnehmen.

Telmisartan-HCT-Mepha darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verabreicht werden.

Wann ist bei der Anwendung von Telmisartan-HCT-Mepha Vorsicht geboten?

Falls Sie einen Sehkraftverlust bemerken oder Augenschmerzen auftreten, kann dies auf eine Flüssigkeitsansammlung im Gefässbett des Auges zurückführbar sein (Aderhauterguss) oder auf eine Druckzunahme im Auge. Dies kann nach Einnahme von Telmisartan-HCT-Mepha innerhalb von Stunden bis Wochen auftreten und kann zu einem permanenten Sehkraftverlust führen, falls nicht rechtzeitig eine Behandlung eingeleitet wird. Informieren Sie daher beim Auftreten solcher Symptome umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und nehmen Sie Telmisartan-HCT-Mepha nicht weiter ein. Falls Sie eine Penicillin- oder Sulfonamid-Allergie haben, ist das Risiko einen Aderhauterguss zu erleiden möglicherweise erhöht.

Vor dem Therapiebeginn muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wissen, ob Sie an Durchfall oder Erbrechen leiden oder wenn Sie eine salzarme Diät einhalten.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden: Nierenerkrankungen oder auch nach Nierentransplantation oder Nierensteinen (Uratsteinen), Lebererkrankungen, Herzerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Gicht, Lupus erythematodes oder Störungen des Kalium- oder Kalziumspiegels im Blut, bekannte Allergien (z.B. gegen Sulfonamiden oder Penizillin).

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie schon einmal Hautkrebs hatten oder falls Sie während der Behandlung eine unerwartete Hautveränderung bemerken. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid (einem der Wirkstoffe von Telmisartan-HCT-Mepha, insbesondere über längere Zeit und in höherer Dosierung, kann zu einem erhöhten Risiko für bestimmte Arten von Haut- und Lippenkrebs (nicht-melanozytärer, «weisser» Hautkrebs) führen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach der Einnahme von Telmisartan-HCT-Mepha bemerken. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird über die weitere Behandlung entscheiden. Beenden Sie die Einnahme von Telmisartan-HCT-Mepha nicht eigenmächtig.

Schützen Sie Ihre Haut vor Sonnenlicht und UV-Strahlen, solange Sie Telmisartan-HCT-Mepha anwenden, und kontrollieren Sie Ihre Haut regelmässig, um Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unerwartete Veränderungen zeigen zu können.

Für Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin ist es besonders wichtig, über die Einnahme von folgenden Arzneimitteln informiert zu sein: andere Substanzen zur Senkung des Blutdrucks, Diuretika (harntreibende Mittel), Herzmittel wie Digoxin oder Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, Lithium, Arzneimittel zur Senkung des Cholesterins, Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes), Cortisonpräparate, gewisse Arzneimittel gegen Schmerzen und Gelenkentzündungen, Arzneimittel zur Behandlung der Gicht, Kalium- und Kalziumpräparate und Vitamin D.

Alkohol, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Narkotika und gewisse Schmerzmittel können die Wirkung von Telmisartan-HCT-Mepha verstärken und zu einem Abfall des Blutdrucks führen.

Falls Telmisartan-HCT-Mepha gleichzeitig mit nichtsteroidalen Schmerzmitteln (einschliesslich Acetylsalicylsäure) eingenommen wird, sollte auf genügende Flüssigkeitseinnahme geachtet und die Nierenfunktion zu Beginn der Kombinationstherapie untersucht werden.

Vorsicht ist geboten, wenn Sie mit einem ACE-Hemmer oder Aliskiren (Arzneimittel gegen Bluthochdruck) behandelt werden.

Wenn Sie sich einer Operation unterziehen oder ein Narkosemittel oder Muskelrelaxanz erhalten müssen, teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unbedingt mit, dass Sie Telmisartan-HCT-Mepha einnehmen.

Gelegentlich bewirkt der wassertreibende Anteil Hydrochlorothiazid in Telmisartan-HCT-Mepha einen zu intensiven Harnfluss oder Salzverlust. Anzeichen dafür können übermässiger Durst, Mundtrockenheit, allgemeine Schwäche, Benommenheit, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Übelkeit und Erbrechen oder eine ungewöhnlich hohe Herzfrequenz sein. Sollte eines dieser Symptome bei Ihnen auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Hydrochlorothiazid kann ebenfalls eine seltene Reaktion hervorrufen, die zu einer verminderten Sehschärfe und Augenschmerzen führt. Diese können Anzeichen für einen erhöhten Augeninnendruck sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Beginn der Einnahme von Telmisartan-HCT-Mepha auftreten. Ohne Behandlung können diese Anzeichen zu dauerhaftem Sehverlust führen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin vor Beginn der Behandlung mit Telmisartan-HCT-Mepha, wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach der Einnahme von Hydrochlorothiazid Atem- oder Lungenprobleme (einschliesslich Entzündungen oder Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge) aufgetreten sind. Falls Sie nach der Einnahme von Telmisartan-HCT-Mepha schwere Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden entwickeln, suchen Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin auf.

Aufgrund möglicher Nebenwirkungen kann dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinträchtigen.

Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Telmisartan-HCT-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Telmisartan-HCT-Mepha darf weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit eingenommen werden. Wenn Sie während der Einnahme von Telmisartan-HCT-Mepha schwanger werden, informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auch, wenn Sie eine Schwangerschaft planen.

Wie verwenden Sie Telmisartan-HCT-Mepha?

Telmisartan-HCT-Mepha wurde Ihnen verschrieben, weil Ihr bisheriges Arzneimittel nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung geführt hat. In diesem Fall wird der Arzt bzw. die Ärztin Ihnen erklären, wie Sie von Ihrer bisherigen Behandlung auf Telmisartan-HCT-Mepha 80/12,5 mg umstellen.

Die übliche Dosis von Telmisartan-HCT-Mepha ist eine Tablette täglich. Falls Ihr Blutdruck zu hoch bleibt, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine Änderung der Medikation für erforderlich halten.

Patientinnen und Patienten mit Lebererkrankungen (leicht bis mittelstark eingeschränkte Leberfunktion) sollten nicht mehr als Telmisartan 40 mg und Hydrochlorothiazid 12,5 mg einmal täglich einnehmen.

Die Tabletten sollen immer zur gleichen Tageszeit (z.B. morgens) mit einer ausreichenden Menge an Flüssigkeit unzerkaut geschluckt werden. Sie können Telmisartan-HCT-Mepha zu oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen.

Im Falle einer Überdosis benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder setzen Sie sich mit der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses in Verbindung.

Wenn Sie vergessen haben Ihr Arzneimittel einzunehmen, sollten Sie, sobald Sie dies bemerken, die Dosis am gleichen Tag zu sich nehmen. Ist dies nicht mehr möglich, nehmen Sie Ihre verschriebene Dosis von Telmisartan-HCT-Mepha am nächsten Tag ein; nehmen Sie keine doppelte Dosis.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Telmisartan-HCT-Mepha haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Telmisartan-HCT-Mepha auftreten:

Über Fälle von allergischen Reaktionen mit Schwellung der Lippen, der Zunge, des Rachens und/oder des Gesichtes (angioneurotisches Ödem), Jucken, Hautausschlag und Nesselausschlag (Urtikaria) wurde berichtet. Sollten Sie solche Symptome bei sich verspüren, so ist sofort der Arzt bzw. die Ärztin zu benachrichtigen.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

·Schwindelgefühl;

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

·Kaliummangel;

·Angstgefühle;

·Ohnmachtsanfälle;

·Fehlempfindungen der Haut (wie z.B. Kribbeln);

·Schwindelgefühl;

·schneller Puls, Herzrhythmusstörungen;

·zu tiefer Blutdruck;

·Atembeschwerden;

·Durchfall;

·Blähungen;

·Mundtrockenheit;

·Rückenschmerzen;

·Muskelschmerzen;

·Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe);

·Impotenz;

·Brustschmerzen;

·Erhöhter Harnsäurespiegel im Blut.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

·Bronchitis;

·Hals- und Nasennebenhöhlenentzündung;

·Überempfindlichkeit;

·Natriummangel;

·Anstieg der Harnsäure im Blut;

·Depression;

·Schlafstörungen, Schlaflosigkeit;

·Sehstörungen wie verschwommenes Sehen;

·Atembeschwerden (einschliesslich Lungenentzündung und Lungenödem);

·Bauchschmerzen;

·Entzündung der Magenschleimhaut;

·Verdauungsstörungen;

·Verstopfung;

·Erbrechen;

·Schwellung der Haut;

·Hautrötungen; -jucken; -Ausschlag; Nesselfieber;

·starkes Schwitzen;

·Gelenk- und Beinschmerzen;

·Gliederschmerzen;

·Bindegewebeentzündung

·grippeähnliche Symptome;

·Schmerzen;

·Veränderungen von Laborwerten.

Häufigkeit nicht bekannt

·Intestinales Angioödem (eine Schwellung des Darms mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall wurde nach der Anwendung ähnlicher Arzneimittel berichtet).

Ferner können auch die folgenden Nebenwirkungen auftreten, die unter Behandlung mit Telmisartan oder Hydrochlorothiazid allein beobachtet wurden:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

·Anstieg der Blutfettwerte

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

·Infektion der oberen Atemwege;

·Infektionen der Harnwege einschliesslich Blasenentzündung;

·Blutarmut (Anämie);

·Kaliumüberschuss;

·Langsamer Puls;

·Beeinträchtigung der Nierenfunktion einschliesslich eines akuten Nierenversagens;

·Schwäche;

·Magnesiumarmut;

·Appetitverlust;

·Leichte Übelkeit.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

·Infektionen bis hin zur tödlichen Blutvergiftung (Sepsis);

·Veränderungen des Blutbildes (zum Teil schwerwiegend);

·Starke allergische Reaktionen;

·Senkung der Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) (bei Diabetikern);

·Blutzuckeranstieg;

·Ausscheidung von Zucker über den Urin;

·Verschlechterung der diabetischen Stoffwechsellage;

·Funktionsstörung der Leber;

·Magenbeschwerden;

·erhöhtes Kalzium im Blut;

·Gelbsucht;

·Lichtempfindlichkeit;

·Kopfschmerzen;

·Benommenheit;

·Ekzem;

·schwerwiegende Erkrankungen der Haut;

·Sehnenentzündungsähnliche Symptome;

·Arthrose;

·Reduzierte Hämoglobinwerte

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

·Entzündung der Bauchspeicheldrüse;

·Gewebebeschädigte Entzündungen von Gefässen;

·Flächenhafte Hautablösung;

·entzündliche Erkrankung der Haut oder Schleimhaut;

·Veränderung des Blutbildes, schwerwiegend;

·Erhöhtes Cholesterin;

·Akute Atemnot (Anzeichen sind starke Kurzatmigkeit, Fieber, Schwäche und Verwirrtheit).

Einzelfälle

Aktivierung oder Verschlechterung eines systemischen Lupus erythematodes (eine Krankheit, bei der sich das körpereigene Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet und Gelenkschmerzen, Hautausschlag und Fieber verursacht);

·Haut- und Lippenkrebs (nicht-melanozytärer, «weisser» Hautkrebs);

·Gelbsehen, akute Kurzsichtigkeit, akuter grüner Star (Engwinkelglaukom);

·Des Weiteren gab es einzelne Fälle von vorübergehender akuter Kurzsichtigkeit oder grünem Star (kann sich innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme von Telmisartan-HCT-Mepha mit verminderter Sehschärfe oder Augenschmerz äussern), Aderhauterguss oder Druckzunahme im Auge (äussert sich als Sehkraftverlust oder Augenschmerzen; siehe «Wann ist bei der Einnahme von Telmisartan-HCT-Mepha Vorsicht geboten?»)

·Schiessscheiben-Läsion der Haut

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Darüber hinaus sollten Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin umgehend jegliche unerwarteten Veränderungen der Haut zeigen, die Sie während der Behandlung mit Telmisartan-HCT-Mepha beobachten.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung und nicht über 30°C lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin.

Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Telmisartan-HCT-Mepha enthalten?

Wirkstoffe

1 Tablette zu 80/12,5 mg enthält: Telmisartan 80 mg und Hydrochlorothiazid 12,5 mg.

1 Tablette zu 80/25 mg enthält: Telmisartan 80 mg und Hydrochlorothiazid 25 mg.

Hilfsstoffe

Magnesiumstearat, Kaliumhydroxid, Meglumin, Povidon, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Mikrokristalline Cellulose, Mannitol.

Zulassungsnummer

65314 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Telmisartan-HCT-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Telmisartan-HCT-Mepha 80/12,5 mg: Packungen zu 28 und 98 Tabletten.

Telmisartan-HCT-Mepha 80/25 mg: Packungen zu 28 und 98 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 11.1

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